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Unsere Schule

Ob Schulblog oder Tageszeitung - geschrieben wird es vom Redakteur!

Was man als Redak­teur macht oder wie der All­tag eines Repor­ters aus­sieht, erfuh­ren wir, der 8. Jahr­gang, am Diens­tag, den 13. März, im Rah­men des ZiSCH-Pro­jekts - „Zei­tung in der Schu­le”. Das heißt, wir bekom­men vier Wochen lang die Lau­sit­zer Rund­schau in die Schu­le gelie­fert. Am Diens­tag besuch­ten uns dann die bei­den Redak­teu­rin­nen der Lau­sit­zer Rund­schau aus Forst, Kat­rin Kuni­patz und Stef­fi Lud­wig. Sie erzähl­ten uns über ihren span­nen­den All­tag als Zei­tungs­re­dak­teu­re. Dabei gibt es geplan­te Tage und sol­che, die im Lau­fe der Zeit chao­tisch wer­den, z. B. der Brand in der Recy­cling­fir­ma im pol­ni­schen Brożek. Sofort und unvor­be­rei­tet müs­sen die Repor­ter zum „Tat­ort“ fah­ren, doch trotz­dem macht vie­len Redak­teu­ren, auch Kat­rin Kuni­patz, ihre Arbeit immer noch Spaß. Von 09:30 bis ca. 10:00 Uhr arbei­ten die bei­den Frau­en im Büro, tele­fo­nie­ren, schau­en sich drau­ßen Din­ge an und reden mit Leu­ten. Gegen Mit­tag schrei­ben sie dann alles auf und klä­ren Ter­mi­ne; das dau­ert manch­mal so lan­ge, dass sie erst 21:00 Uhr zu Hau­se sind. Grund­sätz­lich dür­fen sie über alles schrei­ben, aller­dings dür­fen Redak­teu­re man­che Infor­ma­tio­nen, sol­che die ihnen nur Hin­ter­grund­wis­sen ver­mit­teln sol­len, nicht benut­zen. Auch bei Fotos, auf denen wir Schü­ler abge­bil­det sind, haben wir Rech­te. Die Zei­tun­gen wer­den ab 22:00 Uhr in Cott­bus gedruckt.

Wenn ihr euch für den Beruf inter­es­siert, könnt ihr z. B. ein Prak­ti­kum bei der Lau­sit­zer Rund­schau machen. Nach dem Abi könnt ihr dann ein Stu­di­um absol­vie­ren.

Der Job des Redak­teurs ist sehr viel­fäl­tig und manch­mal spon­tan, also wenn ihr ger­ne schreibt und fle­xi­bel seid, dann ist er genau rich­tig für euch.

 

PL und Schü­le­rin­nen der 8c

Von Jim Knopf, dem maximalpigmentierten Jungen* mit Migrationshintergrund, und Pippi, der Herrscherin über das Negervolk

Ich war eines die­ser Kin­der, denen man die Bücher weg­neh­men muss­te, damit sie mal mit ande­ren spiel­ten oder end­lich schlie­fen. Seit ich den­ken kann, habe ich es geliebt zu lesen und vor­ge­le­sen zu bekom­men. Der abso­lu­te Favo­rit der vier­jäh­ri­gen Pau­li­ne war dabei „Der Struw­wel­pe­ter“. Nicht nur, dass ich jedes Wort jeder Geschich­te aus besag­tem Buch aus­wen­dig kann­te, ich habe mit mei­nem Papa auch laut und lei­den­schaft­lich gern das Lied von den zehn klei­nen Neger­lein gesun­gen. Heu­te wäre das undenk­bar; nicht, dass noch eines der Kin­der die Wor­te „Mohr“ oder „Neger“ nach­plap­pert. Wei­ter­le­sen

Die Jugend von heute! - Warum ich mich mit 18 Jahren manchmal wie 85 fühle

Ich mag Recht­schrei­bung und Gram­ma­tik. Ich fin­de es toll, wenn Sät­ze einen Sinn erge­ben (trau­rig genug, dass man das sagen muss). Des­halb regt es mich umso mehr auf, wenn ich von mei­nem jün­ge­ren Bru­der eine Whats­App-Nach­richt mit dem Inhalt „Ich geh raus kann mei­ne Freun­din nacher mit zu mir kom­men??? Mama sagt ixg muss 19 zuhau­se sein bist du da da wenn ja mach mal 🍕 warm“ erhal­te. Gott, lass es Kom­mas reg­nen!

