Paris im Winter

Vom 21.1. bis zum 25.1. fuhr unse­re Klas­se 10b nach Paris. Mit dem Kof­fer tra­fen wir uns am Fors­ter Bahn­hof und sind dann mit dem Zug zum Flug­ha­fen gefah­ren. Nach gut 2 Stun­den Flug, bei dem es rela­tiv ruhig war, lan­de­ten wir in Paris auf dem Flug­ha­fen Charles-de-Gaul­le. Nach­dem wir mit der Métro das Hotel erreicht hat­ten, pack­ten wir aus und ruh­ten uns aus. Am Diens­tag gin­gen wir bei Schnee­fall zur Sacré-Cœur, guck­ten uns Mont­mart­re an und die Gale­ries Lafay­et­tes. Einen Tag spä­ter schau­ten wir uns bei Regen das Rat­haus und die Kathe­dra­le Not­re-Dame an und sind dann wei­ter zum Lou­vre gelau­fen. Nach­dem wir die Mona Lisa aus­gie­big betrach­tet hat­ten, sind wird die Champs-Ély­sées ent­lang­ge­lau­fen und haben uns noch den Arc de Triom­phe ange­guckt.

 

Am Don­ners­tag besuch­ten wir das Musée d´Orsay, sahen den Gran­de Arche und La Défen­se und gin­gen anschlie­ßend zum Eif­fel­turm. Nach­dem jeder von uns dort einen lecke­ren Crê­pe geges­sen hat­te und wir beob­ach­tet hat­ten, wie der Eif­fel­turm im Dun­keln anfing zu strah­len, sind wir zu einer Boots­sta­ti­on gegan­gen und mach­ten eine Boots­fahrt auf der Sei­ne. Am letz­ten Tag pack­ten wir unse­re Sachen und fuh­ren wie­der zum Flug­ha­fen Paris-Charles-de-Gaulles. Mit einer kur­zen Ver­spä­tung sind wir wie­der sicher in Ber­lin gelan­det. Wir konn­ten vie­le neue und tol­le Ein­drü­cke mit­neh­men, auch wenn das Wet­ter nicht immer mit­ge­spielt hat.

 

LK

Mark Forster in Cottbus

Eine rie­sen Schlan­ge hat­te sich am Don­ners­tag­abend des 31.01. vor der Stadt­hal­le in Cott­bus gebil­det, denn Mark Fors­ter begann dort sei­ne neue Tour­nee „Lie­be - Open Air 2019“. Die Tore öff­ne­ten sich um 19 Uhr und um 20 Uhr star­te­te er mit sei­nem Kon­zert. Mit sei­nem ver­schmitz­ten Lächeln hat Mark die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er gleich auf sei­ne Sei­te gezo­gen und mit dem Anfangs­lied „Flash mich“ einen Voll­tref­fer gelan­det. Nach­dem er sei­ne Band vor­ge­stellt hat­te, hat er es rich­tig kra­chen las­sen. Die Stim­mung wuchs mit jeder Minu­te. Als er dann von der Büh­ne ins Publi­kum ging, wur­de es man­chen wohl doch etwas zu viel, denn sie muss­ten von Ret­tungs­kräf­ten aus dem Saal gebracht wer­den. Doch davon ist die Stim­mung nur leicht gedämpft wor­den, denn mit Kon­fet­ti­ka­no­nen ist ordent­lich Par­ty gemacht wor­den. Da die Kar­ten sehr schnell aus­ver­kauft waren, hat­te Mark beschlos­sen, noch einen Gast auf die Büh­ne kom­men zu las­sen. Aus dem Publi­kum wur­de eine Frau aus­ge­wählt, die ihren Mann zu Hau­se las­sen muss­te, weil es kei­ne Kar­ten mehr gab. Nach einem klei­nen Tele­fon­streich hat Mark ihn dann ein­ge­la­den auf sein Kon­zert zu kom­men. Der Abend woll­te kein Ende neh­men, nach 2 Stun­den gab es noch eine Zuga­be und danach konn­ten dann alle glück­lich und erschöpft nach Hau­se fah­ren.

