Browse Tag

Familie

„Und plötzlich ruft jemand ‚Muck’.” - Interview mit Florian Engels (Teil 1)

Flo­ri­an Engels arbei­tet als Regie­rungs­spre­cher im Land Bran­den­burg. Wäh­rend der Pro­jekt­wo­che am Fried­rich-Lud­wig-Jahn-Gym­na­si­um hat er mit uns über sei­ne Schul­zeit, sei­ne Fami­lie, sei­ne drei­mo­na­ti­ge Zeit im Gefäng­nis in der DDR, sei­nen Beruf, über das The­ma „Bil­dung” und über die Demo­kra­tie in Deutsch­land gespro­chen. Den ers­ten Teil unse­res Inter­views könnt ihr nun hier lesen.

Ber­tas Blog: Wie waren Sie in der Schu­le?

Flo­ri­an Engels: Kommt aufs Fach an. Im Sport war ich ganz gut. In Mathe war ich anfangs auch ganz ordent­lich, aber als es in Rich­tung Abitur gegan­gen ist, ging es steil abwärts. Ich kom­me aus West­deutsch­land – aus Bay­ern – und war dort in einer Grund­schu­le. Wir Jungs muss­ten damals auch Häkeln ler­nen. Ich weiß nicht, ob Jungs das heu­te auch noch machen müs­sen. Aber in Häkeln war ich wirk­lich schlecht. In Geo­gra­fie habe ich gute Noten bekom­men. Ich hat­te auch Latein im Gym­na­si­um. Damit habe ich mich sehr schwer getan. Ich mer­ke aber jetzt im Nach­hin­ein, dass mir die­ses Latein spä­ter unglaub­lich gehol­fen hat, um ande­re Spra­chen zu ler­nen, z. B. Fran­zö­sisch oder Spa­nisch, weil vie­le Spra­chen einen Bezug zum Latei­ni­schen haben. Ich habe Latein nicht gemocht. Es ist jedoch ganz hilf­reich, auch wenn man es in der sieb­ten Klas­se – beim Voka­bel­ler­nen – viel­leicht nicht ein­se­hen will.

Wei­ter­le­sen