Thomas Engwicht (parteilos) - Twitter-Steckbrief zur Forster Bürgermeister/inwahl

Tho­mas Eng­wicht © Patrick Lucia

Tho­mas Eng­wicht (40 Jah­re) bewirbt sich eben­falls um das Amt des Bür­ger­meis­ters. In unse­ren „Twit­ter-Steck­brief“ steht er uns Rede und Ant­wort.

1) Was ist Ihre größ­te Stär­ke?
Ich bin kör­per­lich und emo­tio­nal sehr robust und durch­set­zungs­stark, gewohnt viel und inten­siv zu arbei­ten und habe ein gutes Netz­werk in sehr vie­len Berei­chen des gesell­schaft­li­chen Lebens in Forst. Außer­dem steht eine tol­le Fami­lie mit gro­ßer Tra­di­ti­on in Forst hin­ter mir.

2) Was ist Ihre größ­te Schwä­che?
Ich sehe es zwar nicht als Schwä­che, aber als Bür­ger­meis­ter müss­te ich sicher­lich noch dar­an arbei­ten, akti­ver im Bereich der neu­en Medi­en zu wer­den. Momen­tan ver­su­che ich noch, soweit es geht, ohne Insta­gram, Face­book, Twit­ter und so wei­ter aus­zu­kom­men.

3) Wel­chem Ver­ein aus Forst und wel­chem Sport­ver­ein außer­halb von Forst drü­cken Sie die Dau­men?
Fors­ter Ver­ei­nen drü­cke ich gene­rell die Dau­men. Wenn mei­ne Kin­der oder ich selbst sport­lich aktiv sind, natür­lich dem­je­ni­gen Ver­ein. Ich drü­cke aber auch z. B. dem Imker e. V. die Dau­men, dass ab und zu ein Jun­gim­ker dazu kommt. Außer­halb von Forst den ost­deut­schen Fuß­ball­ver­ei­nen.

4) Wo erho­len Sie sich in Forst am liebs­ten?
Eine Kanu- oder Pad­del­boot­tour auf der Nei­ße oder dem Mühl­gra­ben fin­de ich sehr erhol­sam. Ansons­ten füh­le ich mich im Som­mer in mei­nem Gar­ten sehr wohl oder genie­ße die Schön­heit der Natur rund um unse­re grü­ne Stadt. Auch ein Besuch in der Stadt­kir­che wirkt manch­mal Wun­der...

5) Wel­che Hob­bys haben Sie?
Ich habe vier Kin­der, trei­be viel Sport (Hand­ball und Vol­ley­ball) und ver­su­che ab und zu ins Kino zu gehen. Die Betreu­ung einer Jugend­mann­schaft inkl. Punkt­spiel­be­trieb macht mir auch gro­ßen Spaß. Soll­te ich gewählt wer­den, wird mei­ne Gärt­ne­rei auch ein wich­ti­ges Hob­by...

6) War­um haben Sie sich als Bürgermeister/in in Forst bewor­ben?
Ich habe vier Kin­der und bin 11facher Onkel. Eine gute Zukunft die­ser Kin­der möch­te ich sehr gern in Forst ermög­li­chen. Es gibt sehr vie­le ange­scho­be­ne Pro­jek­te, die ich gern auf den Weg und zum Erfolg brin­gen möch­te. Ich möch­te unse­re Hei­mat­stadt mit Zuver­sicht gestal­ten.

7) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Mein wich­tigs­tes Ziel wäre die Ver­rin­ge­rung der Kri­mi­na­li­tät in Forst. Wei­ter­hin wäre es mir sehr wich­tig, das Ver­hält­nis zwi­schen der Stadt­ver­wal­tung und den Bür­gern der Stadt durch grö­ße­re Trans­pa­renz und bes­se­re Infor­ma­ti­on und Betei­li­gung an den Vor­ha­ben zu ver­bes­sern.

8) War­um soll­ten die Fors­ter Bürger/innen Sie wäh­len?
Ich bin in Forst ver­wur­zelt und lebe gern in die­ser Stadt. Dass ich in der Lage bin schwie­ri­ge und anstren­gen­de Pro­jek­te anzu­ge­hen und umzu­set­zen, habe ich in der Ver­gan­gen­heit bereits gezeigt. Als jüngs­ter Kan­di­dat habe ich sehr gute Ver­bin­dun­gen zu allen Gene­ra­tio­nen in Forst.

