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Was … schon immer mal sagen wollte

Tablets in der Schule

Tablets in der Schu­le kön­nen sehr von Vor­teil sein. Gera­de heut­zu­ta­ge kön­nen wir nicht mehr an ein Leben ohne Tech­nik den­ken, war­um also nicht auch in der Schu­le. Aller­dings kom­men dazu ein paar Fra­gen auf: Wer bezahlt die Tablets für die Schü­ler, die Schu­le oder die Fami­lie? Was ist, wenn die Eltern sich die­se Kos­ten nicht leis­ten kön­nen, wer kommt dann dafür auf? Oder erhält der Schü­ler dann kein Tablet? Natür­lich muss das Tablet auch eine gute Qua­li­tät haben, damit man damit auch ver­nünf­tig im Unter­richt arbei­ten kann. Mit Hil­fe von ver­schie­de­nen Pro­gram­men ist das Bear­bei­ten von Tex­ten mög­lich und über das Inter­net könn­te man digi­ta­li­sier­te Schul­bü­cher öff­nen. Somit müss­te der Schü­ler nicht mehr so einen schwe­ren Ruck­sack mit sich tra­gen und könn­te begon­ne­ne Arbei­ten auch zu Hau­se fort­füh­ren. Somit wäre nur das Pro­blem mit der Finan­zie­rung zu klä­ren und dem even­tu­el­len Pro­blem, wenn das Tablet kaputt geht. Aber alles in einem, ist das Tablet im Unter­richt prak­tisch.

 

LKu

Vom Grabstein zur E-Gitarre – Vorurteile über Goths und Metalheads

Sobald das Wort „Goth” fällt, haben die meis­ten Leu­te sofort ein Bild im Kopf: eine Per­son, die sich schwarz anzieht, vom Tod beses­sen ist und im schlimms­ten Fall sogar sui­zid­ge­fähr­det. Die­ses glei­che Phä­no­men fin­det sich beim Metalhead wie­der: Er sei aggres­siv und ein Sata­nist. Natür­lich sind dies alles nur Kli­schees, aber was steckt tat­säch­lich dahin­ter?

Bei dem Metalhead fängt es schon an: Für vie­le ist es wahr­schein­lich ein­fach nur Musik, in der viel Gekrei­sche und ver­zerr­te Gitar­ren zu hören sind. Dabei steckt viel mehr dahin­ter, als nur das. So han­deln die bru­ta­len und teils ver­stö­ren­den Tex­te von Bands wie KoRn oder Slip­knot eigent­lich von Erfah­run­gen, wel­che die Mit­glie­der oder der Sän­ger bereits durch­ma­chen muss­ten.

Zum Bei­spiel besteht der Text von KoRns Lied „K@#*%!” nur aus unschö­nen Wör­tern und Belei­di­gun­gen. Dabei soll es ein Pro­test gegen die Zen­sur im Radio und das, was Sän­ger Jona­than Davis schon immer zu vie­len sagen woll­te, sein. Da wäre die Fra­ge mit den Metalheads schon geklärt. Aber wie sieht es mit der Gothic-Sze­ne aus?

Hier wird schon ein ande­rer Ton ange­schla­gen. Eine Per­son, wel­che die­se Musik zum ers­ten Mal hört, denkt sich wahr­schein­lich nur, dass es über­trie­ben düs­ter ist. Auch hier wol­len die Künst­ler ihre Gedan­ken und Gefüh­le aus­drü­cken, auch wenn die­se fins­ter sind. Grup­pen wie The Cure oder L’Âme Immor­tel­le spie­geln genau das mit mor­bi­den The­men wie­der.

Dazu gibt es wie­der ein Bei­spiel, dies­mal anhand eines Text­aus­zugs aus The Cures „A Forest“:

„I hear her voice
Cal­ling my name
The sound is deep
In the dark
I hear her voice
And start to run
Into the trees”

Über­setzt bedeu­ten die­se Zei­len so viel wie: „Ich höre ihre Stim­me, die mei­nen Namen ruft, der Ton ist tief, im Dunk­len, ich höre ihre Stim­me, und fan­ge an zu ren­nen, in die Bäu­me” und sehen auf den ers­ten Blick zwar sehr wirr aus, haben aber eine Bedeu­tung. Sän­ger der Band, Robert Smith, sang in die­sem Lied über einen Traum, den er als Kind sehr oft hat­te.

