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Kultur

Kotzt du noch oder lebst du schon?

© Ull­stein Buch­ver­la­ge

Heut­zu­ta­ge weist jedes vier­te Mäd­chen ein gestör­tes Ess­ver­hal­ten vor. Bei eini­gen mehr aus­ge­prägt als bei ande­ren. Was nie­mand weiß: Die­ses Ess­ver­hal­ten kann ganz schnell zu einer schwie­ri­gen Ess­stö­rung füh­ren, wel­che Krank­hei­ten wie Mager­sucht oder Buli­mie her­vor­ruft.

In dem Buch „Kotzt du noch oder lebst du schon?“ von Dia­na Fey geht es um sol­che Ess­stö­run­gen. Sie selbst hat­te über 10 Jah­re Buli­mie. In ihrem Buch berich­tet sie über den Ver­lauf ihrer Krank­heit, über die Ursa­chen und wie sie es schluss­end­lich geschafft hat, die Buli­mie zu besie­gen.

Dia­na Fey ist in einer, wie sie es selbst bezeich­net, ess- und sprach­ge­stör­ten Fami­lie auf­ge­wach­sen und lern­te durch ihre Krank­heit ver­schie­de­ne Per­so­nen ken­nen, die ihr ent­we­der hal­fen oder sie noch tie­fer in die Krank­heit gezo­gen haben. Mit Humor und Sar­kas­mus hat sie ver­schie­de­ne pri­va­te, pein­li­che und komi­sche Situa­tio­nen wie­der­ge­ge­ben und sich somit dem Leser voll­ends geöff­net.

Das Buch zeigt, wie sich ein Leben plötz­lich nur noch um Essen dre­hen kann und die Gedan­ken dar­an, wie man die läs­ti­gen Kalo­ri­en wie­der los wird. Außer­dem wird ersicht­lich, dass man nicht von außen erken­nen kann, ob jemand davon betrof­fen ist oder nicht. Es wird auch ersicht­lich, wie gefähr­lich eine Ess­stö­rung sein kann und wie sie sich den­noch besie­gen lässt.

 

LK

 

Dia­na Fey: Kotzt du noch oder lebst du schon?, Ber­lin 2015, 368 S., 9,99 €.

Der entspannte Weg zum 1er-Durchschnitt

Oft Schul­stress, die Noten sind nicht so wie man will, die Mit­ar­beit klappt auch nicht immer, man bekommt das Gefühl nicht los, dass die Leh­rer einen unge­recht behan­deln und man hat kaum noch Frei­zeit. Wem geht es nicht so? Was heut­zu­ta­ge in den Schu­len alles abver­langt wird, ist extrem. Der Druck wächst ste­tig. Jetzt kommt eine gute Nach­richt: Das kann geän­dert wer­den.

Das Buch von Tobi­as Brandt, gebo­ren 1997, lie­fert vie­le Tipps und Tricks, wie man sich in der Schu­le durch­mo­geln kann, ohne viel zu machen. Er erzählt von sei­ner Schul­zeit, von sei­nen Erfah­run­gen und gibt Hin­wei­se, wie man sich kurz aber effek­tiv auf den Unter­richt vor­be­rei­ten kann. Das Buch ist per­fekt für Schü­ler geeig­net, bei denen die Noten nicht opti­mal sind, aber die trotz­dem nicht ihre Frei­zeit opfern wol­len.

 

LK

 

Tobi­as Brandt: Der ent­spann­te Weg zum 1er-Durch­schnitt: Wie Schu­le wirk­lich funk­tio­niert, Ham­burg 2018, 148 S., 12,80 €.

Jobs in der Region

Am 23. März fand die 6. „Job­RE­GIO­NAL - Fach­kräf­te­mes­se der Regi­on“ in Cott­bus in der Stadt­hal­le statt. Die 2.200 Besu­cher hat­ten die Mög­lich­kei­ten, sich bei 95 Aus­stel­lern über Job­an­ge­bo­te und Qua­li­fi­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten zu infor­mie­ren und mit Ver­tre­tern ins Gespräch zu kom­men. Ein belieb­ter Anlauf­punkt der Mes­se, der von vie­len Besu­chern genutzt wur­de, war der Bewer­bungs­map­pen­check. Des Wei­te­ren bestand die Opti­on 320 Arbeits­stel­len durch Auf­stel­ler ken­nen­zu­ler­nen. Die Mes­se wur­de von der Agen­tur für Arbeit und dem Job­cen­ter Cott­bus ver­an­stal­tet. Beson­ders gesucht wer­den von den 6.000 frei­en Arbeits­stel­len die Beru­fe Schlos­ser, Indus­trie­me­cha­ni­ker, Kon­struk­ti­ons­me­cha­ni­ker, Schwei­ßer, Elek­tri­ker, Mit­ar­bei­ter für ver­schie­de­ne Gewer­ke im Bau­be­reich, Kraft­fah­rer, Pfle­ge­fach­kräf­te und -hilfs­kräf­te, kauf­män­ni­sche Fach­kräf­te, Fach­kräf­te im Han­del, Call Cen­ter Agen­ten, Erzie­her, Phy­sio- und Ergo­the­ra­peu­ten, Bäcker, Köche, Restau­rant­fach­leu­te und IT-Fach­kräf­te.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com.

