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Unterrichtsaufsätze

Percheron

Das Per­che­ron ist eine fran­zö­si­sche Kalt­blut­ras­se, sie besit­zen ein Stock­maß von 160 – 170 cm. Sie gel­ten als recht ele­gant, da sie oft mit Ara­bern gekreuzt wur­den. Sie wur­den in der Geschich­te schon viel­sei­tig ver­wen­det: ob als Pferd der Rit­ter, der Bau­ern, als Reit- oder Fahr­pferd, sie gal­ten schon immer als gut­mü­tig, flei­ßig und teil­wei­se sogar über­mo­ti­viert. Es wer­den nur Rap­pen, Graue und Schim­mel erwünscht.

Man unter­schei­det zwei Typen von Per­che­rons einen leich­te­ren, die­ser ist klei­ner und bie­tet sich des­halb als Reit­pferd an. Der zwei­te schwe­re­re Typ, ist eher mas­sig und besitz vor allem eine stark bemus­kel­te Hin­ter­hand und ist damit ein gutes Last- und Arbeits­pferd. Da sol­che aber kaum noch gebraucht wer­den, wer­den sie oft auf Gewicht für den Schlacht­hof gezüch­tet. Und somit kämpft die ursprüng­li­che Per­che­ron-Ras­se, wie vie­le ande­re Kalt­blut­ras­sen, um das Über­le­ben.

 

PL

 

Quel­le: eHor­ses, Per­che­ron.

Bild: Pixabay.com.

Warum schwimmt man?

Hast du dich schon mal gefragt, war­um ein Stein unter­geht, wenn man ihn ins Was­ser schmeißt? Und war­um wir oben schwim­men? Schuld dar­an ist der hydro­sta­ti­sche Auf­trieb. Die hydro­sta­ti­sche Auf­triebs­kraft ent­schei­det, ob ein Kör­per sinkt, schwebt, steigt oder schwimmt. Des­halb muss der Auf­trieb zum Bei­spiel beim Bau von U-Boo­ten oder Schif­fen berück­sich­tigt wer­den. Denn ein Schiff kann nur schwim­men, wenn die Auf­triebs­kraft des hydro­sta­ti­schen Auf­trie­bes genau­so groß ist, wie die Gewichts­kraft des ver­dräng­ten Medi­ums. Außer­dem muss ein Teil des Schif­fes über Was­ser und ein Teil unter Was­ser sein. Wenn das nicht der Fall ist und der Kör­per von allen Sei­ten mit dem glei­chen Medi­um bedeckt ist, dann schwebt ein Kör­per. Dabei ist die Gewichts­kraft der ver­dräng­ten Flüs­sig­keit wie­der genau­so groß wie die hydro­sta­ti­sche Auf­triebs­kraft. Als Bei­spiel beim Schwe­ben, kann man sich ein U-Boot oder ein Fisch in einer bestimm­ten Tie­fe vor­stel­len. Wenn die Gewichts­kraft des Medi­ums aber grö­ßer ist als der sta­ti­sche Auf­trieb so sinkt der Kör­per, hier kann man sich als Bei­spiel einen Stein vor­stel­len. Wenn es umge­kehrt ist, wenn die Gewichts­kraft klei­ner ist als die Kraft des hydro­sta­ti­schen Auf­trie­bes so steigt ein Kör­per, zum Bei­spiel ein Ball unter Was­ser.

Aber war­um schwimmt jetzt eigent­lich ein meh­re­re Ton­nen schwe­res Schiff?

Da das Schiff durch sei­ne Flä­che und Form so kon­stru­iert ist, ver­drängt es mit sei­nem Gewicht genug Was­ser um zu schwim­men. Das ver­dräng­te Was­ser drückt das Schiff dann sozu­sa­gen wie­der nach oben. Ein voll­be­la­de­ner Öltan­ker ver­drängt zum Bei­spiel 200.000 Ton­nen Was­ser. Die­se 200.000 Ton­nen Was­ser drü­cken das Schiff dann wie­der nach oben.

