3 Fragen an... Dirk Liebeck

In den Herbst­mo­na­ten sind wir häu­fig im Dun­keln unter­wegs. Und bald sind Weih­nachts­fe­ri­en - Zeit für Urlaubs­rei­sen (und: Ein­bre­cher). Bereits bei der Bürgermeister/inwahl im April wur­de über das The­ma Sicher­heit und die Mög­lich­keit, das Sicher­heits­ge­fühl der Forste­rin­nen und Fors­ter zu stär­ken, viel dis­ku­tiert. Unser Team von „Ber­tas Blog“ hat Dirk Lie­beck dazu befragt. Er arbei­tet bei der Revier­po­li­zei in Forst. Hier nun sei­ne Ant­wor­ten auf unse­re 3 Fra­gen.

1) Wie schützt man sein Haus bzw. sei­ne Woh­nung vor Ein­brü­chen am bes­ten, wenn man in den Urlaub ver­rei­sen möch­te?

Grund­sätz­lich soll­te man sich über die Sicher­heit sei­nes Hauses/Grundstücks bzw. Woh­nung nicht erst vor Beginn einer Urlaubs­rei­se Gedan­ken gemacht haben. Habe ich Maß­nah­men getrof­fen, die es Ein­bre­chern wesent­lich erschwert, in mein Haus bzw. mei­ne Woh­nung ein­zu­bre­chen? Fol­gen­de Hin­wei­se möch­te die Poli­zei geben:

  • Lasst euch zu ein­bruchs­hem­men­den Türen und Fens­tern bera­ten, baut die­se ein oder und rüs­tet die­se nach. Hier arbei­tet die Poli­zei mit Fach­fir­men zusam­men. Die­se sind bei der Poli­zei im Sach­be­reich Prä­ven­ti­on gelis­tet.
  • Instal­liert nach Mög­lich­keit Schutz­maß­nah­men gegen Ein­brü­che (hel­le Beleuch­tung des Grund­stücks mit Bewe­gungs­mel­dern, Über­wa­chungs­ka­me­ras bzw. Ein­bruch­mel­der, bau­li­che Maß­nah­men zur zusätz­li­chen mecha­ni­schen Siche­rung von Fens­tern und Türen), die durch Ein­bre­cher auch schnell erkenn­bar sind und so von einem Ein­bruch­ver­such abschre­cken sein sol­len.

Direkt vor einer Urlaubs­rei­se soll­ten fol­gen­de Din­ge beach­tet wer­den:

  • Gebt Frem­den kei­nen Hin­weis auf die Abwe­sen­heit, z. B. in sozia­len Netz­wer­ken, per E-Mail oder Anruf­be­ant­wor­ter. Infor­miert Nach­barn mit der Bit­te um Acht­sam­keit. Lasst durch Ver­wand­te, Bekann­te oder Nach­barn zwi­schen­durch den Brief­kas­ten lee­ren. Ver­schließt alle Fens­ter und Türen (nicht nur zuzie­hen) und ver­steckt kei­ne „Reser­ve­schlüs­sel“ auf dem Grund­stück oder vor der Woh­nungs­tür. Täuscht mit tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen eure Anwe­sen­heit vor (mit Zeit­schalt­uh­ren Licht an- und aus­schal­ten, Roll­lä­den her­un­ter- und hoch­las­sen).

2) Wie schützt man sich bei Nacht auf dem Weg nach Hau­se am bes­ten?

Ver­sucht nach Mög­lich­keit, so lan­ge es geht mit Beglei­tung unter­wegs zu sein. Tragt hel­le Klei­dung, so dass ihr für mög­lichst vie­le Pas­san­ten erkenn­bar seid. Mei­det dunk­le Berei­che (ins­be­son­de­re unbe­fes­tig­te Wege bzw. „Schleich­pfa­de“ außer­halb des öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehrs) sowie Park­an­la­gen und Wald­ge­bie­te. Ach­tet auf Per­so­nen, die euch mög­li­cher­wei­se fol­gen könn­ten. In einem sol­chen Fall sucht ihr sofort beleuch­te­te Berei­che auf, an denen sich mög­lichst wei­te­re Per­so­nen befin­den und ihr ver­sucht, eine Beglei­tung (Ver­wand­te oder Bekann­te) hin­zu zu zie­hen.

3) Was soll­te man tun, wenn man einen ver­däch­ti­gen Gegen­stand (z. B. einen unbe­auf­sich­tig­ten Kof­fer am Bahn­hof) fin­det?