Equitana 2019 - unvergessliche Erfahrungen

Die Equita­na ist eine Welt­mes­se des Pfer­de­sports. Alle zwei Jah­re fin­det man in den Mes­se­hal­len in Essen geball­tes Wis­sen,  ver­schie­dens­te Aus­stel­ler (wel­che wirk­lich alle Facet­ten des Reit­sports vor­stel­len) und natür­lich jede Men­ge Pfer­de!

Ich hat­te schon so viel Beein­dru­cken­des über die Equita­na gehört, dass ich die Chan­ce ergriff mir Tickets zu besor­gen. Don­ners­tag, den 14. März ging es für mich los: über 5 Stun­den Fahrt…

Unser ers­ter Pro­gramm­punkt: Die Abend­ver­an­stal­tung mit Mon­ty Roberts. Es war ein unheim­lich fas­zi­nie­ren­der, lehr­rei­cher aber auch lus­ti­ger Abend. Der über 80-jäh­ri­ge Ame­ri­ka­ner prä­sen­tier­te sei­ne Trai­nings­me­tho­den auf eine lehr­rei­che, aber trotz­dem ent­spann­te Art und Wei­se. 

Frei­tag haben wir dann die Mes­se besucht. Es war noch ein­drucks­vol­ler als vor­her: nach The­men sor­tier­te Hal­len, Vor­trä­ge, Shows, doku­men­tier­te Rit­te, Cups, … es war ein­fach über­wäl­ti­gend. Auch wenn man schon mehr­mals in einer Hal­le war, so dach­te man den­noch man war noch nicht dort, weil man immer etwas Neu­es ent­deck­te! Auch hat­te ich nicht den Ein­druck, dass die Mes­se haupt­säch­lich zum Shop­pen da war (was man natür­lich konn­te), son­dern auch sehr viel Wis­sen ver­mit­tel­te… Bei­spiels­wei­se neue Tech­no­lo­gi­en zur Stall­über­wa­chung, rich­ti­ges Rei­ten oder die Ana­to­mie des Pfer­des…

Unser letz­ter Pro­gramm­punkt war dann die Hop Top Show am Frei­tag­abend. Es waren die ver­schie­dens­ten Show­bil­der: Frei­heits­dres­su­ren, Qua­dril­len, Vol­ti­gi­er­num­mern, … Jede Num­mer hat­te ihren Gän­se­h­aut­mo­ment. Jedes mal dach­te ich: Wow! Doch das aller­schöns­te war mei­ner Mei­nung nach, dass man gemerkt hat, wie viel Spaß es den Pfer­den gemacht hat und wie wich­tig den Men­schen ihre Tie­re waren. Man hat kei­nen Leis­tungs­druck gemerkt.

Für mich waren das zwei unver­gess­li­che Tage! Ich kann die Equita­na jedem abso­lu­tem Pfer­de­freak emp­feh­len!

 

PL

 

Bild: Pixabay.com.

Das Juwel

Das Juwel: Die Gabe © Fischer FJB

Vio­let hat das, was der Adel will. Eine Gabe. Sie kann Din­ge ver­for­men, ver­fär­ben und wach­sen las­sen und des­we­gen wird sie, wie ande­re, die genau­so sind wie sie, aus­ge­bil­det, danach wie eine Sache ver­stei­gert und auch genau­so behan­delt. Sie hat unter schreck­li­chen Bedin­gun­gen gelebt, doch nun lebt sie beim Adel. Aber ist ihr das die­ses Leben Wert, wenn sie so behan­delt wird? Durch Freun­de hat sie viel­leicht eine Chan­ce zu flie­hen, aber sie könn­te auch noch wei­ter im Palast der Her­zo­gin woh­nen und her­aus­be­kom­men, was für Intri­gen es beim Adel gibt und vor allem, wel­ches dunk­le Geheim­nis gehü­tet wird.