9) Wer sind Ihre Wunschwähler/innen?
Die Fors­ter Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von 16 bis 100 sind mei­ne Wunschwähler/innen. Ich möch­te für alle Bür­ger da sein, egal ob jung oder alt. Mir kommt es dar­auf an, gemein­sa­me Ide­en zu ent­wi­ckeln, die Pro­ble­me unse­rer Stadt zu lösen. Und das mög­lichst ohne emo­tio­na­le Kon­flik­te.

10) Mit wel­cher Par­tei kön­nen Sie sich eine Zusam­men­ar­beit am bes­ten vor­stel­len?
Als Bür­ger­meis­ter ist man gesetz­lich zur Neu­tra­li­tät ver­pflich­tet. Ich wür­de zu kei­ner Par­tei beson­ders gute oder schlech­te Bezie­hun­gen zulas­sen. Par­tei­en spie­len in der Kom­mu­nal­po­li­tik ohne­hin nicht so eine gro­ße Rol­le, wie zum Bei­spiel in der Lan­des- oder Bun­des­po­li­tik.

11) Wel­che Erfah­run­gen haben Sie in der kom­mu­na­len Ver­wal­tung?
Als Unter­neh­mer habe ich viel­fäl­ti­ge Berüh­rungs­punk­te mit der Ver­wal­tung in unse­rer Stadt. Des Wei­te­ren bin ich als Bür­ger schon sehr lan­ge stark an den Ent­wick­lun­gen inter­es­siert und gut infor­miert. Soll­te ich gewählt wer­den, neh­me ich an einer ent­spre­chen­den Wei­ter­bil­dung teil.

12) Wie möch­ten Sie das Frei­zeit­an­ge­bot für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Das Frei­zeit­an­ge­bot in unse­rer Stadt fin­de ich schon ganz gut. Ich mer­ke oft, dass vie­le Jugend­li­che gar nicht wis­sen, was es alles so gibt. Hier wür­de ich anset­zen. Das SFZ möch­te ich schnell an dem neu­en Stand­ort eta­blie­ren. Der Jugend­bei­rat soll bes­ser ein­ge­bun­den wer­den.

13) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Gemein­sa­me Ver­an­stal­tun­gen bereits im Grund­schul­be­reich hal­te ich für sehr wich­tig, um die momen­tan sehr ange­spann­te Situa­ti­on zwi­schen der Ober­schu­le und dem Gym­na­si­um zu ver­bes­sern. Ich stel­le mir ein gemein­sa­mes Sport­fest oder ähn­li­ches vor. Gebt mir bit­te Eure Ide­en!

14) Wie möch­ten Sie die Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten für Jung und Alt in Forst und im Umland gestal­ten?
Die Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten wer­den durch Ange­bot und Nach­fra­ge gestal­tet. Ich weiß, dass es Unter­neh­mer hier sehr schwer haben. Die Sen­si­bi­li­sie­rung der Bür­ger für die Situa­ti­on des Ein­zel­han­dels ist sehr not­wen­dig. Wenn Kun­den mehr in Forst kau­fen, wird das Ange­bot bes­ser wer­den.

15) Wie möch­ten Sie die Ärz­te­ver­sor­gung sichern?
Der noch bestehen­de Ein­fluss in der Lau­sitz­kli­nik Forst wird wei­ter­hin genutzt, um die Situa­ti­on der Gesund­heits­ver­sor­gung sta­bil zu hal­ten und zu ver­bes­sern. Wei­ter­hin müs­sen Gesprä­che mit den zustän­di­gen Stel­len geführt wer­den, um den Gene­ra­ti­ons­wech­sel der Ärz­te vor­zu­be­rei­ten.

16) Wie möch­ten Sie die Wirt­schaft in Forst stär­ken?
Die Fors­ter Unter­neh­men sind gut auf­ge­stellt. Das soll so blei­ben. Für Forst benö­ti­gen wir aber mög­lichst ein paar neue Unter­neh­men, bes­ten­falls im Gewer­be­ge­biet. Als Unter­neh­mer sehe ich mich in der Lage, mög­li­che Inter­es­sen­ten von den Vor­zü­gen unse­rer Stadt zu über­zeu­gen.

