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November 2018

Fotos des Monats

Nun wird es lang­sam käl­ter, die Blät­ter sind nur noch braun und alles friert schon fast. Die­ses Bild ist am Anfang die­ses Monats am Jugend­teich in Klin­ge ent­stan­den. Das ist unser Hund, der sich schon auf den Schnee freut.❄🐶

 

AK

Palace of Glass

Palace of Glass. Die Wäch­te­rin © pen­ha­li­gon

Alles schwarz und weiß. Kein ein­zi­ger bun­ter Fleck von Far­be ist zu sehen und wer Far­be trägt, lebt sehr gefähr­lich. Das Lon­don, das wir kann­ten hat sich ver­än­dert. Jeder trägt Klei­dung, wel­che die gan­ze Haut bis zum Kinn ver­deckt. Nie­mand will ris­kie­ren, einen ande­ren mit frei­er Haut zu berüh­ren. Der eng­li­sche König hat Haut­kon­takt in der Öffent­lich­keit unter schwe­re Stra­fen gestellt. Aber war­um? Seit­dem bekannt ist, dass es eine Grup­pe von Men­schen gibt, die durch blo­ßen Haut­kon­takt ande­re Men­schen mani­pu­lie­ren und ihre Gedan­ken ver­än­dern kön­nen, hat jeder pani­sche Angst davor, betrof­fen zu sein. Oder wird es ihnen nur so schlimm ver­an­schau­licht?

Rea Emris ist eine Mag­da­le­na, so nennt man die­se Leu­te, die die­se Gabe besit­zen. Sie tut alles Erdenk­li­che, um ihr gro­ßes Geheim­nis zu beschüt­zen, auch wenn sie der Ansicht ist, dass man viel mehr Gutes bewir­ken kann, als nur schlech­tes. Rea möch­te Leu­ten hel­fen, die psy­chi­sche Pro­ble­me haben oder ein­fach nur etwas Schlim­mes ver­ges­sen wol­len. Doch trotz die­ser Argu­men­te ist es ver­bo­ten, Haut­kon­takt zu haben. Doch eigent­lich nicht wei­ter schlimm, wenn Haut­kon­takt nicht lebens­not­wen­dig für Mag­da­le­nen wäre und man nicht rein zufäl­lig  an den könig­li­chen Hof gebe­ten wird, um den Kron­prin­zen höchst­per­sön­lich vor Mag­da­le­nen zu beschüt­zen. Rea Emris hat das gro­ße Los gezo­gen und darf nun, durch ihre Kampf­küns­te, die gehei­me Leib­wäch­te­rin des Prin­zen sein, getarnt als gro­ße und ers­te Lie­be des Thron­an­wär­ters. Doch was pas­siert, wenn sie sich tat­säch­lich inein­an­der ver­lie­ben und der Kron­prinz raus­be­kommt, dass sie sein größ­ter Feind ist?

Die von C. E. Ber­nard (Chris­ti­ne Leh­nen) ver­fass­te Fan­ta­sy-Lie­bes­ge­schich­te ist gera­de­zu fes­selnd, man kann kaum auf­hö­ren zu lesen, denn ab der Ein­lei­tung ist es zu jeder Zeit span­nend. Das Buch wur­de 2018 von dem Ver­lag pen­ha­li­gon ver­öf­fent­licht. Mei­ner Mei­nung nach zu Recht. Denn es ist eins der bes­ten Bücher, die ich gele­sen habe. Es ist per­fekt für Leu­te geeig­net, die jeder Zeit Span­nung im Buch brau­chen und auch für Leu­te, die es ger­ne roman­tisch mögen. Es ist ein per­fek­ter Mix. Was für mich auch über­zeugt hat, ist die Tat­sa­che, dass das Buch ein offe­nes Ende hat und man selbst ein biss­chen „rum­spin­nen“ kann, wie es wei­ter­geht bis der zwei­te Teil ver­öf­fent­licht wird.

Für die, die das Buch schon gele­sen haben: Es gibt noch zwei wei­te­re Tei­le, ein­mal „Palace of Silk” und ein­mal „Palace of Fire”.

