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Was … schon immer mal sagen wollte

Das wahre Gesicht der Schule

Geht es euch auch so, dass ihr eine ganz ent­spann­te Woche hin­ter euch habt und plötz­lich wol­len alle Leh­rer einen Test schrei­ben? Ihr müsst so viel ler­nen, dass ihr gar nicht mehr hin­ter her­kommt. Schreck­lich, oder? Da stellt man sich doch die Fra­ge, war­um es den Leh­rern nicht frü­her ein­fällt, mal einen Test zu schrei­ben. Sie könn­ten sich auch unter­ein­an­der abspre­chen, wer wann einen Test schreibt oder wenigs­tens mal ins Klas­sen­buch gucken, wann schon wel­che geschrie­ben wer­den. Aber natür­lich sind Leh­rer so gestrickt, dass sie es sich so legen, wie es ihnen passt. Ergeb­nis: schlech­te Noten. Es ist ein­fach nicht drin, für sechs Tests in der Woche zu ler­nen - plus einer Klau­sur bzw. Klas­sen­ar­beit. Und dann sind die Leh­rer auch noch unzu­frie­den, wenn der Durch­schnitt so schlecht war.

Leh­rer sagen immer: „Das braucht ihr spä­ter auf jeden Fall, das müs­sen wir machen!“. Bei­spiel: Mathe. Man muss den Win­kel des Auges aus­rech­nen, mit wel­chem man einen fünf Meter hohen Turm fokus­siert. Natür­lich wer­de ich das in mei­nem spä­te­ren Leben auch machen, denn ich woll­te schon immer wis­sen, wie groß der Win­kel ist, den mei­ne Augen benö­ti­gen, um einen Turm zu betrach­ten.

Ein ande­res Bei­spiel: Musik. Ich wer­de spä­ter natür­lich ein Musik­stück hören und das inter­pre­tie­ren, ich hab ja nichts ande­res zu tun. Ich hab eigent­lich immer gedacht, man hört Musik, weil das ent­span­nend ist und einem den Stress nimmt, den man wegen den vie­len Arbei­ten hat, aber seit neus­tem wird Musik gehört, um die­se zu inter­pre­tie­ren. Dar­auf hat die Welt gewar­tet.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Affenzoo Jocksdorf - Lärmbelästigung durch Tiere

Der Affen­zoo in Jocks­dorf ist eigent­lich ein sehr schö­ner Ort, um Kaf­fee zu trin­ken oder sich Tie­re wie Emus, Kän­gu­rus oder - wie der Name schon sagt - Affen anzu­se­hen. Das ist ja alles schön und gut, aber beim Kaf­fee trin­ken sehe ich ein Pro­blem, denn nor­ma­ler­wei­se will man sich beim Kaf­fee trin­ken ja auch unter­hal­ten. Das könn­te hier mei­ner Mei­nung nach sehr schwer wer­den, da man sein eige­nes Wort kaum ver­steht. Der Grund dafür sind sehr lau­te Tie­re in der Nähe von bei­den Sitz­ecken. Will man sich drin­nen in die sehr schön deko­rier­te Sitz­ecke set­zen, so wird man von einem zwar sehr intel­li­gen­ten, aber trotz­dem ner­vi­gen Tier zuge­schrien: In der Ecke des Rau­mes befin­det sich ein Käfig mit einem Grau­pa­pa­gei dar­in. Und auch wenn man nach drau­ßen flüch­tet, wird es nicht bes­ser. Auch dort ist man nicht weit weg von einem Gehe­ge mit eini­gen Gold­fa­sa­nen, die sogar noch lau­ter als der Grau­pa­pa­gei wer­den. Die­se Tie­re müs­sen mei­ner Mei­nung nach wei­ter weg von den Sitz­ecken unter­ge­bracht wer­den. Mich haben die­se Tie­re dazu gebracht, nicht mehr so oft wie frü­her in den Affen­zoo zu gehen.

 

LW

 

(Der Bei­trag ist im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.)

Bild: Pixabay.com

Verschneite Angelegenheit

Zu viel Schnee hier und zu viel Schnee da. Man hört nichts ande­res mehr in den Nach­rich­ten. Seit Tagen schneit es in Öster­reich, Bay­ern und Sach­sen unauf­hör­lich. Jeder hat die Nase gestri­chen voll von Schnee, doch dabei liegt nur in den drei Regio­nen viel Schnee. Bei uns gibt es nur kur­ze Schnee­schau­er, wo der Schnee inner­halb von einer Stun­de wie­der weg­taut oder gar nicht erst lie­gen bleibt. Ein rich­ti­ges Mist­wet­ter, das auch noch unfair ver­teilt ist. Die im Süden beschwe­ren sich über zu viel Schnee und wir im Nor­den bekom­men erst gar kei­nen ab. Wenn ihr mich fragt, total unfair!

