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Unsere Schule

Worte verletzen uns, aber warum sagen wir sie dann?

Ich ver­ste­he nicht, wenn Men­schen sagen „Wir sind alle gleich” oder „Jeder Mensch ist anders”. Nichts kann eine Gemein­schaft beschrei­ben. Wir sind alle Men­schen, die leben, die füh­len, die lie­ben. Jeder hat unter­schied­li­che Inter­es­sen und Denk­wei­sen und die­se machen uns ein­zig­ar­tig, doch das macht uns nicht anders. Jeder Mensch ist ver­letz­lich.

Wor­te ver­let­zen uns, aber war­um sagen wir sie dann? Taten ver­letz­ten uns, aber war­um tun wir sie dann?

War­um akzep­tie­ren wir Men­schen nicht, wie sie sind? Wie beur­tei­len wir Men­schen, ohne sie zu ken­nen, ohne zu wis­sen, war­um sie so sind, wie es nach außen scheint. Man­che Men­schen ver­ste­cken sich hin­ter dem Schein, um sich zu schüt­zen. Sie haben Angst, ver­letzt zu wer­den. Er kann sich nicht so zei­gen, wie er wirk­lich ist, aber das ist doch das Beson­de­re an die­sen Men­schen. War­um haben wir ein Pro­blem damit? Es gibt immer Men­schen, die uns unsym­pa­thisch sind, mit denen wir nicht gut zurecht­kom­men. So muss es auch sein, aber wir ent­wi­ckeln Hass. Es darf nicht alles akzep­tiert wer­den, aber wir soll­ten mehr in uns gehen und uns selbst mal fra­gen, war­um? War­um ist der Jun­ge mit der schwar­zen Klei­dung so still? War­um hat das Mäd­chen stän­dig Pflas­ter am Arm und trägt im Som­mer eine lan­ge Jacke? War­um sitzt der Mann am Stra­ßen­rand und weint? Mit klei­nen lie­be­vol­len Wor­ten oder Ges­ten kön­nen wir Men­schen glück­lich machen. Wir soll­ten weni­ger urtei­len und mit offe­nen Augen durch die Welt gehen. Wir sind eine Gemein­schaft, denn ohne ande­re Men­schen kön­nen wir nicht leben.

 

Mar­le­en Tur­tel­tau­be

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Musik

Musik bringt dei­nem Kör­per zum Beben,
dei­ne Gedan­ken zum Rau­chen,
dei­ne Hüf­ten zum Schwin­gen.

Dei­ne Kno­chen hören für einen Moment auf zu ros­ten,
Frei­heit, mehr spürst du nicht,
du blen­dest jeden aus.

Es ist Kunst,
Begier­de,
Ein Leben.

Du ver­suchst es ohne,
sie wur­de zur Sucht,
kei­ner kann dage­gen etwas tun.

 

Jes­si­ca Lat­ze

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Die Nacht

Vögel Zwit­schern In Der Mit­tags­son­ne,
Mei­ne Haut Pri­ckelt Durch Die Son­nen­strah­len,
Musik Von Mozart Dringt Aus Mei­nem Han­dy,
Mei­ne Augen­li­der Fal­len Zu,
Den Tag Zur Nacht Machen.

Die Nacht Bricht An,
Mei­ne Augen Zucken,
Lang­sam Hebt Und Senkt Sich Mein Brust­korb,
Mein Kör­per Fühlt Sich Fit,
Die Nacht Zum Tag Machen.

Durch Die Lee­ren Stra­ßen Führt Mich Mein Kör­per,
Ver­lan­gen Nach Mond­schein Kommt In Mir Hoch,
Die Wöl­fe Heu­len In Die Tief­schwar­ze Nacht Hin­ein,
Mei­ne Füße Tra­gen Mich Durch Die Gan­ze Stadt,
Die Nacht Zur Nacht Machen.

Immer Wie­der Höre Ich Geräu­sche Hin­ter Mir,
Mei­ne Bei­ne Sind Zu Schlapp Um Schnell Zu Gehen,
Drei Rie­si­ge Tie­re Erschei­nen In Mei­nem Blick­feld,
Das Eine Ele­gan­ter Als Das Ande­re,
Mein Neu­es Leben Beginnt.

