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März 2019

Foto des Monats

End­lich frü­her und län­ger hell, end­lich Früh­ling und ein wenig Wär­me in Sicht, end­lich ers­te Blü­ten und ers­tes Grün...

 

AK

Die Sache mit der Zukunft

Eine Mil­li­on Men­schen gin­gen am Sams­tag in Lon­don auf die Stra­ße, um für ein zwei­tes Brex­it-Refe­ren­dum zu demons­trie­ren. Und ich war unter ihnen; Pau­li­ne aus Klein-Kle­ckers­dorf Forst. Das klingt erst­mal recht sinn­los, da ich als deut­sche Staats­bür­ge­rin sowie­so nicht abstim­men dürf­te. Doch kein Pro­test ist jemals sinn­los.

Ich habe das Pri­vi­leg, ohne all­zu viel Papier­kram ein Aus­lands­jahr in Lon­don machen zu kön­nen. Damit könn­te ich aber eine der Letz­ten sein. Dass ich zu die­ser poli­tisch und geschicht­lich wich­ti­gen Zeit direkt hier in Lon­don bin, davon wer­de ich spä­ter wahr­schein­lich mei­nen Kin­dern und Enkeln erzäh­len; so wie mei­ne Eltern und Groß­el­tern vom Fall der Ber­li­ner Mau­er erzäh­len. Ich wer­de ihnen erzäh­len, dass ich jeden Tag besorgt war, dass, wenn ich zu Ostern nach Hau­se flie­ge, sie mich danach nicht mehr zurück ins Land las­sen. Ich wer­de erzäh­len, dass ich nach über der Hälf­te mei­nes Auf­ent­halts hier mei­ne Han­dy­num­mer wech­seln muss­te, weil durch einen Aus­tritt Roa­ming-Gebüh­ren für mei­ne deut­sche Han­dy­num­mer anfal­len wür­den. Aber ich muss ihnen auch erzäh­len kön­nen, dass ich alles mir mög­li­che getan habe, um einen (har­ten) Brex­it zu ver­hin­dern. Ich muss mei­nen Kin­dern und Enkeln sagen kön­nen, dass ich ver­sucht habe, ihnen und vie­len wei­te­ren EU-Bürger*innen die Mög­lich­keit zu geben, die­se phan­tas­ti­sche Stadt auf die­sel­be Wei­se ken­nen­zu­ler­nen, wie ich das Pri­vi­leg habe. Ich wür­de mich schä­men, wenn ich das nicht könn­te.

Genau­so wür­de ich mich in Grund und Boden schä­men, wenn ich mei­ne Enkel*innen mit Son­nen­creme mit Licht­schutz­fak­tor 5000 ein­cre­men muss, weil ich zu faul war, einen Stoff­beu­tel mit mir rum­zu­tra­gen und Fahr­rad zu fah­ren. Zu vie­le Gene­ra­tio­nen vor uns haben nicht weit genug in die Zukunft gese­hen. Wenn wir das Glei­che tun, wer­den unse­re Kin­der uns fra­gen, war­um. Es lässt mei­nen Glau­ben an die Mensch­heit lang­sam zurück­kom­men, wenn ich sehe, wie vie­le Demons­tra­tio­nen es in der letz­ten Zeit in ganz Euro­pa gibt. Fri­days for Future, Arti­kel 13-Demos, der People´s Vote March... Die Men­schen schei­nen anzu­fan­gen, zu begrei­fen. Hören wir jetzt nicht damit auf.

Poli­ti­sches Enga­ge­ment ist nicht bequem. Aber eine Zukunft in einer zer­strit­te­nen Welt ohne funk­tio­nie­ren­des Öko­sys­tem ist noch unbe­que­mer.

Pau­li­ne Kling

Das Deutsche Sportpferd

Das deut­sche Sport­pferd ist ein Warm­blut, wel­ches, wie der Name schon sagt, sei­nen Ursprung in Deutsch­land hat. In der Regel besitzt es ein Stock­maß von 165 – 175 cm. Man fin­det sie in allen Far­ben. Das Deut­sche Sport­pferd hat einen mus­ku­lö­sen Rücken und einen aus­drucks­star­ken Kopf. Sein Kör­per ist ele­gant und groß­li­nig. Vom Wesen her ist es oft unkom­pli­ziert und ruhig. Die Tie­re sind bekannt für ihre Ein­satz­be­reit­schaft und Lern­wil­lig­keit. Daher wer­den sie meist im Sport genutzt, beson­de­res Talent zei­gen sie daher im Sprin­gen, Dres­sur und Viel­sei­tig­keit.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

Quel­le: eHor­ses, Deut­sches Sport­pferd.

