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Unsere Schule

Shetland Pony

Die klei­nen Shet­land Ponys stam­men von den schot­ti­schen Shet­land-Inseln. Die­se sehr alte Ras­se wur­de nicht klein gezüch­tet, son­dern ist bei dem rau­en Kli­ma ver­küm­mert, wes­halb sie heut­zu­ta­ge nur eine Grö­ße bis zu 107 cm besit­zen. Sie sind kräf­tig gebaut, besit­zen einen klei­nen Kopf mit einer brei­ten Stirn, außer­dem haben sie kur­ze, gut bemus­kel­te Bei­ne. Man fin­det sie in allen Far­ben. Wenn sie sich lang­wei­len, kön­nen sie schnell frech und dick wer­den. Daher muss man sie aus­rei­chend beschäf­ti­gen. Häu­fig zei­gen sie auch Talent zum Sprin­gen. Da sie bei gutem Trai­ning auch mehr als ihr eige­nes Kör­per­ge­wicht zie­hen kön­nen, wer­den sie auch ger­ne als Fahr­pfer­de genutzt. Durch ihre klei­ne Grö­ße wer­den sie ger­ne als Kin­der­po­nys ein­ge­setzt. Shet­tys sind eine sehr robus­te, lern­wil­li­ge, gut­ar­ti­ge und lang­le­bi­ge Ras­se.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

Quel­le: eHor­ses, Shet­land Pony.

Das wahre Gesicht der Schule

Geht es euch auch so, dass ihr eine ganz ent­spann­te Woche hin­ter euch habt und plötz­lich wol­len alle Leh­rer einen Test schrei­ben? Ihr müsst so viel ler­nen, dass ihr gar nicht mehr hin­ter her­kommt. Schreck­lich, oder? Da stellt man sich doch die Fra­ge, war­um es den Leh­rern nicht frü­her ein­fällt, mal einen Test zu schrei­ben. Sie könn­ten sich auch unter­ein­an­der abspre­chen, wer wann einen Test schreibt oder wenigs­tens mal ins Klas­sen­buch gucken, wann schon wel­che geschrie­ben wer­den. Aber natür­lich sind Leh­rer so gestrickt, dass sie es sich so legen, wie es ihnen passt. Ergeb­nis: schlech­te Noten. Es ist ein­fach nicht drin, für sechs Tests in der Woche zu ler­nen - plus einer Klau­sur bzw. Klas­sen­ar­beit. Und dann sind die Leh­rer auch noch unzu­frie­den, wenn der Durch­schnitt so schlecht war.

Leh­rer sagen immer: „Das braucht ihr spä­ter auf jeden Fall, das müs­sen wir machen!“. Bei­spiel: Mathe. Man muss den Win­kel des Auges aus­rech­nen, mit wel­chem man einen fünf Meter hohen Turm fokus­siert. Natür­lich wer­de ich das in mei­nem spä­te­ren Leben auch machen, denn ich woll­te schon immer wis­sen, wie groß der Win­kel ist, den mei­ne Augen benö­ti­gen, um einen Turm zu betrach­ten.

Ein ande­res Bei­spiel: Musik. Ich wer­de spä­ter natür­lich ein Musik­stück hören und das inter­pre­tie­ren, ich hab ja nichts ande­res zu tun. Ich hab eigent­lich immer gedacht, man hört Musik, weil das ent­span­nend ist und einem den Stress nimmt, den man wegen den vie­len Arbei­ten hat, aber seit neus­tem wird Musik gehört, um die­se zu inter­pre­tie­ren. Dar­auf hat die Welt gewar­tet.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Quarter Horse

