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Unsere Schule

Percheron

Das Per­che­ron ist eine fran­zö­si­sche Kalt­blut­ras­se, sie besit­zen ein Stock­maß von 160 – 170 cm. Sie gel­ten als recht ele­gant, da sie oft mit Ara­bern gekreuzt wur­den. Sie wur­den in der Geschich­te schon viel­sei­tig ver­wen­det: ob als Pferd der Rit­ter, der Bau­ern, als Reit- oder Fahr­pferd, sie gal­ten schon immer als gut­mü­tig, flei­ßig und teil­wei­se sogar über­mo­ti­viert. Es wer­den nur Rap­pen, Graue und Schim­mel erwünscht.

Man unter­schei­det zwei Typen von Per­che­rons einen leich­te­ren, die­ser ist klei­ner und bie­tet sich des­halb als Reit­pferd an. Der zwei­te schwe­re­re Typ, ist eher mas­sig und besitz vor allem eine stark bemus­kel­te Hin­ter­hand und ist damit ein gutes Last- und Arbeits­pferd. Da sol­che aber kaum noch gebraucht wer­den, wer­den sie oft auf Gewicht für den Schlacht­hof gezüch­tet. Und somit kämpft die ursprüng­li­che Per­che­ron-Ras­se, wie vie­le ande­re Kalt­blut­ras­sen, um das Über­le­ben.

 

PL

 

Quel­le: eHor­ses, Per­che­ron.

Bild: Pixabay.com.

Eine deutsch-polnische Projektfahrt

Euro­pa­wah­len. Damit haben wir Jugend­li­che eigent­lich noch nicht so viel zu tun. Doch genau zu die­sem The­ma haben wir (9c) uns mit pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Schloss Treb­nitz getrof­fen. Hier unse­re Woche:

Wir sind Sonn­tag in Treb­nitz ange­kom­men und haben am Abend noch klei­ne Ken­nen­lern­spie­le gespielt. Danach ist es vie­len leich­ter gefal­len, mit den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern zu inter­agie­ren.

Mon­tag haben wir erst­mal noch ein paar Ken­nen­lern­spie­le gemacht und dann all­ge­mein über Poli­tik gespro­chen. Am Abend haben wir dann in unse­rer Inte­gra­ti­ons­zeit mit den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern gespro­chen und Tisch­ki­cker oder ähn­li­ches gespielt.

Diens­tag haben wir uns nach dem Früh­stück im Arbeits­raum getrof­fen und dar­über gere­det, was alles Poli­tik ist bzw. was uns an der Poli­tik stört. Wir haben dann über das gespro­chen, was in der Poli­tik gemacht wird. Nach der Mit­tags­pau­se haben wir über die EU und deren Auf­ga­ben dis­ku­tiert.

Mitt­woch sind wir nach Ber­lin gefah­ren und haben uns wich­ti­ge poli­ti­sche Gebäu­de ange­schaut und mit einem Poli­ti­ker bei­spiels­wei­se über den Arti­kel 13 und das Die­sel-Fahr­ver­bot gespro­chen. In unse­rer Inte­gra­ti­ons­zeit haben wir wei­ter Kon­takt zu den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern auf­ge­baut.

Don­ners­tag haben wir Aus­schüs­se gebil­det z. B Inter­net, Umwelt, Gesund­heit oder Wirt­schaft. Dann haben wir Par­tei­en gegrün­det, unse­re Zie­le bespro­chen und uns für die Debat­te am Frei­tag vor­be­rei­tet.

Frei­tag sind wir nach Frank­furt (Oder) gefah­ren und haben den Bür­ger­meis­ter René Wil­ke ken­nen­ge­lernt. Und dann haben wir mit der Debat­te begon­nen. Man­che Ide­en von unse­ren Aus­schüs­sen wur­den ange­nom­men, man­che auch wie­der nicht. Nach dem Abend­brot haben wir uns noch­mal getrof­fen und uns über die Woche unter­hal­ten: Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge gege­ben und gesagt, was uns gefal­len hat. Vie­le von uns haben dann noch Han­dy­num­mern mit den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus­ge­tauscht. Dann ging es auch schon ans Packen, denn Sams­tag war schon früh Abfahrt.