Shetland Pony

Die klei­nen Shet­land Ponys stam­men von den schot­ti­schen Shet­land-Inseln. Die­se sehr alte Ras­se wur­de nicht klein gezüch­tet, son­dern ist bei dem rau­en Kli­ma ver­küm­mert, wes­halb sie heut­zu­ta­ge nur eine Grö­ße bis zu 107 cm besit­zen. Sie sind kräf­tig gebaut, besit­zen einen klei­nen Kopf mit einer brei­ten Stirn, außer­dem haben sie kur­ze, gut bemus­kel­te Bei­ne. Man fin­det sie in allen Far­ben. Wenn sie sich lang­wei­len, kön­nen sie schnell frech und dick wer­den. Daher muss man sie aus­rei­chend beschäf­ti­gen. Häu­fig zei­gen sie auch Talent zum Sprin­gen. Da sie bei gutem Trai­ning auch mehr als ihr eige­nes Kör­per­ge­wicht zie­hen kön­nen, wer­den sie auch ger­ne als Fahr­pfer­de genutzt. Durch ihre klei­ne Grö­ße wer­den sie ger­ne als Kin­der­po­nys ein­ge­setzt. Shet­tys sind eine sehr robus­te, lern­wil­li­ge, gut­ar­ti­ge und lang­le­bi­ge Ras­se.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

Quel­le: eHor­ses, Shet­land Pony.

Einstellungstests: sinnvoll oder reiner Quatsch?

Stell dir vor, du bekommst zwei Mona­te, nach­dem du dei­ne Bewer­bung für dei­nen Traum­be­ruf abge­sen­det hast, eine E-Mail mit einer Ein­la­dung zum Ein­stel­lungs­test. Du hast den ers­ten Schritt des Bewer­bungs­ver­fah­rens erfolg­reich gemeis­tert. Nun ist sicher, dass ers­te, was du machst, zu googeln, wie die­ser beson­de­re Test aus­sieht und wel­che Fra­gen er beinhal­ten könn­te. Wäh­rend du dann im Test­raum sitzt und mit­ten im Beant­wor­ten der Fra­gen bist, wet­te ich, dass du an einen Punkt kommst, an dem du dich fragst „Muss ich das wirk­lich wis­sen?“. Nun, die­ser Fra­ge möch­te ich auf den Grund gehen, indem ich im Fol­gen­den dis­ku­tie­re, ob Ein­stel­lungs­tests wirk­lich einen Sinn haben oder kom­plett unnö­tig sind.

Zual­ler­erst, was ist die Inten­ti­on eines Ein­stel­lungs­tests? Ziel solch einer Akti­on ist, die Per­sön­lich­keit, die Intel­li­genz und die Fähig­keit des Bewer­bers zu erschlie­ßen. Arbeit­ge­ber wol­len fest­stel­len, ob die Test­per­son der ange­streb­ten Tätig­keit gerecht wer­den kann, um Fehl­ent­schei­dun­gen zu ver­mei­den. Zudem gibt die­ser Test Infor­ma­tio­nen über das Ver­hal­ten der Per­son in einer bestimm­ten Situa­ti­on.
Wei­ter­hin gibt es noch ver­schie­de­ne Arten von Ein­stel­lungs­tests bzw. Test­ver­fah­ren. Sie kön­nen schrift­lich, münd­lich oder auch online erfol­gen. Sie sol­len den Bewer­ber auf Schnel­lig­keit und auf Niveau über­prü­fen.

Ein­stel­lungs­tests spal­ten die Mei­nung. Alles hat Vor- und Nach­tei­le, so haben es auch Ein­stel­lungs­tests jeg­li­cher Art.

Posi­tiv an die­ser gan­zen Sache ist, dass die Unter­neh­men bzw. die Arbeits­ge­ber die Stär­ken und Schwä­chen der Bewer­ber her­aus­fin­den kön­nen und sich somit auch zum Teil in Vor­feld ver­si­chern kön­nen, dass die­se Per­son gut für den Beruf geeig­net ist oder nicht. Damit kann die Ent­schei­dung des Arbeits­ge­bers gerech­ter und ratio­na­ler gefällt wer­den, denn jeder Bewer­ber hat die glei­che Chan­ce und die Bewer­ber unter­ein­an­der sind bes­ser zu genau­er zu ver­glei­chen.