Der hydro­sta­ti­sche Auf­trieb ist eine Kraft, die der Schwer­kraft ent­ge­gen wirkt. Der Auf­trieb ent­steht durch die Ver­drän­gung des Medi­ums und ist somit dafür ver­ant­wort­lich, dass Schif­fe oder ande­re Gegen­stän­de schwim­men. Die Grö­ße des Auf­trie­bes wird vom Archi­me­di­schen Gesetz bestimmt. Die­ses kann aber nicht ein­tre­ten, wenn auf der Unter­sei­te des Kör­pers der Druck gerin­ger ist als auf der Ober­sei­te.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com.

Das Deutsche Sportpferd

Das deut­sche Sport­pferd ist ein Warm­blut, wel­ches, wie der Name schon sagt, sei­nen Ursprung in Deutsch­land hat. In der Regel besitzt es ein Stock­maß von 165 – 175 cm. Man fin­det sie in allen Far­ben. Das Deut­sche Sport­pferd hat einen mus­ku­lö­sen Rücken und einen aus­drucks­star­ken Kopf. Sein Kör­per ist ele­gant und groß­li­nig. Vom Wesen her ist es oft unkom­pli­ziert und ruhig. Die Tie­re sind bekannt für ihre Ein­satz­be­reit­schaft und Lern­wil­lig­keit. Daher wer­den sie meist im Sport genutzt, beson­de­res Talent zei­gen sie daher im Sprin­gen, Dres­sur und Viel­sei­tig­keit.

 

PL

 

Bild: Pixabay.com

Quel­le: eHor­ses, Deut­sches Sport­pferd.

Shetland Pony

Die klei­nen Shet­land Ponys stam­men von den schot­ti­schen Shet­land-Inseln. Die­se sehr alte Ras­se wur­de nicht klein gezüch­tet, son­dern ist bei dem rau­en Kli­ma ver­küm­mert, wes­halb sie heut­zu­ta­ge nur eine Grö­ße bis zu 107 cm besit­zen. Sie sind kräf­tig gebaut, besit­zen einen klei­nen Kopf mit einer brei­ten Stirn, außer­dem haben sie kur­ze, gut bemus­kel­te Bei­ne. Man fin­det sie in allen Far­ben. Wenn sie sich lang­wei­len, kön­nen sie schnell frech und dick wer­den. Daher muss man sie aus­rei­chend beschäf­ti­gen. Häu­fig zei­gen sie auch Talent zum Sprin­gen. Da sie bei gutem Trai­ning auch mehr als ihr eige­nes Kör­per­ge­wicht zie­hen kön­nen, wer­den sie auch ger­ne als Fahr­pfer­de genutzt. Durch ihre klei­ne Grö­ße wer­den sie ger­ne als Kin­der­po­nys ein­ge­setzt. Shet­tys sind eine sehr robus­te, lern­wil­li­ge, gut­ar­ti­ge und lang­le­bi­ge Ras­se.

 

PL

 

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Quel­le: eHor­ses, Shet­land Pony.

Quarter Horse

Das Quar­ter Hor­se zählt zu den belieb­tes­ten Pfer­de­ras­sen der Welt. Sie besit­zen ein recht klei­nes Stock­maß von 148 – 155 cm. Ihren Ursprung haben sie in Nord­ame­ri­ka. Quar­ter Hor­ses sind sehr mus­ku­lö­se Pfer­de, doch gera­de ihre stark bemus­kel­te Hin­ter­hand fällt auf. Im Gegen­satz dazu besit­zen sie einen sehr fei­nen Kopf. Man fin­det sie in allen Far­ben, jedoch sind gescheck­te Quar­ter Hor­ses als eige­ne Ras­se, den Paint Hor­ses, ein­ge­tra­gen, wel­che sich ansons­ten nur wenig von den Quar­ter Hor­ses unter­schei­den. Ihren Namen haben sie, weil sie frü­her bei Pfer­de­ren­nen einer Vier­tel­mei­le (a quar­ter mile) die bes­ten waren. Vie­le Quar­ter Hor­ses besit­zen den soge­nann­ten „cow sen­se“ (Rin­der­ver­stand), das Gespür zum Rin­der hüten. 

„Je stär­ker der ange­bo­re­ne ‘Rin­der­ver­stand‘ bei einem Pferd aus­ge­prägt ist, des­to selbst­stän­di­ger hütet und treibt das Pferd die Rin­der,” sagt Sil­ke Beh­ling in ihrem Buch über die Pfer­de­ras­se. Auch heu­te wird das Quar­ter Hor­se noch zum Rin­der hüten ein­ge­setzt, aber auch im Wes­tern­sport. Sein ruhi­ges und ner­ven­star­kes Tem­pe­ra­ment macht es aber auch zu einem guten Frei­zeit­part­ner.

