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Meinung

Tablets in der Schule

Tablets in der Schu­le kön­nen sehr von Vor­teil sein. Gera­de heut­zu­ta­ge kön­nen wir nicht mehr an ein Leben ohne Tech­nik den­ken, war­um also nicht auch in der Schu­le. Aller­dings kom­men dazu ein paar Fra­gen auf: Wer bezahlt die Tablets für die Schü­ler, die Schu­le oder die Fami­lie? Was ist, wenn die Eltern sich die­se Kos­ten nicht leis­ten kön­nen, wer kommt dann dafür auf? Oder erhält der Schü­ler dann kein Tablet? Natür­lich muss das Tablet auch eine gute Qua­li­tät haben, damit man damit auch ver­nünf­tig im Unter­richt arbei­ten kann. Mit Hil­fe von ver­schie­de­nen Pro­gram­men ist das Bear­bei­ten von Tex­ten mög­lich und über das Inter­net könn­te man digi­ta­li­sier­te Schul­bü­cher öff­nen. Somit müss­te der Schü­ler nicht mehr so einen schwe­ren Ruck­sack mit sich tra­gen und könn­te begon­ne­ne Arbei­ten auch zu Hau­se fort­füh­ren. Somit wäre nur das Pro­blem mit der Finan­zie­rung zu klä­ren und dem even­tu­el­len Pro­blem, wenn das Tablet kaputt geht. Aber alles in einem, ist das Tablet im Unter­richt prak­tisch.

 

LKu

Vom Grabstein zur E-Gitarre – Vorurteile über Goths und Metalheads

Sobald das Wort „Goth” fällt, haben die meis­ten Leu­te sofort ein Bild im Kopf: eine Per­son, die sich schwarz anzieht, vom Tod beses­sen ist und im schlimms­ten Fall sogar sui­zid­ge­fähr­det. Die­ses glei­che Phä­no­men fin­det sich beim Metalhead wie­der: Er sei aggres­siv und ein Sata­nist. Natür­lich sind dies alles nur Kli­schees, aber was steckt tat­säch­lich dahin­ter?

Bei dem Metalhead fängt es schon an: Für vie­le ist es wahr­schein­lich ein­fach nur Musik, in der viel Gekrei­sche und ver­zerr­te Gitar­ren zu hören sind. Dabei steckt viel mehr dahin­ter, als nur das. So han­deln die bru­ta­len und teils ver­stö­ren­den Tex­te von Bands wie KoRn oder Slip­knot eigent­lich von Erfah­run­gen, wel­che die Mit­glie­der oder der Sän­ger bereits durch­ma­chen muss­ten.

Zum Bei­spiel besteht der Text von KoRns Lied „K@#*%!” nur aus unschö­nen Wör­tern und Belei­di­gun­gen. Dabei soll es ein Pro­test gegen die Zen­sur im Radio und das, was Sän­ger Jona­than Davis schon immer zu vie­len sagen woll­te, sein. Da wäre die Fra­ge mit den Metalheads schon geklärt. Aber wie sieht es mit der Gothic-Sze­ne aus?

Hier wird schon ein ande­rer Ton ange­schla­gen. Eine Per­son, wel­che die­se Musik zum ers­ten Mal hört, denkt sich wahr­schein­lich nur, dass es über­trie­ben düs­ter ist. Auch hier wol­len die Künst­ler ihre Gedan­ken und Gefüh­le aus­drü­cken, auch wenn die­se fins­ter sind. Grup­pen wie The Cure oder L’Âme Immor­tel­le spie­geln genau das mit mor­bi­den The­men wie­der.

Dazu gibt es wie­der ein Bei­spiel, dies­mal anhand eines Text­aus­zugs aus The Cures „A Forest“:

„I hear her voice
Cal­ling my name
The sound is deep
In the dark
I hear her voice
And start to run
Into the trees”

Über­setzt bedeu­ten die­se Zei­len so viel wie: „Ich höre ihre Stim­me, die mei­nen Namen ruft, der Ton ist tief, im Dunk­len, ich höre ihre Stim­me, und fan­ge an zu ren­nen, in die Bäu­me” und sehen auf den ers­ten Blick zwar sehr wirr aus, haben aber eine Bedeu­tung. Sän­ger der Band, Robert Smith, sang in die­sem Lied über einen Traum, den er als Kind sehr oft hat­te.

Den­noch besteht der Fokus der Goth-Sze­ne dar­in, die Angst vor dem Tod zu ver­lie­ren. Dies wird oft als Beses­sen­heit abge­tan, obwohl die Leu­te die­ser Grup­pe ein­fach nur neu­gie­rig dar­über sind, was nach dem Tod kommt, oder wie­so man sich davor über­haupt fürch­tet. Abge­se­hen davon fin­den die­se Leu­te natür­lich auch die Schön­heit in den dunk­len Tei­len die­ser Welt, obwohl es lei­der mit ernst­zu­neh­men­den psy­chi­schen Erkran­kun­gen wie Depres­sio­nen von Außen­ste­hen­den ver­wech­selt wird.