Bit­te beob­ach­tet den Gegen­stand eini­ge Zeit, ob es sich dabei um eine schein­bar her­ren­lo­se Sache han­delt oder sich jemand um den Gegen­stand küm­mert. Gibt es zum Gegen­stand kei­ne Bezugs­per­son, nähert euch auf kei­nen Fall dem Gegen­stand oder unter­sucht ihn womög­lich (z. B. durch Öff­nen einer Tasche oder eines Kof­fers) und infor­miert die Poli­zei.

Medientag in Berlin

Im Rah­men des Pro­jekts „Jugend­re­por­ter vor Ort” sind Lisa, Pau­la und ich vom 5. bis 7. Okto­ber für unse­re Schü­ler­zei­tung „Ber­tas Blog” mit dem Zug nach Ber­lin gefah­ren. Dort tra­fen wir uns zum Medi­en­tag mit Redak­ti­ons­mit­glie­dern einer ande­ren Schü­ler­zei­tung aus Nord­rhein-West­fa­len namens „Offe­nes Haus NRW”. Eigent­lich soll­ten auch noch Redak­teu­re einer Schü­ler­zei­tung aus Sach­sen kom­men, aber in dem Bun­des­land hat­ten die Feri­en begon­nen, wes­halb nie­mand Zeit fand. Am zwei­ten Tag kam immer­hin die Pro­jekt­lei­te­rin der Schü­ler­zei­tung dazu, die „Quer­den­ker” heißt.

Am Sams­tag tra­fen wir Ber­lins erfolg­reichs­ten Blog­ger, Joab Nist. Er erklär­te uns, dass er auf sei­nem Blog „Notes of Ber­lin” nur Zet­tel hoch­lädt, die meist sei­ne Fans in den Stra­ßen von Ber­lin fin­den. Danach tra­fen wir die Jour­na­lis­tin Chris­ti­na Denz, die uns mehr über den Jour­na­lis­mus erklär­te und mit uns eini­ge Übun­gen mach­te, wodurch wir Anre­gun­gen für neue Arti­kel bekom­men soll­ten. Abends gin­gen wir spon­tan durch Ber­lin, denn es fand das „Fes­ti­val of Lights” statt. Eigent­lich war auch ein Aus­flug in das ZDF-Haupt­stadt­stu­dio geplant. Dort war „Nacht des offe­nen Stu­di­os”. Doch die War­te­schlan­ge war viel zu lang, wes­halb wir das weg­lie­ßen. Am letz­ten Tag - noch vor der Heim­fahrt - guck­ten wir uns eine Aus­stel­lung in der Neu­en Syn­ago­ge Ber­lin (Cen­trum Judai­cum) an, die im Zwei­ten Welt­krieg größ­ten­teils zer­stört wur­de. Abschlie­ßend mach­ten wir noch Grup­pen­fo­tos und kurz danach fuh­ren wir lei­der wie­der nach Hau­se.

Es war eine sehr schö­ne Zeit und ich freue mich schon auf den nächs­ten Medi­en­tag.

 

LW

Druck beim Tauchen

Pro­ble­ma­tisch unter Was­ser ist der Druck auf Hohl­räu­me. Das ist ein Fakt, aber war­um ist das so? Das liegt dar­an, dass in der Lun­ge des Men­schen Luft und kein Was­ser ist. Denn wenn sich in der Lun­ge des Men­schen Was­ser befin­den soll­te, aus wel­chem Grund auch immer und er sich unter Was­ser befin­det ist der Druck außer­halb der Lun­ge genau­so groß wie in der Lun­ge. Da das aber nicht der Fall ist, ist der Druck in der Lun­ge klei­ner als im Was­ser. Aber wie­so ist das jetzt ein so gro­ßes Pro­blem, wenn man tief tau­chen möch­te?

Da ein grö­ße­rer Druck auf der Lun­ge liegt, wird die­se zusam­men­ge­presst und hat somit ein klei­ne­res Volu­men und damit weni­ger Sauer­stoff zur Ver­fü­gung. Im nor­ma­len Zustand kann die Lun­ge 6 Liter Sauer­stoff auf­neh­men, wenn die Lun­ge jetzt aber dem Druck von 4 bar aus­ge­setzt ist, ver­rin­gert sich das Volu­men auf 1,5 Liter. Die Ein­schrän­kung ist also ziem­lich bedroh­lich.