 

PL

 

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Quel­le: eHor­ses, Quar­ter Hor­se.

Friesen

Frie­sen sind eine sehr bekann­te schwe­re Warm­blut­ras­se aus den Nie­der­lan­den. Sie besit­zen ein Stock­maß von 150 – 170 cm. Mit ihrem hoch auf­ge­setz­ten Hals, dem lack­schwar­zen Fell und der hohen Knie­ak­ti­on wir­ken sie oft sehr majes­tä­tisch. Wes­halb sie ger­ne zu Show­zwe­cken genutzt wer­den. Neben Rap­pen wer­den kei­ne ande­ren Far­ben erlaubt, ledig­lich ein klei­nes wei­ßes Abzei­chen am Kopf ist zuläs­sig. Ihre Mäh­nen sind lang und manch­mal leicht gelockt, sie besit­zen Fes­sel­be­hang. Frie­sen wer­den oft auch als Fahr­pfer­de genutzt. Sie sind sehr geleh­rig, umgäng­lich und auf­merk­sam.

 

PL

 

Quel­le: eHor­ses, Frie­sen­pferd.

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Der Stalker

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Heu­te lernt ihr von Leon Paetz den „Stal­ker” ken­nen.

 

Der Stal­ker hat sei­ne Augen über­all. Zückt jemand sein Han­dy, so steht er direkt hin­ter ihm, um ihm sei­ne Pri­vat­sphä­re zu rau­ben. Er kennt jeden dei­ner Kon­tak­te und weiß, in wel­cher Bezie­hung du zu ihnen stehst. Triffst du dich mit dei­nen Freun­den, so ist er nur ein Gebüsch weit ent­fernt, um all eure Gesprä­che zu belau­schen. Auch wenn jemand dei­nen Namen ruft, ist der Stal­ker der Ers­te, der guckt, damit er kein biss­chen aus dei­nem Leben ver­passt. Es bringt nichts, ihm dei­ne Fami­li­en­mit­glie­der vor­zu­stel­len, da er sie sowie­so schon kennt. Er weiß genau Bescheid über ihre Lieb­lings­far­be, ihr Lieb­lings­es­sen und all ihre Vor­lie­ben. Des­halb gelingt es ihm, auf ande­re Men­schen sym­pa­thisch zu wir­ken. Sich vor ihm zu ver­ste­cken wird nicht funk­tio­nie­ren, denn er hat über­all sei­ne Spio­ne, die dich und dein Han­deln jeder­zeit beob­ach­ten. Selbst Din­ge, die du selbst nicht über dich weißt, weiß der Stal­ker.

 

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Der Waghalsige

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Den Anfang macht der „Wag­hal­si­ge”. Erkennt ihr euch dar­in wie­der?

 

Der Wag­hal­si­ge wird schon immer wegen sei­nes muti­gen Lebens­stils von allen benei­det. Er springt von einem Aben­teu­er in das nächs­te Aben­teu­er. Der Wag­hal­si­ge braucht den Ner­ven­kit­zel nicht zu suchen, denn aller­orts spürt er ihn in sei­nen Gedan­ken. Unge­si­chert klet­tert er auf 20 km hohe Ber­ge und tele­fo­niert neben­bei noch mit sei­ner Lieb­lings­tan­te. Kaum hat der Wag­hal­si­ge das Klet­tern been­det, taucht er mit wei­ßen Hai­en im Pazi­fik. Gefah­ren liebt er, denn wie wäre das Leben ohne sie? Ande­re Leu­te lie­ben ihr ruhi­ges und nor­ma­les Leben, jedoch für den Wag­hal­si­gen wäre das nichts. Er braucht das Adre­na­lin in sei­nem Kör­per. Schon frü­her als Kind hat er sei­ne ver­rück­te Lebens­art beses­sen. Der Wag­hal­si­ge ist mit dem Bob­by­car zur Schu­le gefah­ren und hat bun­te Klei­der getra­gen. Er möch­te nicht wie ande­re sein. Er mag es sehr, dass alle Leu­te ihn bewun­dern. Der Wag­hal­si­ge hofft, eines Tages jeman­den zu fin­den, der genau wie er ist. Mit die­sem Men­schen möch­te er die ver­rück­tes­ten Aben­teu­er erle­ben, um eines Tages sagen zu kön­nen, dass er sein Leben in vol­len Zügen gelebt hat.