 

 

LK

Foto des Monats

Nun ist es schon fast wie­der Febru­ar, wie schnell doch die Zeit ver­geht. Trotz­dem stei­gen die Tem­pe­ra­tu­ren nicht und wir müs­sen noch ein wenig frie­ren.🥶 Hof­fent­lich wird die­se Käl­te schnell vor­bei­ge­hen.

 

AK

Die Zukunft des Einkaufens? Bezahlen mit dem Smartphone

Es ist Frei­tag. Mar­kus ist noch schnell los­ge­lau­fen, um ein paar Ein­käu­fe zu erle­di­gen. Da steht er bereits an der Kas­se, aber ihm fällt auf, dass er sei­ne Kre­dit­kar­te ver­ges­sen hat, und das Bar­geld knapp ist. Was nun?

Da fällt ihm ein, was er schon beim Rein­ge­hen in den Laden auf einem Pla­kat gese­hen hat: Man kann nun sei­ne Geld­be­trä­ge an der Kas­se mit dem Smart­pho­ne bezah­len. Da möch­te er schon sein eige­nes Mobil­ge­rät zücken, immer­hin wäre das jetzt die Ret­tung in Not, doch, da wun­dert er sich, wie funk­tio­niert die­se neue Tech­nik?

Schnell ist das The­ma auf Goog­le ein­ge­ge­ben. Aha, durch den soge­nann­ten NFC-Chip läuft das also, wel­cher die Daten auf kur­zer Stre­cke an das Scan­ner-Gerät über­trägt. Wie er auch liest, hat nicht jedes Han­dy die­sen Chip, aber sein Modell zum Glück schon, da es erst neu gekauft ist. Grö­ße­re Bei­trä­ge über 25€ wer­den mit der Gesichts­er­ken­nung oder dem Fin­ger­ab­druck über­prüft, sehr prak­tisch, wenn man gera­de die PIN ver­ges­sen hat. Alles schön und gut, denkt er sich beim Lesen des Arti­kels, aber was sind die Nach­tei­le? Auch hier fin­det er genug Infor­ma­tio­nen: Jede Bank benutzt ihre eige­ne App, wie zum Bei­spiel Apple Pay, Goog­le Pay oder Boon. Mar­kus ist bei der Com­merz­bank, also müss­te er Goog­le Pay benut­zen. Aller­dings spei­chert die­se App die Infor­ma­tio­nen über den Ein­kauf, etwas, was Apple Pay nicht tun wür­de. Das kommt ihm sehr ver­däch­tig vor. Aber da sind noch mehr Nach­tei­le an der Sache dran, als er zuerst ver­mu­tet: Wenn ein Dieb das Han­dy klau­en wür­de, dann könn­te er zwar kei­ne gro­ßen Bei­trä­ge bezah­len, aber trotz­dem so eini­ges anstel­len mit dem geklau­ten Geld.

Mar­kus fängt an zu grü­beln. Wür­de die­se Tech­no­lo­gie jetzt etwa das Bezah­len mit Kre­dit­kar­ten erset­zen, so wie man es kennt? Immer­hin bezah­len 80% der Deut­schen bar. San­dra Scheu­ring meint, dass dies nicht der Fall sei, da die Idee noch sehr neu und „nicht all­tags­taug­lich” ist. Da möch­te er doch lie­ber wie­der das Han­dy zurück in die Tasche packen.

Gibt es noch ande­re Mög­lich­kei­ten, damit er aus die­ser Situa­ti­on wie­der raus­kommt? Die­se Fra­ge muss doch nicht mehr beant­wor­tet wer­den, denn Mar­kus fin­det sei­ne Kre­dit­kar­te wie­der, und kann so end­lich den Ein­kauf bezah­len. Der Laden hat­te am Ende doch nicht ein sol­ches Scan­ner-Gerät für NFC-Chips, aber für jetzt ist es wahr­schein­lich kei­ne so gute Idee, das Smart­pho­ne zum Bezah­len zu benut­zen. Viel­leicht wenn es gera­de kei­ne ande­re Mög­lich­keit gibt, dann kann er die­se Vari­an­te mal aus­pro­bie­ren.