17) Wie möch­ten Sie ein viel­fäl­ti­ges, gewalt­frei­es und demo­kra­ti­sches Mit­ein­an­der in Forst för­dern?
Indem ich mög­lichst vie­le Gesprä­che füh­re und eine größt­mög­li­che Trans­pa­renz bezüg­lich der Ent­schei­dun­gen der Ver­wal­tung und der Gemein­de­ver­tre­tung her­stel­le, sol­len mög­lichst vie­le Bür­ger in die Ent­schei­dun­gen ein­ge­bun­den wer­den. So kön­nen Kon­flik­te vor­ab ver­mie­den wer­den.

18) Was wol­len Sie für Forst errei­chen im Bereich Sicher­heit?
Ich möch­te eine per­so­nell und mate­ri­ell bedeu­tend bes­ser aus­ge­stat­te­te Poli­zei. Außer­dem sehe ich gute Mög­lich­kei­ten, z. B. durch neue Tech­no­lo­gi­en, kur­ze Infor­ma­ti­ons­we­ge zwi­schen den Bür­gern aber auch mit der Poli­zei zu schaf­fen. So soll­te es mög­lich sein Forst, siche­rer zu machen.

19) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Eine Zuwan­de­rung von jun­gen mög­lichst gut aus­ge­bil­de­ten Men­schen ist für mich eine gute Opti­on, die momen­tan schlech­te demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung zu stop­pen und Unter­neh­men die Chan­ce zu geben, gute Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Dafür gibt es jetzt schon sehr gute Bei­spie­le in Forst.

20) Was möch­ten Sie gegen den Bevöl­ke­rungs­rück­gang und stei­gen­den Woh­nungs­leer­stand in Forst unter­neh­men?
Neue fami­li­en­freund­li­che Arbeits­plät­ze, gute Schu­len und eine zuver­sicht­li­che Bür­ger­schaft kön­nen jun­ge Leu­te her­lo­cken. Mei­ne Idee ist es, z. B. Stu­den­ten der BTU güns­ti­gen Wohn­raum anzu­bie­ten und durch gute Ver­net­zung der Betrie­be zum Ver­bleib in unse­rer Stadt zu brin­gen.

21) Wie sol­len die Flä­chen nach dem Abriss leer­ste­hen­der Gebäu­de Ihrer Mei­nung nach genutzt wer­den?
Am bes­ten wäre eine attrak­ti­ve Bebau­ung mit moder­nem gene­ra­tio­nen­ge­rech­tem Wohn­raum und Funk­ti­ons­flä­chen. Lei­der wird dies nur sel­ten gelin­gen, des­halb bleibt oft nur eine natur­na­he und pfle­ge­leich­te Begrü­nung als Über­gangs­lö­sung. Alte Indus­trie­flä­chen neu­en Unter­neh­men anbie­ten!

22) Wel­che Ide­en haben Sie für den Tou­ris­mus in Forst?
Kurz­fris­tig müs­sen neue Ver­an­stal­tun­gen her (z. B. Dra­chen­boot­ren­nen auf dem Mühl­gra­ben). Spä­ter möch­te ich die Schwar­ze Jule attrak­tiv im Tex­til­mu­se­um zur Schau stel­len. Brühl und Bie­ber­stein müs­sen eine viel grö­ße­re Beach­tung fin­den. Der Rosen­gar­ten soll wei­ter gestärkt wer­den.

23) Ver­voll­stän­di­gen Sie bit­te den Satz: 2026 soll­te es in Forst …
ein ganz kla­res Votum der Bür­ger für die Wie­der­wahl des bis dahin amtie­ren­den Bür­ger­meis­ters geben. Die­se 8 Jah­re soll­ten genutzt wer­den, um neue Impul­se in der Wirt­schaft zu set­zen, vie­len jun­gen Men­schen eine Per­spek­ti­ve zu geben und den älte­ren einen ange­neh­men Lebens­abend.

 

Wir haben die Kan­di­da­tin und die Kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Steck­brie­fes“. Die Bewer­be­rin und die Bewer­ber haben von uns alle die­sel­ben 23 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten.


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