 

S. M.

 

Bild: Pixabay.com

Ausweispflicht im Internet?

Heut­zu­ta­ge ist der Gebrauch des Inter­nets kei­ne Sel­ten­heit mehr. Auch Kin­der bekom­men immer eher ihre ers­ten Han­dys und ler­nen somit früh mit sozia­len Netz­wer­ken umzu­ge­hen. Aber auch immer öfter wer­den Belei­di­gun­gen und Hass­nach­rich­ten ver­schickt. Da stellt sich einem doch die Fra­ge, war­um ist das so? Viel­leicht liegt es dar­an, dass Men­schen sich hin­ter fal­schen Namen, soge­nann­ten Pseud­ony­men, ver­ste­cken. Man kann ein­fach eine „zwei­te Iden­ti­tät“ anneh­men und mit die­ser han­deln und Sachen tun, die man so eigent­lich nicht tun wür­de. Soll­te Anony­mi­tät also ver­bo­ten wer­den?

Es gibt natür­lich ver­schie­de­ne Ansichts­wei­sen, aber ich per­sön­lich fin­de, dass die Anony­mi­tät im Inter­net bestehen blei­ben soll­te. Denn stell dir vor, du willst dei­ne Mei­nung im Inter­net preis­ge­ben, weil du denkst, es könn­te vie­le Men­schen inter­es­sie­ren und weil du nicht dei­nen ech­ten Namen ver­wen­den musst, denn du weißt, dass jeder auf dir „rum­ha­cken“ wür­de, wenn ihm die­se Mei­nung nicht gefällt. Aber das fällt jetzt alles weg. Du schreibt dei­ne Mei­nung und schon hast du Hass­bot­schaf­ten in dei­nem Brief­kas­ten, nur weil die Per­son, die die Mei­nung von dir nicht akzep­tier­te, dich durch dei­nen Namen aus­fin­dig machen konn­te. Und wenn es ein paar sehr radi­ka­le Men­schen sind, könn­ten sie dir mehr antun als nur eine Hass­bot­schaft in dei­nen Brief­kas­ten zu ste­cken. Sie könn­ten mit Gewalt ver­su­chen, dich von ihrer Mei­nung zu über­zeu­gen. Willst du das? Aus die­sem Grund wür­den vie­le Leu­te ihre Mei­nung gar nicht erst ver­öf­fent­li­chen, weil sie Angst haben.

Kai Bier­mann ist der Mei­nung, dass Men­schen, die ande­ren ihre Anony­mi­tät rau­ben, mehr Macht über sie gewin­nen und die­se scham­los aus­nut­zen wer­den. Die­ser Ansicht bin ich auch, denn es gibt nicht ohne Grund auch in der Poli­tik anony­me Pro­zes­se. Es hat natür­lich auch Vor­tei­le sich im Inter­net zu demas­kie­ren, zum Bei­spiel könn­ten Cyber­mob­ber leicht aus­fin­dig gemacht wer­den und bestraft wer­den und man wür­de sich viel­leicht auch nicht trau­en, mit dem Mob­ben anzu­fan­gen und somit auch gleich­zei­tig Straf­ta­ten wie Amok­läu­fe vor­zu­beu­gen, die die Per­so­nen tun, wenn sie von ande­ren so doll ernied­rigt wer­den, dass sie nicht mehr leben möch­ten und so eine Wut haben, dass sie ande­re gleich mit in den Tod rei­ßen. Aber dies kann auch ohne ein Ver­bot gegen Anony­mi­tät im Inter­net vor­ge­beugt wer­den, indem man Kin­dern in frü­hen Jah­ren scho­nungs­los bei­bringt, was pas­sie­ren könn­te, wenn man sich nicht gegen­sei­tig ach­tet. Außer­dem kön­nen Cyber­mob­ber von Inter­net­spe­zia­lis­ten und Sei­ten­ad­mi­nis­tra­to­ren aus­fin­dig gemacht wer­den, wenn die­se das wirk­lich wol­len. Es muss also nicht alles auf die Anony­mi­tät im Inter­net zurück­zu­füh­ren sein.