Nega­tiv ist jedoch, dass die­ser Test nur eine Moment­auf­nah­me ist bzw. nur die jet­zi­ge Ver­fas­sung der Test­per­son wider­spie­gelt. Meis­tens ist auch die Geheim­hal­tung der Test­aus­wer­tung nicht gewährt; trotz Daten­schutz besteht ein Risi­ko. Außer­dem sind stan­dar­di­sier­te Tests schon oft­mals bekannt und kön­nen somit leich­ter bewäl­tigt wer­den. Das hat zufol­ge, dass das Test­ergeb­nis bes­ser aus­fällt, als wenn man den Test mit sei­nem Wis­sen beant­wor­tet hät­te.

Mei­ner Mei­nung nach sind Ein­stel­lungs­tests nur zum Teil sinn­voll. Ich den­ke All­ge­mein­wis­sen, Deutsch­kennt­nis­se und mathe­ma­ti­sche Grund­kenn­tis­se muss ein­fach jeder haben. Das steht außer Fra­ge. Spe­zi­fi­sche Fra­gen, wie zum Bei­spiel Mär­chen anhand von klei­nen Text­pas­sa­gen erken­nen, sind mei­nes Erach­tens nach eher sinn­los. Lei­der gibt es in die­sen Tests vie­le sol­cher Fra­gen, die man nicht wis­sen MUSS. Das Test­ergeb­nis zeigt ledig­lich nur die objek­ti­ven Sachen und sagt nichts über die Per­sön­lich­keit des Bewer­bers aus, denn durch die vor­ge­ge­be­ne Zeit baut sich ein gewis­ser Druck auf und man kommt in eine Stress­si­tua­ti­on, was Unkon­zen­triert­heit zur Fol­ge hat.

 

Leo­nie Petsch­ke

 

(Der Bei­trag ist im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.)

Doppelt belohnt: zwei Preise für Bertas Blog

Wir fei­ern! Beim Schü­ler­zei­tungs­wett­be­werb des Lan­des Bran­den­burg hat unser Blog gleich zwei Prei­se gewon­nen. Auf Ein­la­dung der Land­tags­prä­si­den­tin Brit­ta Stark sind Lisa, Pau­la und Leon am 18. März nach Pots­dam gereist, wo die Preis­ver­lei­hung statt­fand. Im Ple­nar­saal des Land­tags über­reich­te ihnen zuerst Ben­dix Lip­pe den Son­der­preis vom Jugend­pres­se­ver­band Bran­den­burg - dotiert mit 100 €. Dann die Über­ra­schung: Auch Ben­ja­min Las­si­we zeich­ne­te unse­ren Blog aus: mit dem Son­der­preis „Online­an­ge­bo­te“ der Lan­des­pres­se­kon­fe­renz Bran­den­burg, der ein ein­tä­gi­ges Prak­ti­kum im Pots­da­mer Büro der Deut­schen Pres­se­agen­tur umfasst. „Macht wei­ter so, ihr seid da auf einem guten Weg“, so Herr Las­si­we. Gern neh­men wir ihn beim Wort.

Ins­ge­samt wur­den 15 von 27 ein­ge­reich­ten Schü­ler­zei­tun­gen geehrt, teil­te der Land­tag in sei­ner Pres­se­mit­tei­lung mit. „Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, sich schon als jun­ger Mensch in gesell­schaft­li­che Debat­ten ein­zu­mi­schen – eine Schü­ler­zei­tung ist eine sehr sicht­ba­re und wirk­sa­me Form“, sag­te die Land­tags­prä­si­den­tin bei der Preis­ver­lei­hung. „Eine Schü­ler­zei­tung holt viel Welt in die Schu­le. Ihr als Redak­ti­on könnt aber auch die Schul­welt selbst ver­än­dern, habt Ein­fluss, wer­det gehört. Es ist ermu­ti­gend zu sehen, dass ihr die­se Rol­le als Nach­wuchs­jour­na­lis­tin­nen und -jour­na­lis­ten selbst­be­wusst, ver­ant­wor­tungs­voll und krea­tiv wahr­nehmt.“

