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Meinung

101 Verwendungen für NPD-Plakate, Nummern 11 bis 20

Und wei­ter geht es mit dem zwei­ten Teil unse­rer prak­ti­schen Rat­ge­ber-Serie, in der wir uns damit beschäf­ti­gen, wie unglaub­lich prak­tisch NPD-Pla­ka­te doch sein kön­nen, solan­ge man sie nicht auf­hängt.

Hier nun also die Num­mern 11 bis 20:

 

11. Als White­board

Die wei­ße Rück­sei­te eines NPD-Pla­ka­tes ist ide­al dafür geeig­net, um dar­auf wich­ti­ge Noti­zen (etwa den Geburts­tag der Freun­din, den Count­down bis zum Ende der Amts­zeit Donald Trumps oder aber Arti­kel 1 des Grund­ge­set­zes) fest­zu­hal­ten. Ein­fach mit Glas­rei­ni­ger wie­der ablö­sen und neu beschrei­ben.

12. Als Piz­za­tel­ler Wei­ter­le­sen

Wenn die KI zum Rassisten wird - Julian Böhm

Wohl kaum ein Bereich hat in den letz­ten Jah­ren so an Bedeu­tung gewon­nen wie der der künst­li­chen Intel­li­genz. Und wohl kaum ein Bereich wird in Zukunft so eine wich­ti­ge Rol­le spie­len, egal ob im All­tag, im Beruf oder der Schu­le.

Es ist also durch­aus ange­bracht, sich ein­mal mehr mit den Risi­ken und Gefah­ren einer sol­chen Tech­no­lo­gie zu beschäf­ti­gen. Erst letz­te Woche stieß ich auf eine Pro­jekt von Micro­soft, das bereits im Mai 2016 unter der Bezeich­nung „Tay“ mit mehr oder min­der gro­ßem Erfolg durch­ge­führt wur­de. Wei­ter­le­sen

Die NPD ist tot, es lebe die NPD - Julian Böhm

Aus aktu­el­lem Anlass haben wir heu­te kei­ne Stil­blü­ten für euch, son­dern eine Kolum­ne über das NPD-Ver­bots­ver­fah­ren.

 

Ich muss ganz ehr­lich zuge­ben: Ich fin­de das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts sehr ele­gant. Mit einer ent­schei­den­den Aus­nah­me.

Ele­gant des­halb, weil hier­mit gleich meh­re­re Din­ge unmiss­ver­ständ­lich klar gemacht wur­den: Ja, die NPD ist ver­fas­sungs­feind­lich, ja, die NPD miss­ach­tet die Men­schen­wür­de, ist anti­se­mi­tisch und ideo­lo­gisch ver­wandt mit dem Natio­nal­so­zia­lis­mus. Und das Bes­te: Nun kann ich das auch hier offen schrei­ben, denn es wur­de von dem höchs­ten Gericht fest­ge­stellt, das wir in Deutsch­land so zu bie­ten haben. Kurz­um: Die NDP ist „mit dem Demo­kra­tie­prin­zip unver­ein­bar“ (Zitat: Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt). Wei­ter­le­sen

Brauchen wir Feminismus? – Teil II

Im letz­ten Teil von „Brau­chen wir Femi­nis­mus?“ haben wir her­aus­ge­fun­den, was die­ses „Femi­nis­mus“ über­haupt ist und woher es kommt. Also falls ihr die­sen Teil noch nicht kennt, lest ihn jetzt noch schnell!

Vie­le Leu­te sagen immer „Die Femi­nis­ten haben doch schon alles, was wol­len sie denn noch?“. Aber was genau haben die Femi­nis­tin­nen und Femi­nis­ten denn wirk­lich schon erreicht? Hier mal eine gro­ße Zusam­men­fas­sung. Wei­ter­le­sen

Für € 5,50 einen anderen ranlassen? - Pauline Kling

Wir fuh­ren ins Park­haus des Ale­xa und zogen ein Kärt­chen aus dem Auto­ma­ten. Mein Freund, der das Auto fuhr, drück­te mir die Kar­te in die Hand, die zu die­sem Arti­kel führ­te.

„Für € 5,50 einen ande­ren ran­las­sen? Erzähl das mal in Strip­club.

Lass dei­ne Freun­de ans Lenk­rad – mit der Dritt­fah­rer­ver­si­che­rung von asuro. Extra Fah­rer schon ab € 5,50/Tag mit­ver­si­chern.“

Dane­ben ein Bild zwei­er aus einem Auto­fens­ter gestreck­ten Frau­en­bei­ne in – wie soll­te es anders sein – pin­ken High Heels.

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Deeskalation - Julian Böhm

Ich war­te immer noch auf Ant­wort von der Poli­zei. Etwa einen Monat ist es nun schon her, dass ich in Pots­dam auf dem Bahn­hof auf mei­nen Zug war­te­te, als eine Grup­pe Fuß­ball­fans des FC Ener­gie Cott­bus „Arbeit macht frei“-grölend ihren Zug wech­sel­ten. Eskor­tiert von Beam­ten der Bun­des­po­li­zei. In den Zug, in den ich auch stei­gen woll­te. Wei­ter­le­sen