Im Namen mei­ner Klas­se kann ich nur sagen, dass uns die Fahrt sehr gut gefal­len hat und dass wir jetzt das poli­ti­sche Sys­tem bes­ser ver­ste­hen und die Auf­ga­ben der EU nach­voll­zie­hen kön­nen. Es hat uns Spaß gemacht mit den pol­ni­schen Mit­schü­le­rin­nen und -schü­lern zu inter­agie­ren.

 

Ced­ric Hen­sel

 

Bild: Pixabay.com.

Warum schwimmt man?

Hast du dich schon mal gefragt, war­um ein Stein unter­geht, wenn man ihn ins Was­ser schmeißt? Und war­um wir oben schwim­men? Schuld dar­an ist der hydro­sta­ti­sche Auf­trieb. Die hydro­sta­ti­sche Auf­triebs­kraft ent­schei­det, ob ein Kör­per sinkt, schwebt, steigt oder schwimmt. Des­halb muss der Auf­trieb zum Bei­spiel beim Bau von U-Boo­ten oder Schif­fen berück­sich­tigt wer­den. Denn ein Schiff kann nur schwim­men, wenn die Auf­triebs­kraft des hydro­sta­ti­schen Auf­trie­bes genau­so groß ist, wie die Gewichts­kraft des ver­dräng­ten Medi­ums. Außer­dem muss ein Teil des Schif­fes über Was­ser und ein Teil unter Was­ser sein. Wenn das nicht der Fall ist und der Kör­per von allen Sei­ten mit dem glei­chen Medi­um bedeckt ist, dann schwebt ein Kör­per. Dabei ist die Gewichts­kraft der ver­dräng­ten Flüs­sig­keit wie­der genau­so groß wie die hydro­sta­ti­sche Auf­triebs­kraft. Als Bei­spiel beim Schwe­ben, kann man sich ein U-Boot oder ein Fisch in einer bestimm­ten Tie­fe vor­stel­len. Wenn die Gewichts­kraft des Medi­ums aber grö­ßer ist als der sta­ti­sche Auf­trieb so sinkt der Kör­per, hier kann man sich als Bei­spiel einen Stein vor­stel­len. Wenn es umge­kehrt ist, wenn die Gewichts­kraft klei­ner ist als die Kraft des hydro­sta­ti­schen Auf­trie­bes so steigt ein Kör­per, zum Bei­spiel ein Ball unter Was­ser.

Aber war­um schwimmt jetzt eigent­lich ein meh­re­re Ton­nen schwe­res Schiff?

Da das Schiff durch sei­ne Flä­che und Form so kon­stru­iert ist, ver­drängt es mit sei­nem Gewicht genug Was­ser um zu schwim­men. Das ver­dräng­te Was­ser drückt das Schiff dann sozu­sa­gen wie­der nach oben. Ein voll­be­la­de­ner Öltan­ker ver­drängt zum Bei­spiel 200.000 Ton­nen Was­ser. Die­se 200.000 Ton­nen Was­ser drü­cken das Schiff dann wie­der nach oben.

Der hydro­sta­ti­sche Auf­trieb ist eine Kraft, die der Schwer­kraft ent­ge­gen wirkt. Der Auf­trieb ent­steht durch die Ver­drän­gung des Medi­ums und ist somit dafür ver­ant­wort­lich, dass Schif­fe oder ande­re Gegen­stän­de schwim­men. Die Grö­ße des Auf­trie­bes wird vom Archi­me­di­schen Gesetz bestimmt. Die­ses kann aber nicht ein­tre­ten, wenn auf der Unter­sei­te des Kör­pers der Druck gerin­ger ist als auf der Ober­sei­te.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com.

Das Deutsche Sportpferd

Das deut­sche Sport­pferd ist ein Warm­blut, wel­ches, wie der Name schon sagt, sei­nen Ursprung in Deutsch­land hat. In der Regel besitzt es ein Stock­maß von 165 – 175 cm. Man fin­det sie in allen Far­ben. Das Deut­sche Sport­pferd hat einen mus­ku­lö­sen Rücken und einen aus­drucks­star­ken Kopf. Sein Kör­per ist ele­gant und groß­li­nig. Vom Wesen her ist es oft unkom­pli­ziert und ruhig. Die Tie­re sind bekannt für ihre Ein­satz­be­reit­schaft und Lern­wil­lig­keit. Daher wer­den sie meist im Sport genutzt, beson­de­res Talent zei­gen sie daher im Sprin­gen, Dres­sur und Viel­sei­tig­keit.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

Quel­le: eHor­ses, Deut­sches Sport­pferd.