Das letz­te Mal rich­tig viel Schnee gab es 2010 in der Lau­sitz, also schon ziem­lich lan­ge her, da wäre es doch nur fair, wenn wir mal ein biss­chen Schnee abbe­kom­men, oder? Außer­dem könn­ten wir dann auch dar­auf hof­fen, dass unse­re Schul­fe­ri­en ver­län­gert wer­den. Die fin­de ich näm­lich auch viel zu kurz. Vor allem die eine Woche Win­ter­fe­ri­en. War­um um Him­mels Wil­len haben wir im Herbst, wo es nass, kalt, grau und reg­ne­risch ist zwei Wochen Feri­en und nicht im Win­ter, wo man so viel Spaß mit dem Schnee haben kann? Aber natür­lich dür­fen wir dafür im Herbst zwei Wochen lang Laub har­ken. Ein rich­ti­ger Traum oder?

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Ausweispflicht im Internet?

Heut­zu­ta­ge ist der Gebrauch des Inter­nets kei­ne Sel­ten­heit mehr. Auch Kin­der bekom­men immer eher ihre ers­ten Han­dys und ler­nen somit früh mit sozia­len Netz­wer­ken umzu­ge­hen. Aber auch immer öfter wer­den Belei­di­gun­gen und Hass­nach­rich­ten ver­schickt. Da stellt sich einem doch die Fra­ge, war­um ist das so? Viel­leicht liegt es dar­an, dass Men­schen sich hin­ter fal­schen Namen, soge­nann­ten Pseud­ony­men, ver­ste­cken. Man kann ein­fach eine „zwei­te Iden­ti­tät“ anneh­men und mit die­ser han­deln und Sachen tun, die man so eigent­lich nicht tun wür­de. Soll­te Anony­mi­tät also ver­bo­ten wer­den?

Es gibt natür­lich ver­schie­de­ne Ansichts­wei­sen, aber ich per­sön­lich fin­de, dass die Anony­mi­tät im Inter­net bestehen blei­ben soll­te. Denn stell dir vor, du willst dei­ne Mei­nung im Inter­net preis­ge­ben, weil du denkst, es könn­te vie­le Men­schen inter­es­sie­ren und weil du nicht dei­nen ech­ten Namen ver­wen­den musst, denn du weißt, dass jeder auf dir „rum­ha­cken“ wür­de, wenn ihm die­se Mei­nung nicht gefällt. Aber das fällt jetzt alles weg. Du schreibt dei­ne Mei­nung und schon hast du Hass­bot­schaf­ten in dei­nem Brief­kas­ten, nur weil die Per­son, die die Mei­nung von dir nicht akzep­tier­te, dich durch dei­nen Namen aus­fin­dig machen konn­te. Und wenn es ein paar sehr radi­ka­le Men­schen sind, könn­ten sie dir mehr antun als nur eine Hass­bot­schaft in dei­nen Brief­kas­ten zu ste­cken. Sie könn­ten mit Gewalt ver­su­chen, dich von ihrer Mei­nung zu über­zeu­gen. Willst du das? Aus die­sem Grund wür­den vie­le Leu­te ihre Mei­nung gar nicht erst ver­öf­fent­li­chen, weil sie Angst haben.

Kai Bier­mann ist der Mei­nung, dass Men­schen, die ande­ren ihre Anony­mi­tät rau­ben, mehr Macht über sie gewin­nen und die­se scham­los aus­nut­zen wer­den. Die­ser Ansicht bin ich auch, denn es gibt nicht ohne Grund auch in der Poli­tik anony­me Pro­zes­se. Es hat natür­lich auch Vor­tei­le sich im Inter­net zu demas­kie­ren, zum Bei­spiel könn­ten Cyber­mob­ber leicht aus­fin­dig gemacht wer­den und bestraft wer­den und man wür­de sich viel­leicht auch nicht trau­en, mit dem Mob­ben anzu­fan­gen und somit auch gleich­zei­tig Straf­ta­ten wie Amok­läu­fe vor­zu­beu­gen, die die Per­so­nen tun, wenn sie von ande­ren so doll ernied­rigt wer­den, dass sie nicht mehr leben möch­ten und so eine Wut haben, dass sie ande­re gleich mit in den Tod rei­ßen. Aber dies kann auch ohne ein Ver­bot gegen Anony­mi­tät im Inter­net vor­ge­beugt wer­den, indem man Kin­dern in frü­hen Jah­ren scho­nungs­los bei­bringt, was pas­sie­ren könn­te, wenn man sich nicht gegen­sei­tig ach­tet. Außer­dem kön­nen Cyber­mob­ber von Inter­net­spe­zia­lis­ten und Sei­ten­ad­mi­nis­tra­to­ren aus­fin­dig gemacht wer­den, wenn die­se das wirk­lich wol­len. Es muss also nicht alles auf die Anony­mi­tät im Inter­net zurück­zu­füh­ren sein.