Wenn das Inter­es­se an dem The­ma noch besteht, ver­lin­ke ich hier ein­fach eini­ge mei­ner Favo­ri­ten die­ser 2 Musik­rich­tun­gen:

Sioux­sie And The BansheesHap­py Hou­se
Bau­hausBela Lugosi’s Dead
Oomph!Laby­rinth
Goji­ra L’Enfant Sau­va­ge

 

Ali­ne Wenz­ke

 

(Der Bei­trag ist im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.)

Jeff Staudacher (FDP) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Die FDP hat Jeff Stau­da­cher zu ihrem Spit­zen­kan­di­dat ernannt. In unse­rem Twit­ter-Inter­view mit ihm könnt ihr nach­le­sen, wel­che Zie­le er sich gesteckt hat.

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Der Zusam­men­halt unter den Men­schen und die Ver­bun­den­heit mit der Regi­on. Außer­dem kann man hier zur Ruhe kom­men und man ist trotz­dem schnell in den Metro­po­len Deutsch­lands.

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Forst muss wie­der zu einer Stadt wer­den, in die mehr Men­schen zie­hen und zurück­keh­ren. Dazu brau­chen wir von der KiTa bis zur Hoch­schu­le Ein­rich­tun­gen, eine ech­te Wirt­schafts­för­de­rung und eine Stadt­ent­wick­lung für alle Orts­tei­le.

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Wir brau­chen end­lich wie­der zen­tra­le Ein­rich­tun­gen, die viel bes­ser aus­ge­stat­tet sind. Ver­ei­ne sol­len bes­ser mit den Schu­len zusam­men­ar­bei­ten kön­nen und die Betei­li­gung jun­ger Men­schen in der Poli­tik darf kei­ne Wort­hül­se mehr sein.

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Der Mix aus Prä­ven­ti­on und Auf­klä­rung gehört an die Schu­len und auf die Stra­ße. Zusätz­lich brau­chen wir mehr Per­so­nal beim Ord­nungs­amt und mehr Poli­zei­prä­senz. Die Bera­tungs­an­ge­bo­te müs­sen aus­ge­baut wer­den, ins­be­son­de­re bei der digi­ta­len Auf­klä­rung haben wir noch Nach­hol­be­darf.

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
In der gan­zen Stadt wol­len wir frei­es W-LAN. An den Schu­len wer­den wir die Digi­ta­li­sie­rung vor­an­trei­ben und unse­re Jugend­li­chen auf das kom­men­de Zeit­al­ter vor­be­rei­ten. Für älte­re Men­schen brau­chen wir Bera­tungs­an­ge­bo­te. Unse­re Ver­wal­tung soll papier­frei und digi­ta­ler wer­den.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Ver­ei­ne und Schu­len wer­den enger zusam­men­ar­bei­ten. Die Ein­rich­tun­gen wer­den moder­ni­siert und digi­ta­li­siert. Zudem gilt es Bil­dungs­an­ge­bo­te auch nach der Schul­zeit anzu­bie­ten, damit Jugend­li­che ihre Aus­bil­dung vor Ort been­den und sie somit eine Zukunft in Forst auf­bau­en kön­nen.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die euro­päi­sche Zusam­men­ar­beit bei dem The­ma sowie die kon­se­quen­te Umset­zung gel­ten­den Rechts. Wir sind ein Land der Chan­cen für alle, die durch Leis­tung über­zeu­gen. Aber zur Ehr­lich­keit gehört auch die Umset­zung unse­res Rechts bei denen, die sich nicht an unse­re Geset­ze hal­ten.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Forst ist bunt und das müs­sen wir auch offen nach außen ver­tre­ten. Das Ver­ständ­nis von Demo­kra­tie wird in der Fami­lie sowie Schu­le gelehrt und muss im All­tag gelebt wer­den. Paro­len vom Stamm­tisch begeg­nen wir mit sach­li­cher Debat­te.

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Forst muss ein digi­ta­les Zen­trum wer­den, zudem brau­chen wir Hoch­schul­stand­or­te und Berufs­schu­len. Mit uns gibt es die Initia­ti­ve „Impuls 2020“, bei der wir durch Wirt­schafts­för­de­rung und Unter­stüt­zung jun­ger Unter­neh­men unse­re Hei­mat zukunfts­fä­hig auch in der Wirt­schaft machen.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Durch das Zusam­men­spiel aus Abriss und neu­er Nut­zung. Wir müs­sen unse­rer Stadt ein neu­es Gesicht geben. Als Ort für alters­ge­rech­tes Woh­nen, moder­nen Wohn­kon­zep­ten und als neu­en Vor­ort von Ber­lin durch eine schnel­le Bahn­an­bin­dung.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Per­spek­ti­visch wird Forst mit uns CO2-neu­tral und unab­hän­gig von fos­si­len Ener­gi­en. Dies geschieht aber nicht im Allein­gang, son­dern im Zusam­men­spiel mit den umlie­gen­den Kom­mu­nen und über Lan­des­gren­zen hin­weg. Dabei wol­len wir kei­ne wei­te­re Belas­tung von Fami­li­en und Unter­neh­men.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Uber, Ruf-Bus­se und auto­no­mes Fah­ren gehö­ren auf die poli­ti­sche Agen­da. Dabei set­zen wir auf eine Ver­net­zung der Regi­on, wel­che weit über die Gren­zen unse­rer Stadt geht. Die Metro­po­len Dres­den, Ber­lin und Leip­zig müs­sen außer­dem inner­halb einer Stun­de mit dem Zug erreicht wer­den.

