Pfautauben

Die Pfau­tau­ben sind eine Tau­ben­art, des­sen Ras­sen­grup­pen die Struk­tur­tau­ben sind. Ihren Namen erhiel­ten sie durch ihren Schwanz, den sie wie ein Pfau auf­stel­len kön­nen. Pfau­tau­ben haben einen sehr „ange­be­ri­schen” Gang: Sie legen ihren Kopf weit zurück und stre­cken die Brust weit nach vor­ne. Anders als bei einem Pfau besit­zen sowohl Männ­chen (Täu­ber) als auch Weib­chen (Täu­bin) die­ses Erken­nungs­merk­mal. Die­ses Merk­mal ist der Grund dafür, dass die Pfau­tau­ben nur sehr kur­ze Stre­cken und die­se auch nur sehr trä­ge zurück­le­gen kön­nen.

Was die Zucht angeht, ist es wich­tig, dass sie genau wie alle Tau­ben einen Weg haben, um aus dem Käfig nach drau­ßen zu kom­men. Hier­für eig­net sich ein „Tau­ben­schlag”. Das ist ein Käfig mit einer Luke nach drau­ßen und vie­len Nist­plät­zen für meh­re­re Tau­ben inner­halb des Käfigs. Ein Nist­platz soll­te so auf­ge­baut sein, dass es eine Öff­nung gibt, durch die die Tau­ben rein­kom­men, und zwei klei­ne Berei­che zum Brü­ten links und rechts gibt; zwei des­we­gen, da Tau­ben meist schon wie­der Eier legen, wäh­rend die Jun­gen noch im Nest sit­zen. Die Tau­ben las­sen ihre Jun­gen ein­fach in einer Ecke und in der ande­ren brü­ten sie die neu­en Eier. Beim Brü­ten wech­seln sich Täu­ber und Täu­bin ab. Sie zu unter­schei­den ist ein­fach, denn nur der Täu­ber gurrt. Wenn eine Täu­bin und ein Täu­ber sich „gefun­den” haben, sucht der Täu­ber einen geeig­ne­ten Nist­platz und gurrt, um die Tau­be anzu­lo­cken. Wenn der Täu­bin der Nist­platz gefällt, legt sie dort die Eier. Jun­ge Pfau­tau­ben wach­sen sehr schnell und krie­gen auch schnell wie­der Jun­ge.

 

LW