Zauberei

Zau­be­rei. Sie ist etwas Wun­der­ba­res.

Magie. Gibt es sie wirk­lich?

Durch Bücher wie Har­ry Pot­ter und Per­cy Jack­son bekom­men wir einen Ein­blick in eine magi­sche Welt. Sie lie­fern uns einen ande­ren Zufluchts­ort.

Neh­men wir mal Har­ry Pot­ter. Die­se Rei­he hat eine gan­ze Gene­ra­ti­on geprägt. Man hört heu­te von Leu­ten, die vor Bücher­lä­den geschla­fen haben, um die neu­es­te Aus­ga­be zu bekom­men. Auch unse­re wur­de davon geprägt. Wir kön­nen heu­te nicht mehr vor den Läden cam­pen, um die neue Aus­ga­be von Har­ry Pot­ter zu bekom­men. Wir brau­chen nur noch in den Laden zu gehen und kön­nen uns alle Tei­le kau­fen.

Ich den­ke, uns geht da heu­te ein gro­ßer Teil ver­lo­ren. Uns vor den Läden zu tref­fen und vor Ort neue Freund­schaf­ten zu schlie­ßen. Die Vor­freu­de mit ande­ren tei­len.

 

Pia Marie Kret­sch­mer

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

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auf­wa­chen
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Sams­tag
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abschluss

 

Jes­si­ca Lat­ze

 

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Tipps für den Sommer - Bademöglichkeiten

Wie man schon in den letz­ten Wochen bemerkt hat, wird es die­sen Som­mer wie­der mal ziem­lich heiß. Auch wenn vie­le das war­me Wet­ter genie­ßen, braucht man den­noch viel Abküh­lung. Die bes­ten Bade­mög­lich­kei­ten der Umge­bung sind hier noch ein­mal auf­ge­lis­tet:

Das Frei­bad in Forst kennt viel­leicht schon jeder, aber es ist den­noch eine belieb­te Bade­mög­lich­keit.

  • Sport- und Erleb­nis­frei­bad Forst (Lau­sitz)
    Rings­tr. 7,  03149 Forst (Lau­sitz)

Der Bade­see Eich­we­ge ist nicht all­zu weit ent­fernt und umringt von Natur.

  • Bade­see Eich­we­ge
    03159 Döbern OT Eich­we­ge

Die Tal­sper­re Sprem­berg ist viel­leicht noch nicht ganz so bekannt, ab ein guter Ort zum Ent­span­nen.

  • See­strand Bagenz - Tal­sper­re Sprem­berg
    Stau­see­stra­ße 3, 03058 Neu­hau­sen / Spree OT Bagenz

Der Mad­lo­wer See ist von Cott­bus aus nicht schwer zu errei­chen und bie­tet den­noch Erho­lung.

  • Mad­lo­wer Bade­see
    See­weg 2, 03050 Cott­bus

Der Felix­see ist eben­falls nicht all­zu weit weg und bie­tet viel Abküh­lung.

  • Bade­stel­le Felix­see
    03130 Felix­see

 

PL

Tipps für den Sommer - Rezepte

1. Die Erd­beer­zeit ist gestar­tet! Um etwas „leich­tes“ zu essen, was bei der Hit­ze nicht so schwer im Magen liegt, eig­nen sich per­fekt Erd­bee­ren mit Scho­ko­la­de umhüllt. Man hat etwas gesun­des und eine klei­ne Köst­lich­keit ver­eint. Stell ein­fach Scho­ko­la­de in ein hei­ßes Was­ser­bad oder wenn die Tem­pe­ra­tu­ren so warm sind nach drau­ßen und las­se sie schmel­zen. Danach ein­fach die Erd­bee­ren je nach Belie­ben in die Scho­ko­la­de ein­tau­chen und dann trock­nen las­sen. Es wür­de sich auch anbie­ten die Erd­bee­ren auf einen Schasch­lik­spieß zu ste­cken und mit Scho­ko­la­de zu über­gie­ßen, so kann man den Spieß irgend­wo hin­stel­len und man bekommt kei­ne Abdruck­stel­len, da die Erd­bee­ren nir­gends auf­lie­gen.