 

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

Diana Sonntag (Gemeinsam für Forst) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Heu­te beant­wor­tet Dia­na Sonn­tag, Mit­glied der Wäh­ler­ge­mein­schaft „Gemein­sam für Forst“ um Spit­zen­kan­di­dat Tho­mas Eng­wicht, unse­re Fra­gen. „Als Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat hat­te ich im Vor­jahr so einen Bogen bereits aus­ge­füllt, des­halb hat dies nun Frau Sonn­tag erle­digt”, so Eng­wicht.

von links nach rechts: Sil­via Bey­er, Peter Fin­ken­sta­edt, Danie­la Reu­ter, Wolf­gang Gäb­ler, Hen­rik Ban­dow, Romy Ruff, Tho­mas Eng­wicht, Dia­na Sonn­tag, Tho­mas Wink­ler und Kor­ne­lia Kuben­ka

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Forst ist mein Zuhau­se, hier tei­le ich mit den Men­schen Erin­ne­run­gen, All­tag und Träu­me. Mir begeg­net über­all Ver­trau­tes, ich bin ein Teil davon, das macht Forst für mich ein­zig­ar­tig. Oft gera­te ich ins Schwär­men, auch, weil mir die Geschich­te der Stadt Forst bekannt ist.

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Forst braucht Zuver­sicht und Enga­ge­ment, um für alle Gene­ra­tio­nen lebens­wert zu blei­ben. Dafür wer­de ich Ver­ant­wor­tung über­neh­men und in guter Zusam­men­ar­beit mit der Ver­wal­tung und den Bür­gern der Stadt Ent­schei­dun­gen tref­fen, die Forst die­sem Ziel näher brin­gen.

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Dazu müs­sen die viel­fäl­ti­gen Ver­ei­ne der Stadt gestärkt wer­den. Die Jugend braucht Mög­lich­kei­ten, soll aber auch selbst aktiv sein. Wich­tig fin­de ich da eine offe­ne, ver­ant­wor­tungs­vol­le Beglei­tung und Unter­stüt­zung bei Eigen­in­itia­ti­ven und För­de­rung des Gemein­schafts­sinns.

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Aktiv soll­ten die „Ver­tei­ler” gestört wer­den. Umfas­sen­de Jugend­ar­beit ist der Grund­stein um prä­ven­tiv Alter­na­ti­ven anzu­bie­ten. Street­work ist für mich eine Chan­ce das Dea­len zu erschwe­ren und Pro­ble­me zu erken­nen. Die Jugend braucht einen Zufluchts­ort, mit eige­ner Gestal­tung.

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
Eine Chan­ce sehe im Struk­tur­wan­del, eine gut aus­ge­bau­te digi­ta­le Infra­struk­tur muss ein fes­ter Bestand­teil der For­de­run­gen in den Ver­hand­lun­gen um den Koh­le­aus­stieg für Forst sein. Die kon­se­quen­te Umset­zung der Digi­ta­li­sie­rung in der Ver­wal­tung muss immer wie­der geprüft wer­den.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Die Schu­len zu sanie­ren und zeit­ge­mä­ßer zu gestal­ten, muss immer The­ma sein. Ich sehe als Impuls auch einen Ansatz im Ver­eins­we­sen, das ergän­zend dort schul­über­grei­fend Ange­bo­te schaf­fen könn­te. Unbe­dingt im Sport, aber auch natur­wis­sen­schaft­lich hal­te ich das für umsetz­bar.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Offen mit­ein­an­der an einer gemein­sa­men Zukunft arbei­ten. Respekt­vol­ler Umgang und gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en in die Ernst­haf­tig­keit die­ses Vor­ha­bens sind Vor­aus­set­zun­gen dafür. Es ist ein akti­ver Pro­zess von allen Sei­ten, für den unser Grund­ge­setz die Basis sein muss.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Die Kennt­nis von­ein­an­der und gemein­sa­me Erleb­nis­se schaf­fen Nähe und Ver­trau­en. Das kann nur durch Gemein­schaft ent­ste­hen. Dafür muss man sich erst ver­ste­hen, sprach­lich und auch durch rich­ti­ges Zuhö­ren. Eine gedul­di­ge, klu­ge Mode­ra­ti­on zwi­schen allen wäre ein guter Anfang.

