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Highlights

Workshop „Wörter machen Leute”

Wel­che Ste­reo­ty­pe gibt es in den Medi­en? Was ist dis­kri­mi­nie­rungs­sen­si­ble Bericht­erstat­tung?

Wir benut­zen sie dau­ernd und fast gedan­ken­los: unse­re Spra­che. Wel­che Fol­gen hat aber eine mit Vor­ur­tei­len auf­ge­la­de­ne Spra­che für die poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Dis­kus­si­on in Deutsch­land? Schließ­lich machen Wör­ter Leu­te – und Stim­mun­gen.

Wir laden euch, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Gym­na­si­ums Forst, des­halb am Mitt­woch, den 12.07.2017, um 11:30 Uhr zu einem 1,5-stündigen Work­shop zum The­ma „Wör­ter machen Leu­te” ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Gym­na­si­um (Raum 131) statt.

Joan­na Sto­la­rek erläu­tert euch anhand von Bei­spie­len, wel­che Ste­reo­ty­pe über Men­schen mit Migra­ti­ons­ge­schich­te und über Geflüch­te­te teils in den Medi­en ver­brei­tet wer­den.

Möch­tet ihr an dem Work­shop teil­neh­men? Dann mel­det euch im Sekre­ta­ri­at dafür an oder mailt uns an redaktion@bertasblog.com.

Von den Schwierigkeiten des T-Shirt-Shoppens

Ich bin eine Feu­er­wehr­frau. Und weil das ziem­lich cool ist, war ich letz­tens auf der Suche nach einem genau­so coo­len Shirt. Ich such­te also nach „Fire­figh­ter womans-clo­thes” (Im Übri­gen ist das Wort „fire­figh­ter” phan­tas­tisch. Zum einen, weil es geschlechts­neu­tral ist, nicht wie im Deut­schen „Feu­er­wehr­mann” und „Feu­er­wehr­frau”, zum ande­ren, weil es ein­fach hun­dert mal coo­ler klingt.) und wur­de wie immer auf Red­bub­b­le fün­dig. Die ers­ten zehn T-Shirts bezo­gen sich auch wahr­haf­tig auf weib­li­che Feu­er­wehr­leu­te, waren aller­dings nicht gera­de hübsch. Alle ande­ren 1.088 Ergeb­nis­se tru­gen Schrift­zü­ge wie „Fire­figh­ter girl­fri­end”, „Fire­figh­ter wife”, „Sor­ry, this girl is taken by a hot & sexy fire­figh­ter”, „pro­per­ty of a xxl fire­figh­ter” und ähn­li­che. So weit, so beschi**en.

Aber dann sprang mich die­ses Shirt an. Und das setzt dem Gan­zen doch wahr­haf­tig die (rosa glit­zern­de Prinzessinnen-)Krone auf! „Mei­nen Feu­er­wehr­mann zu ver­mis­sen, ist mein Hob­by. Für ihn zu sor­gen, ist mein Job. Ihn glück­lich zu machen, ist mei­ne Pflicht und ihn zu lie­ben, ist mein Leben.“

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Disziplin – Ja, aber…

Ich bin nun seit dem 03.04. bei der Bun­des­wehr. Mari­ne. Des­we­gen gab es die letz­ten paar Wochen auch kei­nen neu­en Arti­kel von mir, da ich erst jetzt die Zeit gefun­den habe, ein paar Zei­len zu schrei­ben.

Eine der ers­ten Sachen, die einem in den Kopf kom­men, wenn man an Bun­des­wehr, oder Armee all­ge­mein, denkt, sind Din­ge wie Dis­zi­plin und Ord­nung. Denn, und das ist halt (lei­der) ein Fakt, ohne Dis­zi­plin und Ord­nung könn­te die Bun­des­wehr nicht exis­tie­ren.