 

Leo­nie Petsch­ke, Eli­sa Michel, Jose­fin Spiel­mann, Ali­ne Wenz­ke, Leon Wie­sch­nath, Felix-Kai Mud­rack

(Der Bei­trag ist im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.)

Verschneite Angelegenheit

Zu viel Schnee hier und zu viel Schnee da. Man hört nichts ande­res mehr in den Nach­rich­ten. Seit Tagen schneit es in Öster­reich, Bay­ern und Sach­sen unauf­hör­lich. Jeder hat die Nase gestri­chen voll von Schnee, doch dabei liegt nur in den drei Regio­nen viel Schnee. Bei uns gibt es nur kur­ze Schnee­schau­er, wo der Schnee inner­halb von einer Stun­de wie­der weg­taut oder gar nicht erst lie­gen bleibt. Ein rich­ti­ges Mist­wet­ter, das auch noch unfair ver­teilt ist. Die im Süden beschwe­ren sich über zu viel Schnee und wir im Nor­den bekom­men erst gar kei­nen ab. Wenn ihr mich fragt, total unfair!

Das letz­te Mal rich­tig viel Schnee gab es 2010 in der Lau­sitz, also schon ziem­lich lan­ge her, da wäre es doch nur fair, wenn wir mal ein biss­chen Schnee abbe­kom­men, oder? Außer­dem könn­ten wir dann auch dar­auf hof­fen, dass unse­re Schul­fe­ri­en ver­län­gert wer­den. Die fin­de ich näm­lich auch viel zu kurz. Vor allem die eine Woche Win­ter­fe­ri­en. War­um um Him­mels Wil­len haben wir im Herbst, wo es nass, kalt, grau und reg­ne­risch ist zwei Wochen Feri­en und nicht im Win­ter, wo man so viel Spaß mit dem Schnee haben kann? Aber natür­lich dür­fen wir dafür im Herbst zwei Wochen lang Laub har­ken. Ein rich­ti­ger Traum oder?

 

LK

Der Stalker

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Heu­te lernt ihr von Leon Paetz den „Stal­ker” ken­nen.

 

Der Stal­ker hat sei­ne Augen über­all. Zückt jemand sein Han­dy, so steht er direkt hin­ter ihm, um ihm sei­ne Pri­vat­sphä­re zu rau­ben. Er kennt jeden dei­ner Kon­tak­te und weiß, in wel­cher Bezie­hung du zu ihnen stehst. Triffst du dich mit dei­nen Freun­den, so ist er nur ein Gebüsch weit ent­fernt, um all eure Gesprä­che zu belau­schen. Auch wenn jemand dei­nen Namen ruft, ist der Stal­ker der Ers­te, der guckt, damit er kein biss­chen aus dei­nem Leben ver­passt. Es bringt nichts, ihm dei­ne Fami­li­en­mit­glie­der vor­zu­stel­len, da er sie sowie­so schon kennt. Er weiß genau Bescheid über ihre Lieb­lings­far­be, ihr Lieb­lings­es­sen und all ihre Vor­lie­ben. Des­halb gelingt es ihm, auf ande­re Men­schen sym­pa­thisch zu wir­ken. Sich vor ihm zu ver­ste­cken wird nicht funk­tio­nie­ren, denn er hat über­all sei­ne Spio­ne, die dich und dein Han­deln jeder­zeit beob­ach­ten. Selbst Din­ge, die du selbst nicht über dich weißt, weiß der Stal­ker.

Der Waghalsige

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Den Anfang macht der „Wag­hal­si­ge”. Erkennt ihr euch dar­in wie­der?