2. Es ist heiß und man liegt so da und denkt an nichts. Super Som­mer­wet­ter! Das Pro­blem ist nur, dass man an die­sen hei­ßen Tagen viel zu wenig trinkt - ent­we­der man hat es ver­ges­sen oder man weiß nicht, was man trin­ken soll, denn dass pures Was­ser auf die Dau­er ein­fach nicht schmeckt, weiß - glau­be ich - jeder und außer­dem kann man nicht nur von Cola oder Fan­ta leben, denn man möch­te schließ­lich eine gute Biki­ni­fi­gur haben. Man trinkt also meist zu wenig. Aber um das zu ändern, kann man sich ein­fach Zitro­nen­schei­ben ins Was­ser legen, die­se kurz durch­zie­hen las­sen und schon hat man super gesun­des Zitro­nen­was­ser. Dies geht übri­gens auch mit ande­ren Sachen, zum Bei­spiel schmeckt es super, wenn man Erd­bee­ren mit Thy­mi­an kom­bi­niert, Zitro­nen mit Min­ze ver­mixt oder Kiwi mit Limet­te in das Was­ser macht.

3. Im Gar­ten blüht alles auf und man weiß gar nicht, wohin mit dem vie­len Obst und Gemü­se. Hier ein super Tipp: Macht doch ein­fach ein Obst- bzw. Gemü­se­sa­lat. Der Salat ist gesund und gleich­zei­tig braucht man kei­ne Lebens­mit­tel weg­schmei­ßen, weil man zuviel davon hat. Ein­fach klein­schnei­den und etwas Dres­sing dazu. Schmeckt super! Man kann auch ange­rös­te­te Kör­ner oder Käse dazu­ge­ben. Für das Dres­sing ein­fach Oli­ven­öl mit Zitro­ne oder Bal­sa­mi­coes­sig mischen und mit Gewür­zen abschme­cken.

 

LK

Tablets in der Schule

Tablets in der Schu­le kön­nen sehr von Vor­teil sein. Gera­de heut­zu­ta­ge kön­nen wir nicht mehr an ein Leben ohne Tech­nik den­ken, war­um also nicht auch in der Schu­le. Aller­dings kom­men dazu ein paar Fra­gen auf: Wer bezahlt die Tablets für die Schü­ler, die Schu­le oder die Fami­lie? Was ist, wenn die Eltern sich die­se Kos­ten nicht leis­ten kön­nen, wer kommt dann dafür auf? Oder erhält der Schü­ler dann kein Tablet? Natür­lich muss das Tablet auch eine gute Qua­li­tät haben, damit man damit auch ver­nünf­tig im Unter­richt arbei­ten kann. Mit Hil­fe von ver­schie­de­nen Pro­gram­men ist das Bear­bei­ten von Tex­ten mög­lich und über das Inter­net könn­te man digi­ta­li­sier­te Schul­bü­cher öff­nen. Somit müss­te der Schü­ler nicht mehr so einen schwe­ren Ruck­sack mit sich tra­gen und könn­te begon­ne­ne Arbei­ten auch zu Hau­se fort­füh­ren. Somit wäre nur das Pro­blem mit der Finan­zie­rung zu klä­ren und dem even­tu­el­len Pro­blem, wenn das Tablet kaputt geht. Aber alles in einem, ist das Tablet im Unter­richt prak­tisch.

 

LKu

Make America Great Again?

Seit 2016 ist Donald Trump der Prä­si­dent der USA. Sei­ne radi­ka­len Äuße­run­gen sind dank Twit­ter welt­be­kannt: Eine Mau­er an der Gren­ze zu Mexi­ko und Erhö­hun­gen von Ein­fuhr­zöl­len sind hier­bei nur eini­ge sei­ner Zie­le. Bedroht die­ser Prä­si­dent die Demo­kra­tie in den USA?  Kann er die bestehen­den Gren­zen über­schrei­ten und sei­nen eige­nen Kopf durch­set­zen?