Schluss­end­lich kann man sagen, dass die­je­ni­gen, die unbe­dingt ihre Iden­ti­tät im Inter­net frei­ge­ben wol­len, das ruhig tun kön­nen, nur sie soll­ten akzep­tie­ren, dass es Leu­te gibt, die so etwas nicht wol­len und wenn sie es nicht tun bzw. wol­len, dann müs­sen sie sich auf Web­sites auf­hal­ten, wo sich kei­ne Mensch ein Pseud­ony­men ange­legt hat. Und wenn man Straf­ta­ten vor­beu­gen möch­te, kann man dies­be­züg­lich mehr Arbeit leis­ten, indem man Nut­zer­na­men von Spe­zia­lis­ten zurück­ver­fol­gen lässt, wenn die­se sich unan­ge­mes­sen ver­hal­ten. Außer­dem kann man so oder so nicht alles ver­hin­dern, denn wie Erich Käst­ner schon ein­mal gesagt hat: „Wird’s bes­ser? Wird’s schlim­mer? fragt man jähr­lich. Sei­en wir ehr­lich: Leben ist immer lebens­ge­fähr­lich.“

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Sexismus: Made in Germany - Anne Willsch

Na, an was denkt ihr, wenn ihr Wör­ter wie „Muschi­flüs­te­rer”, „Supa­pim­mel„und „Schnell­bumser” hört? Ganz bestimmt nicht an Pull­over, Sweat­shirts und Jog­ging­ho­sen, oder? Doch das deut­sche Fashion Label „Naketa­no – Bra­ve New World” taggt sei­ne Kla­mot­ten mit genau die­sen teils sehr anstö­ßi­gen Namen.

Es geht noch kras­ser:

Wei­ter­le­sen

Einheitsbrei - Pauline Kling

Manch­mal – na gut, sehr oft – habe ich das Gefühl, in der fal­schen Gene­ra­ti­on gebo­ren wor­den zu sein. Da sagen natür­lich alle gleich „aber wir haben Smart­pho­nes und moder­ne Tech­nik“. Aber mal ganz ehr­lich, das kann doch nicht alles sein, was euch wich­tig ist?

Mein Pro­blem mit unse­rer Gene­ra­ti­on ist, dass alles schön ist. Alle Leu­te sind schön, alle Kla­mot­ten sind schön, die gan­ze Musik ist schön, alles ist schön. Schön gleich. Schön lang­wei­lig. Schö­ner Ein­heits­brei. Wei­ter­le­sen

Homophobie - Pauline Kling

Homo­pho­bie ist die Angst gewis­ser Män­ner davor, von einem ande­ren Mann auf die Art als Beu­te betrach­tet zu wer­den, wie sie selbst es bei Frau­en tun.

In Zei­ten des Inter­nets bin ich damit wahr­schein­lich schon wie­der viel zu spät dran, aber den­noch kann ich es nicht unkom­men­tiert las­sen.

Ganz You­Tube ist in Auf­ruhr, weil Homo­pho­bie wie­der zum Trend zu wer­den scheint. Und sein wir ehr­lich, das ist im 21. Jahr­hun­dert völ­lig fehl­plat­ziert.

Mitt­ler­wei­le soll­ten wir alle wis­sen, dass Schwu­le, Les­ben, Bise­xu­el­le Tran­se­xu­el­le, Ase­xu­el­le und was es nicht noch alles gibt kei­nem was tun. Wenn dir ein*e Homosexuelle*r vom glei­chen Geschlecht bege­get, wird er oder sie dir nicht gleich die Zun­ge in den Hals ste­cken und dich begrab­schen. Das wür­den ja auch die wenigs­ten Hete­ro­se­xu­el­len beim ande­ren Geschlecht machen (hof­fe ich). Doch anschei­nend hat das noch immer nicht jeder ver­stan­den. Wei­ter­le­sen

Wenn die KI zum Rassisten wird - Julian Böhm

Wohl kaum ein Bereich hat in den letz­ten Jah­ren so an Bedeu­tung gewon­nen wie der der künst­li­chen Intel­li­genz. Und wohl kaum ein Bereich wird in Zukunft so eine wich­ti­ge Rol­le spie­len, egal ob im All­tag, im Beruf oder der Schu­le.

Es ist also durch­aus ange­bracht, sich ein­mal mehr mit den Risi­ken und Gefah­ren einer sol­chen Tech­no­lo­gie zu beschäf­ti­gen. Erst letz­te Woche stieß ich auf eine Pro­jekt von Micro­soft, das bereits im Mai 2016 unter der Bezeich­nung „Tay“ mit mehr oder min­der gro­ßem Erfolg durch­ge­führt wur­de. Wei­ter­le­sen

Nur weil ich dir so nicht passe? – Merle Bäucker

Manch­mal gibt es die­se Tage, an denen man ein­fach auf nichts Lust hat. Vor allem, wenn man sehr früh auf­ste­hen und in die Schu­le gehen muss. Man schläft so lan­ge wie mög­lich, zieht an was man fin­det und Schmin­ken ist sowie­so nicht drin.

Und dann ist einer der ers­ten Sät­ze, die dich früh in der Schu­le erwar­ten: „War­um ziehst du dir nicht etwas an, was dei­nen Kör­per mehr betont und schminkst dich mal? Mäd­chen soll­ten nicht in gro­ßen Pul­lis rum­lau­fen, das sieht nicht gut aus.“

Viel­leicht hat der­je­ni­ge ja Recht damit, viel­leicht wür­de etwas ande­res bes­ser zu mir pas­sen, aber war­um soll­te ich mir bit­te Gedan­ken dar­über machen? Wei­ter­le­sen

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