 

Der Wag­hal­si­ge wird schon immer wegen sei­nes muti­gen Lebens­stils von allen benei­det. Er springt von einem Aben­teu­er in das nächs­te Aben­teu­er. Der Wag­hal­si­ge braucht den Ner­ven­kit­zel nicht zu suchen, denn aller­orts spürt er ihn in sei­nen Gedan­ken. Unge­si­chert klet­tert er auf 20 km hohe Ber­ge und tele­fo­niert neben­bei noch mit sei­ner Lieb­lings­tan­te. Kaum hat der Wag­hal­si­ge das Klet­tern been­det, taucht er mit wei­ßen Hai­en im Pazi­fik. Gefah­ren liebt er, denn wie wäre das Leben ohne sie? Ande­re Leu­te lie­ben ihr ruhi­ges und nor­ma­les Leben, jedoch für den Wag­hal­si­gen wäre das nichts. Er braucht das Adre­na­lin in sei­nem Kör­per. Schon frü­her als Kind hat er sei­ne ver­rück­te Lebens­art beses­sen. Der Wag­hal­si­ge ist mit dem Bob­by­car zur Schu­le gefah­ren und hat bun­te Klei­der getra­gen. Er möch­te nicht wie ande­re sein. Er mag es sehr, dass alle Leu­te ihn bewun­dern. Der Wag­hal­si­ge hofft, eines Tages jeman­den zu fin­den, der genau wie er ist. Mit die­sem Men­schen möch­te er die ver­rück­tes­ten Aben­teu­er erle­ben, um eines Tages sagen zu kön­nen, dass er sein Leben in vol­len Zügen gelebt hat.

 

S. M.

Rechtspopulismus und direkte Demokratie

Am 18. Dezem­ber 2018 hat­ten wir die Mög­lich­keit, an einem Vor­tag zum The­ma „Rechts­po­pu­lis­mus und direk­te Demo­kra­tie“ der Refe­ren­tin Marie Jüne­mann vom Ver­ein „Mehr Demo­kra­tie“ teil­zu­neh­men. Zuerst wur­de der Begriff „Popu­lis­mus” geklärt. Auch die Euro­pa­wahl- und Kom­mu­nal­wahl­er­geb­nis­se von Bran­den­burg wur­den kri­tisch unter­sucht. Für die Ergeb­nis­se wur­den mög­li­che Ursa­chen und Lösungs­vor­schlä­ge bespro­chen. Ob direk­te Demo­kra­tie gut ist oder sogar Gefah­ren birgt, wur­de durch Wort­mel­dun­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch Argu­men­te dar­ge­legt.

Im Anschluss wur­de mit dem Zitat „Wenn wir auf­hö­ren die Demo­kra­tie zu ent­wi­ckeln, fängt die Demo­kra­tie an auf­zu­hö­ren.“ eine Dis­kus­si­ons­run­de ein­ge­lei­tet. Digi­ta­li­sie­rung, der Arti­kel 13 oder kom­mu­na­ler Stra­ßen­bau als The­men für Kom­mu­nal­wah­len wur­den eben­so dis­ku­tiert wie The­men zur Euro­pa­wahl. Unter­schied­li­che Ansich­ten gab es auch bei der Gestal­tung von Wahl­pla­ka­ten. Dass die Poli­tik durch Gesprä­che und Mei­nungs­aus­tausch lebt, wur­de uns durch die Dis­kus­si­ons­run­de eben­falls näher­ge­bracht.

Da wir, Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 11. Klas­sen, 2019 zum ers­ten Mal wäh­len gehen dür­fen, konn­ten wir durch die­sen Vor­trag hilf­rei­che Tipps zur Infor­ma­ti­ons­ge­win­nung bezüg­lich der Par­tei­en und deren Wahl­pro­gram­me mit­neh­men. Die­se wer­den uns in den nächs­ten Mona­ten bei der Ent­schei­dungs­fin­dung unter­stüt­zen.

 

Maria Weiz