Das ist aber an sich erst­mal noch gar nichts schlim­mes, immer­hin könn­te auch unse­re Gesell­schaft, unse­re Demo­kra­tie, Deutsch­land, eine Schu­le oder selbst eine Fami­lie ohne gewis­se Regeln und deren Ein­hal­tung (und um nichts ande­res geht es bei Dis­zi­plin ja) nicht exis­tie­ren. Sie wür­den alle schlicht zer­fal­len, und sich nach (dann ver­mut­lich ande­ren Regeln) wie­der neu bil­den.

Es ist also kei­ne Fra­ge nach dem OB, son­dern eine nach dem WIEVIEL. Wei­ter­le­sen

Workshop „No Hate Speech!”

Wo fängt Het­ze an? Was bedeu­tet freie Mei­nungs­äu­ße­rung?

In sozia­len Netz­wer­ken, Medi­en-Kom­men­tar­spal­ten und Foren ist Hate Speech gegen Min­der­hei­ten nicht sel­ten an der Tages­ord­nung. User ver­brei­ten im Netz zuneh­mend ras­sis­ti­sche, anti­se­mi­ti­sche und ande­re men­schen­feind­li­che Pos­tings, hin­zu kommt die sys­te­ma­ti­sche vira­le Brand­stif­tung von rechts­ex­tre­men Grup­pen und Par­tei­en.

Wir laden euch, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Gym­na­si­ums Forst, des­halb am Don­ners­tag, den 06.07.2017, um 11:30 Uhr zu einem 1,5-stündigen Work­shop zum The­ma „No Hate Speech! Gegen Häme, Zorn und Hass in sozia­len Netz­wer­ken” ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Gym­na­si­um (Raum 131) statt.

Björn Schrei­ber erklärt euch, was Hate Speech eigent­lich ist und was ihr mit Kopf und Herz gegen Hass und Het­ze im Netz unter­neh­men könnt.

Möch­tet ihr an dem Work­shop teil­neh­men? Dann mel­det euch im Sekre­ta­ri­at dafür an oder mailt uns an redaktion@bertasblog.com.

Workshop „Islam in Deutschland”

Frem­der Glau­be, frem­der Mensch?

Wir laden euch, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Gym­na­si­ums Forst, am Diens­tag, den 27.06.2017, um 11:30 Uhr zu einem 1,5-stündigen Work­shop zum The­ma „Islam in Deutsch­land” ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Gym­na­si­um (Raum 131) statt.

Tho­mas Kor­nek blickt auf die Ent­ste­hung der Welt­ge­mein­schaft der Mus­li­me und fragt nach den Beson­der­hei­ten der Reli­gi­on. Gemein­sam dis­ku­tie­ren wir über die Fra­ge: Wie viel frem­des Wis­sen und Kön­nen, frem­de Kul­tu­ren und ande­re Glau­bens­über­zeu­gun­gen las­sen wir in unse­rer Gegen­wart und Stadt zu?

Möch­tet ihr an dem Work­shop teil­neh­men? Dann mel­det euch im Sekre­ta­ri­at dafür an oder mailt uns an redaktion@bertasblog.com.

Sexismus: Made in Germany - Anne Willsch

Na, an was denkt ihr, wenn ihr Wör­ter wie „Muschi­flüs­te­rer”, „Supa­pim­mel„und „Schnell­bumser” hört? Ganz bestimmt nicht an Pull­over, Sweat­shirts und Jog­ging­ho­sen, oder? Doch das deut­sche Fashion Label „Naketa­no – Bra­ve New World” taggt sei­ne Kla­mot­ten mit genau die­sen teils sehr anstö­ßi­gen Namen.

Es geht noch kras­ser:

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Workshop „Antimuslimischer Rassismus”

Anti­mus­li­mi­scher Ras­sis­mus nimmt in unse­rer Gesell­schaft immer mehr zu – der Erfolg von Pegi­da, AfD und Co., und immer mehr Gewalt gegen als mus­li­misch wahr­ge­nom­me­ne Men­schen zei­gen das deut­lich.