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Die Wirt­schafts­för­de­rung muss akti­ver wer­den, bestehen­de Unter­neh­men und Neu­un­ter­neh­mer sol­len Arbeits­plät­ze in Forst sichern und neu schaf­fen. Unkom­pli­zier­te Infor­ma­ti­ons­we­ge und akti­ve Bewer­bung der Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten in Forst sind dafür ent­schei­dend.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Es gibt Ide­en, den Bestand attrak­ti­ver und fle­xi­bel zu gestal­ten, um den Ansprü­chen aller Gene­ra­tio­nen gerecht zu wer­den. Das ist ein Wag­nis, für das Mut und Zuver­sicht not­wen­dig sind. Man kann sicher ein Modell­ob­jekt ent­wi­ckeln und als über­re­gio­na­len Ver­such star­ten.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Der Weg zu erneu­er­ba­ren Ener­gi­en ist rich­tig, denn Nach­hal­tig­keit und Res­sour­cen­schutz sind für die Zukunft exis­ten­zi­ell. Der Weg ist ent­schei­dend und muss gut abge­stimmt orga­ni­siert wer­den. Ins­be­son­de­re beim Ener­gie­ver­brauch soll­te die Stadt eine Vor­bild­funk­ti­on erfül­len.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Die Anbie­ter müs­sen immer wie­der auf­ge­for­dert wer­den, mit­ein­an­der im Gespräch zu blei­ben und den Auf­trag der Ver­bin­dung von Orten best­mög­lich sicher zu stel­len. Den­noch wer­den Initia­ti­ven benö­tigt, um ergän­zend Alter­na­ti­ven zu ermög­li­chen z. B. ein „Bür­ger­bus”.

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

Robert Schichor (Bündnis 90/Die Grünen) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Robert Schi­chor © Bünd­nis 90/Die Grü­nen

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Heu­te stel­len wir euch Robert Schi­chor, Spit­zen­kan­di­dat von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, näher vor.

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Forst bie­tet das Natur­schutz­ge­biet Eulo­er Bruch mit sei­ner viel­fäl­ti­gen Flo­ra und Fau­na o. die Nei­ße-Wie­sen, die nur weni­ge Minu­ten v. Stadt­kern ent­fernt sind. Forst war Anfang des 19. Jh. der wich­tigs­te Stand­ort für die Tex­til­in­dus­trie in DE und galt als Man­ches­ter des Ostens.

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Ich möch­te die Poli­tik für jun­ge Men­schen erleb­bar machen und sie dazu ani­mie­ren sich poli­tisch für Ihre Regi­on und deren Men­schen zu enga­gie­ren. Unser Wohl­stand und Frie­den sind nicht selbst­ver­ständ­lich und die Demo­kra­tie ist ein hohes Gut, das wir schät­zen und schüt­zen müs­sen.

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Gemein­sam mit der Jugend nicht-kom­mer­zi­el­le Räu­me mit gra­tis WLAN schaf­fen. Clubs und Knei­pen sol­len erhal­ten und auf­ge­wer­tet wer­den. Die Nut­zung von Schul­sport­an­la­gen auch nach­mit­tags und am WE. Kunst und Kul­tur zugäng­li­cher machen und aktiv von jun­gen Men­schen­ge­stal­ten las­sen.

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Wir wol­len eine offe­ne Auf­klä­rung im Bereich des Dro­gen­kon­sums. Schu­len und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen brau­chen Ansprech­part­ner für eine dis­kre­te Bera­tung für Schü­ler und Eltern. Das The­ma Dro­gen muss offen kom­mu­ni­ziert wer­den, nur dann kann man an Lösun­gen arbei­ten.

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
Für über 90 % der Haus­hal­te ist ein Glas­fa­ser­an­schluss bis ins Haus (FTTH) mög­lich, dass wol­len wir umset­zen. Gra­tis-WLAN an öffent­li­chen Plät­zen und in Frei­zeit­ein­rich­tun­gen. Das digi­ta­le Ange­bot der Stadt muss mit der Zeit gehen und den Men­schen zur Ver­fü­gung ste­hen.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Schul­bau­sa­nie­rung die Lern­freu­de und Krea­ti­vi­tät weckt und öko­lo­gisch, sowie ener­gie­ef­fi­zi­ent ist. Eige­ne Schul­kü­chen, um gesun­des und regio­na­les Essen f. alle Schü­ler anzu­bie­ten. Mit einer „Bil­dungs­kar­te” sogar für umsonst. Schaf­fung von Sozi­al­ar­bei­ter­stel­len, für alle Schu­len.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die Arbeit der Will­kom­mens­in­itia­ti­ven wei­ter unter­stüt­zen. Ein aus­rei­chen­des und gut erreich­ba­res Ange­bot an Sprach- und Inte­gra­ti­ons­kur­sen. Kitas und Schu­len mit dem Umgang mit geflüch­te­ten Kin­dern und Jugend­li­chen stär­ken.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Armut und Per­spek­tiv­lo­sig­keit ent­ge­gen­wir­ken, unser Ziel ist Teil­ha­be und Selbst­be­stim­mung für Jede*n. Bspw. durch Gebüh­ren­frei­heit in kom­mu­na­len Ein­rich­tun­gen, die Bekämp­fung von Kin­der­ar­mut mit Ein­füh­rung der „Bil­dungs­kar­te“, sowie die För­de­rung kul­tu­rel­ler Viel­falt.