 

Jes­si­ca Lat­ze

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Regen

Der Wind zog an mei­ner Klei­dung und der Regen durch­näss­te sie. Doch mir mach­te das nichts aus. Ich lieb­te den Regen – Unwet­ter all­ge­mein. Frü­her, als ich klein war und es reg­ne­te, tanz­te ich immer im Regen.

Der Wind wur­de stär­ker. Ich muss­te mich bemü­hen an Ort und Stel­le ste­hen zu blei­ben. Frü­her war ich mit mei­nen Eltern einen Dra­chen stei­gen las­sen, wenn der Wind so war.

Der Regen leg­te sich wie ein Man­tel um mei­ne Schul­tern. Man konn­te kaum noch rich­tig sehen.

„Wo bleibt er denn?“

Pfüt­zen bil­de­ten sich auf der Stra­ße.

In der Fer­ne waren Auto­schein­wer­fer zu sehen.

„Ist er das? Kommt er jetzt end­lich?”

Das Auto fuhr mit schnel­lem Tem­po an mir vor­bei – fuhr in eine Pfüt­ze. Was­ser spritz­te umher und traf mei­ne, schon durch­näss­te, Klei­dung.

„Was für ein……… Ella, nein. Du woll­test nicht mehr flu­chen!” Tief durch­at­men.

Er kommt bestimmt gleich.

Da! Wie­der Schein­wer­fer in der Fer­ne. Dies­mal gehe ich lie­ber ein Stück von der Fahr­bahn. Das Auto ver­lor an Tem­po, bis es kurz vor mir ste­hen blieb. Das Fens­ter wur­de run­ter­ge­las­sen.

„Na? Brauchst du eine Mit­fahr­ge­le­gen­heit?“ – „Sehr wit­zig!“

Ich öff­ne­te die Tür und stieg ein. Er ließ das Fens­ter wie­der hoch.

„Hat dich der Regen erwischt?“ – „Nein. Über­haupt nicht. Da war ein Rasen­spren­ger und ich konn­te nicht wider­ste­hen drun­ter durch­zu­lau­fen. Man Tobi...“ – „Ich lie­be dich auch Schwes­ter­herz.“

Wäh­rend der Fahrt wur­de der Regen weni­ger und der Wind immer schwä­cher. Mein Blick war nach drau­ßen gerich­tet. Ich hing mei­nen Gedan­ken nach. Ich lächel­te.

„Bis dann, alter Freund.”

 

Pia-Marie Kret­sch­mer

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Ich

Ich weiß es noch wie heu­te – ein Tag wie jeder ande­re. Da beschloss ich etwas zu ver­än­dern. Das Pas­sier­te in einen Kar­ton zu packen – es zu ver­ges­sen. Mein Leben nun so zu leben, wie ich es mir immer vor­ge­stellt hat­te. Nun muss­te ich nicht mehr die Kanz­lei mei­ner Eltern über­neh­men. Ich konn­te jetzt mein eige­nes Café eröff­nen. Mei­ne Eltern, der Typ, der sich Freund schimpft und die soge­nann­ten Freun­de – alle konn­te ich hin­ter mir las­sen. Mein Weg führ­te mich jetzt zu mei­ner Groß­mut­ter. Sie hat­te mich immer unter­stützt, bei allem was ich getan hat­te. Der ers­te Kurz­haar­schnitt, die Gitar­re anstatt des Kla­vier­un­ter­richts. Ihre größ­te Unter­stüt­zung bekam ich aber immer, wenn es um’s Backen ging. Sie brach­te mir alles bei, was ich wis­sen muss­te. Von einem nor­ma­len Scho­ko­la­den­ku­chen über eine Apfel­tor­te.

