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Schulprojekte

Stay fit - durch die Projektwoche!

Unter die­sem Mot­to kam das neu gebil­de­te BOTOR-Team (Ber­tas Orga­ni­sa­ti­ons­team ohne Ras­sis­mus) am 20. Sep­tem­ber 2019 zusam­men, um über die Janu­ar­pro­jekt­wo­che 2020, unter dem oben genann­ten Mot­to, zu bera­ten. Raus kamen eine Viel­zahl span­nen­der und inter­es­san­ter Pro­jek­te. Das Ziel die­ser Pro­jekt­wo­che soll es sein, ein­mal ganz ande­ren klas­sen­über­grei­fen­den Unter­richt zu erle­ben und den Tag der offe­nen Tür effek­tiv vor­zu­be­rei­ten. Wel­che Pro­jekt­ide­en genau her­aus­ka­men, wer­den alle Klas­sen­spre­cher bei der Schü­ler­kon­fe­renz am 22. Okto­ber 2019 erfah­ren.

 

Pau­la Ang­rick

Wunderschönes Berlin

Ich fin­de Ber­lin wun­der­schön. Die Stadt hat sehr viel Kul­tur. Aber man­che Men­schen machen Ber­lin nicht zu dem Ort, den ich ken­ne. Ber­lin war vor 6-7 Jah­ren etwas anders. Ber­lin war mal sau­ber und schön, jetzt besteht halb Ber­lin aus Müll.

Der Fern­seh­turm ist ein beson­de­rer Ort, von ihm aus hat man einen guten Blick auf die Stadt: Ber­lin hat gute Sei­ten aber auch schlech­te Sei­ten. Ein paar gute sind die Frei­zeit­an­ge­bo­te, die rie­si­gen Ein­kaufs­lä­den, die vie­len schö­nen Spiel­plät­ze und die guten Zug­ver­bin­dun­gen. Wie schon gesagt hat Ber­lin auch Schlech­tes zu bie­ten, wie die Mas­sen von Men­schen auf dem Alex­an­der­platz oder die vie­len Unfäl­le, die in letz­ter Zeit pas­sie­ren (ein Bei­spiel: Kin­der­wa­gen brennt in Trep­pen­haus).

Ich fin­de Ber­lin wun­der­bar, weil die Stadt so ist, wie sie eben ist. Gro­ße Läden und vie­le Geschäf­te, nicht so wie in Forst. Ber­lin ist eines der Bun­des­län­der, wo Geschäf­te bis 24 Uhr geöff­net haben, manch­mal sogar län­ger. Ber­lin lebt sozu­sa­gen Tag und Nacht. Das ist Forst ganz anders. Unse­re Jugend von heu­te will fei­ern und nicht schon 18 Uhr ins Bett gehen müs­sen, wie in Forst. Ich gehe zwar sel­ten fei­ern, aber ich weiß, das ande­re mal so rich­tig abge­hen wol­len und das kön­nen sie nur beim Fei­ern. In Ber­lin hat man die rich­ti­gen Dis­cos dafür. Bars und Clubs schlie­ßen, neue eröff­nen, über­all Men­schen.

Für die Kin­der in Ber­lin gibt es viel zu erle­ben, wie z. B. die tol­len Spiel­plät­ze und die vie­len Ska­ter-Bah­nen und vie­les mehr. Sowas fehlt in Forst. Eine Ska­ter-Bahn könn­te es mal wie­der geben und ein paar Events wären auch schön.

Ber­lin ist ein­zig­ar­tig. Ich lie­be die vie­len Muse­en und die Geschich­te, die hin­ter Ber­lin steckt. Wofür ist die Haupt­stadt von Deutsch­land noch bekannt? Für die vie­len Sehens­wür­dig­kei­ten, wie z. B. die Qua­dri­ga auf dem Bran­den­bur­ger Tor, den Reichs­tag, die Hacke­schen Höfe, die Sie­ges­säu­le, die East Side Gal­le­ry und den Gen­dar­men­markt. Was hat Forst zu bie­ten? Nur der Rosen­gar­ten ist bekannt.

Mein Fazit: Ber­lin ist wun­der­schön. Forst könn­te es auch sein, ist es aber noch nicht.

 

Maja Char­lot­te Frei­es­le­ben

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Zauberei

Zau­be­rei. Sie ist etwas Wun­der­ba­res.

Magie. Gibt es sie wirk­lich?

Durch Bücher wie Har­ry Pot­ter und Per­cy Jack­son bekom­men wir einen Ein­blick in eine magi­sche Welt. Sie lie­fern uns einen ande­ren Zufluchts­ort.