Den­noch besteht der Fokus der Goth-Sze­ne dar­in, die Angst vor dem Tod zu ver­lie­ren. Dies wird oft als Beses­sen­heit abge­tan, obwohl die Leu­te die­ser Grup­pe ein­fach nur neu­gie­rig dar­über sind, was nach dem Tod kommt, oder wie­so man sich davor über­haupt fürch­tet. Abge­se­hen davon fin­den die­se Leu­te natür­lich auch die Schön­heit in den dunk­len Tei­len die­ser Welt, obwohl es lei­der mit ernst­zu­neh­men­den psy­chi­schen Erkran­kun­gen wie Depres­sio­nen von Außen­ste­hen­den ver­wech­selt wird.

Wenn das Inter­es­se an dem The­ma noch besteht, ver­lin­ke ich hier ein­fach eini­ge mei­ner Favo­ri­ten die­ser 2 Musik­rich­tun­gen:

Sioux­sie And The BansheesHap­py Hou­se
Bau­hausBela Lugosi’s Dead
Oomph!Laby­rinth
Goji­ra L’Enfant Sau­va­ge

 

Ali­ne Wenz­ke

 

(Der Bei­trag ist im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.)

Immer mehr Dopingskandale

So lang­sam wird der Sport nicht mehr sport­lich. Immer mehr Sport­ler wer­den posi­tiv auf auf­put­schen­de Mit­tel getes­tet. Da fragt man sich doch, war­um sie das tun und war­um sie das Risi­ko trotz­dem ein­ge­hen erwischt zu wer­den. Ich mei­ne, nie­mand zwingt sie die­sen Sport zu machen, das heißt doch, dass sie eigent­lich kei­nen so gro­ßen Druck haben müss­ten. Mei­ner Mei­nung nach haben Leu­te, die sich dopen, einen unge­sun­den Ehr­geiz. Sie soll­ten sich echt mal über­le­gen, war­um sie den Sport machen und ob es nicht viel­leicht sinn­voll wäre auf­zu­hö­ren, wenn sie zu viel Druck haben. Eins ist sicher, nie­mand fin­det Sport­ler gut, die sich gedopt haben und ich ver­ste­he auch nicht, war­um sie das nicht ver­ste­hen. Außer­dem ist die Wahr­schein­lich­keit, dabei erwischt zu wer­den, sehr groß. Ich ver­ste­he nicht, war­um sie das Risi­ko ein­ge­hen und im Nach­hin­ein sich dar­über beschwe­ren, dass sie erwischt wor­den sind.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com.

Die Sache mit der Zukunft

Eine Mil­li­on Men­schen gin­gen am Sams­tag in Lon­don auf die Stra­ße, um für ein zwei­tes Brex­it-Refe­ren­dum zu demons­trie­ren. Und ich war unter ihnen; Pau­li­ne aus Klein-Kle­ckers­dorf Forst. Das klingt erst­mal recht sinn­los, da ich als deut­sche Staats­bür­ge­rin sowie­so nicht abstim­men dürf­te. Doch kein Pro­test ist jemals sinn­los.

Ich habe das Pri­vi­leg, ohne all­zu viel Papier­kram ein Aus­lands­jahr in Lon­don machen zu kön­nen. Damit könn­te ich aber eine der Letz­ten sein. Dass ich zu die­ser poli­tisch und geschicht­lich wich­ti­gen Zeit direkt hier in Lon­don bin, davon wer­de ich spä­ter wahr­schein­lich mei­nen Kin­dern und Enkeln erzäh­len; so wie mei­ne Eltern und Groß­el­tern vom Fall der Ber­li­ner Mau­er erzäh­len. Ich wer­de ihnen erzäh­len, dass ich jeden Tag besorgt war, dass, wenn ich zu Ostern nach Hau­se flie­ge, sie mich danach nicht mehr zurück ins Land las­sen. Ich wer­de erzäh­len, dass ich nach über der Hälf­te mei­nes Auf­ent­halts hier mei­ne Han­dy­num­mer wech­seln muss­te, weil durch einen Aus­tritt Roa­ming-Gebüh­ren für mei­ne deut­sche Han­dy­num­mer anfal­len wür­den. Aber ich muss ihnen auch erzäh­len kön­nen, dass ich alles mir mög­li­che getan habe, um einen (har­ten) Brex­it zu ver­hin­dern. Ich muss mei­nen Kin­dern und Enkeln sagen kön­nen, dass ich ver­sucht habe, ihnen und vie­len wei­te­ren EU-Bürger*innen die Mög­lich­keit zu geben, die­se phan­tas­ti­sche Stadt auf die­sel­be Wei­se ken­nen­zu­ler­nen, wie ich das Pri­vi­leg habe. Ich wür­de mich schä­men, wenn ich das nicht könn­te.