Mit die­ser Fra­ge beschäf­tig­ten wir uns am 4. Juni 2019. Unse­re Schu­le bekam dazu Besuch von Micha­el Cowburn, ein Mit­ar­bei­ter des John-F.-Kennedy-Instituts an der Frei­en Uni­ver­si­tät in Ber­lin. Der Exper­te für aktu­el­le poli­ti­sche The­men erklär­te uns, was eine Demo­kra­tie über­haupt in den Grund­zü­gen aus­macht. Frei­heit des Ein­zel­nen, indi­vi­du­el­le Rech­te, Wah­len – sind all die­se gewon­ne­nen Erfol­ge in Gefahr durch einen ein­zi­gen Prä­si­den­ten?

Zuerst ein­mal ist klar­zu­stel­len, dass die Demo­kra­tie noch lan­ge nicht in allen Län­dern und Staa­ten die amtie­ren­de Staats­form ist und Trump nicht das ein­zi­ge Staats­ober­haupt mit einem hit­zi­gen Gemüt. Kim Jong-un zum Bei­spiel regiert eben­falls mit har­ter Hand. Im Ver­gleich: Donald Trump ist bekannt für sei­ne gewag­ten Aus­sa­gen und strik­te Her­an­ge­hens­wei­se an Pro­ble­me. Laut unse­rem Refe­ren­ten zeigt sich der US-Prä­si­dent nicht gera­de begeis­tert von der exis­tie­ren­den Ver­fas­sung. Zu gern wür­de er die Din­ge selbst in die Hand neh­men, ohne Zustim­mung der Legis­la­ti­ve und Judi­ka­ti­ve. Doch so leicht funk­tio­niert das Spiel nicht. Es gibt stren­ge Geset­ze und Rege­lun­gen für den Auf­bau einer Regie­rung. Dadurch ist eine Abän­de­rung der bestehen­den, poli­ti­schen Gege­ben­hei­ten sehr unwahr­schein­lich, beru­higt Cowburn. Die Men­schen in den USA inter­es­sie­ren sich momen­tan sehr für die Gescheh­nis­se in der Poli­tik und Gesell­schaft. Trump kann mit gro­ßer Sicher­heit nicht ohne Zustim­mung tun, was er allein für rich­tig hält. Bei den nächs­ten Wah­len wird sich her­aus­stel­len, wie der zukünf­ti­ge Weg der USA aus­sieht.

An die­ser Stel­le möch­ten wir uns noch ein­mal bedan­ken für die lehr­rei­che Prä­sen­ta­ti­on und Dis­kus­si­ons­run­de von Herrn Cowburn. Wir konn­ten vie­le neue Ein­drü­cke und Gedan­ken zum The­ma „Poli­tik in der USA” gewin­nen und unser eng­li­sches Voka­bu­lar auf­bes­sern.

 

Nora Lip­pert

Mist, was ist passiert?

Schmerz. Die­ses Gefühl fuhr durch mei­nen kom­plet­ten Kör­per, als ich mei­ne Augen öff­ne­te. Wei­ße Wän­de, grau­er Boden und eine ein­zi­ge klei­ne Topf­pflan­ze schmück­ten das sonst kah­le Zim­mer. Das Zim­mer war fast kom­plett dun­kel. Mist, was ist pas­siert?, schoss es durch mei­nen Kopf. Ich blick­te durch den Raum und erkann­te eine, in kom­plett schwarz geklei­de­te, Per­son, die mich anstarr­te. Oh Mein Gott, Katie, was hast du schon wie­der ange­stellt?, frag­te ich mich selbst. Mit ruhi­gen Schrit­ten kam er auf mich zu, er kam mir bekannt vor, aber ich wuss­te nicht woher. „Katie, end­lich bist du wach”, sag­te er vol­ler Eupho­rie. Er drück­te mir einen kur­zen Kuss auf die Stirn und set­ze sich auf den Stuhl, der neben mei­nem Bett stand. Sei­ne leicht ein­ge­fal­le­ne Hand drück­te auf einen roten Knopf, der an mei­nem Bett ange­bracht wor­den war. Ein kur­zes piep­si­ges Geräusch erklang und nach fünf Minu­ten pein­li­cher Stil­le kam eine Frau her­ein. Ich befand mich in einem Kran­ken­haus. Das war nun sicher.