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Vor­ort­ver­mark­tung stär­ken und Klein­un­ter­neh­men unter­stüt­zen (gerin­ge­re Laden­mie­te etc.). Wir wol­len loka­le Online-Platt­for­men initi­ie­ren, damit auch klei­ne Händ­ler v. Online-Han­del par­ti­zi­pie­ren kön­nen. Um mehr Groß­fir­men im Gewer­be­ge­biet anzu­sie­deln bedarf es an mehr Initia­ti­ve.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Forst muss sich bes­ser als Wohn­ort prä­sen­tie­ren und für die Ein­woh­ner ein bes­se­res kul­tu­rel­les Ange­bot schaf­fen, lebens­wer­ter wer­den. Eta­blie­rung von neu­en Woh­nungs­kon­zep­ten und Auf­wer­tung der Stadt­tei­le durch Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und kul­tu­rel­len Zugän­gen.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Auf lan­ge Sicht gese­hen ist ein Aus­stieg aus fos­si­len Ener­gie­trä­gern unaus­weich­lich. Dar­um set­zen wir auf erneu­er­ba­re Ener­gie und wir soll­ten jetzt damit anfan­gen die Wei­chen dafür zu stel­len. Hier­für wol­len wir ein Ener­gie­ma­nage­ment in der Stadt imple­men­tie­ren.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Das Ange­bot des Bus­ver­kehrs ver­bes­sern wir durch Takt­ver­dich­tun­gen bestehen­der und Schaf­fung neu­er Lini­en, ins­be­son­de­re Orts­bus­li­ni­en. Ein regel­mä­ßi­ger Bus­ver­kehr nach Cott­bus par­al­lel zur Bahn soll­te in kür­ze­ren Abstän­den und auch nachts mög­lich sein.

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

Norman Nowka (Bürger für die Lausitz/Klinger Runde) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Nor­man Now­ka, Spit­zen­kan­di­dat der Wäh­ler­ge­mein­schaft „Bür­ger für die Lausitz/Klinger Run­de”, gibt uns heu­te Ant­wor­ten auf unse­re Fra­gen.

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Das Beson­de­re ist, dass uns Forstern öfters von Besu­chern erklärt wird, wie schön wir es hier haben. Auch wenn ich kein Rosen-Fan bin, aber der Rosen­gar­ten ist ein High­light. Beson­ders ist auch die Nähe zur Natur, ein­fach auf´s Rad set­zen und in 10 Minu­ten ist man im Grü­nen.

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Die Stadt für die Zukunft fit zu machen, es wird nicht ein­fa­cher. Wir müs­sen uns auf den stei­gen­den Tou­ris­mus ein­rich­ten und neue Anzie­hungs­punk­te schaf­fen. Klin­ger See, Ost­see, Nei­ße locken schon an, dar­auf müs­sen wir auf­bau­en. Viel­leicht auc mit einer inner­städ­ti­schen Brü­cke.

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Das kön­nen wir nur in Zusam­men­ar­beit mit der Jugend, wel­cher 50-Jäh­ri­ge und älte­rer Poli­ti­ker weiß denn schon, auf was die Jugend Lust hat. Hier ist der Jugend­bei­rat schon ein guter Ansatz. Wir müs­sen für die Finan­zie­rung und Umset­zung sor­gen.

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Die lega­len Mit­tel sind ja lei­der recht lang­wie­rig, aber des­halb darf man natür­lich nicht auf­ge­ben. Ein wirk­li­ches Kon­zept habe ich da lei­der auch nicht. Jeder Ein­zel­ne ist aber in der Lage, etwas zu tun. Kon­su­men­ten davon abbrin­gen, so ver­lie­ren Dea­ler ihre Basis.

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
Das Land ist ja in die­sem Punkt schon recht aktiv, ich wür­de sagen die Digi­ta­li­sie­rung läuft. Wich­tig ist das schnel­le I-Net in der gan­zen Stadt mit allen Orts­tei­len zu rea­li­sie­ren.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Mit Leh­rern! Ein Pro­blem ist der Leh­rer­man­gel, dies hat bei einem mei­ner Kin­der zum Nicht­er­ler­nen einer bestimm­ten Fremd­spra­che geführt. Ein Ergeb­nis, das mich sehr wütend macht. Auch wenn wir das nicht ent­schei­den, aber wir kön­nen Druck auf die rich­ti­gen Stel­len auf­bau­en.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Man muss den Zuwan­de­rern schnell die Mög­lich­keit geben, in den Arbeits­pro­zess ein­zu­stei­gen, dies för­dert gleich­zei­tig die Inte­gra­ti­on. Wei­ter­hin erwar­te ich einen Wil­len, sich mit unse­rer Kul­tur aus­ein­an­der­zu­set­zen und die­se zu respek­tie­ren.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Aus­län­der und Deut­sche zusam­men­brin­gen. Funk­tio­niert ja schon beim Inter­kul­tu­rel­len Stadt­pick­nick und auch in diver­sen Ver­ei­nen sehr gut. Das kann man wei­ter­hin För­dern.