Das Quar­ter Hor­se zählt zu den belieb­tes­ten Pfer­de­ras­sen der Welt. Sie besit­zen ein recht klei­nes Stock­maß von 148 – 155 cm. Ihren Ursprung haben sie in Nord­ame­ri­ka. Quar­ter Hor­ses sind sehr mus­ku­lö­se Pfer­de, doch gera­de ihre stark bemus­kel­te Hin­ter­hand fällt auf. Im Gegen­satz dazu besit­zen sie einen sehr fei­nen Kopf. Man fin­det sie in allen Far­ben, jedoch sind gescheck­te Quar­ter Hor­ses als eige­ne Ras­se, den Paint Hor­ses, ein­ge­tra­gen, wel­che sich ansons­ten nur wenig von den Quar­ter Hor­ses unter­schei­den. Ihren Namen haben sie, weil sie frü­her bei Pfer­de­ren­nen einer Vier­tel­mei­le (a quar­ter mile) die bes­ten waren. Vie­le Quar­ter Hor­ses besit­zen den soge­nann­ten „cow sen­se“ (Rin­der­ver­stand), das Gespür zum Rin­der hüten. 

„Je stär­ker der ange­bo­re­ne ‘Rin­der­ver­stand‘ bei einem Pferd aus­ge­prägt ist, des­to selbst­stän­di­ger hütet und treibt das Pferd die Rin­der,” sagt Sil­ke Beh­ling in ihrem Buch über die Pfer­de­ras­se. Auch heu­te wird das Quar­ter Hor­se noch zum Rin­der hüten ein­ge­setzt, aber auch im Wes­tern­sport. Sein ruhi­ges und ner­ven­star­kes Tem­pe­ra­ment macht es aber auch zu einem guten Frei­zeit­part­ner.

 

PL

 

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Quel­le: eHor­ses, Quar­ter Hor­se.

Schüler von damals - Dr. Dietmar Woidke

Jede Schü­le­rin und jeder Schü­ler der „Jahn­schu­le“ sam­melt ganz per­sön­li­che Erin­ne­run­gen an die Schul­zeit. Zusam­men mit dem Bund der Ehe­ma­li­gen und Freun­des des Gym­na­si­ums Forst e. V. (BdE) möch­ten wir dazu bei­tra­gen, sie zu bewah­ren. Wir freu­en uns sehr, dass Dr. Diet­mar Woid­ke als Ers­ter sei­ne Erin­ne­run­gen an sei­ne Schul­zeit mit uns teilt. Er wur­de 1961 in Naundorf bei Forst gebo­ren und mach­te 1980 sein Abitur.

Wie sah ein nor­ma­ler Schul­tag für Sie aus?
Sicher­lich nicht viel anders als für vie­le Schul­kin­der die heu­te zur Schu­le gehen. Wir hat­ten aber noch am Sams­tag Unter­richt und das war manch­mal gar nicht schön für mich. Und den­noch bin ich immer gern zur Schu­le gegan­gen. Vie­le Unter­richts­fä­cher wie Eng­lisch, Geschich­te oder alle Natur­wis­sen­schaf­ten haben mir Spaß gemacht. Fächer wie Staats­bür­ger­kun­de dage­gen waren nicht meins.

Was für ein Schü­ler waren Sie?
Das müss­ten mei­ne dama­li­gen Leh­rer eigent­lich am bes­ten beant­wor­ten kön­nen. Ich den­ke aber ich war ein ganz guter Schü­ler, wenn auch manch­mal für mei­ne Leh­rer nicht ganz ein­fach. Ich tref­fe mei­ne Leh­re­rin­nen und Leh­rer aber heu­te immer mal wie­der. Da kom­men meist auf bei­den Sei­ten schö­ne Erin­ne­run­gen auf und ich bin immer wie­der stolz dar­auf, was sie mir bei­ge­bracht haben.

Haben Sie vie­le Erin­ne­run­gen an Ihre Zeit, als Sie Schü­ler an der „Jahn­schu­le“ waren? Was ist Ihre schöns­te Erin­ne­rung?
Da fal­len mir sofort die gemein­sa­men Klas­sen­fahr­ten ein. Das war immer eine beson­ders schö­ne Zeit. Aber auch ganz all­ge­mein, war das damals schon eine schö­ne Zeit. Bei uns in der Klas­se gab es eine tol­le Kame­rad­schaft und einen ech­ten Zusam­men­halt. Wenn wir Leh­rern oder Schü­lern aus der Par­al­lel­klas­se Strei­che gespielt haben, haben alle zusam­men­ge­hal­ten und nix ver­ra­ten.