 

LK

 

C. E. Ber­nard, Palace of Glass - Die Wäch­te­rin, Mün­chen 2018, 416 S., 14,- €.

Fortnite - Spiel des Jahres

Das Spiel des Jah­res, Fort­ni­te, brach meh­re­re Welt­re­kor­de. Als „Epic Games” die­ses Spiel pro­gram­miert hat­te, dach­ten die meis­ten Leu­te, dass es eine bil­li­ge Nach­ma­che von PlayerUnknown’s Batt­le­grounds (kurz auch oft PUBG) sei. Sie lagen falsch. Der Spiel­mo­di Batt­le Roya­le stammt von dem Film Batt­le Roya­le aus den 2000ern ab und hat eine soge­nann­te Comic-Gra­fik. Aber das Beson­de­re an die­sem Spiel ist, dass man bau­en und tan­zen kann. Aller­dings muss man ande­re „Skins”, Spitz­ha­cken, Hän­ge­glei­ter oder Tän­ze kau­fen oder man bezahlt für 1 Sea­son Pass (Batt­le Pass) rund 10 Euro. Ein Sea­son Pass ist wie ein Ticket, mit dem man bestimm­te Sachen frei­schal­ten kann, z. B. Tän­ze, Hän­ge­glei­ter, Spitz­ha­cken usw.

Fort­ni­te ist auf jeden Fall emp­feh­lens­wert, weil es kos­ten­los ist und es auf Platz 1 der belieb­tes­ten Spie­le für Kon­so­len und PCs steht. Ich spie­le es sel­ber, weil es mega viel Spaß macht.

 

MN

Kalte Jahreszeit - ekelhaft oder wunderschön?

Vie­le Men­schen sagen zu dem Win­ter immer nur: kalt, nass, ekel­haft. Der kal­te Wind, Minus­gra­de, Schnee(regen) kön­nen wirk­lich unan­ge­nehm sein. Doch auch der Win­ter geht mal vor­bei. Am 22. Dezem­ber ist der kür­zes­te Tag im Jahr. Das bedeu­tet, danach wird es wie­der hel­ler und spä­ter ver­mut­lich auch wie­der wär­mer. Außer­dem, wenn süße knud­de­li­ge Eis­bä­ren, Polar­füch­se, Pin­gui­ne und Schnee­ha­sen ihr Leben in der Ark­tis und Ant­ark­tis meis­tern, schaf­fen wir auch mal unse­ren Win­ter mit lächer­li­chen -10 Grad Cel­si­us!

Der Som­mer bringt ja schließ­lich auch eini­ge Nach­tei­le mit sich: Man schwitz die gan­ze Zeit, es ist zu heiß, um nach drau­ßen zu gehen und man muss jeden Tag min­des­tens eine Dose Deo benut­zen. Im Win­ter hin­ge­gen kann man Kek­se backen, gemüt­lich zusam­men­sit­zen, Tee trin­ken, Schnee­män­ner bau­en, Schnee­ball­schlach­ten aus­tra­gen, den gan­zen Tag im Bett blei­ben, ...

Ihr seht: Die kal­te Jah­res­zeit hat super vie­le Vor­tei­le.

Also lasst uns den Win­ter genie­ßen (und auf den Früh­ling freu­en 😉).

 

PL

3 Fragen an... Dirk Liebeck

In den Herbst­mo­na­ten sind wir häu­fig im Dun­keln unter­wegs. Und bald sind Weih­nachts­fe­ri­en - Zeit für Urlaubs­rei­sen (und: Ein­bre­cher). Bereits bei der Bürgermeister/inwahl im April wur­de über das The­ma Sicher­heit und die Mög­lich­keit, das Sicher­heits­ge­fühl der Forste­rin­nen und Fors­ter zu stär­ken, viel dis­ku­tiert. Unser Team von „Ber­tas Blog“ hat Dirk Lie­beck dazu befragt. Er arbei­tet bei der Revier­po­li­zei in Forst. Hier nun sei­ne Ant­wor­ten auf unse­re 3 Fra­gen.

1) Wie schützt man sein Haus bzw. sei­ne Woh­nung vor Ein­brü­chen am bes­ten, wenn man in den Urlaub ver­rei­sen möch­te?

