101 Verwendungen für NPD-Plakate, Nummern 11 bis 20

Und wei­ter geht es mit dem zwei­ten Teil unse­rer prak­ti­schen Rat­ge­ber-Serie, in der wir uns damit beschäf­ti­gen, wie unglaub­lich prak­tisch NPD-Pla­ka­te doch sein kön­nen, solan­ge man sie nicht auf­hängt.

Hier nun also die Num­mern 11 bis 20:

 

11. Als White­board

Die wei­ße Rück­sei­te eines NPD-Pla­ka­tes ist ide­al dafür geeig­net, um dar­auf wich­ti­ge Noti­zen (etwa den Geburts­tag der Freun­din, den Count­down bis zum Ende der Amts­zeit Donald Trumps oder aber Arti­kel 1 des Grund­ge­set­zes) fest­zu­hal­ten. Ein­fach mit Glas­rei­ni­ger wie­der ablö­sen und neu beschrei­ben.

12. Als Piz­za­tel­ler

Was war wohl zuerst da? Die Piz­za oder der zu klei­ne Tel­ler? Egal, denn ab nun gibt es Abhil­fe: Ein­fach ein NPD-Pla­kat in der gewünsch­ten Grö­ße zuschnei­den, even­tu­ell dop­pelt neh­men wenn die Piz­za beson­ders reich­hal­tig belegt und somit sehr schwer ist, und schon hat man eine Sor­ge weni­ger im Leben. Tipp: Die Pla­ka­te vor der ers­ten Ver­wen­dung in den Geschirr­spü­ler packen, man weiß nie, was da noch so dran ist.

13. Als Snow­board

Erst letz­tes Wochen­en­de war ich Snow­board fah­ren, und stell­te mir mit­ten auf der schwar­zen Pis­te plötz­lich die Fra­ge, was ich wohl machen wür­de wenn ich mein Board ver­ges­sen hät­te. Und prompt kam mir die Ant­wort: NPD-Pla­ka­te. Drei von denen hin­ter­ein­an­der, dann noch­mal zwei ver­setzt drü­ber, alles gut zusam­men­kle­ben und zuschnei­den, fer­tig. Aber Ach­tung: Es soll Län­der geben, in denen das Fah­ren auf NPD-Pla­ka­ten nicht über­mä­ßig gern gese­hen wird.

14. Als Fuß­ab­tre­ter

An die­ser Stel­le ver­wei­se ich auf einen ech­ten Klas­si­ker: Den Fuß­ab­tre­ter. Wich­tig ist hier­bei zwei häu­fig gemach­te Feh­ler zu ver­mei­den: Einer­seits soll­te man sich, abhän­gig von der Wohn­ge­gend, genau über­le­gen, wel­che Sei­te oben lie­ben soll, und ande­rer­seits soll­te man das NPD-Pla­kat nicht ein­fach nur vor die Tür legen. Denn des­sen glat­te Ober­flä­che eig­net sich eher sub­op­ti­mal dazu, Dreck von den Schuh­so­len zu lösen. Nehmt euch also ein Sche­re und eine har­te Unter­la­ge (oder geht am bes­ten gleich ganz nach drau­ßen), legt das NPD-Pla­kat mit der Sei­te nach oben, die nach­her UNTEN sein soll, und stecht wie wild dar­auf ein. Wenn ihr es nun anschlie­ßend umdreht, wer­det ihr fest­stel­len, dass die Ober­flä­che nun rau und per­fekt als Fuß­ab­tre­ter geeig­net ist.

15. Als Fes­ti­val­band

Viel­leicht etwas unor­tho­dox aber den­noch sehr sty­lisch: Als Fes­ti­val­bänd­chen. Das Pla­kat ein­fach längs ent­lang der Ril­len in Strei­fen schnei­den und jeweils an bei­den Enden Ker­ben hin­ein­schnei­den. Dann das Band ums Hand­ge­lenk legen und mit einem Küchen­gum­mi zusam­men­hal­ten. Die Ker­ben ver­hin­dern hier­bei, dass der Gum­mi ver­rutscht. Alter­na­tiv kön­nen aber auch zwei Löcher gestanzt und ein Faden zum Zusam­men­hal­ten ver­wen­det wer­den. Defi­ni­tiv ein Hin­gu­cker.