„Das Juwel” ist eine Buch­rei­he von Amy Ewing. Sie wur­de 2015 vom Fischer Ver­lag ver­öf­fent­licht. Das ers­te Buch ist der Ein­stieg in eine ande­re Welt. Viel­leicht eine bes­ser oder viel­leicht eine schlech­te­re, dass muss man selbst her­aus­fin­den. Es ist eine wun­der­schö­ne Geschich­te, die zeigt, was man mit Hil­fe von ande­ren alles schaf­fen kann und dass Ver­trau­en wich­tig ist. Das ers­te Buch der Rei­he heißt „Die Gabe“, das zwei­te Buch heißt „Die wei­ße Rose“ und das letz­te Buch der Tri­lo­gie heißt „Der schwar­ze Schlüs­sel“. Die Span­nung steigt von Buch zu Buch also per­fekt für Leu­te, die nicht ger­ne Lie­bes­ge­schich­ten lesen.

 

LK

 

Amy Ewing, Das Juwel - Bd. 1: Die Gabe, Frankfurt/Main 2015, 448 S., 10,99 € (Taschen­buch).

Amy Ewing, Das Juwel - Bd. 2: Die Wei­ße Rose, Frankfurt/Main 2016, 400 S., 10,99 € (Taschen­buch).

Amy Ewing, Das Juwel - Bd. 3: Der Schwar­ze Schlüs­sel, Frankfurt/Main 2017, 400 S., 10,99 € (Taschen­buch).

Das Mädchen, das ein Flüchtlingsboot rettete und Olympia-Schwimmerin wurde

But­ter­fly © Knaur

Ein Mäd­chen, wel­ches mit drei Jah­ren ange­fan­gen hat zu schwim­men und mit 14 Jah­ren einen Lan­des­re­kord über 400m Frei­stil auf­stellt, ist durch den Krieg gezwun­gen, ihre Hei­mat zu ver­las­sen und ihr Talent im Aus­land wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Auf der Flucht lernt sie, was es heißt alles zu geben. Sie wird zusam­men mit ihrer Schwes­ter von Schleu­sern an der Nase her­um­ge­führt und von der bul­ga­ri­schen Poli­zei in Vieh­stel­le gesperrt. Sie hat alles ver­lo­ren in ihrer Hei­mat in Syri­en. Doch sie schafft es, sich eine neue Exis­tenz in Deutsch­land auf­zu­bau­en und wird eine der 10 nomi­nier­ten Sportler/innen im Refu­gee Olym­pic Team für die Olym­pi­schen Spie­le 2016 in Rio.

Die Geschich­te von Yus­ra Mar­di­ni ging vor ein paar Jah­ren um die Welt und durch die Nach­rich­ten. Nun hat Yus­ra ihre Geschich­te als Buch ver­öf­fent­licht. Der Knaur Ver­lag publi­zier­te das Buch But­ter­fly im Mai 2018. Es ist eine Geschich­te, die einen mit­nimmt und nicht mehr so ein­fach gehen lässt. Man erfährt, wie Flücht­lin­ge behan­delt und über den Tisch gezo­gen wer­den, obwohl sie nichts dafür kön­nen, ein Flücht­ling zu sein. Sie hat­ten die Wahl zu Hau­se zu ster­ben oder die Flucht in ein frem­des Land anzu­tre­ten. Es ist beein­dru­ckend zu erfah­ren, wie Yus­ra es von ganz unten bis ganz oben geschafft hat. Das Buch ist wun­der­bar geschrie­ben und zeigt, dass man alles schaf­fen kann, wenn man es nur will.

 

LK

 

Yus­ra Mar­di­ni, But­ter­fly - Das Mäd­chen, das ein Flücht­lings­boot ret­te­te und Olym­pia-Schwim­me­rin wur­de, 360 S., 19,99 €.