Schluss­end­lich kann man sagen, dass die­je­ni­gen, die unbe­dingt ihre Iden­ti­tät im Inter­net frei­ge­ben wol­len, das ruhig tun kön­nen, nur sie soll­ten akzep­tie­ren, dass es Leu­te gibt, die so etwas nicht wol­len und wenn sie es nicht tun bzw. wol­len, dann müs­sen sie sich auf Web­sites auf­hal­ten, wo sich kei­ne Mensch ein Pseud­ony­men ange­legt hat. Und wenn man Straf­ta­ten vor­beu­gen möch­te, kann man dies­be­züg­lich mehr Arbeit leis­ten, indem man Nut­zer­na­men von Spe­zia­lis­ten zurück­ver­fol­gen lässt, wenn die­se sich unan­ge­mes­sen ver­hal­ten. Außer­dem kann man so oder so nicht alles ver­hin­dern, denn wie Erich Käst­ner schon ein­mal gesagt hat: „Wird’s bes­ser? Wird’s schlim­mer? fragt man jähr­lich. Sei­en wir ehr­lich: Leben ist immer lebens­ge­fähr­lich.“

 

LK

Druck beim Tauchen

Pro­ble­ma­tisch unter Was­ser ist der Druck auf Hohl­räu­me. Das ist ein Fakt, aber war­um ist das so? Das liegt dar­an, dass in der Lun­ge des Men­schen Luft und kein Was­ser ist. Denn wenn sich in der Lun­ge des Men­schen Was­ser befin­den soll­te, aus wel­chem Grund auch immer und er sich unter Was­ser befin­det ist der Druck außer­halb der Lun­ge genau­so groß wie in der Lun­ge. Da das aber nicht der Fall ist, ist der Druck in der Lun­ge klei­ner als im Was­ser. Aber wie­so ist das jetzt ein so gro­ßes Pro­blem, wenn man tief tau­chen möch­te?

Da ein grö­ße­rer Druck auf der Lun­ge liegt, wird die­se zusam­men­ge­presst und hat somit ein klei­ne­res Volu­men und damit weni­ger Sauer­stoff zur Ver­fü­gung. Im nor­ma­len Zustand kann die Lun­ge 6 Liter Sauer­stoff auf­neh­men, wenn die Lun­ge jetzt aber dem Druck von 4 bar aus­ge­setzt ist, ver­rin­gert sich das Volu­men auf 1,5 Liter. Die Ein­schrän­kung ist also ziem­lich bedroh­lich.

Wenn man das Pro­blem mit der zusam­men­ge­drück­ten Lun­ge umge­hen möch­te, muss man eine Gas­fla­sche ver­wen­den, da die Luft, die man durch die Gas­fla­sche ein­at­met, den glei­chen Druck wie das Was­ser hat.

Aber trotz­dem bleibt noch ein wei­te­rer Punkt, war­um man nicht tief Tau­chen kann - der Tie­fen­rausch. Die­ser Rausch tritt in der Tie­fe von etwa 30-50 m auf, je nach­dem wie emp­find­lich ein Mensch ist. Ver­ur­sacht wird der Tie­fen­rausch vom Stick­stoff der in der Luft ent­hal­ten ist die man ein­at­met oder der schon in den Zel­len des Kör­pers vor­han­den ist. Da Stick­stoff ein sehr gut fett­lös­li­ches Gas ist, löst es sich von den fett­hal­ti­gen Teil­chen der Zell­mem­bran ab. Der Tie­fen­rausch, auch bezeich­net als Stick­stoff­ver­gif­tung, weist die glei­chen Sym­pto­me auf, wie sie durch Alko­hol im Blut bzw. einem LSD-Rausch her­vor­ge­ru­fen wer­den. Man hat also eine ver­lang­sam­te Reak­ti­ons­zeit, fühlt sich Ori­en­tie­rungs­los, schläf­rig und über­schätzt sich selbst. Die betrof­fe­nen Tau­cher neh­men die Sym­pto­me oft­mals nicht wahr, des­halb ist es wich­tig, nicht allei­ne zu tau­chen.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

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