Haben Sie auch weni­ger gute Erin­ne­run­gen an Ihre Schul­zeit? Wel­che sind das?
Heu­te haben Schü­ler mehr Frei­hei­ten. Sie kön­nen sich anzie­hen wie sie möch­ten und sie kön­nen ihre Mei­nung ein­brin­gen. Zu mei­ner Zeit war das etwas anders. Kri­ti­sche Äuße­run­gen hat­ten nicht sel­ten Fol­gen. So stand in mei­nem Zeug­nis „Diet­mar muss sei­ne Ein­stel­lung zur Rol­le eines Kaders über­prü­fen“. Die­ser Satz klingt heu­te harm­los, bedeu­te­te aber für mich, dass mein spä­te­res Stu­di­um gefähr­det war.

Was haben Sie als Jugend­li­cher in Ihrer Frei­zeit gemacht?
Ich bin auf dem Bau­ern­hof mei­ner Groß­el­tern auf­ge­wach­sen und habe in jeder frei­en Minu­te Fuß­ball gespielt. Mein Opa war davon manch­mal schon fast genervt, weil ich so gut wie nie ohne Ball unter­wegs war und die Bäl­le natür­lich auch oft dort lan­de­ten, wo sie eigent­lich nicht hin soll­ten. Spä­ter hör­te ich unwahr­schein­lich gern und viel Musik. Ich habe begon­nen die eng­li­schen Tex­te zu über­set­zen und lern­te so immer bes­ser Eng­lisch.

Was pas­sier­te gera­de in der Welt, als Sie Ihren Schul­ab­schluss gemacht haben?
Das war kei­ne ein­fa­che Zeit. 1978 mar­schier­te die Sowjet­uni­on in Afgha­ni­stan ein. Wolf Bier­mann wur­de aus­ge­bür­gert und vie­le ost­deut­sche Künst­ler folg­ten ihm. In Polen wur­de die Gewerk­schaft Soli­dar­nosc immer stär­ker. Zwei Welt­mäch­te stan­den sich, hoch­ge­rüs­tet mit Atom­waf­fen, gegen­über und ein Krieg droh­te. Das mach­te mir und vie­len ande­ren jun­gen Men­schen größ­te Angst.

Wel­che Plä­ne hat­ten Sie für die Zeit nach der Schu­le, und was wur­de dar­aus?
Ursprüng­lich woll­te ich Vete­ri­när­me­di­zin stu­die­ren. Dafür waren aber zwei Din­ge not­wen­dig: 3 Jah­re Armee und „poli­ti­sche Zuver­läs­sig­keit“. Bei­des fehl­te mir.

Wel­che Aus­bil­dung bzw. wel­ches Stu­di­um haben Sie gemacht?
Ich dach­te mir, wenn ich schon nicht Vete­ri­när­me­di­zi­ner wer­den darf, wer­de ich Agrar­in­ge­nieur. So begann ich 1982 mein Stu­di­um an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät in Ber­lin.

Wer oder was hat Sie bei Ihrer Berufs­wahl am meis­ten beein­flusst, und war­um?
Ganz klar – mei­ne Fami­lie. Ich wuchs mit Tie­ren auf. Mei­ne Groß­el­tern waren Land­wir­te. Ich woll­te schon immer unbe­dingt in die­sem Bereich arbei­ten.

In wel­chem Beruf und in wel­cher Stadt arbei­ten Sie zur­zeit oder haben Sie zuletzt gear­bei­tet?
Seit 2013 bin ich Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Bran­den­burg. Zuvor war ich Innen­mi­nis­ter in Bran­den­burg und damit unter ande­rem für die Poli­zei und Feu­er­wehr zustän­dig. Der soge­nann­te Dienst­sitz befin­det sich in Pots­dam. Ich bin aber die meis­te Zeit im gan­zen Land Bran­den­burg unter­wegs.