Mark Forster in Cottbus

Eine rie­sen Schlan­ge hat­te sich am Don­ners­tag­abend des 31.01. vor der Stadt­hal­le in Cott­bus gebil­det, denn Mark Fors­ter begann dort sei­ne neue Tour­nee „Lie­be - Open Air 2019“. Die Tore öff­ne­ten sich um 19 Uhr und um 20 Uhr star­te­te er mit sei­nem Kon­zert. Mit sei­nem ver­schmitz­ten Lächeln hat Mark die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er gleich auf sei­ne Sei­te gezo­gen und mit dem Anfangs­lied „Flash mich“ einen Voll­tref­fer gelan­det. Nach­dem er sei­ne Band vor­ge­stellt hat­te, hat er es rich­tig kra­chen las­sen. Die Stim­mung wuchs mit jeder Minu­te. Als er dann von der Büh­ne ins Publi­kum ging, wur­de es man­chen wohl doch etwas zu viel, denn sie muss­ten von Ret­tungs­kräf­ten aus dem Saal gebracht wer­den. Doch davon ist die Stim­mung nur leicht gedämpft wor­den, denn mit Kon­fet­ti­ka­no­nen ist ordent­lich Par­ty gemacht wor­den. Da die Kar­ten sehr schnell aus­ver­kauft waren, hat­te Mark beschlos­sen, noch einen Gast auf die Büh­ne kom­men zu las­sen. Aus dem Publi­kum wur­de eine Frau aus­ge­wählt, die ihren Mann zu Hau­se las­sen muss­te, weil es kei­ne Kar­ten mehr gab. Nach einem klei­nen Tele­fon­streich hat Mark ihn dann ein­ge­la­den auf sein Kon­zert zu kom­men. Der Abend woll­te kein Ende neh­men, nach 2 Stun­den gab es noch eine Zuga­be und danach konn­ten dann alle glück­lich und erschöpft nach Hau­se fah­ren.

 

 

LK

Palace of Glass

Palace of Glass. Die Wäch­te­rin © pen­ha­li­gon

Alles schwarz und weiß. Kein ein­zi­ger bun­ter Fleck von Far­be ist zu sehen und wer Far­be trägt, lebt sehr gefähr­lich. Das Lon­don, das wir kann­ten hat sich ver­än­dert. Jeder trägt Klei­dung, wel­che die gan­ze Haut bis zum Kinn ver­deckt. Nie­mand will ris­kie­ren, einen ande­ren mit frei­er Haut zu berüh­ren. Der eng­li­sche König hat Haut­kon­takt in der Öffent­lich­keit unter schwe­re Stra­fen gestellt. Aber war­um? Seit­dem bekannt ist, dass es eine Grup­pe von Men­schen gibt, die durch blo­ßen Haut­kon­takt ande­re Men­schen mani­pu­lie­ren und ihre Gedan­ken ver­än­dern kön­nen, hat jeder pani­sche Angst davor, betrof­fen zu sein. Oder wird es ihnen nur so schlimm ver­an­schau­licht?

Rea Emris ist eine Mag­da­le­na, so nennt man die­se Leu­te, die die­se Gabe besit­zen. Sie tut alles Erdenk­li­che, um ihr gro­ßes Geheim­nis zu beschüt­zen, auch wenn sie der Ansicht ist, dass man viel mehr Gutes bewir­ken kann, als nur schlech­tes. Rea möch­te Leu­ten hel­fen, die psy­chi­sche Pro­ble­me haben oder ein­fach nur etwas Schlim­mes ver­ges­sen wol­len. Doch trotz die­ser Argu­men­te ist es ver­bo­ten, Haut­kon­takt zu haben. Doch eigent­lich nicht wei­ter schlimm, wenn Haut­kon­takt nicht lebens­not­wen­dig für Mag­da­le­nen wäre und man nicht rein zufäl­lig  an den könig­li­chen Hof gebe­ten wird, um den Kron­prin­zen höchst­per­sön­lich vor Mag­da­le­nen zu beschüt­zen. Rea Emris hat das gro­ße Los gezo­gen und darf nun, durch ihre Kampf­küns­te, die gehei­me Leib­wäch­te­rin des Prin­zen sein, getarnt als gro­ße und ers­te Lie­be des Thron­an­wär­ters. Doch was pas­siert, wenn sie sich tat­säch­lich inein­an­der ver­lie­ben und der Kron­prinz raus­be­kommt, dass sie sein größ­ter Feind ist?

Die von C. E. Ber­nard (Chris­ti­ne Leh­nen) ver­fass­te Fan­ta­sy-Lie­bes­ge­schich­te ist gera­de­zu fes­selnd, man kann kaum auf­hö­ren zu lesen, denn ab der Ein­lei­tung ist es zu jeder Zeit span­nend. Das Buch wur­de 2018 von dem Ver­lag pen­ha­li­gon ver­öf­fent­licht. Mei­ner Mei­nung nach zu Recht. Denn es ist eins der bes­ten Bücher, die ich gele­sen habe. Es ist per­fekt für Leu­te geeig­net, die jeder Zeit Span­nung im Buch brau­chen und auch für Leu­te, die es ger­ne roman­tisch mögen. Es ist ein per­fek­ter Mix. Was für mich auch über­zeugt hat, ist die Tat­sa­che, dass das Buch ein offe­nes Ende hat und man selbst ein biss­chen „rum­spin­nen“ kann, wie es wei­ter­geht bis der zwei­te Teil ver­öf­fent­licht wird.

