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Gastbeitrag

Schnelle und praktische Recherche von Fakten

Wir nah­men am 25. April 2018 an einem lehr­rei­chen Work­shop teil. Die­ser Work­shop wur­de von der Jour­na­lis­tin Chris­tin Ihle­feldt aus Ber­lin mit uns durch­ge­führt. Am Anfang spra­chen wir über unse­re eige­ne Medi­en­nut­zung, danach recher­chier­ten wir ver­schie­de­ne Begrif­fe und Fra­gen, wie zum Bei­spiel den Pres­se­ko­dex oder wie vie­le Ein­woh­ner Forst hat, etc. Uns wur­de erklärt, wie wich­tig der Jour­na­lis­mus ist, und wel­che Auf­ga­ben man in die­sem Beruf zu erle­di­gen hat. Eben­falls wur­den uns siche­re Quel­len emp­foh­len, die infor­ma­tiv und seri­ös sind, wie zum Bei­spiel die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung, Cor­rec­tiv, ARD Fak­ten­fin­der, Mimi­ka­ma und vie­le wei­te­re. Zum Abschluss unse­res Work­shops recher­chier­ten wir in klei­nen Grup­pen zu den The­men Fake News und Ver­schwö­rungs­theo­ri­en.

Die 90 Minu­ten waren sehr inter­es­sant und wis­sens­wert für uns. Wir bedan­ken uns bei Frau Ihle­feldt für die lehr­rei­che Zeit.

 

Estel­le Thie­le & Seli­na Grieß­bach

Zeitreise mit starkem Herzschlag

Schloss in Bad Mus­kau

Am 24. Febru­ar 2018 war unser gro­ßer Tag, auf wel­chen wir seit der Pro­jekt­wo­che im Janu­ar hin­ge­ar­bei­tet hat­ten: unser Auf­tritt mit dem Stück „Zeit­rei­se“ zur Grün­dung des neu­en Euro­päi­schen Park­ver­bun­des Lau­sitz im Schloss in Bad Mus­kau. Mein ers­ter Gedan­ke, als ich vor dem Schloss stand, war ein­fach nur „WOW, kann man das ‚kau­fen’?”: Es war rie­sig, impo­sant, voll Türm­chen, mäch­tig alt und gut in Schuss. Als wir dann die Ein­gangs­tür durch­schrit­ten, hät­te ich Stun­den lang in der Emp­fangs­hal­le ste­hen und mir die his­to­ri­sche Pracht anse­hen kön­nen.

Wei­ter­le­sen

Ob Schulblog oder Tageszeitung - geschrieben wird es vom Redakteur!

Was man als Redak­teur macht oder wie der All­tag eines Repor­ters aus­sieht, erfuh­ren wir, der 8. Jahr­gang, am Diens­tag, den 13. März, im Rah­men des ZiSCH-Pro­jekts - „Zei­tung in der Schu­le”. Das heißt, wir bekom­men vier Wochen lang die Lau­sit­zer Rund­schau in die Schu­le gelie­fert. Am Diens­tag besuch­ten uns dann die bei­den Redak­teu­rin­nen der Lau­sit­zer Rund­schau aus Forst, Kat­rin Kuni­patz und Stef­fi Lud­wig. Sie erzähl­ten uns über ihren span­nen­den All­tag als Zei­tungs­re­dak­teu­re. Dabei gibt es geplan­te Tage und sol­che, die im Lau­fe der Zeit chao­tisch wer­den, z. B. der Brand in der Recy­cling­fir­ma im pol­ni­schen Brożek. Sofort und unvor­be­rei­tet müs­sen die Repor­ter zum „Tat­ort“ fah­ren, doch trotz­dem macht vie­len Redak­teu­ren, auch Kat­rin Kuni­patz, ihre Arbeit immer noch Spaß. Von 09:30 bis ca. 10:00 Uhr arbei­ten die bei­den Frau­en im Büro, tele­fo­nie­ren, schau­en sich drau­ßen Din­ge an und reden mit Leu­ten. Gegen Mit­tag schrei­ben sie dann alles auf und klä­ren Ter­mi­ne; das dau­ert manch­mal so lan­ge, dass sie erst 21:00 Uhr zu Hau­se sind. Grund­sätz­lich dür­fen sie über alles schrei­ben, aller­dings dür­fen Redak­teu­re man­che Infor­ma­tio­nen, sol­che die ihnen nur Hin­ter­grund­wis­sen ver­mit­teln sol­len, nicht benut­zen. Auch bei Fotos, auf denen wir Schü­ler abge­bil­det sind, haben wir Rech­te. Die Zei­tun­gen wer­den ab 22:00 Uhr in Cott­bus gedruckt.

