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Mai 28, 2018

Mischt euch ein! - Harald Altekrüger im Interview

Harald Alte­krü­ger (CDU) hat am 6. Mai 2018 die Stich­wahl gegen Stef­fen Kubitz­ki (AfD) um das Amt des Land­ra­tes des Land­krei­ses Spree-Nei­ße klar gewon­nen. Er macht die­sen Job bereits seit 2010 und wird unse­ren Land­kreis nun auch die nächs­ten acht Jah­re ver­wal­ten. Über sei­ne Arbeit berich­tet er in sei­nem Land­rats­blog.

Wir haben ihm eini­ge Fra­gen gestellt, um ihn euch etwas näher vor­zu­stel­len.

Wie schon die Kan­di­da­tin und die Kan­di­da­ten zur Bürgermeister/inwahl in Forst durf­ten sei­ne Ant­wor­ten wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten.

1) Wie waren Sie in der Schu­le?
Ab der 7. Klas­se gehör­te ich zu den guten Schü­lern.

2) Wel­ches Unter­richts­fach moch­ten Sie am liebs­ten? Und wel­ches nicht?
Am meis­ten moch­te ich Astro­no­mie und Geschich­te. Mit Che­mie hin­ge­gen konn­te ich am wenigs­ten anfan­gen.

3) Wel­che Hob­bys hat­ten Sie als Jugend­li­cher, und wel­che haben Sie heu­te?
Als Jugend­li­cher habe ich unter ande­rem Brief­mar­ken gesam­melt. Die Lei­den­schaft des Sam­melns habe ich mir bis heu­te erhal­ten, denn seit eini­ger Zeit erar­bei­te ich die Dorf­chro­nik von Koschen­dorf, bei der es ja auch um das Sam­meln und Sich­ten von Daten geht.

4) Wel­che Medi­en nut­zen Sie?
Vor allem die klas­si­schen Medi­en, wie die Zei­tung „Lau­sit­zer Rund­schau”, das Radio und den Fern­se­her, aber auch neue Medi­en, wie mein Smart­pho­ne und iPad.

5) Was ist Ihr Lebens­mot­to?
Posi­tiv den­ken, Pro­ble­me lösungs­ori­en­tiert ange­hen und kon­sens­ori­en­tiert han­deln.

6) War­um sind Sie Poli­ti­ker gewor­den?
Das lief nicht ganz ohne Zufall ab, denn erst als sich bei uns im Dorf nie­mand zur Wahl stel­len und etwas bewe­gen woll­te, habe ich ange­fan­gen mich zu enga­gie­ren, um die Gestal­tung unse­res Ortes vor­an­zu­brin­gen.

7) Wie wür­den Sie Ihren Beruf in einem Wort cha­rak­te­ri­sie­ren? War­um?
For­dernd. Ich lei­te eine Behör­de mit 1.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern und tra­ge Ver­ant­wor­tung für rund 117.000 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis.

8) Was sehen Sie als Ihre Haupt­auf­ga­be?
Die Füh­rung des Ver­wal­tungs­per­so­nals und die Umset­zung der Kreis­po­li­tik.

9) Was war Ihr schöns­tes Erleb­nis wäh­rend des Wahl­kamp­fes (abge­se­hen vom Wahl­sieg)?
Die vie­len direk­ten Gesprä­che mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern. Die­se suche ich natür­lich auch sonst bei mei­nen zahl­rei­chen Ter­mi­nen im Kreis, aber im Wahl­kampf ist das Gan­ze immer noch ein Stück weit inten­si­ver.

10) Was hat bei Ihnen in den nächs­ten drei Mona­ten Prio­ri­tät?
Das The­ma Bil­dung, vor allem die Errich­tung einer wei­ter­füh­ren­den Schu­le im süd­west­li­chen Teil unse­res Land­krei­ses und die voll­stän­di­ge Digi­ta­li­sie­rung aller kreis­li­chen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen.

11) Wie möch­ten Sie ein viel­fäl­ti­ges, gewalt­frei­es und demo­kra­ti­sches Mit­ein­an­der im Land­kreis Spree-Nei­ße för­dern?
Indem ich die­se Prin­zi­pi­en zum einen als Land­rat selbst vor­le­be und indem ich zum ande­ren ent­spre­chen­de Pro­jek­te und Insti­tu­tio­nen unter­stüt­ze, die ein sol­ches Mit­ein­an­der in unse­rer Gesell­schaft aktiv för­dern.

12) Ver­voll­stän­di­gen Sie bit­te den Satz: Kin­dern und Jugend­li­chen woll­te ich schon immer mal
sagen...

...dass sie sich ein­mi­schen sol­len.

13) Ver­voll­stän­di­gen Sie bit­te den Satz: Mein größ­ter Wunsch ist...
...dass unser Kreis für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auch in Zukunft in allen Berei­chen gut auf­ge­stellt ist, bes­te Lebens­be­din­gun­gen vor­hält und dass sich unse­re Jugend - dazu gehö­ren auch und vor allem Sie, lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler - aktiv dabei ein­bringt.

 

Bei­trags­bild: Harald Alte­krü­ger © Land­kreis Spree-Nei­ße, Pres­se­stel­le