Neh­men wir mal Har­ry Pot­ter. Die­se Rei­he hat eine gan­ze Gene­ra­ti­on geprägt. Man hört heu­te von Leu­ten, die vor Bücher­lä­den geschla­fen haben, um die neu­es­te Aus­ga­be zu bekom­men. Auch unse­re wur­de davon geprägt. Wir kön­nen heu­te nicht mehr vor den Läden cam­pen, um die neue Aus­ga­be von Har­ry Pot­ter zu bekom­men. Wir brau­chen nur noch in den Laden zu gehen und kön­nen uns alle Tei­le kau­fen.

Ich den­ke, uns geht da heu­te ein gro­ßer Teil ver­lo­ren. Uns vor den Läden zu tref­fen und vor Ort neue Freund­schaf­ten zu schlie­ßen. Die Vor­freu­de mit ande­ren tei­len.

 

Pia Marie Kret­sch­mer

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Aufwachen

auf­wa­chen
lie­be­voll
8:30 Uhr
ein tag im jahr
mein tag im jahr
Sams­tag
sweet 16
geschen­ke
neue bücher
ein hund
name?
sam­my
umar­mun­gen
trä­nen
lie­be
abschluss

 

Jes­si­ca Lat­ze

 

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Make America Great Again?

Seit 2016 ist Donald Trump der Prä­si­dent der USA. Sei­ne radi­ka­len Äuße­run­gen sind dank Twit­ter welt­be­kannt: Eine Mau­er an der Gren­ze zu Mexi­ko und Erhö­hun­gen von Ein­fuhr­zöl­len sind hier­bei nur eini­ge sei­ner Zie­le. Bedroht die­ser Prä­si­dent die Demo­kra­tie in den USA?  Kann er die bestehen­den Gren­zen über­schrei­ten und sei­nen eige­nen Kopf durch­set­zen?

Mit die­ser Fra­ge beschäf­tig­ten wir uns am 4. Juni 2019. Unse­re Schu­le bekam dazu Besuch von Micha­el Cowburn, ein Mit­ar­bei­ter des John-F.-Kennedy-Instituts an der Frei­en Uni­ver­si­tät in Ber­lin. Der Exper­te für aktu­el­le poli­ti­sche The­men erklär­te uns, was eine Demo­kra­tie über­haupt in den Grund­zü­gen aus­macht. Frei­heit des Ein­zel­nen, indi­vi­du­el­le Rech­te, Wah­len – sind all die­se gewon­ne­nen Erfol­ge in Gefahr durch einen ein­zi­gen Prä­si­den­ten?

Zuerst ein­mal ist klar­zu­stel­len, dass die Demo­kra­tie noch lan­ge nicht in allen Län­dern und Staa­ten die amtie­ren­de Staats­form ist und Trump nicht das ein­zi­ge Staats­ober­haupt mit einem hit­zi­gen Gemüt. Kim Jong-un zum Bei­spiel regiert eben­falls mit har­ter Hand. Im Ver­gleich: Donald Trump ist bekannt für sei­ne gewag­ten Aus­sa­gen und strik­te Her­an­ge­hens­wei­se an Pro­ble­me. Laut unse­rem Refe­ren­ten zeigt sich der US-Prä­si­dent nicht gera­de begeis­tert von der exis­tie­ren­den Ver­fas­sung. Zu gern wür­de er die Din­ge selbst in die Hand neh­men, ohne Zustim­mung der Legis­la­ti­ve und Judi­ka­ti­ve. Doch so leicht funk­tio­niert das Spiel nicht. Es gibt stren­ge Geset­ze und Rege­lun­gen für den Auf­bau einer Regie­rung. Dadurch ist eine Abän­de­rung der bestehen­den, poli­ti­schen Gege­ben­hei­ten sehr unwahr­schein­lich, beru­higt Cowburn. Die Men­schen in den USA inter­es­sie­ren sich momen­tan sehr für die Gescheh­nis­se in der Poli­tik und Gesell­schaft. Trump kann mit gro­ßer Sicher­heit nicht ohne Zustim­mung tun, was er allein für rich­tig hält. Bei den nächs­ten Wah­len wird sich her­aus­stel­len, wie der zukünf­ti­ge Weg der USA aus­sieht.

An die­ser Stel­le möch­ten wir uns noch ein­mal bedan­ken für die lehr­rei­che Prä­sen­ta­ti­on und Dis­kus­si­ons­run­de von Herrn Cowburn. Wir konn­ten vie­le neue Ein­drü­cke und Gedan­ken zum The­ma „Poli­tik in der USA” gewin­nen und unser eng­li­sches Voka­bu­lar auf­bes­sern.

 

Nora Lip­pert

Mist, was ist passiert?

