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Praktikum

Auf’s Pferd gesetzt

Seit Mona­ten hat­te ich mich auf mein Prak­ti­kum gefreut, schließ­lich kommt man nicht jeden Tag auf ein Gestüt. Am Diens­tag soll­te ich auf dem Bran­den­bur­gi­schem Haupt- und Land­ge­stüt Neu­stadt (Dos­se) anfan­gen. Ich hat­te mir schon gewünscht, auch mal rei­ten zu kön­nen, doch dass ich mich direkt „auf’s Pferd set­zen“ soll­te, über­rasch­te mich. Auch dass das nicht das letz­te Mal war, freu­te mich sehr.

Mein Arbeits­all­tag war gere­gelt, aller­dings sehr viel­fäl­tig. Früh um 6 Uhr ging es los: Boxen mis­ten, Pfer­de füt­tern, fegen. Nach einer Pau­se dann: Pfer­de put­zen, even­tu­ell rei­ten, Sät­tel und Zäu­me rei­ni­gen, wie­der mis­ten und fegen. Nach­mit­tags erle­dig­te ich ähn­li­che Auf­ga­ben. Dass die Arbeit recht anstren­gend war, über­rasch­te mich nicht und den­noch konn­te ich abends immer gut schla­fen. Dafür dass ich mon­tags nicht gear­bei­tet hat­te, half ich sams­tags bei der Hengst­pa­ra­de. Da konn­te ich dann Pfer­de waschen, Mäh­nen ein­flech­ten und damit auch hin­ter die „Kulis­sen“ schau­en…

Mein Prak­ti­kum hat mir super gefal­len und hät­te ich erneut die Gele­gen­heit dazu, wür­de ich es sofort wie­der­ho­len!

 

PL

Unser Praktikum bei der Bundespolizeiinspektion Forst

Als wir am Mon­tag um 7.45 Uhr in der Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on ange­kom­men waren, begrüß­ten uns erst­mal die net­ten Kol­le­gen Frau Kuschel und Herr Kunz. Anschlie­ßend zeig­ten sie uns eine Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on über die ver­schie­de­nen Berei­che der Bun­des­po­li­zei. Von Ver­wal­tungs­ar­bei­ten, die Arbeit mit Hun­den oder Pfer­den bis zum Außen­dienst an Bahn­hö­fen oder Flug­hä­fen ist alles mit dabei. In unse­ren zwei Prak­ti­kums­wo­chen erleb­ten wir vie­le schö­ne Din­ge.

Wir waren im Bereich Kri­mi­nal­tech­nik und nah­men Fin­ger­ab­drü­cke von Fla­schen und mach­ten den Auf­nah­me­test auf dem Sport­platz des Gym­na­si­ums. Dazu zählt: der Kupa-Test, 100-Meter-Sprint, Weit­sprung, Lie­ge­stüt­ze und Stand­weit­sprung. An einem Tag fuh­ren wir nach Cott­bus auf den Schieß­platz und schau­ten den Poli­zis­ten bei ihrem Trai­ning zu. Wir sel­ber durf­ten mit einer „unech­ten“ Waf­fe schie­ßen - eine Waf­fe mit Farb­pa­tro­nen (Color­ma­ker). Zwei Tage des Prak­ti­kums ver­brach­ten wir auch in der Ver­wal­tung und stell­ten fest, dass die­se Arbeit nichts für uns ist. Die rest­li­chen Tage lern­ten wir noch die bei­den bel­gi­schen Schä­fer­hun­de Nick und Fer­ri ken­nen, fuh­ren zum Amts­ge­richt Cott­bus und durf­ten dort bei einer Ver­hand­lung zwi­schen einem Poli­zis­ten (Opfer) und einem Leip­zi­ger Fuß­ball-Fan (Täter) dabei sein.

Im Gro­ßen und Gan­zen war es ein sehr span­nen­des und viel­sei­ti­ges Prak­ti­kum. Die Kol­le­gen sind alle freund­lich und geben sich sehr viel Mühe, dass einem nie lang­wei­lig wird... und das haben sie auch geschafft! Gro­ßes Lob! Und zum Prak­ti­kum: Wenn du Lust auf span­nen­de Din­ge hast, dann schnup­per doch mal rein.

 

Lina Laug­ksch & Char­le­en Matsch­ke

Mein Schülerpraktikum bei Radio Cottbus

Hal­lo, ich bin Hele­na und habe mein Prak­ti­kum beim Lokal­ra­dio Cott­bus in der Abtei­lung „Redak­ti­on“ gemacht. In den sehr inter­es­san­ten zwei Wochen habe ich viel erlebt und Neu­es erfah­ren.

Gleich an mei­nem ers­ten Tag durf­te ich zum Bei­spiel mit einem ande­ren Prak­ti­kan­ten zu einer Pres­se­kon­fe­renz der Spar­kas­se gehen. Dort wur­de eine Aus­stel­lung in Zusam­men­ar­beit mit dem Cott­bu­ser Pla­ne­ta­ri­um vor­ge­stellt. Vie­le ande­re Leu­te von der Pres­se, Foto­gra­fen und Inter­view­er waren auch vor Ort und wir inter­view­ten den Lei­ter des Pla­ne­ta­ri­ums. Zurück in der Redak­ti­on wur­de zu der Ver­an­stal­tung ein Bei­trag geschrie­ben und die gera­de auf­ge­nom­men Töne hin­zu­ge­fügt.

Außer­dem habe ich allein in der Cott­bu­ser Innen­stadt eine Umfra­ge durch­ge­führt. Mit einem Mikro­fon habe ich in den Leu­ten fünf kur­ze Fra­gen zu ihrer Medi­en-Nut­zung gestellt. Das alles war eine völ­lig neue Erfah­rung, denn wann geht man schon Mal im All­tag auf völ­lig frem­de Leu­te zu und stellt ihnen Fra­gen. Rich­tig, nor­ma­ler­wei­se gar nicht, des­we­gen hat­te ich auch im ers­tem Moment ziem­lich Panik. Aber die hat­te sich nach der ers­ten befrag­ten Per­son wie­der gelegt, denn wenn man offen auf die Leu­te zugeht, läuft alles wie von selbst. Am nächs­ten Tag habe ich die Töne mit der Soft­ware Ado­be Audi­tion bear­bei­tet, zuge­schnit­ten und die Ant­wor­ten zu den jewei­li­gen Fra­gen anein­an­der­ge­reiht. Die­se Töne wer­den näm­lich spä­ter im Radio gesen­det wer­den.

Neben­bei habe ich Anru­fe von den ver­schie­dens­ten Leu­ten ange­nom­men, bei Gewinn­spie­len die Gewin­ner aus­ge­lost und zurück­ge­ru­fen. Außer­dem habe ich TV-, Album-, und Kino-Tipps geschrie­ben, sowie Berich­te zu ande­ren Pres­se­kon­fe­ren­zen und Ver­an­stal­tun­gen, wel­che dann jeden Tag im Radio von den Mode­ra­to­ren vor­ge­le­sen wur­den. Zu den Kino-Tipps habe ich auch die Töne der Trai­ler zuge­schnit­ten.

Durch das sehr hilfs­be­rei­te und unglaub­lich freund­li­che Radio-Team, hat­te ich immer sehr viel Spaß und kann ein Prak­ti­kum bei Radio Cott­bus nur emp­feh­len.

 

Hele­na Hen­sel