Die Fahrt zu ihr dau­er­te etwas über drei Stun­den. Über den gesam­ten Trip lief das Radio – auch wenn die Charts nicht unbe­dingt mei­ne Lieb­lin­ge waren. Ich sah mei­ne Groß­mut­ter, sah ich schon von Wei­tem. Fin­nie, ihr klei­ner, dick­li­cher Dackel, saß dane­ben. Sie strahl­te über das gan­ze Gesicht, als sie mein Auto erkann­te. Die­ses park­te ich in ihrer Auf­fahrt und stieg aus. Fin­nie kam auf mich zuge­lau­fen. Ich beug­te mich run­ter und strei­chel­te, kraul­te ihn. Fin­nie und ich sind qua­si zusam­men auf­ge­wach­sen. Ich besuch­te mei­ne Groß­el­tern oft, als ich klei­ner war. Die­se Besu­che wur­den weni­ger, als ich in die Schu­le kam, bis dahin, dass ich sie gar nicht besuch­te. Auch nicht, als wie erfuh­ren, dass mein Groß­va­ter ster­ben wür­de. Mei­ne Mut­ter und ihre Eltern hat­ten nicht das bes­te Ver­hält­nis zuein­an­der, dafür aber war das Ver­hält­nis zwi­schen mir und mei­nen Groß­el­tern etwas Beson­de­res. Sie waren qua­si mei­ne Eltern. Mei­ne Oma kam jetzt auf mich zu und umarm­te mich. Umklam­mer­te mich, als wäre ich ihre letz­te Ret­tung. Sie muss­te nicht mehr geret­tet wer­den. Sie war ein her­zens­gu­ter Mensch, der jedem half der sie brauch­te. Ich erwi­der­te die fes­te Umar­mung, denn sie war mei­ne Ret­tung. Ohne sie wäre ich nicht aus mei­ner per­sön­li­chen Höl­le her­aus­ge­kom­men.

Ich nahm mei­ne Taschen aus dem Kof­fer­raum und folg­te mei­ner Groß­mut­ter in das alt­be­kann­te Haus. Der Duft ihrer Blau­beer­muf­fins schlug mir ent­ge­gen, als ich es betrat. Mei­ne Taschen stell­te ich im Flur ab und ging in die Küche. Zusam­men mit den Muf­fins und einem Tee setz­ten wir uns an den Küchen­tisch und spra­chen über mein neu­es Leben. Träum­ten nur, was zu Träu­men ging. Sie erzähl­te mir, dass sie schon ein klei­nes, lee­res Geschäft gefun­den hat­te, in dem Café eröff­nen konn­te.

Lei­der war das Wunsch­den­ken. Die Kanz­lei mei­ner Eltern hat­te ich nun vor zwei Mona­ten über­nom­men. Fin­nie war vor gut einer Woche weg­ge­lau­fen und mei­ne Groß­mut­ter ver­such­te ihn zu fin­den – sie war ver­zwei­felt. Der Ein­zi­ge, der ihr geblie­ben war, war nun auch weg. Ich ver­such­te am Wochen­en­de bei ihr vor­bei­zu­schau­en, was auf­grund der Arbeit so gut wie nie glück­te. Mei­ne Eltern freu­ten sich, dass sie mich noch eine Wei­le unter ihrem Pan­tof­fel hal­ten konn­ten. Die Idee, ein Café zu besit­zen, war für sie ver­flo­gen, doch in mei­nem Kopf war sie noch vor­han­den. Zwar nicht mehr ganz so groß wie vor­her aber sie war noch da.

 

Pia Marie Kret­sch­mer

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den. Am 4. Mai fei­ern vie­le Ehe­ma­li­ge im „Fors­ter Hof“ das Jubi­lä­um.

Zufriedenheit

Zufrie­den­heit ist ein gro­ßes Wort,
geplagt von Ängs­ten die­ses Gefühl nicht spü­ren,
unter­stri­chen von Träu­men, die hof­fent­lich wahr wer­den.

Man wird ver­folgt von denen, die es spü­ren,
denen, die es nie spür­ten,
denen, die es spü­ren wol­len.

Man erträumt sich die­ses voll­kom­me­ne Gefühl,
die voll­kom­me­ne Zufrie­den­heit,
egal wie zer­stört man sein mag.

Jeder bekommt das im Leben, was er ver­dient,
denn nicht ohne Grund pas­sie­ren Din­ge,
Kar­ma ist ein fes­ter Bestand­teil des Lebens.

 

Jes­si­ca Lat­ze

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den. Am 4. Mai fei­ern vie­le Ehe­ma­li­ge im „Fors­ter Hof“ das Jubi­lä­um.

