Helge Bayer (CDU) - Twitter-Steckbrief zur Forster Bürgermeister/inwahl

Hel­ge Bay­er © Pri­vat

In unse­rem „Twit­ter-Steck­brief“ stel­len wir euch heu­te Hel­ge Bay­er (49 Jah­re) vor, der als Kan­di­dat der CDU zur Wahl der Bür­ger­meis­te­rin bzw. des Bür­ger­meis­ters in Forst antritt.

1) Was ist Ihre größ­te Stär­ke?
Ich kann gut zuhö­ren und scheue mich nicht nach­zu­fra­gen. Durch mei­nen Ide­en­reich­tum kann ich trag­fä­hi­ge Lösun­gen für auf­tre­ten­de Pro­ble­me ent­wi­ckeln, die ich mit Ver­hand­lungs­ge­schick und Geduld durch­zu­set­zen ver­mag.

2) Was ist Ihre größ­te Schwä­che?
Hacke­pe­ter­bröt­chen! Ein­deu­tig Hacke­pe­ter­bröt­chen! Aber ich ver­su­che, dar­an zu arbei­ten.

3) Wel­chem Ver­ein aus Forst und wel­chem Sport­ver­ein außer­halb von Forst drü­cken Sie die Dau­men?
Mein Herz schlägt für Vol­ley­ball. Daher gilt mei­ne Unter­stüt­zung dem Mal­xe­team.
Als alter Weiß­was­se­ra­ner bin ich natür­lich auch Eis­ho­ckey­fan. Ansons­ten muss es nicht immer ein Ver­ein sein. Alle Akti­vi­tä­ten, die Sport und Frei­zeit­ak­ti­vi­tät unter­stüt­zen, sind mir wich­tig.

4) Wo erho­len Sie sich in Forst am liebs­ten?
Auf dem Nei­ße­damm in Rich­tung Bade­meu­sel, mei­ner Jog­ging und Fahr­rad­stre­cke. Im Som­mer natür­lich im Frei­bad.
Wenn es mal etwas ruhi­ger sein soll, dann bei einem Pick­nick auf den Nei­ße­wie­sen oder bei einem Besuch im Rosen­gar­ten.

5) Wel­che Hob­bys haben Sie?
Vol­ley­ball spie­len, Jog­gen. Angeln, wenn die Zeit reicht.
Im Win­ter bin ich immer bemüht, beim Snow­board­fah­ren mein Finish zu ver­bes­sern.

6) War­um haben Sie sich als Bürgermeister/in in Forst bewor­ben?
In Forst steckt viel unge­nutz­tes Poten­ti­al. Ich den­ke, dass ich die Ent­wick­lung hier mit mei­nen krea­ti­ven Ide­en, mei­nen Erfah­run­gen und mei­ner beruf­li­chen Vor­aus­set­zung best­mög­lich vor­an­brin­gen kann.

7) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Forst soll lebens­wer­ter und abwechs­lungs­rei­cher wer­den! Mein Ziel ist es mehr Per­spek­ti­ven, Frei­zeit­mög­lich­kei­ten und Arbeits­stel­len vor allem für Jugend­li­che zu schaf­fen. Die rich­ti­gen Impul­se müs­sen gesetzt wer­den, damit Abwan­de­rung stoppt und der Alters­durch­schnitt sinkt.

8) War­um soll­ten die Fors­ter Bürger/innen Sie wäh­len?
Weil ich die Stadt im Inter­es­se der Bür­ger aus­bau­en und wei­ter­brin­gen möch­te und dafür die nöti­gen Kom­pe­ten­zen mit­brin­ge. In den letz­ten drei Jah­ren habe ich mich in der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung schon für das Wohl­erge­hen unse­rer Stadt ein­ge­setzt. Ich weiß also, wie das läuft.

9) Wer sind Ihre Wunschwähler/innen?
Alle!

10) Mit wel­cher Par­tei kön­nen Sie sich eine Zusam­men­ar­beit am bes­ten vor­stel­len?
Auf die Ide­en kommt es mir an und nicht auf ihre Her­kunft. Ich sehe den Bür­ger­meis­ter eher als Ver­mitt­ler, der ein Gespür für gute Vor­schlä­ge mit­brin­gen muss. Die­se zu erken­nen und bei der Ver­brei­tung mit­zu­wir­ken ist sei­ne und wäre auch ger­ne mei­ne Auf­ga­be.

11) Wel­che Erfah­run­gen haben Sie in der kom­mu­na­len Ver­wal­tung?
Ver­wal­tungs­recht war Teil mei­ner Juris­ten­aus­bil­dung. Seit 2010 Sach­kun­di­ger Ein­woh­ner und 2015 Stadt­ver­ord­ne­ter in den Aus­schüs­sen unse­re Stadt. Die Wert­schät­zung, die mir hier­bei über­par­tei­lich wider­fährt, zeigt mir, dass mei­ne Ide­en ein hohes Maß an Akzep­tanz genie­ßen.

12) Wie möch­ten Sie das Frei­zeit­an­ge­bot für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Ver­eins­ar­beit wür­di­gen und bei ihrer Arbeit ent­las­ten. So etwa auf mög­li­che För­de­run­gen hin­wei­sen und sie bei Anträ­gen etc. beglei­ten. Ein Sport- und Ver­eins­ko­or­di­na­tor ist denk­bar. Bestehen­de Sport- und Frei­zeit­an­la­gen rekon­stru­ie­ren und auf­wer­ten.

13) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Alle Schul­stand­or­te sol­len erhal­ten blei­ben. Schul­na­he Frei­zeit­an­ge­bo­te müs­sen wei­ter aus­ge­baut wer­den. Not­wen­di­ge Bau­ar­bei­ten müs­sen rei­bungs­los u. schnell aus­ge­führt wer­den. Wich­tig ist mir auch, Schü­ler bei ihrer Mit­be­stim­mung zu unter­stüt­zen, z. B. bei der Schü­ler­kon­fe­renz.