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Durch eine aus­ge­wei­te­te Wirt­schafts­för­de­rung. Natür­lich kann nicht alles immer über För­de­rung funk­tio­nie­ren, aber es ist eine Mög­lich­keit. In Zusam­men­ar­beit mit unse­ren gro­ßen welt­weit ver­netz­ten Unter­neh­men soll­ten mög­li­che Ansied­lun­gen umge­setzt wer­den.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Ich habe bereits 3 Kin­der und lebe getrennt, ein wenig habe ich schon getan. Nein, ohne Spaß, der Leer­stand ist ein Pro­blem. Lei­der wur­den hier Mög­lich­kei­ten ver­tan, wie man sie in ande­ren Städ­ten umge­setzt hat. Stu­fen­wei­ser Rück­bau der Neu­bau­ten usw.; Auf­schwung wür­de hel­fen.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Die Zukunft soll­te durch erneu­er­ba­re Ener­gi­en geprägt wer­den. Fos­si­le Stof­fe sind end­lich, daher muss hier umge­dacht wer­den. Es spielt dabei auch kei­ne Rol­le, ob die­se Quel­len erst in 100 Jah­ren oder spä­ter ver­sie­gen. Das gibt uns und der Jugend Zeit sich dar­auf ein­zu­stel­len.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Mich ärgert am meis­ten, dass es kei­nen Spät- oder Nacht­zug Forst-Cott­bus-Forst gibt. Wenigs­tens am WE. Man ist immer auf Fah­rer oder Taxi ange­wie­sen, wenn man die Nacht um 3 aus dem Sound oder Gla­de-Hou­se zurück möch­te. Zu den inner­städ­ti­schen Bus­li­ni­en kann ich lei­der nichts sagen. Sor­ry.

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

Worte verletzen uns, aber warum sagen wir sie dann?

Ich ver­ste­he nicht, wenn Men­schen sagen „Wir sind alle gleich” oder „Jeder Mensch ist anders”. Nichts kann eine Gemein­schaft beschrei­ben. Wir sind alle Men­schen, die leben, die füh­len, die lie­ben. Jeder hat unter­schied­li­che Inter­es­sen und Denk­wei­sen und die­se machen uns ein­zig­ar­tig, doch das macht uns nicht anders. Jeder Mensch ist ver­letz­lich.

Wor­te ver­let­zen uns, aber war­um sagen wir sie dann? Taten ver­letz­ten uns, aber war­um tun wir sie dann?

War­um akzep­tie­ren wir Men­schen nicht, wie sie sind? Wie beur­tei­len wir Men­schen, ohne sie zu ken­nen, ohne zu wis­sen, war­um sie so sind, wie es nach außen scheint. Man­che Men­schen ver­ste­cken sich hin­ter dem Schein, um sich zu schüt­zen. Sie haben Angst, ver­letzt zu wer­den. Er kann sich nicht so zei­gen, wie er wirk­lich ist, aber das ist doch das Beson­de­re an die­sen Men­schen. War­um haben wir ein Pro­blem damit? Es gibt immer Men­schen, die uns unsym­pa­thisch sind, mit denen wir nicht gut zurecht­kom­men. So muss es auch sein, aber wir ent­wi­ckeln Hass. Es darf nicht alles akzep­tiert wer­den, aber wir soll­ten mehr in uns gehen und uns selbst mal fra­gen, war­um? War­um ist der Jun­ge mit der schwar­zen Klei­dung so still? War­um hat das Mäd­chen stän­dig Pflas­ter am Arm und trägt im Som­mer eine lan­ge Jacke? War­um sitzt der Mann am Stra­ßen­rand und weint? Mit klei­nen lie­be­vol­len Wor­ten oder Ges­ten kön­nen wir Men­schen glück­lich machen. Wir soll­ten weni­ger urtei­len und mit offe­nen Augen durch die Welt gehen. Wir sind eine Gemein­schaft, denn ohne ande­re Men­schen kön­nen wir nicht leben.

 

Mar­le­en Tur­tel­tau­be

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Hermann Kostrewa (SPD) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Her­mann Kost­re­wa © Pri­vat

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Für die Fors­ter SPD tritt Her­mann Kost­re­wa als Spit­zen­kan­di­dat an; auch er hat sich unse­rem Twit­ter-Inter­view gestellt.

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Forst hat vie­le Beson­der­hei­ten, wie die Tra­di­ti­on als Tex­til­in­dus­trie­stadt, den Rosen­gar­ten etc. Aus heu­ti­ger Sicht wür­de ich aber die Grenz­la­ge zu Polen und beson­ders die Auf­ge­schlos­sen­heit und Welt­of­fen­heit der jun­gen Gene­ra­ti­on her­vor­he­ben.