Bil­dungs­mi­nis­te­rin Brit­ta Ernst: „Wir ehren Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die mit ihren Zei­tun­gen das Schul­le­ben berei­chern. Es sind jun­ge Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten, die mit Wort und Bild, mit Herz und Ver­stand auf­grei­fen, was in ihrer Schu­le und dar­über hin­aus geschieht. Ich freue mich, dass auch Online-Medi­en am Wett­be­werb teil­neh­men. Das zeigt im Klei­nen den Wan­del in der Medi­en­welt. Jour­na­lis­mus ohne Digi­ta­li­sie­rung ist heu­te undenk­bar.“

 

Redak­ti­on von Ber­tas Blog

Das wahre Gesicht der Schule

Geht es euch auch so, dass ihr eine ganz ent­spann­te Woche hin­ter euch habt und plötz­lich wol­len alle Leh­rer einen Test schrei­ben? Ihr müsst so viel ler­nen, dass ihr gar nicht mehr hin­ter her­kommt. Schreck­lich, oder? Da stellt man sich doch die Fra­ge, war­um es den Leh­rern nicht frü­her ein­fällt, mal einen Test zu schrei­ben. Sie könn­ten sich auch unter­ein­an­der abspre­chen, wer wann einen Test schreibt oder wenigs­tens mal ins Klas­sen­buch gucken, wann schon wel­che geschrie­ben wer­den. Aber natür­lich sind Leh­rer so gestrickt, dass sie es sich so legen, wie es ihnen passt. Ergeb­nis: schlech­te Noten. Es ist ein­fach nicht drin, für sechs Tests in der Woche zu ler­nen - plus einer Klau­sur bzw. Klas­sen­ar­beit. Und dann sind die Leh­rer auch noch unzu­frie­den, wenn der Durch­schnitt so schlecht war.

Leh­rer sagen immer: „Das braucht ihr spä­ter auf jeden Fall, das müs­sen wir machen!“. Bei­spiel: Mathe. Man muss den Win­kel des Auges aus­rech­nen, mit wel­chem man einen fünf Meter hohen Turm fokus­siert. Natür­lich wer­de ich das in mei­nem spä­te­ren Leben auch machen, denn ich woll­te schon immer wis­sen, wie groß der Win­kel ist, den mei­ne Augen benö­ti­gen, um einen Turm zu betrach­ten.

Ein ande­res Bei­spiel: Musik. Ich wer­de spä­ter natür­lich ein Musik­stück hören und das inter­pre­tie­ren, ich hab ja nichts ande­res zu tun. Ich hab eigent­lich immer gedacht, man hört Musik, weil das ent­span­nend ist und einem den Stress nimmt, den man wegen den vie­len Arbei­ten hat, aber seit neus­tem wird Musik gehört, um die­se zu inter­pre­tie­ren. Dar­auf hat die Welt gewar­tet.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Quarter Horse

Das Quar­ter Hor­se zählt zu den belieb­tes­ten Pfer­de­ras­sen der Welt. Sie besit­zen ein recht klei­nes Stock­maß von 148 – 155 cm. Ihren Ursprung haben sie in Nord­ame­ri­ka. Quar­ter Hor­ses sind sehr mus­ku­lö­se Pfer­de, doch gera­de ihre stark bemus­kel­te Hin­ter­hand fällt auf. Im Gegen­satz dazu besit­zen sie einen sehr fei­nen Kopf. Man fin­det sie in allen Far­ben, jedoch sind gescheck­te Quar­ter Hor­ses als eige­ne Ras­se, den Paint Hor­ses, ein­ge­tra­gen, wel­che sich ansons­ten nur wenig von den Quar­ter Hor­ses unter­schei­den. Ihren Namen haben sie, weil sie frü­her bei Pfer­de­ren­nen einer Vier­tel­mei­le (a quar­ter mile) die bes­ten waren. Vie­le Quar­ter Hor­ses besit­zen den soge­nann­ten „cow sen­se“ (Rin­der­ver­stand), das Gespür zum Rin­der hüten. 

„Je stär­ker der ange­bo­re­ne ‘Rin­der­ver­stand‘ bei einem Pferd aus­ge­prägt ist, des­to selbst­stän­di­ger hütet und treibt das Pferd die Rin­der,” sagt Sil­ke Beh­ling in ihrem Buch über die Pfer­de­ras­se. Auch heu­te wird das Quar­ter Hor­se noch zum Rin­der hüten ein­ge­setzt, aber auch im Wes­tern­sport. Sein ruhi­ges und ner­ven­star­kes Tem­pe­ra­ment macht es aber auch zu einem guten Frei­zeit­part­ner.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

 

Quel­le: eHor­ses, Quar­ter Hor­se.

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