„Hal­lo Miss, kön­nen sie mir ihren Namen ver­ra­ten?“, frag­te mich die Frau, wahr­schein­lich eine Kran­ken­schwes­ter. Ich guck­te sie kurz über­for­dert an und nick­te: „Katie Pri­ce“. Der Mann ver­ließ kurz das Zim­mer, nach­dem er der Frau etwas ins Ohr geflüs­tert hat­te. „Katie, ich bin Dr. Pau­la Flem­ming. Kannst du dich an mich erin­nern?“, frag­te sie mich. Über­for­dert guck­te ich sie an. Geschätz­te drei Minu­ten ver­gin­gen, ohne dass irgend­je­mand etwas sag­te. Der Mann kam wie­der rein: „Char­lie ist auf dem Weg. Er wird in vier Stun­den hier ankom­men“. Ab die­sem Moment ver­stand ich rein gar nichts mehr. „Kann mir bit­te jemand sagen, was hier los ist? Wo bin ich? Wer seid ihr?“, hys­te­risch blick­te ich umher. Der Mann kam mit gro­ßen Schrit­ten auf mich zu. „Katie, erkennst du uns nicht mehr? Ich bin dein Vater.“ Sag­te er kurz und knapp. Ich hör­te kurz­zei­tig auf zu atmen. Was ist hier los? „Ich glau­be, wir soll­ten sie allein las­sen. Sie braucht viel Schlaf und Ruhe. Es ist ein Wun­der, dass sie wie­der auf­ge­wacht ist. Das wis­sen wir bei­de Jack.“

Auf ein­mal pras­sel­ten tau­send Erin­ne­run­gen auf mich ein. Das Gerät neben mir fing an, lau­te und nerv­tö­ten­de Geräu­sche von sich zu geben. Mein Kopf explo­diert gleich!, dach­te ich. Auf ein­mal spür­te ich einen klei­nen Stich auf mei­nem Arm. Alles wur­de schwarz.

„Ich weiß, es wird noch eini­ge Zeit dau­ern, bis du end­lich wie­der die Augen öff­nest, aber du musst wis­sen, dass ich war­ten wer­de! Ich wer­de immer war­ten!“, sag­te eine beru­hi­gen­de tie­fe Stim­me. Lang­sam öff­ne­te ich mei­ne Augen, weder grel­les Licht noch kom­plet­te Dun­kel­heit erwar­te­te mich. Eine ange­neh­me Raum­at­mo­sphä­re herrsch­te. Ich spür­te einen klei­nen Druck auf mei­nem Bauch. Als ich run­ter­blick­te, sah ich brau­ne, flau­schi­ge Haa­re. Ich schrei gleich los! Ich beweg­te mich und sofort schnell­te der Kopf hoch. Heiß! war das ers­te, was ich dach­te, als ich in das Gesicht des frem­den Jun­gen sah. „Katie! Oh mein Gott, ich dach­te, ich träu­me!” Ich rutsch­te weg. Das war mir alles nicht geheu­er. „Wer bist du?“, mei­ne Stim­me zit­ter­te. „Char­lie Reed. Der Jun­ge, dem du den Kopf ver­dreht hast.“

Alter­na­ti­ves Ende zum Buch „Mid­ni­ght Sun“ von Trish Cook

 

Jes­si­ca Lat­ze

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Youngblood

Der ers­te Strich
Say you want me
Der nächs­te Punkt
Say you want me
Ein kur­zer Blick
Out of your life
Hier oder dort?
And l’am just a dead­man wal­king ton­ight
Oder ein neu­es Bild?
But you need it, yeah, you need it
Nein
All of the time
Wei­ter­ma­chen
Young­blood

Young­blood by 5 Seconds of Sum­mer

 

Pia-Marie Kret­sch­mer

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Besuch im ehemaligem DDR-Gefängnis