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Schüler unterrichten Schüler

„Mir hat es sehr viel Spaß gemacht“, äußer­te sich ein Schü­ler der Grund­schu­le Keu­ne über das Pro­jekt „Schü­ler unter­rich­ten Schü­ler“. Die­ses wird seit cir­ca fünf Jah­ren an unse­rer Schu­le mit den Grund­schü­lern der sechs­ten Klas­sen und dem 11. Jahr­gang des Gym­na­si­ums durch­ge­führt. 52 Elft­kläss­ler unter­rich­te­ten drei Tage lang die Schü­ler der sechs Fors­ter Grund­schu­len in den Fächern Geschich­te, Musik, Deutsch, Mathe, Natur­wis­sen­schaft, Eng­lisch, Geo­gra­fie und Kunst. Die „Leh­rer“ lie­ßen sich tol­le Unter­richts­the­men sowie Dar­stel­lungs­for­men ein­fal­len und berei­te­ten alles gemein­sam in Abspra­che mit den Fach­leh­ren vor.

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Woche des individuellen Lernens: vom Cottbuser Gericht zum Berliner Dungeon

Ges­tern waren die Neunt­kläss­ler dran, heu­te nun erfahrt ihr von mir mehr über die „Woche des indi­vi­du­el­len Ler­nens” (13.12.-20.12.2017) der zehn­ten Klas­sen am Gym­na­si­um.

Dem 10. Jahr­gang stan­den ver­schie­de­ne Pro­jek­te zur Aus­wahl: Es gab einen Ers­te-Hil­fe-Kurs, eine AG Rechts­kun­de, ein Schach-Ange­bot mit dem frü­he­ren Fors­ter Bür­ger­meis­ter Jür­gen Gold­schmidt und ein Mathe­ma­tik­trai­ning. Wei­ter­le­sen

Woche des individuellen Lernens: vom Kraftwerk Jänschwalde bis zum Spionagemuseum

Vom 13.12. bis 20.12.2017 - von Mitt­woch bis Mitt­woch - war für die Schü­ler des 9. und 10. Jahr­gangs des Fried­rich-Lud­wig-Jahn-Gym­na­si­ums die „Woche des indi­vi­du­el­len Ler­nens”. Was genau haben sie gemacht und wie emp­fan­den sie es? Ich habe die Schü­ler genau das gefragt. Heu­te erfahrt ihr mehr über die Neunt­kläs­ser, mor­gen geht es dann hier wei­ter mit den Zehnt­kläss­lern.

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Vom Schulreporter zum Regierungssprecher

Heu­te hat­ten wir Jugend­re­por­ter abschlie­ßend ein Inter­view mit Flo­ri­an Engels, unser Regie­rungs­spre­cher in Bran­den­burg. Das Inter­view war so auf­ge­baut, dass wir unse­re Fra­gen an ihn in 4 The­men geglie­dert haben. Und zwar in Bio­gra­fie, Beruf, Bil­dung und Demo­kra­tie. Zum The­ma „Bio­gra­fie” haben wir ihn ver­schie­de­ne Fra­gen gestellt, z. B. wie alt sei­ne zwei Kin­der sei­en - wor­auf er mit 15 und 18 ant­wor­te­te -, und zu einem ande­ren sehr inter­es­san­ten The­ma: sei­ne drei­mo­na­ti­ge Zeit im Gefäng­nis in der DDR. Herr Engels sag­te, dass die­se Zeit für ihn sehr emo­tio­nal war. Das konn­ten wir ihm auch anmer­ken, als er erzähl­te, wie er frei­ge­kom­men ist und er mit sei­nem Vater wie­der nach Bay­ern fuhr, wo er damals leb­te.