Percheron

Das Per­che­ron ist eine fran­zö­si­sche Kalt­blut­ras­se, sie besit­zen ein Stock­maß von 160 – 170 cm. Sie gel­ten als recht ele­gant, da sie oft mit Ara­bern gekreuzt wur­den. Sie wur­den in der Geschich­te schon viel­sei­tig ver­wen­det: ob als Pferd der Rit­ter, der Bau­ern, als Reit- oder Fahr­pferd, sie gal­ten schon immer als gut­mü­tig, flei­ßig und teil­wei­se sogar über­mo­ti­viert. Es wer­den nur Rap­pen, Graue und Schim­mel erwünscht.

Man unter­schei­det zwei Typen von Per­che­rons einen leich­te­ren, die­ser ist klei­ner und bie­tet sich des­halb als Reit­pferd an. Der zwei­te schwe­re­re Typ, ist eher mas­sig und besitz vor allem eine stark bemus­kel­te Hin­ter­hand und ist damit ein gutes Last- und Arbeits­pferd. Da sol­che aber kaum noch gebraucht wer­den, wer­den sie oft auf Gewicht für den Schlacht­hof gezüch­tet. Und somit kämpft die ursprüng­li­che Per­che­ron-Ras­se, wie vie­le ande­re Kalt­blut­ras­sen, um das Über­le­ben.

 

PL

 

Quel­le: eHor­ses, Per­che­ron.

Bild: Pixabay.com.

Eine deutsch-polnische Projektfahrt

Euro­pa­wah­len. Damit haben wir Jugend­li­che eigent­lich noch nicht so viel zu tun. Doch genau zu die­sem The­ma haben wir (9c) uns mit pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Schloss Treb­nitz getrof­fen. Hier unse­re Woche:

Wir sind Sonn­tag in Treb­nitz ange­kom­men und haben am Abend noch klei­ne Ken­nen­lern­spie­le gespielt. Danach ist es vie­len leich­ter gefal­len, mit den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern zu inter­agie­ren.

Mon­tag haben wir erst­mal noch ein paar Ken­nen­lern­spie­le gemacht und dann all­ge­mein über Poli­tik gespro­chen. Am Abend haben wir dann in unse­rer Inte­gra­ti­ons­zeit mit den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern gespro­chen und Tisch­ki­cker oder ähn­li­ches gespielt.

Diens­tag haben wir uns nach dem Früh­stück im Arbeits­raum getrof­fen und dar­über gere­det, was alles Poli­tik ist bzw. was uns an der Poli­tik stört. Wir haben dann über das gespro­chen, was in der Poli­tik gemacht wird. Nach der Mit­tags­pau­se haben wir über die EU und deren Auf­ga­ben dis­ku­tiert.

Mitt­woch sind wir nach Ber­lin gefah­ren und haben uns wich­ti­ge poli­ti­sche Gebäu­de ange­schaut und mit einem Poli­ti­ker bei­spiels­wei­se über den Arti­kel 13 und das Die­sel-Fahr­ver­bot gespro­chen. In unse­rer Inte­gra­ti­ons­zeit haben wir wei­ter Kon­takt zu den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern auf­ge­baut.

Don­ners­tag haben wir Aus­schüs­se gebil­det z. B Inter­net, Umwelt, Gesund­heit oder Wirt­schaft. Dann haben wir Par­tei­en gegrün­det, unse­re Zie­le bespro­chen und uns für die Debat­te am Frei­tag vor­be­rei­tet.

Frei­tag sind wir nach Frank­furt (Oder) gefah­ren und haben den Bür­ger­meis­ter René Wil­ke ken­nen­ge­lernt. Und dann haben wir mit der Debat­te begon­nen. Man­che Ide­en von unse­ren Aus­schüs­sen wur­den ange­nom­men, man­che auch wie­der nicht. Nach dem Abend­brot haben wir uns noch­mal getrof­fen und uns über die Woche unter­hal­ten: Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge gege­ben und gesagt, was uns gefal­len hat. Vie­le von uns haben dann noch Han­dy­num­mern mit den pol­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus­ge­tauscht. Dann ging es auch schon ans Packen, denn Sams­tag war schon früh Abfahrt.

Im Namen mei­ner Klas­se kann ich nur sagen, dass uns die Fahrt sehr gut gefal­len hat und dass wir jetzt das poli­ti­sche Sys­tem bes­ser ver­ste­hen und die Auf­ga­ben der EU nach­voll­zie­hen kön­nen. Es hat uns Spaß gemacht mit den pol­ni­schen Mit­schü­le­rin­nen und -schü­lern zu inter­agie­ren.