Wenn man das Pro­blem mit der zusam­men­ge­drück­ten Lun­ge umge­hen möch­te, muss man eine Gas­fla­sche ver­wen­den, da die Luft, die man durch die Gas­fla­sche ein­at­met, den glei­chen Druck wie das Was­ser hat.

Aber trotz­dem bleibt noch ein wei­te­rer Punkt, war­um man nicht tief Tau­chen kann - der Tie­fen­rausch. Die­ser Rausch tritt in der Tie­fe von etwa 30-50 m auf, je nach­dem wie emp­find­lich ein Mensch ist. Ver­ur­sacht wird der Tie­fen­rausch vom Stick­stoff der in der Luft ent­hal­ten ist die man ein­at­met oder der schon in den Zel­len des Kör­pers vor­han­den ist. Da Stick­stoff ein sehr gut fett­lös­li­ches Gas ist, löst es sich von den fett­hal­ti­gen Teil­chen der Zell­mem­bran ab. Der Tie­fen­rausch, auch bezeich­net als Stick­stoff­ver­gif­tung, weist die glei­chen Sym­pto­me auf, wie sie durch Alko­hol im Blut bzw. einem LSD-Rausch her­vor­ge­ru­fen wer­den. Man hat also eine ver­lang­sam­te Reak­ti­ons­zeit, fühlt sich Ori­en­tie­rungs­los, schläf­rig und über­schätzt sich selbst. Die betrof­fe­nen Tau­cher neh­men die Sym­pto­me oft­mals nicht wahr, des­halb ist es wich­tig, nicht allei­ne zu tau­chen.

 

LK

 

Angriff von rechtsaußen

Wir beka­men am Mon­tag, den 15. Okto­ber, die Mög­lich­keit, mit Ron­ny Blasch­ke, einem bekann­ten frei­en Jour­na­lis­ten aus Ber­lin, zu spre­chen. Die­ser hielt einen Vor­trag über Rechts­ra­di­ka­lis­mus. Dar­in befass­te er sich aber nicht mit dem The­ma im All­ge­mei­nen, son­dern haupt­säch­lich damit, wie Radi­ka­le und Neo­na­zis, Sport­ar­ten, vor allem den Fuß­ball, nut­zen, um Wer­bung für sich zu machen, neue Mit­glie­der anzu­lo­cken und ihre Vor­stel­lun­gen zu ver­tre­ten. Basis für die­sen Vor­trag war eine aus­führ­li­che Recher­che Blasch­kes.

Doch statt sich ein­fach nur zu bele­sen, ist er selbst in die Sze­ne der Neo­na­zis und Hoo­li­gans ein­ge­stie­gen und hat Gesprä­che und Inter­views mit den Anhän­gern der Grup­pen geführt. Er berich­te­te sogar von einem Kon­zert, wel­ches er besu­chen woll­te, um eben­falls Ein­bli­cke in die Musik­sze­ne zu gewin­nen. Durch die­se Erfah­run­gen aus ers­ter Hand war es ihm mög­lich, sich ein wirk­li­ches Bild über die deut­schen Neo­na­zis und Hoo­li­gans in den Sta­di­en zu machen. Das bewun­der­ten wir sehr, was auch der Grund dafür war, dass Blasch­ke bis zum Schluss unse­re abso­lu­te Auf­merk­sam­keit hat­te.

Vie­le waren erstaunt über den Zuwachs, den die Sze­ne, auch durch den Fuß­ball, erfah­ren hat. Die Mas­se an Men­schen, die wei­ter­hin an die­ser mehr als ver­al­te­ten und fal­schen Ein­stel­lung fest­hal­ten, ver­blüff­te vie­le.

An der Fra­ge­run­de zum Schluss nah­men wir mit Begeis­te­rung teil. Auch das Feed­back im Nach­hin­ein war mehr als posi­tiv. Wir emp­fan­den Blasch­kes Vor­trag als infor­ma­tiv und abwechs­lungs­reich, vor allem, weil nahe­zu alle sei­ne Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand sind und auf per­sön­li­chen Gesprä­chen basie­ren.

Eine kla­re Mehr­heit von uns emp­fand die­ses Pro­jekt als sehr inter­es­sant und wünscht sich in Zukunft vie­le wei­te­re Gesprä­che mit Jour­na­lis­ten, die uns in ihre Arbeit ein­tau­chen las­sen.

Lucas Schlü­ter

 

Ron­ny Blasch­ke im Inter­view © Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bildung/bpb (2014)

Foto des Monats

Lang­sam wird es Herbst und fast alle Bäu­me haben sich nun schon ver­färbt. 🍁 Mal schau­en, ob es in den nächs­ten Wochen noch etwas küh­ler wird, aber man genießt noch die schö­nen war­men Tage.