Genau­so wür­de ich mich in Grund und Boden schä­men, wenn ich mei­ne Enkel*innen mit Son­nen­creme mit Licht­schutz­fak­tor 5000 ein­cre­men muss, weil ich zu faul war, einen Stoff­beu­tel mit mir rum­zu­tra­gen und Fahr­rad zu fah­ren. Zu vie­le Gene­ra­tio­nen vor uns haben nicht weit genug in die Zukunft gese­hen. Wenn wir das Glei­che tun, wer­den unse­re Kin­der uns fra­gen, war­um. Es lässt mei­nen Glau­ben an die Mensch­heit lang­sam zurück­kom­men, wenn ich sehe, wie vie­le Demons­tra­tio­nen es in der letz­ten Zeit in ganz Euro­pa gibt. Fri­days for Future, Arti­kel 13-Demos, der People´s Vote March... Die Men­schen schei­nen anzu­fan­gen, zu begrei­fen. Hören wir jetzt nicht damit auf.

Poli­ti­sches Enga­ge­ment ist nicht bequem. Aber eine Zukunft in einer zer­strit­te­nen Welt ohne funk­tio­nie­ren­des Öko­sys­tem ist noch unbe­que­mer.

Pau­li­ne Kling

Das wahre Gesicht der Schule

Geht es euch auch so, dass ihr eine ganz ent­spann­te Woche hin­ter euch habt und plötz­lich wol­len alle Leh­rer einen Test schrei­ben? Ihr müsst so viel ler­nen, dass ihr gar nicht mehr hin­ter her­kommt. Schreck­lich, oder? Da stellt man sich doch die Fra­ge, war­um es den Leh­rern nicht frü­her ein­fällt, mal einen Test zu schrei­ben. Sie könn­ten sich auch unter­ein­an­der abspre­chen, wer wann einen Test schreibt oder wenigs­tens mal ins Klas­sen­buch gucken, wann schon wel­che geschrie­ben wer­den. Aber natür­lich sind Leh­rer so gestrickt, dass sie es sich so legen, wie es ihnen passt. Ergeb­nis: schlech­te Noten. Es ist ein­fach nicht drin, für sechs Tests in der Woche zu ler­nen - plus einer Klau­sur bzw. Klas­sen­ar­beit. Und dann sind die Leh­rer auch noch unzu­frie­den, wenn der Durch­schnitt so schlecht war.

Leh­rer sagen immer: „Das braucht ihr spä­ter auf jeden Fall, das müs­sen wir machen!“. Bei­spiel: Mathe. Man muss den Win­kel des Auges aus­rech­nen, mit wel­chem man einen fünf Meter hohen Turm fokus­siert. Natür­lich wer­de ich das in mei­nem spä­te­ren Leben auch machen, denn ich woll­te schon immer wis­sen, wie groß der Win­kel ist, den mei­ne Augen benö­ti­gen, um einen Turm zu betrach­ten.

Ein ande­res Bei­spiel: Musik. Ich wer­de spä­ter natür­lich ein Musik­stück hören und das inter­pre­tie­ren, ich hab ja nichts ande­res zu tun. Ich hab eigent­lich immer gedacht, man hört Musik, weil das ent­span­nend ist und einem den Stress nimmt, den man wegen den vie­len Arbei­ten hat, aber seit neus­tem wird Musik gehört, um die­se zu inter­pre­tie­ren. Dar­auf hat die Welt gewar­tet.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Affenzoo Jocksdorf - Lärmbelästigung durch Tiere