Wenn ihr euch für den Beruf inter­es­siert, könnt ihr z. B. ein Prak­ti­kum bei der Lau­sit­zer Rund­schau machen. Nach dem Abi könnt ihr dann ein Stu­di­um absol­vie­ren.

Der Job des Redak­teurs ist sehr viel­fäl­tig und manch­mal spon­tan, also wenn ihr ger­ne schreibt und fle­xi­bel seid, dann ist er genau rich­tig für euch.

 

PL und Schü­le­rin­nen der 8c

„Was ist das schlimmste, was du je als Nazi gemacht hast?“ - „Offenes Haus NRW“ im Gespräch mit Maik Scheffler

Heu­te ist der „Inter­na­tio­na­le Tag gegen Ras­sis­mus”: Seit 1966 wird am 21. März an das Mas­sa­ker von Shar­pe­vil­le in Süd­afri­ka gedacht: Im März 1960 demons­trier­ten dort meh­re­re Tau­send Men­schen gegen die Pass­ge­set­ze des Apart­heid-Regimes. Die gewalt­freie und fried­li­che Pro­test­ak­ti­on wur­de blu­tig nie­der­ge­schla­gen. 69 Men­schen star­ben. Fast 60 Jah­re spä­ter gibt es zwar Fort­schrit­te im Kampf gegen Ras­sis­mus, den­noch besteht er auf allen Ebe­nen unse­rer Gesell­schaft fort.

Anläss­lich des Welt­ta­ges gegen Ras­sis­mus könnt ihr heu­te bei „Ber­tas Blog” ein Inter­view mit dem ehe­ma­li­gen NPD-Mit­glied Maik Scheff­ler lesen, das er unse­ren Freun­den von der Schü­ler­zei­tung „Offe­nes Haus NRW” gege­ben hat. Er arbei­tet heu­te als Refe­rent für „EXIT-Deutsch­land”, einem Aus­stei­ger­pro­gramm für Per­so­nen aus der rechts­ex­tre­men Sze­ne. Ihnen erzähl­te er von sei­ner Ver­gan­gen­heit als Rechts­ex­tre­mist und den beson­de­ren Bedin­gun­gen in sei­ner Hei­mat, die zu extre­mis­ti­schen Ten­den­zen geführt haben.

Offe­nes Haus NRW: Haben Sie noch Inter­es­se an Poli­tik? Bei der AfD mein­ten Sie im Vor­ge­spräch, da wür­de es nicht gehen. Wol­len Sie sich bei der CDU, SPD oder ande­ren Par­tei­en bewer­ben?

Maik Scheff­ler: (lacht) Ich glau­be mei­ne Bewer­bungs­chan­cen wären recht schlecht. Außer gera­de bei der CDU in Sach­sen, die haben gera­de so einen Rechts­ruck. Also ich habe noch immer gro­ßes Inter­es­se an Poli­tik. Ich ver­fol­ge sie und las­se auch oft mei­ne Mei­nung da. Sehr sel­ten nur noch, weil ich ja frü­her immer sehr prä­sent in sozia­len Netz­wer­ken war. Ich habe in Sach­sen laut einer Sta­tis­tik als Poli­ti­ker die meis­ten Ver­an­stal­tun­gen gege­ben und die zweit­meis­ten Reden gehal­ten.

