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Ja, aber ...

GroKo – Sicherheit um jeden Preis – Ja, aber…

Ich habe vor ein paar Wochen in einer Zei­tung (ich kann mich lei­der nicht mehr dar­an erin­nern, wel­che) einen sehr schö­nen Satz gele­sen. Es ging dabei um Ange­la Mer­kel und ihre Art des Regie­rens. Der Satz sprach von Mer­kels „poli­ti­scher Ideo­lo­gie des Maxi­mal­prag­ma­tis­mus“, einem, wie ich fin­de, wirk­lich sehr schö­nen Aus­druck. Und einem eben­so para­do­xen. Denn eigent­lich bringt eine Ideo­lo­gie immer (qua­si) unum­stöß­li­che Ansich­ten mit sich. In dem Wort ste­cken die alt­grie­chi­schen Wor­te idéa (=Idee) und lógos (=Leh­re). Und die­se ist bei Mer­kel eine höchst span­nen­de. Denn weni­ger sind es bei ihr tat­säch­li­che inhalt­li­che Über­zeu­gun­gen, wie man sie beson­ders bei den klei­ne­ren Par­tei­en wie Lin­ke, Grü­ne oder AfD meist sehr stark aus­ge­prägt fin­det, als viel­mehr die Rück­be­sin­nung dar­auf, was es bedeu­tet, da zu ste­hen, wo sie steht. Zu die­sem Zweck wür­de ich gern einen Blick auf den Eid wer­fen, den nicht nur der Bun­des­prä­si­dent, son­dern auch der Bun­des­kanz­ler und sämt­li­che Bun­des­mi­nis­ter ableis­ten:

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Ethische Autos? Ja, aber...

Ich stol­per­te neu­lich über ein voll­ge­krit­zel­tes Blatt aus mei­ner Uni-Zeit, auf das ich irgend­wo „Ethi­sche Autos?” geschrie­ben hat­te. Offen­bar in einem Semi­nar, in dem es um ver­schie­de­ne Moral­vor­stel­lun­gen und deren Vor- und Nach­tei­le ging. Oder eher viel­mehr dar­um, war­um man bei so etwas grund­sätz­lich schon mal gar nicht von Vor- und Nach­tei­len reden kann, weil die­se Fra­gen nicht wahr­heits­wert­fä­hig sind bla..bla...bla

Aber abge­se­hen sol­cher zuge­ge­ben für den nor­ma­len Men­schen voll­kom­men unnö­ti­gen Spitz­fin­dig­kei­ten ließ mich die­ser Zet­tel doch wie­der ein an Pro­blem den­ken, wel­ches ich schein­bar irgend­wann schon ein mal hat­te, aber nicht zu Ende gedacht habe.

Hier kommt also Ver­such der Zweit: Ethi­sche Autos? - Ja, aber...

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Alkohol versus Spielsucht - Eine Gefahrenanalyse

Jus­ti­tia, die römi­sche Göt­tin der Gerech­tig­keit, wird meist mit ver­bun­de­nen Augen dar­ge­stellt, als Zei­chen dafür, dass sie, ohne Anse­hen der betrof­fe­nen Per­son, frei und unvor­ein­ge­nom­men Han­delt.

Und so wer­de auch ich, als nicht (mehr) direkt von den Vor­gän­gen am Fors­ter Gym­na­si­um betrof­fe­ner, mich bemü­hen, eine mög­lichst nüch­tern-objek­ti­ve Ein­schät­zung eines Sach­ver­hal­tes vor­zu­neh­men, der der­zeit in der Redak­ti­on von Ber­tas Blog für eini­gen Gesprächs­stoff sorgt: Das Abi-Mot­to der jet­zi­gen 11. Klas­se. Ursprüng­lich geplant war „Abi­os Ami­gos – 12 Jah­re Fies­ta“, was jedoch als nicht ange­mes­sen und fei­er­lich genug von der Schul­lei­tung zurück­ge­wie­sen wur­de. Der nun akzep­tier­te Vor­schlag lau­tet „Abi Vegas – Ass im Ärmel, Abi in der Tasche“. Es war also die Wahl zwi­schen einem offe­nen Bekennt­nis zu Par­ty und Alko­hol­kon­sum und dem Ver­weis auf das Syn­onym für Spiel­sucht und Sit­ten­ver­fall schlecht­hin. Was in Vegas pas­siert, bleibt auch in Vegas. Ich den­ke wir wis­sen alle, dass damit nicht das Ver­hal­ten gemeint ist, wel­ches man von der außer­uni­ver­si­tä­ren Bil­dungs­eli­te Deutsch­lands ver­lan­gen kann und soll­te, immer­hin bekom­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die­sem Abend den höchs­ten Grad der All­ge­mein­bil­dung zuer­kannt, den wir in Deutsch­land zu bie­ten haben.

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Disziplin – Ja, aber…

Ich bin nun seit dem 03.04. bei der Bun­des­wehr. Mari­ne. Des­we­gen gab es die letz­ten paar Wochen auch kei­nen neu­en Arti­kel von mir, da ich erst jetzt die Zeit gefun­den habe, ein paar Zei­len zu schrei­ben.

Eine der ers­ten Sachen, die einem in den Kopf kom­men, wenn man an Bun­des­wehr, oder Armee all­ge­mein, denkt, sind Din­ge wie Dis­zi­plin und Ord­nung. Denn, und das ist halt (lei­der) ein Fakt, ohne Dis­zi­plin und Ord­nung könn­te die Bun­des­wehr nicht exis­tie­ren.

Das ist aber an sich erst­mal noch gar nichts schlim­mes, immer­hin könn­te auch unse­re Gesell­schaft, unse­re Demo­kra­tie, Deutsch­land, eine Schu­le oder selbst eine Fami­lie ohne gewis­se Regeln und deren Ein­hal­tung (und um nichts ande­res geht es bei Dis­zi­plin ja) nicht exis­tie­ren. Sie wür­den alle schlicht zer­fal­len, und sich nach (dann ver­mut­lich ande­ren Regeln) wie­der neu bil­den.

Es ist also kei­ne Fra­ge nach dem OB, son­dern eine nach dem WIEVIEL. Wei­ter­le­sen

NakedIsNormal - Ja, aber...

Ich gebe ganz offen zu, dass ich wohl nicht weni­ger über­rascht war als der Rest der (männ­li­chen) Welt­be­völ­ke­rung, als der Play­boy bekannt gab, nun kei­ne Nackt­bil­der mehr zei­gen zu wol­le. All­zu lan­ge haben sie das jedoch nicht durch­ge­hal­ten, denn nun wur­de ein erneu­ter Kurs­wech­sel ver­kün­det: Ab die­sem März gibt es wie­der nack­te Frau­en zu sehen. End­lich, wie die einen mei­nen, ein Schritt in die voll­kom­men fal­sche Rich­tung, die ande­ren.

Noch viel bemer­kens­wer­ter als die blo­ße Tat­sa­che, dass man sich erst dazu ent­schließt, nicht län­ger auf stump­fe Nackt­heit zu set­zen und sich selbst­kri­tisch hin­ter­fragt, das dann jedoch nach nicht mal einem Jahr wie­der auf­gibt, fand ich jedoch die Begrün­dung. Wei­ter­le­sen