Der Affen­zoo in Jocks­dorf ist eigent­lich ein sehr schö­ner Ort, um Kaf­fee zu trin­ken oder sich Tie­re wie Emus, Kän­gu­rus oder - wie der Name schon sagt - Affen anzu­se­hen. Das ist ja alles schön und gut, aber beim Kaf­fee trin­ken sehe ich ein Pro­blem, denn nor­ma­ler­wei­se will man sich beim Kaf­fee trin­ken ja auch unter­hal­ten. Das könn­te hier mei­ner Mei­nung nach sehr schwer wer­den, da man sein eige­nes Wort kaum ver­steht. Der Grund dafür sind sehr lau­te Tie­re in der Nähe von bei­den Sitz­ecken. Will man sich drin­nen in die sehr schön deko­rier­te Sitz­ecke set­zen, so wird man von einem zwar sehr intel­li­gen­ten, aber trotz­dem ner­vi­gen Tier zuge­schrien: In der Ecke des Rau­mes befin­det sich ein Käfig mit einem Grau­pa­pa­gei dar­in. Und auch wenn man nach drau­ßen flüch­tet, wird es nicht bes­ser. Auch dort ist man nicht weit weg von einem Gehe­ge mit eini­gen Gold­fa­sa­nen, die sogar noch lau­ter als der Grau­pa­pa­gei wer­den. Die­se Tie­re müs­sen mei­ner Mei­nung nach wei­ter weg von den Sitz­ecken unter­ge­bracht wer­den. Mich haben die­se Tie­re dazu gebracht, nicht mehr so oft wie frü­her in den Affen­zoo zu gehen.

 

LW

 

(Der Bei­trag ist im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.)

Bild: Pixabay.com

Verschneite Angelegenheit

Zu viel Schnee hier und zu viel Schnee da. Man hört nichts ande­res mehr in den Nach­rich­ten. Seit Tagen schneit es in Öster­reich, Bay­ern und Sach­sen unauf­hör­lich. Jeder hat die Nase gestri­chen voll von Schnee, doch dabei liegt nur in den drei Regio­nen viel Schnee. Bei uns gibt es nur kur­ze Schnee­schau­er, wo der Schnee inner­halb von einer Stun­de wie­der weg­taut oder gar nicht erst lie­gen bleibt. Ein rich­ti­ges Mist­wet­ter, das auch noch unfair ver­teilt ist. Die im Süden beschwe­ren sich über zu viel Schnee und wir im Nor­den bekom­men erst gar kei­nen ab. Wenn ihr mich fragt, total unfair!

Das letz­te Mal rich­tig viel Schnee gab es 2010 in der Lau­sitz, also schon ziem­lich lan­ge her, da wäre es doch nur fair, wenn wir mal ein biss­chen Schnee abbe­kom­men, oder? Außer­dem könn­ten wir dann auch dar­auf hof­fen, dass unse­re Schul­fe­ri­en ver­län­gert wer­den. Die fin­de ich näm­lich auch viel zu kurz. Vor allem die eine Woche Win­ter­fe­ri­en. War­um um Him­mels Wil­len haben wir im Herbst, wo es nass, kalt, grau und reg­ne­risch ist zwei Wochen Feri­en und nicht im Win­ter, wo man so viel Spaß mit dem Schnee haben kann? Aber natür­lich dür­fen wir dafür im Herbst zwei Wochen lang Laub har­ken. Ein rich­ti­ger Traum oder?

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Ausweispflicht im Internet?

Heut­zu­ta­ge ist der Gebrauch des Inter­nets kei­ne Sel­ten­heit mehr. Auch Kin­der bekom­men immer eher ihre ers­ten Han­dys und ler­nen somit früh mit sozia­len Netz­wer­ken umzu­ge­hen. Aber auch immer öfter wer­den Belei­di­gun­gen und Hass­nach­rich­ten ver­schickt. Da stellt sich einem doch die Fra­ge, war­um ist das so? Viel­leicht liegt es dar­an, dass Men­schen sich hin­ter fal­schen Namen, soge­nann­ten Pseud­ony­men, ver­ste­cken. Man kann ein­fach eine „zwei­te Iden­ti­tät“ anneh­men und mit die­ser han­deln und Sachen tun, die man so eigent­lich nicht tun wür­de. Soll­te Anony­mi­tät also ver­bo­ten wer­den?