Shetland Pony

Die klei­nen Shet­land Ponys stam­men von den schot­ti­schen Shet­land-Inseln. Die­se sehr alte Ras­se wur­de nicht klein gezüch­tet, son­dern ist bei dem rau­en Kli­ma ver­küm­mert, wes­halb sie heut­zu­ta­ge nur eine Grö­ße bis zu 107 cm besit­zen. Sie sind kräf­tig gebaut, besit­zen einen klei­nen Kopf mit einer brei­ten Stirn, außer­dem haben sie kur­ze, gut bemus­kel­te Bei­ne. Man fin­det sie in allen Far­ben. Wenn sie sich lang­wei­len, kön­nen sie schnell frech und dick wer­den. Daher muss man sie aus­rei­chend beschäf­ti­gen. Häu­fig zei­gen sie auch Talent zum Sprin­gen. Da sie bei gutem Trai­ning auch mehr als ihr eige­nes Kör­per­ge­wicht zie­hen kön­nen, wer­den sie auch ger­ne als Fahr­pfer­de genutzt. Durch ihre klei­ne Grö­ße wer­den sie ger­ne als Kin­der­po­nys ein­ge­setzt. Shet­tys sind eine sehr robus­te, lern­wil­li­ge, gut­ar­ti­ge und lang­le­bi­ge Ras­se.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

Quel­le: eHor­ses, Shet­land Pony.

Das wahre Gesicht der Schule

Geht es euch auch so, dass ihr eine ganz ent­spann­te Woche hin­ter euch habt und plötz­lich wol­len alle Leh­rer einen Test schrei­ben? Ihr müsst so viel ler­nen, dass ihr gar nicht mehr hin­ter her­kommt. Schreck­lich, oder? Da stellt man sich doch die Fra­ge, war­um es den Leh­rern nicht frü­her ein­fällt, mal einen Test zu schrei­ben. Sie könn­ten sich auch unter­ein­an­der abspre­chen, wer wann einen Test schreibt oder wenigs­tens mal ins Klas­sen­buch gucken, wann schon wel­che geschrie­ben wer­den. Aber natür­lich sind Leh­rer so gestrickt, dass sie es sich so legen, wie es ihnen passt. Ergeb­nis: schlech­te Noten. Es ist ein­fach nicht drin, für sechs Tests in der Woche zu ler­nen - plus einer Klau­sur bzw. Klas­sen­ar­beit. Und dann sind die Leh­rer auch noch unzu­frie­den, wenn der Durch­schnitt so schlecht war.

Leh­rer sagen immer: „Das braucht ihr spä­ter auf jeden Fall, das müs­sen wir machen!“. Bei­spiel: Mathe. Man muss den Win­kel des Auges aus­rech­nen, mit wel­chem man einen fünf Meter hohen Turm fokus­siert. Natür­lich wer­de ich das in mei­nem spä­te­ren Leben auch machen, denn ich woll­te schon immer wis­sen, wie groß der Win­kel ist, den mei­ne Augen benö­ti­gen, um einen Turm zu betrach­ten.

Ein ande­res Bei­spiel: Musik. Ich wer­de spä­ter natür­lich ein Musik­stück hören und das inter­pre­tie­ren, ich hab ja nichts ande­res zu tun. Ich hab eigent­lich immer gedacht, man hört Musik, weil das ent­span­nend ist und einem den Stress nimmt, den man wegen den vie­len Arbei­ten hat, aber seit neus­tem wird Musik gehört, um die­se zu inter­pre­tie­ren. Dar­auf hat die Welt gewar­tet.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Quarter Horse