Ich wün­sche euch tol­le, erhol­sa­me Feri­en. 😊

 

AK

Auf’s Pferd gesetzt

Seit Mona­ten hat­te ich mich auf mein Prak­ti­kum gefreut, schließ­lich kommt man nicht jeden Tag auf ein Gestüt. Am Diens­tag soll­te ich auf dem Bran­den­bur­gi­schem Haupt- und Land­ge­stüt Neu­stadt (Dos­se) anfan­gen. Ich hat­te mir schon gewünscht, auch mal rei­ten zu kön­nen, doch dass ich mich direkt „auf’s Pferd set­zen“ soll­te, über­rasch­te mich. Auch dass das nicht das letz­te Mal war, freu­te mich sehr.

Mein Arbeits­all­tag war gere­gelt, aller­dings sehr viel­fäl­tig. Früh um 6 Uhr ging es los: Boxen mis­ten, Pfer­de füt­tern, fegen. Nach einer Pau­se dann: Pfer­de put­zen, even­tu­ell rei­ten, Sät­tel und Zäu­me rei­ni­gen, wie­der mis­ten und fegen. Nach­mit­tags erle­dig­te ich ähn­li­che Auf­ga­ben. Dass die Arbeit recht anstren­gend war, über­rasch­te mich nicht und den­noch konn­te ich abends immer gut schla­fen. Dafür dass ich mon­tags nicht gear­bei­tet hat­te, half ich sams­tags bei der Hengst­pa­ra­de. Da konn­te ich dann Pfer­de waschen, Mäh­nen ein­flech­ten und damit auch hin­ter die „Kulis­sen“ schau­en…

Mein Prak­ti­kum hat mir super gefal­len und hät­te ich erneut die Gele­gen­heit dazu, wür­de ich es sofort wie­der­ho­len!

 

PL

Alles Theater

Vom 10. bis 21. Sep­tem­ber war ich beim Prak­ti­kum im Staats­thea­ter Cott­bus - in der Kos­tüm­schnei­de­rei. Das Prak­ti­kum setz­te sich aus ver­schie­de­nen Auf­ga­ben zusam­men: von Schu­he ein­sor­tie­ren, über Kos­tü­me her­aus­su­chen, in die ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen rein­gu­cken und ler­nen, wie ein Kos­tüm ent­steht und wie eine Anpro­be läuft, bis hin zum sel­ber nähen. Per­sön­lich fand ich das Prak­ti­kum nicht so schlecht. An vie­len Stel­len war es ein wenig lang­wei­lig und anstren­gend, aber auch inter­es­sant (z. B. wie der All­tag dort im Thea­ter abläuft).

 

Alex­an­dra Koalick

Unser Praktikum bei der Bundespolizeiinspektion Forst

Als wir am Mon­tag um 7.45 Uhr in der Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on ange­kom­men waren, begrüß­ten uns erst­mal die net­ten Kol­le­gen Frau Kuschel und Herr Kunz. Anschlie­ßend zeig­ten sie uns eine Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on über die ver­schie­de­nen Berei­che der Bun­des­po­li­zei. Von Ver­wal­tungs­ar­bei­ten, die Arbeit mit Hun­den oder Pfer­den bis zum Außen­dienst an Bahn­hö­fen oder Flug­hä­fen ist alles mit dabei. In unse­ren zwei Prak­ti­kums­wo­chen erleb­ten wir vie­le schö­ne Din­ge.

Wir waren im Bereich Kri­mi­nal­tech­nik und nah­men Fin­ger­ab­drü­cke von Fla­schen und mach­ten den Auf­nah­me­test auf dem Sport­platz des Gym­na­si­ums. Dazu zählt: der Kupa-Test, 100-Meter-Sprint, Weit­sprung, Lie­ge­stüt­ze und Stand­weit­sprung. An einem Tag fuh­ren wir nach Cott­bus auf den Schieß­platz und schau­ten den Poli­zis­ten bei ihrem Trai­ning zu. Wir sel­ber durf­ten mit einer „unech­ten“ Waf­fe schie­ßen - eine Waf­fe mit Farb­pa­tro­nen (Color­ma­ker). Zwei Tage des Prak­ti­kums ver­brach­ten wir auch in der Ver­wal­tung und stell­ten fest, dass die­se Arbeit nichts für uns ist. Die rest­li­chen Tage lern­ten wir noch die bei­den bel­gi­schen Schä­fer­hun­de Nick und Fer­ri ken­nen, fuh­ren zum Amts­ge­richt Cott­bus und durf­ten dort bei einer Ver­hand­lung zwi­schen einem Poli­zis­ten (Opfer) und einem Leip­zi­ger Fuß­ball-Fan (Täter) dabei sein.

