Die Leipziger Buchmesse - Alle Jahre wieder

Jedes Jahr pil­gern tau­sen­de Lite­ra­tur­be­geis­ter­te nach Leip­zig. Für alle von euch, die die­ses Jahr nicht zur Leip­zi­ger Buch­mes­se konn­ten, habe ich mich im Namen von Bernd und Ber­ta in die Men­schen­mas­sen gestürzt und euch einen klei­nen Bericht mit­ge­bracht.

In vier Mes­se­hal­len zeig­ten hun­der­te Aus­stel­ler fünf Tage lang ihre neus­ten lite­ra­ri­schen Wer­ke. Ohne Fra­ge ist eine sol­che Mas­se an Büchern für jeden Bücher­wurm ein wah­res Para­dies. Den­noch fand ich die dies­jäh­ri­ge Buch­mes­se nicht ganz so schön wie die Letz­te. Zumin­dest im Fan­ta­sy-Bereich hat­te ich das Gefühl, die Viel­falt sei wesent­lich ein­ge­schränk­ter, als noch im Vor­jahr. Auch eini­ge Auto­ren, auf wel­che ich mich sehr gefreut hat­te, waren ein wenig ent­täu­schend, da ich, um ehr­lich zu sein, bes­se­res von ihnen gewohnt war.

Doch wie jedes Jahr sind und blei­ben mein größ­ter Kri­tik­punkt – an dem das freund­li­che Mes­se-Team aber nicht schuld ist! – die Men­schen. Lie­be Besu­cher der Buch­mes­se, wenn die Mas­sen sich schon wie Pin­gui­ne anein­an­der­ge­quetscht durch die Gän­ge schiebt, dann schlaft nicht beim Gehen ein, ver­sucht nicht, euch quer durch die Men­ge zu prü­geln und bleibt bit­te nicht mit­ten im Gang ste­hen!

Aber wir wol­len ja nicht über alles meckern. Die Orga­ni­sa­ti­on war wie immer wirk­lich gut und das Mes­se-Per­so­nal sehr nett. An jeder zwei­ten Ecke fin­det man etwas zu essen und zu trin­ken, was einem in man­cher Situa­ti­on den Kreis­lauf ret­ten kann.

 

Letzt­end­lich ist die Leip­zi­ger Buch­mes­se immer ein Erleb­nis und ich freue mich bereits auf die nächs­te. Dann hof­fent­lich wie­der mit ein paar mehr Aus­stel­lern.

PK


Schreibe einen Kommentar