Ich woll­te erst­mal nichts mehr davon hören. Aber man kriegt das ja nie los, sieht kla­rer, weil man sich damit beschäf­tigt. Ich sehe die AfD mit einem kla­ren Bild. Die AfD besteht nicht nur aus Rechts­ex­tre­mis­ten. Die AfD hat einen rie­si­gen Flü­gel davon, es sind sehr vie­le Rechts­ex­tre­mis­ten da drin und es sind vie­le Nazis. Aber auf der ande­ren Sei­te gibt es sehr vie­le Men­schen, die man frü­her rechts zur CDU gese­hen hät­te. Aber die­se Flü­gel wis­sen selbst, dass sie eigent­lich nicht zusam­men­pas­sen. Aus wahl­stra­te­gi­schen Grün­den wer­den sie krampf­haft zusam­men­ge­hal­ten. Sowas wird für mich nie­mals eine Opti­on sein. Die SPD auch nicht, aber aus pro­gram­ma­ti­scher Sicht nicht.

Ich hab’ mir mal über­legt bei den Frei­en Wäh­lern nur noch auf kom­mu­na­ler Ebe­ne tätig zu sein. Weil ich noch im Stadt­rat und im Kreis­rat bin. Natür­lich ohne NPD-Man­dat. Ich bin jetzt ein­fach par­tei­los. Und ich denk’ mal, wenn man etwas ver­än­dern kann, dann nur auf kleins­ter Ebe­ne. Von der CDU sind schon wel­che auf mich zuge­kom­men, die mit mir reden woll­ten. Es kann auch pas­sie­ren, dass ich am Ende sage: „Ich bin eigent­lich zufrie­den mit dem was ich mache. Las­sen wir das mal mit der Poli­tik.“. Ich weiß es also noch nicht.

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Schüler unterrichten Schüler

„Mir hat es sehr viel Spaß gemacht“, äußer­te sich ein Schü­ler der Grund­schu­le Keu­ne über das Pro­jekt „Schü­ler unter­rich­ten Schü­ler“. Die­ses wird seit cir­ca fünf Jah­ren an unse­rer Schu­le mit den Grund­schü­lern der sechs­ten Klas­sen und dem 11. Jahr­gang des Gym­na­si­ums durch­ge­führt. 52 Elft­kläss­ler unter­rich­te­ten drei Tage lang die Schü­ler der sechs Fors­ter Grund­schu­len in den Fächern Geschich­te, Musik, Deutsch, Mathe, Natur­wis­sen­schaft, Eng­lisch, Geo­gra­fie und Kunst. Die „Leh­rer“ lie­ßen sich tol­le Unter­richts­the­men sowie Dar­stel­lungs­for­men ein­fal­len und berei­te­ten alles gemein­sam in Abspra­che mit den Fach­leh­ren vor.

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Woche des individuellen Lernens: vom Cottbuser Gericht zum Berliner Dungeon

Ges­tern waren die Neunt­kläss­ler dran, heu­te nun erfahrt ihr von mir mehr über die „Woche des indi­vi­du­el­len Ler­nens” (13.12.-20.12.2017) der zehn­ten Klas­sen am Gym­na­si­um.

Dem 10. Jahr­gang stan­den ver­schie­de­ne Pro­jek­te zur Aus­wahl: Es gab einen Ers­te-Hil­fe-Kurs, eine AG Rechts­kun­de, ein Schach-Ange­bot mit dem frü­he­ren Fors­ter Bür­ger­meis­ter Jür­gen Gold­schmidt und ein Mathe­ma­tik­trai­ning. Wei­ter­le­sen

Woche des individuellen Lernens: vom Kraftwerk Jänschwalde bis zum Spionagemuseum

Vom 13.12. bis 20.12.2017 - von Mitt­woch bis Mitt­woch - war für die Schü­ler des 9. und 10. Jahr­gangs des Fried­rich-Lud­wig-Jahn-Gym­na­si­ums die „Woche des indi­vi­du­el­len Ler­nens”. Was genau haben sie gemacht und wie emp­fan­den sie es? Ich habe die Schü­ler genau das gefragt. Heu­te erfahrt ihr mehr über die Neunt­kläs­ser, mor­gen geht es dann hier wei­ter mit den Zehnt­kläss­lern.

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