Wel­che drei Din­ge sind Ihnen in Ihrem Leben heu­te am wich­tigs­ten?
Fami­lie, Freun­de und Mensch­lich­keit.

Wel­chen Rat­schlag haben Sie für die heu­ti­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der „Jahn­schu­le“?
Mischt Euch ein und nutzt Eure demo­kra­ti­schen Rech­te, denn Demo­kra­tie ist kost­bar. Es ist wich­tig, sich mit den The­men der Gesell­schaft aus­ein­an­der­zu­set­zen und mit­zu­ge­stal­ten. Erhebt Eure Stim­me und gebt Eure Stim­me ab bei Wah­len. Oder kan­di­diert selbst: Für Auf­ga­ben in der Schu­le, als Spre­cher im Sport­ver­ein oder irgend­wann in der Poli­tik.

 

Hin­weis: Die Fors­ter „Jahn­schu­le“ wird in die­sem Jahr 90. Aus die­sem Anlass lädt der BdE am 4. Mai um 18.30 Uhr in den „Fors­ter Hof“ (Cott­bu­ser Str. 24, 03149 Forst) ein, um mit mög­lichst vie­len Ehe­ma­li­gen zu fei­ern, mit (Sport-)Schülerinnen und -schü­lern, Leh­re­rin­nen und Leh­rern, Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten sowie Ober­schü­le­rin­nen und -schü­lern. Ver­bind­li­che Anmel­dun­gen zum Ehe­ma­li­gen­tref­fen sind noch bis zum 29. März 2019 mög­lich.

Friesen

Frie­sen sind eine sehr bekann­te schwe­re Warm­blut­ras­se aus den Nie­der­lan­den. Sie besit­zen ein Stock­maß von 150 – 170 cm. Mit ihrem hoch auf­ge­setz­ten Hals, dem lack­schwar­zen Fell und der hohen Knie­ak­ti­on wir­ken sie oft sehr majes­tä­tisch. Wes­halb sie ger­ne zu Show­zwe­cken genutzt wer­den. Neben Rap­pen wer­den kei­ne ande­ren Far­ben erlaubt, ledig­lich ein klei­nes wei­ßes Abzei­chen am Kopf ist zuläs­sig. Ihre Mäh­nen sind lang und manch­mal leicht gelockt, sie besit­zen Fes­sel­be­hang. Frie­sen wer­den oft auch als Fahr­pfer­de genutzt. Sie sind sehr geleh­rig, umgäng­lich und auf­merk­sam.

 

PL

 

Quel­le: eHor­ses, Frie­sen­pferd.

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Paris im Winter

Vom 21.1. bis zum 25.1. fuhr unse­re Klas­se 10b nach Paris. Mit dem Kof­fer tra­fen wir uns am Fors­ter Bahn­hof und sind dann mit dem Zug zum Flug­ha­fen gefah­ren. Nach gut 2 Stun­den Flug, bei dem es rela­tiv ruhig war, lan­de­ten wir in Paris auf dem Flug­ha­fen Charles-de-Gaul­le. Nach­dem wir mit der Métro das Hotel erreicht hat­ten, pack­ten wir aus und ruh­ten uns aus. Am Diens­tag gin­gen wir bei Schnee­fall zur Sacré-Cœur, guck­ten uns Mont­mart­re an und die Gale­ries Lafay­et­tes. Einen Tag spä­ter schau­ten wir uns bei Regen das Rat­haus und die Kathe­dra­le Not­re-Dame an und sind dann wei­ter zum Lou­vre gelau­fen. Nach­dem wir die Mona Lisa aus­gie­big betrach­tet hat­ten, sind wird die Champs-Ély­sées ent­lang­ge­lau­fen und haben uns noch den Arc de Triom­phe ange­guckt.