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Wich­tig ist mir die attrak­ti­ve Gestal­tung der Innen­stadt mit einer guten Mischung aus Woh­nen, Ein­kau­fen, Frei­zeit und Gas­tro­no­mie sowie die schnel­le Rea­li­sie­rung des Kon­zepts zum Sta­di­on am Was­ser­turm mit einer guten Außen­sport­an­la­ge, auch für das Gym­na­si­um.

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Die Bau­maß­nah­me des offe­nen Jugend­hau­ses soll­te schnell rea­li­siert wer­den. Das Haus muss dann mit Leben gefüllt wer­den. Forst benö­tigt mehr attrak­ti­ve Ver­an­stal­tun­gen für Jugend­li­che, und die Stel­len für die Street­wor­ker soll­ten wie­der­be­setzt wer­den.

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Zur Bekämp­fung der Dro­gen­kri­mi­na­li­tät muss här­ter gegen Dea­ler und die Beschaf­fungs­kri­mi­na­li­tät vor­ge­gan­gen wer­den. Dies ist Auf­ga­be der Poli­zei. Betrof­fe­ne Dro­gen­ab­hän­gi­ge benö­ti­gen gute Bera­tungs­an­ge­bo­te. Wich­tig ist ehr­lich damit umzu­ge­hen, dass wir ein Pro­blem haben.

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
Auf Kreis­ebe­ne ist das Netz­aus­bau­pro­gramm schnel­ler umzu­set­zen, um die Bun­des­mit­tel bes­ser zu nut­zen: Ziel über­all schnel­les Inter­net. An den Fors­ter Schu­len Aus­stat­tung ver­bes­sern (am Gym­na­si­um schon recht gut) und stets auf dem neu­es­ten Stand hal­ten. Leh­rer qua­li­fi­zie­ren.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Am Gym­na­si­um ist das Außen­ge­län­de attrak­tiv zu gestal­te­ten. Die Grund­schu­le Keu­ne muss drin­gend saniert wer­den. Gutes und kos­ten­lo­ses Mit­tag­essen für alle Schü­ler. Die Schü­ler­be­för­de­rung ins Umland ver­bes­sern. Inter­na­tio­na­len Aus­tausch auch finan­zi­ell stär­ker unter­stütz­ten.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Jetzt und lang­fris­tig ist Forst auf Zuwan­de­rung aus nah und fern ange­wie­sen. Wich­tig ist Sprach­för­de­rung und sozia­le Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen von Anfang an. Gute Schul- und Berufs­aus­bil­dung für die Kin­der und Jugend­li­chen ist sehr wich­tig. Gute Inte­gra­ti­on nützt allen.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Not­wen­dig ist Auf­klä­rung und sach­li­che Infor­ma­ti­on. Frem­den­feind­li­chen Äuße­run­gen muss öffent­lich ent­ge­gen­ge­tre­ten wer­den. Not­wen­dig sind mehr Mög­lich­kei­ten zur Begeg­nung, um posi­ti­ve Erfah­run­gen zu sam­meln und Vor­ur­tei­le abzu­bau­en, z. B. in der Kita oder beim Sport.

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Forst regio­nal und über­re­gio­nal offen­si­ver ver­mark­ten. Wir müs­sen unse­re Vor­tei­le (Auto­bahn­an­schluss güns­ti­ge Gewer­be­flä­chen) her­aus­stel­len. Wich­tig ist die Fach­kräf­te­si­che­rung. Die Ach­se CB Forst ist bes­ser aus­zu­bau­en. Dazu Elek­tri­fi­zie­rung der Bahn­li­nie und 30 Minu­ten-Takt.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Die Stadt muss für Zuzug attrak­ti­ver wer­den. Vor­tei­le Kin­der­be­treu­ung und Gym­na­si­um her­aus­stel­len. Die Wohn- und Lebens­qua­li­tät in der Innen­stadt ver­bes­sern, wie Sanie­rung der Wohn­blö­cke an der Ber­li­ner Stra­ße, alters­ge­rech­tes Woh­nen, Gestal­tung des Ber­li­ner Plat­zes als Zen­trum.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Wir benö­ti­gen ein­deu­tig einen höhe­ren Anteil an erneuerbarer/klimaneutraler Ener­gie. Dies ist vor allem Auf­ga­be auf Bun­des- und EU-Ebe­ne. D. h. kein neu­er Tage­bau auf pol­ni­scher Sei­te. Die Stadt muss stär­ker Ener­gie spa­ren – auch an Schu­len.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Die Ver­bin­dun­gen in den Nach­mit­tags- und Abend­stun­den sowie am Wochen­en­de sind zu ver­bes­sern. Auch die Orts­tei­le und die Umland­ge­mein­den müs­sen erreich­bar sein. Die Bahn­an­bin­dung nach CB und dar­über hin­aus muss bes­ser wer­den, damit man auch abends noch zurück­kommt.

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

Cornelia Janisch (Die Linke) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Cor­ne­lia Janisch © Die Lin­ke

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Heu­te steht uns Cor­ne­lia Janisch, Spit­zen­kan­di­da­tin von der Par­tei Die Lin­ke, Rede und Ant­wort.