16. Als Faschings­kos­tüm

Und hier ein aktu­el­ler Tipp: Wer nicht ein­fach nur ein Faschings­kos­tüm haben möch­te, das auf­fällt, son­dern damit auch noch einen tie­fe­ren Sinn über­mit­teln möch­te, für den bie­tet es sich an, NPD-Pla­ka­te zu einem Kos­tüm zu recy­celn. Nicht nur kann man dabei sehr fas­zi­nie­ren­de Sät­ze (wie etwa „Mehr Geld für Ali statt für Kin­der und Hei­mat“) bil­den, son­dern dar­über hin­aus auch noch zei­gen, dass man die­se mora­lisch und sozi­al äußerst zwei­fel­haf­ten Aus­sa­gen ver­nich­tet und zu etwas Pro­duk­ti­vem (oder ein­fach nur Sinn­lo­sem) wei­ter­ver­ar­bei­tet. Phi­lo­so­phisch sehr wert­voll.

17. Als Erpres­ser­brief

Eigent­lich hat­te ich an die­ser Stel­le eine ganz ande­re Idee geplant, aber bei Schrei­ben der Num­mer 16 kam mir spon­tan eine viel bes­se­re Idee: der Erpres­ser­brief. Denn nor­ma­le Erpres­ser­brie­fe auf A4-For­mat wer­den mit der Dau­er ja doch ein wenig lang­wei­lig. Wie­so also nicht mal Men­schen auf Pla­kat­grö­ße erpres­sen? Wich­tig ist hier­bei, dass euch nach Mög­lich­keit nie­mand dabei beob­ach­ten soll­te, wie ihr das Pla­kat an der Later­ne oder dem Baum vor der ent­spre­chen­den Per­son auf­hängt, das könn­te unnö­ti­gen Ver­dacht auf euch zie­hen.

18. Zum Lie­ge­stuhl reser­vie­ren

Nichts ist deut­scher als das Blo­ckie­ren von Lie­ge­stüh­len mit einem Hand­tuch. Was liegt da also näher, anstel­le des guten Hand­tuchs, was man viel­leicht ja doch noch mal zu nütz­li­chen Din­gen braucht, ein­fach ein NPD-Pla­kat zu ver­wen­den? Ein­fach bei der nächs­ten Kreuz­fahrt mal aus­pro­bie­ren, so schnell wird euch kei­ner mehr euren Platz strei­tig machen.

19. Als Line­al

Auf der Lis­te der ver­schwun­de­nen oder nie-da-sei­en­den-wenn-man-sie-mal-braucht Gegen­stän­de steht nach dem Radier­gum­mi das Line­al sehr weit vor­ne. Es emp­fiehlt sich von daher, immer ein paar Linea­le auf Reser­ve zu haben. Aber da man sie ver­mut­lich eh schnell wie­der ver­lie­ren wird, kann man sie eigent­lich auch gleich aus etwas machen, dem man nicht hin­ter­her­trau­ert, wenn es mal ver­lo­ren geht: einem NPD-Pla­kat. Ein­zi­ger Nach­teil: Zum Bas­teln eines sol­chen Line­als braucht man ein rich­ti­ges Line­al, um die Stri­che zu zeich­nen.

20. Als Stroh­halm

Was vie­le nicht wis­sen: Ja, NPD-Pla­ka­te sind nicht nur von ihrem Inhalt her hohl, sie sind es auch tat­säch­lich. Mit etwas Geschick las­sen sich dar­aus klas­se Stroh­häl­me bau­en. Denn zum Glück geizt die NPD ja nicht an der Wer­bung und ver­wen­det bil­li­ge Papp-Pla­ka­te. Prost.

 

Und das waren sie auch schon wie­der, die nächs­ten 10 Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten für die all­seits belieb­ten NPD-Pla­ka­te. Wenn ihr noch wei­te­re Vor­schlä­ge habt (denn so lang­sam stel­le ich fest, dass 101 doch ziem­lich vie­le sind), dann schreibt sie mir bit­te ein­fach als Kom­men­tar unter die­sen Bei­trag.

Und wenn ihr eine der Ide­en mal umge­setzt habt, an fotos@bertasblog.com könnt ihr uns gern ein Bild eurer Kunst­wer­ke schi­cken.

 

JB

 

Bild: Pin­te­rest


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