„Vom Schul­re­por­ter zum Regie­rungs­spre­cher Bran­den­burgs” - das beschreibt das nächs­te The­ma „Beruf” sehr gut. In sei­ner Schul­zeit war er bei einer Schü­ler­zei­tung, spä­ter wur­de er Jour­na­list - sein Berufs­wunsch. Danach wur­de Herr Engels sogar Pres­se­spre­cher und heu­te ist er Regie­rungs­spre­cher. Er wür­de sei­nen Beruf mit dem Wort „span­nend” beschrei­ben.

Zum The­ma „Bil­dung” haben wir ihm auch ver­schie­de­ne Fra­gen gestellt, z. B. ob sich die Bil­dung in Bay­ern von der Bil­dung in Bran­den­burg unter­schei­det, wor­auf er mit „nicht stark” ant­wor­te­te. Herr Engels sag­te aber, dass er dies nicht wirk­lich ein­schät­zen kön­ne, da er in Bran­den­burg nicht zur Schu­le ging. Jedoch kam er zum Ent­schluss, die Bil­dung in Bay­ern sei straf­fer und stren­ger auf­ge­baut; der Druck auf die Schü­ler sei dort höher. Und wie unter­schei­det sich die dama­li­ge Bil­dung zur heu­ti­gen? Er mein­te, sie habe sich nicht stark geän­dert, abge­se­hen von der Digi­ta­li­sie­rung. Als Jugend­li­cher hät­te er nicht gedacht, dass es irgend­wann mal Smart­pho­nes geben wür­de.

Kom­men wir zum The­ma „Demo­kra­tie”. Am inter­es­san­tes­ten fan­den wir sei­ne Mei­nung zur AfD. Herr Engels mein­te, dass sich Deutsch­land trotz der Wahl­er­fol­ge der Par­tei in kei­ner Kri­se befin­det. Er hal­te es auch für falsch zu sagen, wer die AfD wählt, sei ein Nazi.

 

Caro Hein­zig & Nel­ly Roß­mann

 

Das Inter­view wur­de von Caro Hein­zig, Vivi­an Heß­lich, Anna Krautz, Leni-Sophie Kurz­hals, Lau­ri­ne Mer­both, Paul Rich­ter, Nel­ly Roß­mann, Timo Stan­zel, Lisa Vogel und Leon Wie­sch­nath durch­ge­führt. Ihr könnt es dem­nächst bei Ber­tas Blog im voll­stän­di­gen Wort­laut nach­le­sen.

Die Kunst zu texten

Mit Anlauf, sze­ni­scher Ein­stieg, Neu­gie­rig-Macher. So vie­le neue Wör­ter. Zunächst wuss­te kei­ner von uns, was damit anzu­fan­gen. Bea­te Krol klär­te uns dar­über auf und hat uns gezeigt, dass Tex­ten ein­fach sein kann – die „Mit­tel zum Zweck“: klar sein, anschau­lich blei­ben, Mit­den­ken leicht ermög­li­chen, den Leser mit­neh­men, aktiv schrei­ben und Kon­takt her­stel­len. Und was alles kön­nen Satz­zei­chen (Punkt, Kom­ma, Gedan­ken­strich usw.)? Das haben wir durch eine klei­ne Übung zur „Dyna­mik in Tex­ten“ gelernt.

Wie wir einen inter­es­san­ten Text­ein­stieg schrei­ben, hat uns die Jour­na­lis­tin zum Schluss erzählt. Dass sie sehr viel Spaß an ihrem Beruf hat, haben wir schnell erkannt. Sie hat alles super erklärt! Für unser Team der Pro­jekt­wo­che war es wie­der ein erfolg­rei­cher Tag, an dem wir viel dazu gelernt haben. Da sind wir uns alle einig!

 

Johan­na Michae­lis-Win­ter & Leon Wie­sch­nath