Grund­sätz­lich soll­te man sich über die Sicher­heit sei­nes Hauses/Grundstücks bzw. Woh­nung nicht erst vor Beginn einer Urlaubs­rei­se Gedan­ken gemacht haben. Habe ich Maß­nah­men getrof­fen, die es Ein­bre­chern wesent­lich erschwert, in mein Haus bzw. mei­ne Woh­nung ein­zu­bre­chen? Fol­gen­de Hin­wei­se möch­te die Poli­zei geben:

  • Lasst euch zu ein­bruchs­hem­men­den Türen und Fens­tern bera­ten, baut die­se ein oder und rüs­tet die­se nach. Hier arbei­tet die Poli­zei mit Fach­fir­men zusam­men. Die­se sind bei der Poli­zei im Sach­be­reich Prä­ven­ti­on gelis­tet.
  • Instal­liert nach Mög­lich­keit Schutz­maß­nah­men gegen Ein­brü­che (hel­le Beleuch­tung des Grund­stücks mit Bewe­gungs­mel­dern, Über­wa­chungs­ka­me­ras bzw. Ein­bruch­mel­der, bau­li­che Maß­nah­men zur zusätz­li­chen mecha­ni­schen Siche­rung von Fens­tern und Türen), die durch Ein­bre­cher auch schnell erkenn­bar sind und so von einem Ein­bruch­ver­such abschre­cken sein sol­len.

Direkt vor einer Urlaubs­rei­se soll­ten fol­gen­de Din­ge beach­tet wer­den:

  • Gebt Frem­den kei­nen Hin­weis auf die Abwe­sen­heit, z. B. in sozia­len Netz­wer­ken, per E-Mail oder Anruf­be­ant­wor­ter. Infor­miert Nach­barn mit der Bit­te um Acht­sam­keit. Lasst durch Ver­wand­te, Bekann­te oder Nach­barn zwi­schen­durch den Brief­kas­ten lee­ren. Ver­schließt alle Fens­ter und Türen (nicht nur zuzie­hen) und ver­steckt kei­ne „Reser­ve­schlüs­sel“ auf dem Grund­stück oder vor der Woh­nungs­tür. Täuscht mit tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen eure Anwe­sen­heit vor (mit Zeit­schalt­uh­ren Licht an- und aus­schal­ten, Roll­lä­den her­un­ter- und hoch­las­sen).

2) Wie schützt man sich bei Nacht auf dem Weg nach Hau­se am bes­ten?

Ver­sucht nach Mög­lich­keit, so lan­ge es geht mit Beglei­tung unter­wegs zu sein. Tragt hel­le Klei­dung, so dass ihr für mög­lichst vie­le Pas­san­ten erkenn­bar seid. Mei­det dunk­le Berei­che (ins­be­son­de­re unbe­fes­tig­te Wege bzw. „Schleich­pfa­de“ außer­halb des öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehrs) sowie Park­an­la­gen und Wald­ge­bie­te. Ach­tet auf Per­so­nen, die euch mög­li­cher­wei­se fol­gen könn­ten. In einem sol­chen Fall sucht ihr sofort beleuch­te­te Berei­che auf, an denen sich mög­lichst wei­te­re Per­so­nen befin­den und ihr ver­sucht, eine Beglei­tung (Ver­wand­te oder Bekann­te) hin­zu zu zie­hen.

3) Was soll­te man tun, wenn man einen ver­däch­ti­gen Gegen­stand (z. B. einen unbe­auf­sich­tig­ten Kof­fer am Bahn­hof) fin­det?

Bit­te beob­ach­tet den Gegen­stand eini­ge Zeit, ob es sich dabei um eine schein­bar her­ren­lo­se Sache han­delt oder sich jemand um den Gegen­stand küm­mert. Gibt es zum Gegen­stand kei­ne Bezugs­per­son, nähert euch auf kei­nen Fall dem Gegen­stand oder unter­sucht ihn womög­lich (z. B. durch Öff­nen einer Tasche oder eines Kof­fers) und infor­miert die Poli­zei.

