Verschneite Angelegenheit

Zu viel Schnee hier und zu viel Schnee da. Man hört nichts ande­res mehr in den Nach­rich­ten. Seit Tagen schneit es in Öster­reich, Bay­ern und Sach­sen unauf­hör­lich. Jeder hat die Nase gestri­chen voll von Schnee, doch dabei liegt nur in den drei Regio­nen viel Schnee. Bei uns gibt es nur kur­ze Schnee­schau­er, wo der Schnee inner­halb von einer Stun­de wie­der weg­taut oder gar nicht erst lie­gen bleibt. Ein rich­ti­ges Mist­wet­ter, das auch noch unfair ver­teilt ist. Die im Süden beschwe­ren sich über zu viel Schnee und wir im Nor­den bekom­men erst gar kei­nen ab. Wenn ihr mich fragt, total unfair!

Das letz­te Mal rich­tig viel Schnee gab es 2010 in der Lau­sitz, also schon ziem­lich lan­ge her, da wäre es doch nur fair, wenn wir mal ein biss­chen Schnee abbe­kom­men, oder? Außer­dem könn­ten wir dann auch dar­auf hof­fen, dass unse­re Schul­fe­ri­en ver­län­gert wer­den. Die fin­de ich näm­lich auch viel zu kurz. Vor allem die eine Woche Win­ter­fe­ri­en. War­um um Him­mels Wil­len haben wir im Herbst, wo es nass, kalt, grau und reg­ne­risch ist zwei Wochen Feri­en und nicht im Win­ter, wo man so viel Spaß mit dem Schnee haben kann? Aber natür­lich dür­fen wir dafür im Herbst zwei Wochen lang Laub har­ken. Ein rich­ti­ger Traum oder?

 

LK

Der Stalker

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Heu­te lernt ihr von Leon Paetz den „Stal­ker” ken­nen.

 

Der Stal­ker hat sei­ne Augen über­all. Zückt jemand sein Han­dy, so steht er direkt hin­ter ihm, um ihm sei­ne Pri­vat­sphä­re zu rau­ben. Er kennt jeden dei­ner Kon­tak­te und weiß, in wel­cher Bezie­hung du zu ihnen stehst. Triffst du dich mit dei­nen Freun­den, so ist er nur ein Gebüsch weit ent­fernt, um all eure Gesprä­che zu belau­schen. Auch wenn jemand dei­nen Namen ruft, ist der Stal­ker der Ers­te, der guckt, damit er kein biss­chen aus dei­nem Leben ver­passt. Es bringt nichts, ihm dei­ne Fami­li­en­mit­glie­der vor­zu­stel­len, da er sie sowie­so schon kennt. Er weiß genau Bescheid über ihre Lieb­lings­far­be, ihr Lieb­lings­es­sen und all ihre Vor­lie­ben. Des­halb gelingt es ihm, auf ande­re Men­schen sym­pa­thisch zu wir­ken. Sich vor ihm zu ver­ste­cken wird nicht funk­tio­nie­ren, denn er hat über­all sei­ne Spio­ne, die dich und dein Han­deln jeder­zeit beob­ach­ten. Selbst Din­ge, die du selbst nicht über dich weißt, weiß der Stal­ker.

Der Waghalsige

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Den Anfang macht der „Wag­hal­si­ge”. Erkennt ihr euch dar­in wie­der?

 

Der Wag­hal­si­ge wird schon immer wegen sei­nes muti­gen Lebens­stils von allen benei­det. Er springt von einem Aben­teu­er in das nächs­te Aben­teu­er. Der Wag­hal­si­ge braucht den Ner­ven­kit­zel nicht zu suchen, denn aller­orts spürt er ihn in sei­nen Gedan­ken. Unge­si­chert klet­tert er auf 20 km hohe Ber­ge und tele­fo­niert neben­bei noch mit sei­ner Lieb­lings­tan­te. Kaum hat der Wag­hal­si­ge das Klet­tern been­det, taucht er mit wei­ßen Hai­en im Pazi­fik. Gefah­ren liebt er, denn wie wäre das Leben ohne sie? Ande­re Leu­te lie­ben ihr ruhi­ges und nor­ma­les Leben, jedoch für den Wag­hal­si­gen wäre das nichts. Er braucht das Adre­na­lin in sei­nem Kör­per. Schon frü­her als Kind hat er sei­ne ver­rück­te Lebens­art beses­sen. Der Wag­hal­si­ge ist mit dem Bob­by­car zur Schu­le gefah­ren und hat bun­te Klei­der getra­gen. Er möch­te nicht wie ande­re sein. Er mag es sehr, dass alle Leu­te ihn bewun­dern. Der Wag­hal­si­ge hofft, eines Tages jeman­den zu fin­den, der genau wie er ist. Mit die­sem Men­schen möch­te er die ver­rück­tes­ten Aben­teu­er erle­ben, um eines Tages sagen zu kön­nen, dass er sein Leben in vol­len Zügen gelebt hat.

 

S. M.

Rechtspopulismus und direkte Demokratie

Am 18. Dezem­ber 2018 hat­ten wir die Mög­lich­keit, an einem Vor­tag zum The­ma „Rechts­po­pu­lis­mus und direk­te Demo­kra­tie“ der Refe­ren­tin Marie Jüne­mann vom Ver­ein „Mehr Demo­kra­tie“ teil­zu­neh­men. Zuerst wur­de der Begriff „Popu­lis­mus” geklärt. Auch die Euro­pa­wahl- und Kom­mu­nal­wahl­er­geb­nis­se von Bran­den­burg wur­den kri­tisch unter­sucht. Für die Ergeb­nis­se wur­den mög­li­che Ursa­chen und Lösungs­vor­schlä­ge bespro­chen. Ob direk­te Demo­kra­tie gut ist oder sogar Gefah­ren birgt, wur­de durch Wort­mel­dun­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch Argu­men­te dar­ge­legt.

Im Anschluss wur­de mit dem Zitat „Wenn wir auf­hö­ren die Demo­kra­tie zu ent­wi­ckeln, fängt die Demo­kra­tie an auf­zu­hö­ren.“ eine Dis­kus­si­ons­run­de ein­ge­lei­tet. Digi­ta­li­sie­rung, der Arti­kel 13 oder kom­mu­na­ler Stra­ßen­bau als The­men für Kom­mu­nal­wah­len wur­den eben­so dis­ku­tiert wie The­men zur Euro­pa­wahl. Unter­schied­li­che Ansich­ten gab es auch bei der Gestal­tung von Wahl­pla­ka­ten. Dass die Poli­tik durch Gesprä­che und Mei­nungs­aus­tausch lebt, wur­de uns durch die Dis­kus­si­ons­run­de eben­falls näher­ge­bracht.

Da wir, Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 11. Klas­sen, 2019 zum ers­ten Mal wäh­len gehen dür­fen, konn­ten wir durch die­sen Vor­trag hilf­rei­che Tipps zur Infor­ma­ti­ons­ge­win­nung bezüg­lich der Par­tei­en und deren Wahl­pro­gram­me mit­neh­men. Die­se wer­den uns in den nächs­ten Mona­ten bei der Ent­schei­dungs­fin­dung unter­stüt­zen.

 

Maria Weiz

Foto des Monats

The Shard: Ein abso­lu­tes Muss bei einem Lon­don-Trip. ☺ Aus der 72. Eta­ge kann man den gran­dio­sen Blick über Lon­don genie­ßen. Das Bau­werk aus Stahl, Glas und Beton ist der­zeit das höchs­te Gebäu­de der EU.

 

AK