 

Am Don­ners­tag besuch­ten wir das Musée d´Orsay, sahen den Gran­de Arche und La Défen­se und gin­gen anschlie­ßend zum Eif­fel­turm. Nach­dem jeder von uns dort einen lecke­ren Crê­pe geges­sen hat­te und wir beob­ach­tet hat­ten, wie der Eif­fel­turm im Dun­keln anfing zu strah­len, sind wir zu einer Boots­sta­ti­on gegan­gen und mach­ten eine Boots­fahrt auf der Sei­ne. Am letz­ten Tag pack­ten wir unse­re Sachen und fuh­ren wie­der zum Flug­ha­fen Paris-Charles-de-Gaulles. Mit einer kur­zen Ver­spä­tung sind wir wie­der sicher in Ber­lin gelan­det. Wir konn­ten vie­le neue und tol­le Ein­drü­cke mit­neh­men, auch wenn das Wet­ter nicht immer mit­ge­spielt hat.

 

LK

 

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Der Stalker

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Heu­te lernt ihr von Leon Paetz den „Stal­ker” ken­nen.

 

Der Stal­ker hat sei­ne Augen über­all. Zückt jemand sein Han­dy, so steht er direkt hin­ter ihm, um ihm sei­ne Pri­vat­sphä­re zu rau­ben. Er kennt jeden dei­ner Kon­tak­te und weiß, in wel­cher Bezie­hung du zu ihnen stehst. Triffst du dich mit dei­nen Freun­den, so ist er nur ein Gebüsch weit ent­fernt, um all eure Gesprä­che zu belau­schen. Auch wenn jemand dei­nen Namen ruft, ist der Stal­ker der Ers­te, der guckt, damit er kein biss­chen aus dei­nem Leben ver­passt. Es bringt nichts, ihm dei­ne Fami­li­en­mit­glie­der vor­zu­stel­len, da er sie sowie­so schon kennt. Er weiß genau Bescheid über ihre Lieb­lings­far­be, ihr Lieb­lings­es­sen und all ihre Vor­lie­ben. Des­halb gelingt es ihm, auf ande­re Men­schen sym­pa­thisch zu wir­ken. Sich vor ihm zu ver­ste­cken wird nicht funk­tio­nie­ren, denn er hat über­all sei­ne Spio­ne, die dich und dein Han­deln jeder­zeit beob­ach­ten. Selbst Din­ge, die du selbst nicht über dich weißt, weiß der Stal­ker.

 

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Der Waghalsige

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Den Anfang macht der „Wag­hal­si­ge”. Erkennt ihr euch dar­in wie­der?

 

Der Wag­hal­si­ge wird schon immer wegen sei­nes muti­gen Lebens­stils von allen benei­det. Er springt von einem Aben­teu­er in das nächs­te Aben­teu­er. Der Wag­hal­si­ge braucht den Ner­ven­kit­zel nicht zu suchen, denn aller­orts spürt er ihn in sei­nen Gedan­ken. Unge­si­chert klet­tert er auf 20 km hohe Ber­ge und tele­fo­niert neben­bei noch mit sei­ner Lieb­lings­tan­te. Kaum hat der Wag­hal­si­ge das Klet­tern been­det, taucht er mit wei­ßen Hai­en im Pazi­fik. Gefah­ren liebt er, denn wie wäre das Leben ohne sie? Ande­re Leu­te lie­ben ihr ruhi­ges und nor­ma­les Leben, jedoch für den Wag­hal­si­gen wäre das nichts. Er braucht das Adre­na­lin in sei­nem Kör­per. Schon frü­her als Kind hat er sei­ne ver­rück­te Lebens­art beses­sen. Der Wag­hal­si­ge ist mit dem Bob­by­car zur Schu­le gefah­ren und hat bun­te Klei­der getra­gen. Er möch­te nicht wie ande­re sein. Er mag es sehr, dass alle Leu­te ihn bewun­dern. Der Wag­hal­si­ge hofft, eines Tages jeman­den zu fin­den, der genau wie er ist. Mit die­sem Men­schen möch­te er die ver­rück­tes­ten Aben­teu­er erle­ben, um eines Tages sagen zu kön­nen, dass er sein Leben in vol­len Zügen gelebt hat.