Medientag in Berlin

Im Rah­men des Pro­jekts „Jugend­re­por­ter vor Ort” sind Lisa, Pau­la und ich vom 5. bis 7. Okto­ber für unse­re Schü­ler­zei­tung „Ber­tas Blog” mit dem Zug nach Ber­lin gefah­ren. Dort tra­fen wir uns zum Medi­en­tag mit Redak­ti­ons­mit­glie­dern einer ande­ren Schü­ler­zei­tung aus Nord­rhein-West­fa­len namens „Offe­nes Haus NRW”. Eigent­lich soll­ten auch noch Redak­teu­re einer Schü­ler­zei­tung aus Sach­sen kom­men, aber in dem Bun­des­land hat­ten die Feri­en begon­nen, wes­halb nie­mand Zeit fand. Am zwei­ten Tag kam immer­hin die Pro­jekt­lei­te­rin der Schü­ler­zei­tung dazu, die „Quer­den­ker” heißt.

Am Sams­tag tra­fen wir Ber­lins erfolg­reichs­ten Blog­ger, Joab Nist. Er erklär­te uns, dass er auf sei­nem Blog „Notes of Ber­lin” nur Zet­tel hoch­lädt, die meist sei­ne Fans in den Stra­ßen von Ber­lin fin­den. Danach tra­fen wir die Jour­na­lis­tin Chris­ti­na Denz, die uns mehr über den Jour­na­lis­mus erklär­te und mit uns eini­ge Übun­gen mach­te, wodurch wir Anre­gun­gen für neue Arti­kel bekom­men soll­ten. Abends gin­gen wir spon­tan durch Ber­lin, denn es fand das „Fes­ti­val of Lights” statt. Eigent­lich war auch ein Aus­flug in das ZDF-Haupt­stadt­stu­dio geplant. Dort war „Nacht des offe­nen Stu­di­os”. Doch die War­te­schlan­ge war viel zu lang, wes­halb wir das weg­lie­ßen. Am letz­ten Tag - noch vor der Heim­fahrt - guck­ten wir uns eine Aus­stel­lung in der Neu­en Syn­ago­ge Ber­lin (Cen­trum Judai­cum) an, die im Zwei­ten Welt­krieg größ­ten­teils zer­stört wur­de. Abschlie­ßend mach­ten wir noch Grup­pen­fo­tos und kurz danach fuh­ren wir lei­der wie­der nach Hau­se.

Es war eine sehr schö­ne Zeit und ich freue mich schon auf den nächs­ten Medi­en­tag.

 

LW

Druck beim Tauchen

Pro­ble­ma­tisch unter Was­ser ist der Druck auf Hohl­räu­me. Das ist ein Fakt, aber war­um ist das so? Das liegt dar­an, dass in der Lun­ge des Men­schen Luft und kein Was­ser ist. Denn wenn sich in der Lun­ge des Men­schen Was­ser befin­den soll­te, aus wel­chem Grund auch immer und er sich unter Was­ser befin­det ist der Druck außer­halb der Lun­ge genau­so groß wie in der Lun­ge. Da das aber nicht der Fall ist, ist der Druck in der Lun­ge klei­ner als im Was­ser. Aber wie­so ist das jetzt ein so gro­ßes Pro­blem, wenn man tief tau­chen möch­te?

Da ein grö­ße­rer Druck auf der Lun­ge liegt, wird die­se zusam­men­ge­presst und hat somit ein klei­ne­res Volu­men und damit weni­ger Sauer­stoff zur Ver­fü­gung. Im nor­ma­len Zustand kann die Lun­ge 6 Liter Sauer­stoff auf­neh­men, wenn die Lun­ge jetzt aber dem Druck von 4 bar aus­ge­setzt ist, ver­rin­gert sich das Volu­men auf 1,5 Liter. Die Ein­schrän­kung ist also ziem­lich bedroh­lich.

Wenn man das Pro­blem mit der zusam­men­ge­drück­ten Lun­ge umge­hen möch­te, muss man eine Gas­fla­sche ver­wen­den, da die Luft, die man durch die Gas­fla­sche ein­at­met, den glei­chen Druck wie das Was­ser hat.