Das Quar­ter Hor­se zählt zu den belieb­tes­ten Pfer­de­ras­sen der Welt. Sie besit­zen ein recht klei­nes Stock­maß von 148 – 155 cm. Ihren Ursprung haben sie in Nord­ame­ri­ka. Quar­ter Hor­ses sind sehr mus­ku­lö­se Pfer­de, doch gera­de ihre stark bemus­kel­te Hin­ter­hand fällt auf. Im Gegen­satz dazu besit­zen sie einen sehr fei­nen Kopf. Man fin­det sie in allen Far­ben, jedoch sind gescheck­te Quar­ter Hor­ses als eige­ne Ras­se, den Paint Hor­ses, ein­ge­tra­gen, wel­che sich ansons­ten nur wenig von den Quar­ter Hor­ses unter­schei­den. Ihren Namen haben sie, weil sie frü­her bei Pfer­de­ren­nen einer Vier­tel­mei­le (a quar­ter mile) die bes­ten waren. Vie­le Quar­ter Hor­ses besit­zen den soge­nann­ten „cow sen­se“ (Rin­der­ver­stand), das Gespür zum Rin­der hüten. 

„Je stär­ker der ange­bo­re­ne ‘Rin­der­ver­stand‘ bei einem Pferd aus­ge­prägt ist, des­to selbst­stän­di­ger hütet und treibt das Pferd die Rin­der,” sagt Sil­ke Beh­ling in ihrem Buch über die Pfer­de­ras­se. Auch heu­te wird das Quar­ter Hor­se noch zum Rin­der hüten ein­ge­setzt, aber auch im Wes­tern­sport. Sein ruhi­ges und ner­ven­star­kes Tem­pe­ra­ment macht es aber auch zu einem guten Frei­zeit­part­ner.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

 

Quel­le: eHor­ses, Quar­ter Hor­se.

Schüler von damals - Dr. Dietmar Woidke

Jede Schü­le­rin und jeder Schü­ler der „Jahn­schu­le“ sam­melt ganz per­sön­li­che Erin­ne­run­gen an die Schul­zeit. Zusam­men mit dem Bund der Ehe­ma­li­gen und Freun­des des Gym­na­si­ums Forst e. V. (BdE) möch­ten wir dazu bei­tra­gen, sie zu bewah­ren. Wir freu­en uns sehr, dass Dr. Diet­mar Woid­ke als Ers­ter sei­ne Erin­ne­run­gen an sei­ne Schul­zeit mit uns teilt. Er wur­de 1961 in Naundorf bei Forst gebo­ren und mach­te 1980 sein Abitur.

Wie sah ein nor­ma­ler Schul­tag für Sie aus?
Sicher­lich nicht viel anders als für vie­le Schul­kin­der die heu­te zur Schu­le gehen. Wir hat­ten aber noch am Sams­tag Unter­richt und das war manch­mal gar nicht schön für mich. Und den­noch bin ich immer gern zur Schu­le gegan­gen. Vie­le Unter­richts­fä­cher wie Eng­lisch, Geschich­te oder alle Natur­wis­sen­schaf­ten haben mir Spaß gemacht. Fächer wie Staats­bür­ger­kun­de dage­gen waren nicht meins.

Was für ein Schü­ler waren Sie?
Das müss­ten mei­ne dama­li­gen Leh­rer eigent­lich am bes­ten beant­wor­ten kön­nen. Ich den­ke aber ich war ein ganz guter Schü­ler, wenn auch manch­mal für mei­ne Leh­rer nicht ganz ein­fach. Ich tref­fe mei­ne Leh­re­rin­nen und Leh­rer aber heu­te immer mal wie­der. Da kom­men meist auf bei­den Sei­ten schö­ne Erin­ne­run­gen auf und ich bin immer wie­der stolz dar­auf, was sie mir bei­ge­bracht haben.

Haben Sie vie­le Erin­ne­run­gen an Ihre Zeit, als Sie Schü­ler an der „Jahn­schu­le“ waren? Was ist Ihre schöns­te Erin­ne­rung?
Da fal­len mir sofort die gemein­sa­men Klas­sen­fahr­ten ein. Das war immer eine beson­ders schö­ne Zeit. Aber auch ganz all­ge­mein, war das damals schon eine schö­ne Zeit. Bei uns in der Klas­se gab es eine tol­le Kame­rad­schaft und einen ech­ten Zusam­men­halt. Wenn wir Leh­rern oder Schü­lern aus der Par­al­lel­klas­se Strei­che gespielt haben, haben alle zusam­men­ge­hal­ten und nix ver­ra­ten.