 

S. M.

 

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Rechtspopulismus und direkte Demokratie

Am 18. Dezem­ber 2018 hat­ten wir die Mög­lich­keit, an einem Vor­tag zum The­ma „Rechts­po­pu­lis­mus und direk­te Demo­kra­tie“ der Refe­ren­tin Marie Jüne­mann vom Ver­ein „Mehr Demo­kra­tie“ teil­zu­neh­men. Zuerst wur­de der Begriff „Popu­lis­mus” geklärt. Auch die Euro­pa­wahl- und Kom­mu­nal­wahl­er­geb­nis­se von Bran­den­burg wur­den kri­tisch unter­sucht. Für die Ergeb­nis­se wur­den mög­li­che Ursa­chen und Lösungs­vor­schlä­ge bespro­chen. Ob direk­te Demo­kra­tie gut ist oder sogar Gefah­ren birgt, wur­de durch Wort­mel­dun­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch Argu­men­te dar­ge­legt.

Im Anschluss wur­de mit dem Zitat „Wenn wir auf­hö­ren die Demo­kra­tie zu ent­wi­ckeln, fängt die Demo­kra­tie an auf­zu­hö­ren.“ eine Dis­kus­si­ons­run­de ein­ge­lei­tet. Digi­ta­li­sie­rung, der Arti­kel 13 oder kom­mu­na­ler Stra­ßen­bau als The­men für Kom­mu­nal­wah­len wur­den eben­so dis­ku­tiert wie The­men zur Euro­pa­wahl. Unter­schied­li­che Ansich­ten gab es auch bei der Gestal­tung von Wahl­pla­ka­ten. Dass die Poli­tik durch Gesprä­che und Mei­nungs­aus­tausch lebt, wur­de uns durch die Dis­kus­si­ons­run­de eben­falls näher­ge­bracht.

Da wir, Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 11. Klas­sen, 2019 zum ers­ten Mal wäh­len gehen dür­fen, konn­ten wir durch die­sen Vor­trag hilf­rei­che Tipps zur Infor­ma­ti­ons­ge­win­nung bezüg­lich der Par­tei­en und deren Wahl­pro­gram­me mit­neh­men. Die­se wer­den uns in den nächs­ten Mona­ten bei der Ent­schei­dungs­fin­dung unter­stüt­zen.

 

Maria Weiz

 

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Ausweispflicht im Internet?

Heut­zu­ta­ge ist der Gebrauch des Inter­nets kei­ne Sel­ten­heit mehr. Auch Kin­der bekom­men immer eher ihre ers­ten Han­dys und ler­nen somit früh mit sozia­len Netz­wer­ken umzu­ge­hen. Aber auch immer öfter wer­den Belei­di­gun­gen und Hass­nach­rich­ten ver­schickt. Da stellt sich einem doch die Fra­ge, war­um ist das so? Viel­leicht liegt es dar­an, dass Men­schen sich hin­ter fal­schen Namen, soge­nann­ten Pseud­ony­men, ver­ste­cken. Man kann ein­fach eine „zwei­te Iden­ti­tät“ anneh­men und mit die­ser han­deln und Sachen tun, die man so eigent­lich nicht tun wür­de. Soll­te Anony­mi­tät also ver­bo­ten wer­den?