Für die, die das Buch schon gele­sen haben: Es gibt noch zwei wei­te­re Tei­le, ein­mal „Palace of Silk” und ein­mal „Palace of Fire”.

 

LK

 

C. E. Ber­nard, Palace of Glass - Die Wäch­te­rin, Mün­chen 2018, 416 S., 14,- €.

Fortnite - Spiel des Jahres

Das Spiel des Jah­res, Fort­ni­te, brach meh­re­re Welt­re­kor­de. Als „Epic Games” die­ses Spiel pro­gram­miert hat­te, dach­ten die meis­ten Leu­te, dass es eine bil­li­ge Nach­ma­che von PlayerUnknown’s Batt­le­grounds (kurz auch oft PUBG) sei. Sie lagen falsch. Der Spiel­mo­di Batt­le Roya­le stammt von dem Film Batt­le Roya­le aus den 2000ern ab und hat eine soge­nann­te Comic-Gra­fik. Aber das Beson­de­re an die­sem Spiel ist, dass man bau­en und tan­zen kann. Aller­dings muss man ande­re „Skins”, Spitz­ha­cken, Hän­ge­glei­ter oder Tän­ze kau­fen oder man bezahlt für 1 Sea­son Pass (Batt­le Pass) rund 10 Euro. Ein Sea­son Pass ist wie ein Ticket, mit dem man bestimm­te Sachen frei­schal­ten kann, z. B. Tän­ze, Hän­ge­glei­ter, Spitz­ha­cken usw.

Fort­ni­te ist auf jeden Fall emp­feh­lens­wert, weil es kos­ten­los ist und es auf Platz 1 der belieb­tes­ten Spie­le für Kon­so­len und PCs steht. Ich spie­le es sel­ber, weil es mega viel Spaß macht.

 

MN

Medientag in Berlin

Im Rah­men des Pro­jekts „Jugend­re­por­ter vor Ort” sind Lisa, Pau­la und ich vom 5. bis 7. Okto­ber für unse­re Schü­ler­zei­tung „Ber­tas Blog” mit dem Zug nach Ber­lin gefah­ren. Dort tra­fen wir uns zum Medi­en­tag mit Redak­ti­ons­mit­glie­dern einer ande­ren Schü­ler­zei­tung aus Nord­rhein-West­fa­len namens „Offe­nes Haus NRW”. Eigent­lich soll­ten auch noch Redak­teu­re einer Schü­ler­zei­tung aus Sach­sen kom­men, aber in dem Bun­des­land hat­ten die Feri­en begon­nen, wes­halb nie­mand Zeit fand. Am zwei­ten Tag kam immer­hin die Pro­jekt­lei­te­rin der Schü­ler­zei­tung dazu, die „Quer­den­ker” heißt.

Am Sams­tag tra­fen wir Ber­lins erfolg­reichs­ten Blog­ger, Joab Nist. Er erklär­te uns, dass er auf sei­nem Blog „Notes of Ber­lin” nur Zet­tel hoch­lädt, die meist sei­ne Fans in den Stra­ßen von Ber­lin fin­den. Danach tra­fen wir die Jour­na­lis­tin Chris­ti­na Denz, die uns mehr über den Jour­na­lis­mus erklär­te und mit uns eini­ge Übun­gen mach­te, wodurch wir Anre­gun­gen für neue Arti­kel bekom­men soll­ten. Abends gin­gen wir spon­tan durch Ber­lin, denn es fand das „Fes­ti­val of Lights” statt. Eigent­lich war auch ein Aus­flug in das ZDF-Haupt­stadt­stu­dio geplant. Dort war „Nacht des offe­nen Stu­di­os”. Doch die War­te­schlan­ge war viel zu lang, wes­halb wir das weg­lie­ßen. Am letz­ten Tag - noch vor der Heim­fahrt - guck­ten wir uns eine Aus­stel­lung in der Neu­en Syn­ago­ge Ber­lin (Cen­trum Judai­cum) an, die im Zwei­ten Welt­krieg größ­ten­teils zer­stört wur­de. Abschlie­ßend mach­ten wir noch Grup­pen­fo­tos und kurz danach fuh­ren wir lei­der wie­der nach Hau­se.

Es war eine sehr schö­ne Zeit und ich freue mich schon auf den nächs­ten Medi­en­tag.

 

LW