14) Wie möch­ten Sie die Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten für Jung und Alt in Forst und im Umland gestal­ten?
Im Rah­men der Stadt­pla­nung ein star­kes Zen­trum ent­wi­ckeln, in dem es Spaß macht, nach­mit­tags und abends spa­zie­ren zu gehen u. Freun­de zu tref­fen. Nega­tiv­spi­ra­le des Leer­stan­des von Geschäf­ten ernst­haft stop­pen. Geeig­ne­te Ver­mark­tungs­ide­en z. B. mit dem Gewer­be­ver­ein ent­wi­ckeln.

15) Wie möch­ten Sie die Ärz­te­ver­sor­gung sichern?
Die Attrak­ti­vi­tät unse­rer Stadt ist das A und O. Wenn nur 50% der gut aus­ge­bil­de­ten Jugend­li­chen nach ihrem Stu­di­um wie­der zurück nach Forst fin­den, dann haben wir schon gewon­nen. Die Medi­zi­ner von ihnen sol­len im Kran­ken­haus + MVZ eines von vie­len Sprung­bret­tern fin­den.

16) Wie möch­ten Sie die Wirt­schaft in Forst stär­ken?
Gut aus­ge­bil­de­te jun­ge Men­schen sind die Basis für eine gut funk­tio­nie­ren­de Wirt­schaft. Der geo­gra­fi­sche Vor­teil inkl. Auto­bahn u. Eisen­bahn soll Kern einer Ver­mark­tungs­stra­te­gie wer­den. Eine bes­se­re Ver­net­zung bereits ansäs­si­ger Unter­neh­men gehört auch dazu.

17) Wie möch­ten Sie ein viel­fäl­ti­ges, gewalt­frei­es und demo­kra­ti­sches Mit­ein­an­der in Forst för­dern?
Jeder soll für sich und sei­ne Fami­lie eine viel­ver­spre­chen­de Zukunft in Forst sehen. Ich kann und möch­te dabei hel­fen, eine gemein­sa­me Gesprächs­kul­tur zu fin­den, die Ängs­te und Mei­nun­gen nicht igno­riert, son­dern tole­riert und immer das Gemein­sa­me sieht.

18) Was wol­len Sie für Forst errei­chen im Bereich Sicher­heit?
Bestehen­de Pro­ble­me der Beschaf­fungs­kri­mi­na­li­tät und Grenz­pro­ble­ma­tik offen dis­ku­tie­ren und Lösungs­kon­zep­te gemein­sam mit den zustän­di­gen Ver­tre­tern der Lan­des­po­li­zei erar­bei­ten und die Umset­zung ein­for­dern. Bei die­sem The­ma darf nicht locker­ge­las­sen wer­den.

19) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die Kom­pe­ten­zen lie­gen hier­bei ein­deu­tig beim Bund. Im Übri­gen sehe ich es so, dass alle Bedürf­ti­gen auch in unse­rer Stadt viel Posi­ti­ves erfah­ren kön­nen. Ver­ein­s­an­ge­bo­te kön­nen bei der Ver­stän­di­gung sehr viel bewir­ken. Von auf­ge­setz­ten Pro­jek­ten hal­te ich per­sön­lich nicht viel.

20) Was möch­ten Sie gegen den Bevöl­ke­rungs­rück­gang und stei­gen­den Woh­nungs­leer­stand in Forst unter­neh­men?
Alle Fors­ter sol­len sich mehr mit unse­rer schö­nen Hei­mat­stadt iden­ti­fi­zie­ren. Wenn dies gelingt, steigt auch der Wil­le, sei­ne Fami­li­en­pla­nung hier umzu­set­zen und nach sei­ner Aus­bil­dung wie­der zurück­zu­keh­ren. Ihr seid die Zukunft von Forst!

21) Wie sol­len die Flä­chen nach dem Abriss leer­ste­hen­der Gebäu­de Ihrer Mei­nung nach genutzt wer­den?
Die­se Fra­ge ver­ste­he ich nicht! Ich will die Stadt wei­ter­ent­wi­ckeln und die Poten­tia­le gera­de mit Blick auf die posi­ti­ve geo­gra­phi­sche Lage aus­schöp­fen. Wel­che Ide­en habt Ihr? Ich will nicht der Bestim­mer sein, son­dern gemein­sam mit Euch unse­re Fors­ter Zukunft gestal­ten.

22) Wel­che Ide­en haben Sie für den Tou­ris­mus in Forst?
Unser Leis­tungs­an­ge­bot auch ein­mal in Rich­tung Polen aus­wei­ten. Wer ein­mal im Som­mer in unse­rem Frei­bad war, weiß was ich mei­ne. Wir sind die Stadt auf dem Lan­de mit einem Fluss und einem wun­der­ba­ren Schloss in Fahr­rad­reich­wei­te. Unse­re der­zei­ti­ge Inter­net­sei­te, naja...

23) Ver­voll­stän­di­gen Sie bit­te den Satz: 2026 soll­te es in Forst …
...jeden­falls nicht so wie in mei­nem Auf­satz, den ich in der Grund­schu­le über das Jahr 2000 schrei­ben muss­te, aus­se­hen. Im Ernst: ...jeman­den geben, der genau die­sen Fra­ge­bo­gen wie­der ver­öf­fent­licht und alle sagen: „Was? Das gab es damals noch nicht?”

 

Wir haben die Kan­di­da­tin und die Kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Steck­brie­fes“. Die Bewer­be­rin und die Bewer­ber haben von uns alle die­sel­ben 23 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten.


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