Am 20. und 21.05.2019 sind die 10. Klas­sen unse­res Gym­na­si­ums nach Cott­bus gefah­ren, um dort die Gedenk­stät­te des ehe­ma­li­gen Zucht­hau­ses zu besu­chen und ein Gespräch mit einem frü­he­ren poli­ti­schen Gefan­ge­nen zu füh­ren. Am ers­ten Tag sind die Klas­se 10a und die Klas­se 10c gefah­ren. Nach ihrer Ankunft haben sie den Tag mit eine Grup­pen­ar­beit zum The­ma DDR gestar­tet und sich in den ver­schie­den Grup­pen, durch kur­ze Fil­me infor­miert. Als Zeit­zeu­gen hat­ten sie Rai­mund August, wel­cher wegen Spio­na­ge für die BRD ver­haf­tet wur­den. Am Diens­tag ist dann die 10b zu einem Besuch gefah­ren. Nach einer kur­zen Ein­wei­sung hat der Ex-Gefan­ge­ne Gil­bert Furi­an ihnen über sein Leben im Zucht­haus und in der DDR berich­tet. Anschlie­ßend gab er einen Rund­gang durch die Ein­rich­tung. Gil­bert Furi­an wur­de zu zwei Jah­ren und zwei Mona­ten Haft ver­ur­teil, weil er eine Doku­men­ta­ti­on über Jugend­li­che geschrie­ben, die anders leben woll­ten, als der Staat es von ihnen erwar­te­te. Nach einem kur­zen Gespräch wur­de dann das The­ma Zivil­cou­ra­ge auf­ge­grif­fen. Dazu haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­de­ne Auf­ga­ben bekom­men, wel­che  dann in Grup­pen gelöst wor­den sind und es wur­de erar­bei­tet, dass es ver­schie­de­ne Arten und Mög­lich­kei­ten gibt Zivil­cou­ra­ge zu leis­ten. Als Bei­spiel kann man hier nen­nen, die Zivil­cou­ra­ge für Leu­te, die man kennt und die Zivil­cou­ra­ge, für unbe­kann­te Men­schen. Gegen 14 Uhr erfolg­te dann bei bei­den Grup­pen die Aus­wer­tung über des Tages. Mit vie­len Ein­drü­cken hat man das Gebäu­de wie­der ver­las­sen und kann sagen, dass es ein sehr gelun­ge­ner und inter­es­san­ter Pro­jekt­tag war, bei dem man froh war, nur Besu­cher bzw. Besu­che­rin gewe­sen zu sein.

LK

Kotzt du noch oder lebst du schon?

© Ull­stein Buch­ver­la­ge

Heut­zu­ta­ge weist jedes vier­te Mäd­chen ein gestör­tes Ess­ver­hal­ten vor. Bei eini­gen mehr aus­ge­prägt als bei ande­ren. Was nie­mand weiß: Die­ses Ess­ver­hal­ten kann ganz schnell zu einer schwie­ri­gen Ess­stö­rung füh­ren, wel­che Krank­hei­ten wie Mager­sucht oder Buli­mie her­vor­ruft.

In dem Buch „Kotzt du noch oder lebst du schon?“ von Dia­na Fey geht es um sol­che Ess­stö­run­gen. Sie selbst hat­te über 10 Jah­re Buli­mie. In ihrem Buch berich­tet sie über den Ver­lauf ihrer Krank­heit, über die Ursa­chen und wie sie es schluss­end­lich geschafft hat, die Buli­mie zu besie­gen.

Dia­na Fey ist in einer, wie sie es selbst bezeich­net, ess- und sprach­ge­stör­ten Fami­lie auf­ge­wach­sen und lern­te durch ihre Krank­heit ver­schie­de­ne Per­so­nen ken­nen, die ihr ent­we­der hal­fen oder sie noch tie­fer in die Krank­heit gezo­gen haben. Mit Humor und Sar­kas­mus hat sie ver­schie­de­ne pri­va­te, pein­li­che und komi­sche Situa­tio­nen wie­der­ge­ge­ben und sich somit dem Leser voll­ends geöff­net.

Das Buch zeigt, wie sich ein Leben plötz­lich nur noch um Essen dre­hen kann und die Gedan­ken dar­an, wie man die läs­ti­gen Kalo­ri­en wie­der los wird. Außer­dem wird ersicht­lich, dass man nicht von außen erken­nen kann, ob jemand davon betrof­fen ist oder nicht. Es wird auch ersicht­lich, wie gefähr­lich eine Ess­stö­rung sein kann und wie sie sich den­noch besie­gen lässt.

 

LK

 

Dia­na Fey: Kotzt du noch oder lebst du schon?, Ber­lin 2015, 368 S., 9,99 €.