Es gibt natür­lich ver­schie­de­ne Ansichts­wei­sen, aber ich per­sön­lich fin­de, dass die Anony­mi­tät im Inter­net bestehen blei­ben soll­te. Denn stell dir vor, du willst dei­ne Mei­nung im Inter­net preis­ge­ben, weil du denkst, es könn­te vie­le Men­schen inter­es­sie­ren und weil du nicht dei­nen ech­ten Namen ver­wen­den musst, denn du weißt, dass jeder auf dir „rum­ha­cken“ wür­de, wenn ihm die­se Mei­nung nicht gefällt. Aber das fällt jetzt alles weg. Du schreibt dei­ne Mei­nung und schon hast du Hass­bot­schaf­ten in dei­nem Brief­kas­ten, nur weil die Per­son, die die Mei­nung von dir nicht akzep­tier­te, dich durch dei­nen Namen aus­fin­dig machen konn­te. Und wenn es ein paar sehr radi­ka­le Men­schen sind, könn­ten sie dir mehr antun als nur eine Hass­bot­schaft in dei­nen Brief­kas­ten zu ste­cken. Sie könn­ten mit Gewalt ver­su­chen, dich von ihrer Mei­nung zu über­zeu­gen. Willst du das? Aus die­sem Grund wür­den vie­le Leu­te ihre Mei­nung gar nicht erst ver­öf­fent­li­chen, weil sie Angst haben.

Kai Bier­mann ist der Mei­nung, dass Men­schen, die ande­ren ihre Anony­mi­tät rau­ben, mehr Macht über sie gewin­nen und die­se scham­los aus­nut­zen wer­den. Die­ser Ansicht bin ich auch, denn es gibt nicht ohne Grund auch in der Poli­tik anony­me Pro­zes­se. Es hat natür­lich auch Vor­tei­le sich im Inter­net zu demas­kie­ren, zum Bei­spiel könn­ten Cyber­mob­ber leicht aus­fin­dig gemacht wer­den und bestraft wer­den und man wür­de sich viel­leicht auch nicht trau­en, mit dem Mob­ben anzu­fan­gen und somit auch gleich­zei­tig Straf­ta­ten wie Amok­läu­fe vor­zu­beu­gen, die die Per­so­nen tun, wenn sie von ande­ren so doll ernied­rigt wer­den, dass sie nicht mehr leben möch­ten und so eine Wut haben, dass sie ande­re gleich mit in den Tod rei­ßen. Aber dies kann auch ohne ein Ver­bot gegen Anony­mi­tät im Inter­net vor­ge­beugt wer­den, indem man Kin­dern in frü­hen Jah­ren scho­nungs­los bei­bringt, was pas­sie­ren könn­te, wenn man sich nicht gegen­sei­tig ach­tet. Außer­dem kön­nen Cyber­mob­ber von Inter­net­spe­zia­lis­ten und Sei­ten­ad­mi­nis­tra­to­ren aus­fin­dig gemacht wer­den, wenn die­se das wirk­lich wol­len. Es muss also nicht alles auf die Anony­mi­tät im Inter­net zurück­zu­füh­ren sein.

Schluss­end­lich kann man sagen, dass die­je­ni­gen, die unbe­dingt ihre Iden­ti­tät im Inter­net frei­ge­ben wol­len, das ruhig tun kön­nen, nur sie soll­ten akzep­tie­ren, dass es Leu­te gibt, die so etwas nicht wol­len und wenn sie es nicht tun bzw. wol­len, dann müs­sen sie sich auf Web­sites auf­hal­ten, wo sich kei­ne Mensch ein Pseud­ony­men ange­legt hat. Und wenn man Straf­ta­ten vor­beu­gen möch­te, kann man dies­be­züg­lich mehr Arbeit leis­ten, indem man Nut­zer­na­men von Spe­zia­lis­ten zurück­ver­fol­gen lässt, wenn die­se sich unan­ge­mes­sen ver­hal­ten. Außer­dem kann man so oder so nicht alles ver­hin­dern, denn wie Erich Käst­ner schon ein­mal gesagt hat: „Wird’s bes­ser? Wird’s schlim­mer? fragt man jähr­lich. Sei­en wir ehr­lich: Leben ist immer lebens­ge­fähr­lich.“

 

LK

Sexismus: Made in Germany - Anne Willsch

Na, an was denkt ihr, wenn ihr Wör­ter wie „Muschi­flüs­te­rer”, „Supa­pim­mel„und „Schnell­bumser” hört? Ganz bestimmt nicht an Pull­over, Sweat­shirts und Jog­ging­ho­sen, oder? Doch das deut­sche Fashion Label „Naketa­no – Bra­ve New World” taggt sei­ne Kla­mot­ten mit genau die­sen teils sehr anstö­ßi­gen Namen.

Es geht noch kras­ser:

Wei­ter­le­sen

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