Wir laden euch, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Gym­na­si­ums Forst, des­halb am Mitt­woch, den 14.06.2017, um 11:30 Uhr zu einem 1,5-stündigen Work­shop zum The­ma „Anti­mus­li­mi­scher Ras­sis­mus” ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Gym­na­si­um (Raum 131) statt.

Rena­te Pulz vom Bil­dungs­team Ber­lin-Bran­den­burg e. V. erar­bei­tet gemein­sam mit euch, was anti­mus­li­mi­scher Ras­sis­mus ist, wie er wirkt und was wir dage­gen unter­neh­men kön­nen.

Möch­tet ihr an dem Work­shop teil­neh­men? Dann mel­det euch im Sekre­ta­ri­at dafür an oder mailt uns an redaktion@bertasblog.com.

Wenn sich pubertierende Elftklässler in seriöse Politiker verwandeln - EUROPER Tag 2

Am Don­ner­tag, dem zwei­ten Pro­jekt­tag, ging es ans Ein­ge­mach­te: In einem Plan­spiel lern­ten die Schü­ler, wie poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se und die Gesetz­ge­bung in der EU ablau­fen, indem sie sie selbst durch­führ­ten und ihre Kennt­nis­se vom ers­ten Pro­jekt­tags anwen­de­ten. Ziel war ein „ordent­li­ches Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren“.

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Die bösen, bösen Flüchtlinge - oder nicht? EUROPER Tag 1

Die­se Woche ist Euro­pa­wo­che, in der wir als Euro­pa­schu­le natür­lich ein Euro­pa-Pro­jekt durch­füh­ren. Seit 2015 ver­an­stal­ten die GEKO und Eurosoc#digital jedes Jahr mit dem elf­ten Jahr­gang das zwei­tä­gi­ge Pro­jekt „EUROPER“, wel­ches sich mit euro­päi­schen Per­spek­ti­ven in der Asyl­po­li­tik ver­fasst.

Tag 1 des Pro­jek­tes – Mitt­woch, der 10.05.17 – star­te­te wie jeder Schul­tag um 7.40 Uhr. Zur Ein­füh­rung in das Pro­jekt wur­de sich die Fra­ge gestellt, war­um Men­schen ihre Hei­mat ver­las­sen. Miss­stän­de, wie etwa Armut, Kli­ma­ver­än­de­rung, Unter­ernäh­rung, Kin­der­ar­beit, Natur­ka­ta­stro­phen oder Was­ser­qua­li­tät füh­ren zu Krieg. Und die­ser wie­der­rum lässt Men­schen aus ihrer Hei­mat flüch­ten.

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Workshop „Alles Propaganda? Manipulierte Medien? Fake News?”

Medi­en sol­len das Volk infor­mie­ren, durch Kri­tik und Dis­kus­si­on zur Mei­nungs­bil­dung bei­tra­gen. Nie zuvor war jedoch die Des­in­for­ma­ti­on durch die geziel­te Ver­brei­tung von Fake News dra­ma­ti­scher.

Wir laden euch, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Gym­na­si­ums Forst, des­halb am Mitt­woch, den 17.05.2017, um 15:15 Uhr zu einem 1,5-stündigen Work­shop zum The­ma „Alles Pro­pa­gan­da? Mani­pu­lier­te Medi­en? Fake News? Medi­en als Instru­ment der Beein­flus­sung” ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Gym­na­si­um (Raum 131) statt.

Denis Newiak (BTU Cott­bus) erläu­tert euch, wie Medi­en arbei­ten und wel­chen Ein­fluss sie aus­üben kön­nen - und wel­che Gren­zen Pres­se­frei­heit hat. Ihr lernt anhand von Bei­spie­len, Grund­la­gen des redak­tio­nel­len Arbei­tens u. a. mit Blick auf jour­na­lis­ti­sche Qua­li­täts­merk­ma­le und in Abgren­zung zu Fake News.

Möch­tet ihr an dem Work­shop teil­neh­men? Dann mel­det euch im Sekre­ta­ri­at dafür an oder mailt uns an redaktion@bertasblog.com.