 

Ced­ric Hen­sel

 

Bild: Pixabay.com.

Warum schwimmt man?

Hast du dich schon mal gefragt, war­um ein Stein unter­geht, wenn man ihn ins Was­ser schmeißt? Und war­um wir oben schwim­men? Schuld dar­an ist der hydro­sta­ti­sche Auf­trieb. Die hydro­sta­ti­sche Auf­triebs­kraft ent­schei­det, ob ein Kör­per sinkt, schwebt, steigt oder schwimmt. Des­halb muss der Auf­trieb zum Bei­spiel beim Bau von U-Boo­ten oder Schif­fen berück­sich­tigt wer­den. Denn ein Schiff kann nur schwim­men, wenn die Auf­triebs­kraft des hydro­sta­ti­schen Auf­trie­bes genau­so groß ist, wie die Gewichts­kraft des ver­dräng­ten Medi­ums. Außer­dem muss ein Teil des Schif­fes über Was­ser und ein Teil unter Was­ser sein. Wenn das nicht der Fall ist und der Kör­per von allen Sei­ten mit dem glei­chen Medi­um bedeckt ist, dann schwebt ein Kör­per. Dabei ist die Gewichts­kraft der ver­dräng­ten Flüs­sig­keit wie­der genau­so groß wie die hydro­sta­ti­sche Auf­triebs­kraft. Als Bei­spiel beim Schwe­ben, kann man sich ein U-Boot oder ein Fisch in einer bestimm­ten Tie­fe vor­stel­len. Wenn die Gewichts­kraft des Medi­ums aber grö­ßer ist als der sta­ti­sche Auf­trieb so sinkt der Kör­per, hier kann man sich als Bei­spiel einen Stein vor­stel­len. Wenn es umge­kehrt ist, wenn die Gewichts­kraft klei­ner ist als die Kraft des hydro­sta­ti­schen Auf­trie­bes so steigt ein Kör­per, zum Bei­spiel ein Ball unter Was­ser.

Aber war­um schwimmt jetzt eigent­lich ein meh­re­re Ton­nen schwe­res Schiff?

Da das Schiff durch sei­ne Flä­che und Form so kon­stru­iert ist, ver­drängt es mit sei­nem Gewicht genug Was­ser um zu schwim­men. Das ver­dräng­te Was­ser drückt das Schiff dann sozu­sa­gen wie­der nach oben. Ein voll­be­la­de­ner Öltan­ker ver­drängt zum Bei­spiel 200.000 Ton­nen Was­ser. Die­se 200.000 Ton­nen Was­ser drü­cken das Schiff dann wie­der nach oben.

Der hydro­sta­ti­sche Auf­trieb ist eine Kraft, die der Schwer­kraft ent­ge­gen wirkt. Der Auf­trieb ent­steht durch die Ver­drän­gung des Medi­ums und ist somit dafür ver­ant­wort­lich, dass Schif­fe oder ande­re Gegen­stän­de schwim­men. Die Grö­ße des Auf­trie­bes wird vom Archi­me­di­schen Gesetz bestimmt. Die­ses kann aber nicht ein­tre­ten, wenn auf der Unter­sei­te des Kör­pers der Druck gerin­ger ist als auf der Ober­sei­te.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com.

Das Deutsche Sportpferd

Das deut­sche Sport­pferd ist ein Warm­blut, wel­ches, wie der Name schon sagt, sei­nen Ursprung in Deutsch­land hat. In der Regel besitzt es ein Stock­maß von 165 – 175 cm. Man fin­det sie in allen Far­ben. Das Deut­sche Sport­pferd hat einen mus­ku­lö­sen Rücken und einen aus­drucks­star­ken Kopf. Sein Kör­per ist ele­gant und groß­li­nig. Vom Wesen her ist es oft unkom­pli­ziert und ruhig. Die Tie­re sind bekannt für ihre Ein­satz­be­reit­schaft und Lern­wil­lig­keit. Daher wer­den sie meist im Sport genutzt, beson­de­res Talent zei­gen sie daher im Sprin­gen, Dres­sur und Viel­sei­tig­keit.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

Quel­le: eHor­ses, Deut­sches Sport­pferd.