Es gibt natür­lich ver­schie­de­ne Ansichts­wei­sen, aber ich per­sön­lich fin­de, dass die Anony­mi­tät im Inter­net bestehen blei­ben soll­te. Denn stell dir vor, du willst dei­ne Mei­nung im Inter­net preis­ge­ben, weil du denkst, es könn­te vie­le Men­schen inter­es­sie­ren und weil du nicht dei­nen ech­ten Namen ver­wen­den musst, denn du weißt, dass jeder auf dir „rum­ha­cken“ wür­de, wenn ihm die­se Mei­nung nicht gefällt. Aber das fällt jetzt alles weg. Du schreibt dei­ne Mei­nung und schon hast du Hass­bot­schaf­ten in dei­nem Brief­kas­ten, nur weil die Per­son, die die Mei­nung von dir nicht akzep­tier­te, dich durch dei­nen Namen aus­fin­dig machen konn­te. Und wenn es ein paar sehr radi­ka­le Men­schen sind, könn­ten sie dir mehr antun als nur eine Hass­bot­schaft in dei­nen Brief­kas­ten zu ste­cken. Sie könn­ten mit Gewalt ver­su­chen, dich von ihrer Mei­nung zu über­zeu­gen. Willst du das? Aus die­sem Grund wür­den vie­le Leu­te ihre Mei­nung gar nicht erst ver­öf­fent­li­chen, weil sie Angst haben.

Kai Bier­mann ist der Mei­nung, dass Men­schen, die ande­ren ihre Anony­mi­tät rau­ben, mehr Macht über sie gewin­nen und die­se scham­los aus­nut­zen wer­den. Die­ser Ansicht bin ich auch, denn es gibt nicht ohne Grund auch in der Poli­tik anony­me Pro­zes­se. Es hat natür­lich auch Vor­tei­le sich im Inter­net zu demas­kie­ren, zum Bei­spiel könn­ten Cyber­mob­ber leicht aus­fin­dig gemacht wer­den und bestraft wer­den und man wür­de sich viel­leicht auch nicht trau­en, mit dem Mob­ben anzu­fan­gen und somit auch gleich­zei­tig Straf­ta­ten wie Amok­läu­fe vor­zu­beu­gen, die die Per­so­nen tun, wenn sie von ande­ren so doll ernied­rigt wer­den, dass sie nicht mehr leben möch­ten und so eine Wut haben, dass sie ande­re gleich mit in den Tod rei­ßen. Aber dies kann auch ohne ein Ver­bot gegen Anony­mi­tät im Inter­net vor­ge­beugt wer­den, indem man Kin­dern in frü­hen Jah­ren scho­nungs­los bei­bringt, was pas­sie­ren könn­te, wenn man sich nicht gegen­sei­tig ach­tet. Außer­dem kön­nen Cyber­mob­ber von Inter­net­spe­zia­lis­ten und Sei­ten­ad­mi­nis­tra­to­ren aus­fin­dig gemacht wer­den, wenn die­se das wirk­lich wol­len. Es muss also nicht alles auf die Anony­mi­tät im Inter­net zurück­zu­füh­ren sein.

Schluss­end­lich kann man sagen, dass die­je­ni­gen, die unbe­dingt ihre Iden­ti­tät im Inter­net frei­ge­ben wol­len, das ruhig tun kön­nen, nur sie soll­ten akzep­tie­ren, dass es Leu­te gibt, die so etwas nicht wol­len und wenn sie es nicht tun bzw. wol­len, dann müs­sen sie sich auf Web­sites auf­hal­ten, wo sich kei­ne Mensch ein Pseud­ony­men ange­legt hat. Und wenn man Straf­ta­ten vor­beu­gen möch­te, kann man dies­be­züg­lich mehr Arbeit leis­ten, indem man Nut­zer­na­men von Spe­zia­lis­ten zurück­ver­fol­gen lässt, wenn die­se sich unan­ge­mes­sen ver­hal­ten. Außer­dem kann man so oder so nicht alles ver­hin­dern, denn wie Erich Käst­ner schon ein­mal gesagt hat: „Wird’s bes­ser? Wird’s schlim­mer? fragt man jähr­lich. Sei­en wir ehr­lich: Leben ist immer lebens­ge­fähr­lich.“

 

LK