Die Känguru-Chroniken

Ein kom­mu­nis­ti­sches Kän­gu­ru, das bei einem Klein­künst­ler wohnt. Ein Klein­künst­ler, des­sen Nach­bar ein kapi­ta­lis­ti­scher Pin­gu­in ist und ein kapi­ta­lis­ti­scher Pin­gu­in, der ger­ne Tee­wurst ist. Du denkst das ist absurd? Wohl kaum, denn wenn du das Buch zu Ende liest, wirst du bemer­ken, dass es noch viel merk­wür­di­ge­re Sachen gibt als ein Tee­wurst essen­der Pin­gu­in und ein spre­chen­des Beu­tel­tier, das von Schnap­spra­li­nen abhän­gig ist.

Der Klein­künst­ler Marc-Uwe hat­te ein ganz nor­ma­les Leben in Kreuz­berg geführt, bis plötz­lich ein spre­chen­des Kän­gu­ru vor sei­ner Tür steht und nach Eiern für einen Eier­ku­chen fragt. Ab dann wur­de das Leben von Marc-Uwe total auf den Kopf gestellt. Das vor­lau­te Kän­gu­ru zieht bei ihm ein und ein Pin­gu­in wird der Nach­bar von dem selt­sa­men Duo. Danach ver­su­chen das Beu­tel­tier und der Klein­künst­ler vie­les, um den Kapi­ta­lis­mus zu stür­zen. Es stellt sich dabei her­aus, dass der schwei­gen­de Pin­gu­in der Ant­ago­nist von dem vor­lau­ten Kän­gu­ru ist.

In vie­len klei­nen Geschich­ten sind die Erleb­nis­se der bei­den Prot­ago­nis­ten zusam­men­ge­fasst. Es ist das per­fek­te Buch, um sich schlapp zu lachen, denn was die bei­den alles unter­neh­men und machen, ist unvor­stell­bar. Es ist erstaun­lich, wie Marc-Uwe Kling, der Autor die­ses Buches, sich so etwas aus­den­ken konn­te. Es wur­de 2009 von dem Ull­stein-Ver­lag ver­öf­fent­licht und ist seit­dem ein Best­sel­ler. Wer das Buch gele­sen hat und noch nicht genug von den lus­ti­gen Geschich­ten des Duos hat, kann noch mehr Spaß im zwei­ten und drit­ten Teil der Tri­lo­gie haben: „Das Kän­gu­ru-Mani­fest” und „Die Kän­gu­ru-Offen­ba­rung”.

 

 

Marc-Uwe Kling: Die Kän­gu­ru-Chro­ni­ken, Ull­stein (2009), 272 S., 9,99 €.

 

Bild­quel­le: Ull­stein.


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