Haben Sie auch weni­ger gute Erin­ne­run­gen an Ihre Schul­zeit? Wel­che sind das?
Heu­te haben Schü­ler mehr Frei­hei­ten. Sie kön­nen sich anzie­hen wie sie möch­ten und sie kön­nen ihre Mei­nung ein­brin­gen. Zu mei­ner Zeit war das etwas anders. Kri­ti­sche Äuße­run­gen hat­ten nicht sel­ten Fol­gen. So stand in mei­nem Zeug­nis „Diet­mar muss sei­ne Ein­stel­lung zur Rol­le eines Kaders über­prü­fen“. Die­ser Satz klingt heu­te harm­los, bedeu­te­te aber für mich, dass mein spä­te­res Stu­di­um gefähr­det war.

Was haben Sie als Jugend­li­cher in Ihrer Frei­zeit gemacht?
Ich bin auf dem Bau­ern­hof mei­ner Groß­el­tern auf­ge­wach­sen und habe in jeder frei­en Minu­te Fuß­ball gespielt. Mein Opa war davon manch­mal schon fast genervt, weil ich so gut wie nie ohne Ball unter­wegs war und die Bäl­le natür­lich auch oft dort lan­de­ten, wo sie eigent­lich nicht hin soll­ten. Spä­ter hör­te ich unwahr­schein­lich gern und viel Musik. Ich habe begon­nen die eng­li­schen Tex­te zu über­set­zen und lern­te so immer bes­ser Eng­lisch.

Was pas­sier­te gera­de in der Welt, als Sie Ihren Schul­ab­schluss gemacht haben?
Das war kei­ne ein­fa­che Zeit. 1978 mar­schier­te die Sowjet­uni­on in Afgha­ni­stan ein. Wolf Bier­mann wur­de aus­ge­bür­gert und vie­le ost­deut­sche Künst­ler folg­ten ihm. In Polen wur­de die Gewerk­schaft Soli­dar­nosc immer stär­ker. Zwei Welt­mäch­te stan­den sich, hoch­ge­rüs­tet mit Atom­waf­fen, gegen­über und ein Krieg droh­te. Das mach­te mir und vie­len ande­ren jun­gen Men­schen größ­te Angst.

Wel­che Plä­ne hat­ten Sie für die Zeit nach der Schu­le, und was wur­de dar­aus?
Ursprüng­lich woll­te ich Vete­ri­när­me­di­zin stu­die­ren. Dafür waren aber zwei Din­ge not­wen­dig: 3 Jah­re Armee und „poli­ti­sche Zuver­läs­sig­keit“. Bei­des fehl­te mir.

Wel­che Aus­bil­dung bzw. wel­ches Stu­di­um haben Sie gemacht?
Ich dach­te mir, wenn ich schon nicht Vete­ri­när­me­di­zi­ner wer­den darf, wer­de ich Agrar­in­ge­nieur. So begann ich 1982 mein Stu­di­um an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät in Ber­lin.

Wer oder was hat Sie bei Ihrer Berufs­wahl am meis­ten beein­flusst, und war­um?
Ganz klar – mei­ne Fami­lie. Ich wuchs mit Tie­ren auf. Mei­ne Groß­el­tern waren Land­wir­te. Ich woll­te schon immer unbe­dingt in die­sem Bereich arbei­ten.

In wel­chem Beruf und in wel­cher Stadt arbei­ten Sie zur­zeit oder haben Sie zuletzt gear­bei­tet?
Seit 2013 bin ich Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Bran­den­burg. Zuvor war ich Innen­mi­nis­ter in Bran­den­burg und damit unter ande­rem für die Poli­zei und Feu­er­wehr zustän­dig. Der soge­nann­te Dienst­sitz befin­det sich in Pots­dam. Ich bin aber die meis­te Zeit im gan­zen Land Bran­den­burg unter­wegs.

Wel­che drei Din­ge sind Ihnen in Ihrem Leben heu­te am wich­tigs­ten?
Fami­lie, Freun­de und Mensch­lich­keit.