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Forst liegt an der Nei­ße, einem Grenz­fluss, man kann noch die ehe­ma­li­gen Brü­cken­bau­wer­ke sehen; eine schö­ne Fluss­land­schaft; ein seit hun­dert Jah­ren bestehen­der Rosen­gar­ten, fried­lie­ben­de Men­schen und eine Stadt sicht­bar geprägt durch die Geschich­te!

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Schaf­fung eines Zen­trums und Bele­bung der Innen­stadt mit vie­len Mög­lich­kei­ten von Treff­punk­ten für die Men­schen – wie ein Bür­ger­haus, einen ein­la­den­den Markt und vie­len Bän­ken und die Errich­tung eines abge­grenz­ten Hun­de­plat­zes in Zen­trums­nä­he

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Umge­stal­tung des Are­als am Was­ser­turm zu einem Treff­punkt, den Kin­der und Jugend­li­che täg­lich und ganz­jäh­rig nut­zen kön­nen, in Tei­len in eigen­ver­ant­wort­li­cher Nut­zung

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Auf­klä­rung der Kin­der und Jugend­li­chen über Dro­gen, ihre Wir­kung und deren Fol­ge­er­schei­nun­gen, wie Gefähr­dung Gesund­heit und der damit ver­bun­de­nen Dro­gen­kri­mi­na­li­tät

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
Wir Lin­ke wol­len, dass die Net­ze kom­mu­na­les Eigen­tum wer­den, damit allen Forstern die glei­che Leis­tung zur Ver­fü­gung gestellt wer­den kann. Die Rekom­mu­na­li­sie­rung ist ein lan­ger Weg, braucht Geld und den poli­ti­schen Wil­len. Wir wol­len das nicht dem Markt über­las­sen.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Die Stadt ist Trä­ger der Grund- und Ober­schu­le. Die­se Schu­len wol­len wir erhal­ten und wei­ter­ent­wi­ckeln durch Ein­stel­lung von aus­rei­chen­den Finanz­mit­teln in den Haus­halt, das gilt auch für Kitas und Hor­te.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Inte­gra­ti­on! Das braucht eine gute Will­kom­mens­kul­tur in der Stadt. Forst muss tole­rant blei­ben! Schaf­fung von Begeg­nungs­mög­lich­kei­ten der Men­schen, Ein­be­zie­hung ins tägliche/städtische Leben, in Ver­ei­ne und Ver­bän­de.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Rechts­ex­tre­mis­mus und Frem­den­feind­lich­keit sind Angrif­fe auf die Demo­kra­tie und wer­den nicht zuge­las­sen. Wir sind Grenz­stadt, gehö­ren zum sor­bi­schen Sied­lungs­ge­biet, das braucht Welt­of­fen­heit und Schutz von Min­der­hei­ten. Schaf­fung von Begeg­nungs­mög­lich­kei­ten für alle ist wich­tig

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Der jetzt ver­ein­bar­te Struk­tur­wan­del in der Lau­sitz ist eine Chan­ce. Das braucht eine enge Zusam­men­ar­beit mit der Wirt­schafts­för­der­ge­sell­schaft des Land­krei­ses, eine bes­se­re Koope­ra­ti­on mit GUB, SPB und CB. Als Ein­zel­stand­ort wird es für Forst schwer, wir müs­sen regio­na­ler den­ken.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Wir brau­chen eine star­ke Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft mit Ide­en zur Auf­wer­tung der Woh­nun­gen, gera­de für älte­re Men­schen. Kein voll­stän­di­ger Abriss, bar­rie­re­freie Umgestaltung/Fahrstühle. In ande­ren Städ­ten gibt es gute Bei­spie­le.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Mit dem Koh­le­kom­pro­miss ist der Koh­le­aus­stieg vor­ge­ge­ben. Mit­tel- und lang­fris­tig ist der Ein­satz von Ener­gie aus erneu­er­ba­ren Quel­len der rich­ti­ge Weg, dabei sind Arbeits­plät­ze ein wich­ti­ger Aspekt, Berück­sich­ti­gung von Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Ener­gie­wirt­schaft-Umwelt-Men­schen.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Der Land­kreis ist Trä­ger des ÖPNV. Wich­tig ist die Ermitt­lung der Bedar­fe durch Ana­ly­sen und Befra­gun­gen in der Stadt. In Zusam­men­ar­beit mit dem Land­kreis kann dann der Nah­ver­kehrs­plan ange­passt wer­den. Wir müs­sen mehr auf fle­xi­ble Lösun­gen set­zen.

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

Konstantin Horn (AfD) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt.

Unse­re Inter­view-Anfra­ge und unse­re Nach­fra­gen per E-Mail blie­ben jedoch unbe­ant­wor­tet. Somit ist die AfD die ein­zi­ge der an der Stadt­ver­ord­ne­ten­wahl teil­neh­men­den Par­tei­en, Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten und Ein­zel­be­wer­ber, die sich nicht an unse­rer Akti­on betei­ligt hat.

Mor­gen geht es wei­ter mit unse­ren Twit­ter-Inter­views.

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.