Aber trotz­dem bleibt noch ein wei­te­rer Punkt, war­um man nicht tief Tau­chen kann - der Tie­fen­rausch. Die­ser Rausch tritt in der Tie­fe von etwa 30-50 m auf, je nach­dem wie emp­find­lich ein Mensch ist. Ver­ur­sacht wird der Tie­fen­rausch vom Stick­stoff der in der Luft ent­hal­ten ist die man ein­at­met oder der schon in den Zel­len des Kör­pers vor­han­den ist. Da Stick­stoff ein sehr gut fett­lös­li­ches Gas ist, löst es sich von den fett­hal­ti­gen Teil­chen der Zell­mem­bran ab. Der Tie­fen­rausch, auch bezeich­net als Stick­stoff­ver­gif­tung, weist die glei­chen Sym­pto­me auf, wie sie durch Alko­hol im Blut bzw. einem LSD-Rausch her­vor­ge­ru­fen wer­den. Man hat also eine ver­lang­sam­te Reak­ti­ons­zeit, fühlt sich Ori­en­tie­rungs­los, schläf­rig und über­schätzt sich selbst. Die betrof­fe­nen Tau­cher neh­men die Sym­pto­me oft­mals nicht wahr, des­halb ist es wich­tig, nicht allei­ne zu tau­chen.

 

LK

 

Angriff von rechtsaußen

Wir beka­men am Mon­tag, den 15. Okto­ber, die Mög­lich­keit, mit Ron­ny Blasch­ke, einem bekann­ten frei­en Jour­na­lis­ten aus Ber­lin, zu spre­chen. Die­ser hielt einen Vor­trag über Rechts­ra­di­ka­lis­mus. Dar­in befass­te er sich aber nicht mit dem The­ma im All­ge­mei­nen, son­dern haupt­säch­lich damit, wie Radi­ka­le und Neo­na­zis, Sport­ar­ten, vor allem den Fuß­ball, nut­zen, um Wer­bung für sich zu machen, neue Mit­glie­der anzu­lo­cken und ihre Vor­stel­lun­gen zu ver­tre­ten. Basis für die­sen Vor­trag war eine aus­führ­li­che Recher­che Blasch­kes.

Doch statt sich ein­fach nur zu bele­sen, ist er selbst in die Sze­ne der Neo­na­zis und Hoo­li­gans ein­ge­stie­gen und hat Gesprä­che und Inter­views mit den Anhän­gern der Grup­pen geführt. Er berich­te­te sogar von einem Kon­zert, wel­ches er besu­chen woll­te, um eben­falls Ein­bli­cke in die Musik­sze­ne zu gewin­nen. Durch die­se Erfah­run­gen aus ers­ter Hand war es ihm mög­lich, sich ein wirk­li­ches Bild über die deut­schen Neo­na­zis und Hoo­li­gans in den Sta­di­en zu machen. Das bewun­der­ten wir sehr, was auch der Grund dafür war, dass Blasch­ke bis zum Schluss unse­re abso­lu­te Auf­merk­sam­keit hat­te.

Vie­le waren erstaunt über den Zuwachs, den die Sze­ne, auch durch den Fuß­ball, erfah­ren hat. Die Mas­se an Men­schen, die wei­ter­hin an die­ser mehr als ver­al­te­ten und fal­schen Ein­stel­lung fest­hal­ten, ver­blüff­te vie­le.

An der Fra­ge­run­de zum Schluss nah­men wir mit Begeis­te­rung teil. Auch das Feed­back im Nach­hin­ein war mehr als posi­tiv. Wir emp­fan­den Blasch­kes Vor­trag als infor­ma­tiv und abwechs­lungs­reich, vor allem, weil nahe­zu alle sei­ne Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand sind und auf per­sön­li­chen Gesprä­chen basie­ren.

Eine kla­re Mehr­heit von uns emp­fand die­ses Pro­jekt als sehr inter­es­sant und wünscht sich in Zukunft vie­le wei­te­re Gesprä­che mit Jour­na­lis­ten, die uns in ihre Arbeit ein­tau­chen las­sen.

Lucas Schlü­ter

 

Ron­ny Blasch­ke im Inter­view © Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bildung/bpb (2014)