Wel­chen Rat­schlag haben Sie für die heu­ti­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der „Jahn­schu­le“?
Mischt Euch ein und nutzt Eure demo­kra­ti­schen Rech­te, denn Demo­kra­tie ist kost­bar. Es ist wich­tig, sich mit den The­men der Gesell­schaft aus­ein­an­der­zu­set­zen und mit­zu­ge­stal­ten. Erhebt Eure Stim­me und gebt Eure Stim­me ab bei Wah­len. Oder kan­di­diert selbst: Für Auf­ga­ben in der Schu­le, als Spre­cher im Sport­ver­ein oder irgend­wann in der Poli­tik.

 

Hin­weis: Die Fors­ter „Jahn­schu­le“ wird in die­sem Jahr 90. Aus die­sem Anlass lädt der BdE am 4. Mai um 18.30 Uhr in den „Fors­ter Hof“ (Cott­bu­ser Str. 24, 03149 Forst) ein, um mit mög­lichst vie­len Ehe­ma­li­gen zu fei­ern, mit (Sport-)Schülerinnen und -schü­lern, Leh­re­rin­nen und Leh­rern, Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten sowie Ober­schü­le­rin­nen und -schü­lern. Ver­bind­li­che Anmel­dun­gen zum Ehe­ma­li­gen­tref­fen sind noch bis zum 29. März 2019 mög­lich.

Friesen

Frie­sen sind eine sehr bekann­te schwe­re Warm­blut­ras­se aus den Nie­der­lan­den. Sie besit­zen ein Stock­maß von 150 – 170 cm. Mit ihrem hoch auf­ge­setz­ten Hals, dem lack­schwar­zen Fell und der hohen Knie­ak­ti­on wir­ken sie oft sehr majes­tä­tisch. Wes­halb sie ger­ne zu Show­zwe­cken genutzt wer­den. Neben Rap­pen wer­den kei­ne ande­ren Far­ben erlaubt, ledig­lich ein klei­nes wei­ßes Abzei­chen am Kopf ist zuläs­sig. Ihre Mäh­nen sind lang und manch­mal leicht gelockt, sie besit­zen Fes­sel­be­hang. Frie­sen wer­den oft auch als Fahr­pfer­de genutzt. Sie sind sehr geleh­rig, umgäng­lich und auf­merk­sam.

 

PL

 

Quel­le: eHor­ses, Frie­sen­pferd.

Bild: Pixabay.com

Paris im Winter

Vom 21.1. bis zum 25.1. fuhr unse­re Klas­se 10b nach Paris. Mit dem Kof­fer tra­fen wir uns am Fors­ter Bahn­hof und sind dann mit dem Zug zum Flug­ha­fen gefah­ren. Nach gut 2 Stun­den Flug, bei dem es rela­tiv ruhig war, lan­de­ten wir in Paris auf dem Flug­ha­fen Charles-de-Gaul­le. Nach­dem wir mit der Métro das Hotel erreicht hat­ten, pack­ten wir aus und ruh­ten uns aus. Am Diens­tag gin­gen wir bei Schnee­fall zur Sacré-Cœur, guck­ten uns Mont­mart­re an und die Gale­ries Lafay­et­tes. Einen Tag spä­ter schau­ten wir uns bei Regen das Rat­haus und die Kathe­dra­le Not­re-Dame an und sind dann wei­ter zum Lou­vre gelau­fen. Nach­dem wir die Mona Lisa aus­gie­big betrach­tet hat­ten, sind wird die Champs-Ély­sées ent­lang­ge­lau­fen und haben uns noch den Arc de Triom­phe ange­guckt.

 

Am Don­ners­tag besuch­ten wir das Musée d´Orsay, sahen den Gran­de Arche und La Défen­se und gin­gen anschlie­ßend zum Eif­fel­turm. Nach­dem jeder von uns dort einen lecke­ren Crê­pe geges­sen hat­te und wir beob­ach­tet hat­ten, wie der Eif­fel­turm im Dun­keln anfing zu strah­len, sind wir zu einer Boots­sta­ti­on gegan­gen und mach­ten eine Boots­fahrt auf der Sei­ne. Am letz­ten Tag pack­ten wir unse­re Sachen und fuh­ren wie­der zum Flug­ha­fen Paris-Charles-de-Gaulles. Mit einer kur­zen Ver­spä­tung sind wir wie­der sicher in Ber­lin gelan­det. Wir konn­ten vie­le neue und tol­le Ein­drü­cke mit­neh­men, auch wenn das Wet­ter nicht immer mit­ge­spielt hat.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com