Im Gro­ßen und Gan­zen war es ein sehr span­nen­des und viel­sei­ti­ges Prak­ti­kum. Die Kol­le­gen sind alle freund­lich und geben sich sehr viel Mühe, dass einem nie lang­wei­lig wird... und das haben sie auch geschafft! Gro­ßes Lob! Und zum Prak­ti­kum: Wenn du Lust auf span­nen­de Din­ge hast, dann schnup­per doch mal rein.

 

Lina Laug­ksch & Char­le­en Matsch­ke

Mein Schülerpraktikum bei Radio Cottbus

Hal­lo, ich bin Hele­na und habe mein Prak­ti­kum beim Lokal­ra­dio Cott­bus in der Abtei­lung „Redak­ti­on“ gemacht. In den sehr inter­es­san­ten zwei Wochen habe ich viel erlebt und Neu­es erfah­ren.

Gleich an mei­nem ers­ten Tag durf­te ich zum Bei­spiel mit einem ande­ren Prak­ti­kan­ten zu einer Pres­se­kon­fe­renz der Spar­kas­se gehen. Dort wur­de eine Aus­stel­lung in Zusam­men­ar­beit mit dem Cott­bu­ser Pla­ne­ta­ri­um vor­ge­stellt. Vie­le ande­re Leu­te von der Pres­se, Foto­gra­fen und Inter­view­er waren auch vor Ort und wir inter­view­ten den Lei­ter des Pla­ne­ta­ri­ums. Zurück in der Redak­ti­on wur­de zu der Ver­an­stal­tung ein Bei­trag geschrie­ben und die gera­de auf­ge­nom­men Töne hin­zu­ge­fügt.

Außer­dem habe ich allein in der Cott­bu­ser Innen­stadt eine Umfra­ge durch­ge­führt. Mit einem Mikro­fon habe ich in den Leu­ten fünf kur­ze Fra­gen zu ihrer Medi­en-Nut­zung gestellt. Das alles war eine völ­lig neue Erfah­rung, denn wann geht man schon Mal im All­tag auf völ­lig frem­de Leu­te zu und stellt ihnen Fra­gen. Rich­tig, nor­ma­ler­wei­se gar nicht, des­we­gen hat­te ich auch im ers­tem Moment ziem­lich Panik. Aber die hat­te sich nach der ers­ten befrag­ten Per­son wie­der gelegt, denn wenn man offen auf die Leu­te zugeht, läuft alles wie von selbst. Am nächs­ten Tag habe ich die Töne mit der Soft­ware Ado­be Audi­tion bear­bei­tet, zuge­schnit­ten und die Ant­wor­ten zu den jewei­li­gen Fra­gen anein­an­der­ge­reiht. Die­se Töne wer­den näm­lich spä­ter im Radio gesen­det wer­den.

Neben­bei habe ich Anru­fe von den ver­schie­dens­ten Leu­ten ange­nom­men, bei Gewinn­spie­len die Gewin­ner aus­ge­lost und zurück­ge­ru­fen. Außer­dem habe ich TV-, Album-, und Kino-Tipps geschrie­ben, sowie Berich­te zu ande­ren Pres­se­kon­fe­ren­zen und Ver­an­stal­tun­gen, wel­che dann jeden Tag im Radio von den Mode­ra­to­ren vor­ge­le­sen wur­den. Zu den Kino-Tipps habe ich auch die Töne der Trai­ler zuge­schnit­ten.

Durch das sehr hilfs­be­rei­te und unglaub­lich freund­li­che Radio-Team, hat­te ich immer sehr viel Spaß und kann ein Prak­ti­kum bei Radio Cott­bus nur emp­feh­len.

 

Hele­na Hen­sel

Fotos des Monats

 

Nun ist der lan­ge, hei­ße und tro­cke­ne Som­mer vor­bei. Die Bäu­me fär­ben und ver­lie­ren teil­wei­se die Blät­ter und die Tem­pe­ra­tu­ren sind nun nicht mehr so uner­träg­lich heiß. 🌡 Zeit durch­zu­at­men.

 

AK