Schmerz. Die­ses Gefühl fuhr durch mei­nen kom­plet­ten Kör­per, als ich mei­ne Augen öff­ne­te. Wei­ße Wän­de, grau­er Boden und eine ein­zi­ge klei­ne Topf­pflan­ze schmück­ten das sonst kah­le Zim­mer. Das Zim­mer war fast kom­plett dun­kel. Mist, was ist pas­siert?, schoss es durch mei­nen Kopf. Ich blick­te durch den Raum und erkann­te eine, in kom­plett schwarz geklei­de­te, Per­son, die mich anstarr­te. Oh Mein Gott, Katie, was hast du schon wie­der ange­stellt?, frag­te ich mich selbst. Mit ruhi­gen Schrit­ten kam er auf mich zu, er kam mir bekannt vor, aber ich wuss­te nicht woher. „Katie, end­lich bist du wach”, sag­te er vol­ler Eupho­rie. Er drück­te mir einen kur­zen Kuss auf die Stirn und set­ze sich auf den Stuhl, der neben mei­nem Bett stand. Sei­ne leicht ein­ge­fal­le­ne Hand drück­te auf einen roten Knopf, der an mei­nem Bett ange­bracht wor­den war. Ein kur­zes piep­si­ges Geräusch erklang und nach fünf Minu­ten pein­li­cher Stil­le kam eine Frau her­ein. Ich befand mich in einem Kran­ken­haus. Das war nun sicher.

„Hal­lo Miss, kön­nen sie mir ihren Namen ver­ra­ten?“, frag­te mich die Frau, wahr­schein­lich eine Kran­ken­schwes­ter. Ich guck­te sie kurz über­for­dert an und nick­te: „Katie Pri­ce“. Der Mann ver­ließ kurz das Zim­mer, nach­dem er der Frau etwas ins Ohr geflüs­tert hat­te. „Katie, ich bin Dr. Pau­la Flem­ming. Kannst du dich an mich erin­nern?“, frag­te sie mich. Über­for­dert guck­te ich sie an. Geschätz­te drei Minu­ten ver­gin­gen, ohne dass irgend­je­mand etwas sag­te. Der Mann kam wie­der rein: „Char­lie ist auf dem Weg. Er wird in vier Stun­den hier ankom­men“. Ab die­sem Moment ver­stand ich rein gar nichts mehr. „Kann mir bit­te jemand sagen, was hier los ist? Wo bin ich? Wer seid ihr?“, hys­te­risch blick­te ich umher. Der Mann kam mit gro­ßen Schrit­ten auf mich zu. „Katie, erkennst du uns nicht mehr? Ich bin dein Vater.“ Sag­te er kurz und knapp. Ich hör­te kurz­zei­tig auf zu atmen. Was ist hier los? „Ich glau­be, wir soll­ten sie allein las­sen. Sie braucht viel Schlaf und Ruhe. Es ist ein Wun­der, dass sie wie­der auf­ge­wacht ist. Das wis­sen wir bei­de Jack.“

Auf ein­mal pras­sel­ten tau­send Erin­ne­run­gen auf mich ein. Das Gerät neben mir fing an, lau­te und nerv­tö­ten­de Geräu­sche von sich zu geben. Mein Kopf explo­diert gleich!, dach­te ich. Auf ein­mal spür­te ich einen klei­nen Stich auf mei­nem Arm. Alles wur­de schwarz.

„Ich weiß, es wird noch eini­ge Zeit dau­ern, bis du end­lich wie­der die Augen öff­nest, aber du musst wis­sen, dass ich war­ten wer­de! Ich wer­de immer war­ten!“, sag­te eine beru­hi­gen­de tie­fe Stim­me. Lang­sam öff­ne­te ich mei­ne Augen, weder grel­les Licht noch kom­plet­te Dun­kel­heit erwar­te­te mich. Eine ange­neh­me Raum­at­mo­sphä­re herrsch­te. Ich spür­te einen klei­nen Druck auf mei­nem Bauch. Als ich run­ter­blick­te, sah ich brau­ne, flau­schi­ge Haa­re. Ich schrei gleich los! Ich beweg­te mich und sofort schnell­te der Kopf hoch. Heiß! war das ers­te, was ich dach­te, als ich in das Gesicht des frem­den Jun­gen sah. „Katie! Oh mein Gott, ich dach­te, ich träu­me!” Ich rutsch­te weg. Das war mir alles nicht geheu­er. „Wer bist du?“, mei­ne Stim­me zit­ter­te. „Char­lie Reed. Der Jun­ge, dem du den Kopf ver­dreht hast.“

Alter­na­ti­ves Ende zum Buch „Mid­ni­ght Sun“ von Trish Cook

 

Jes­si­ca Lat­ze

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Youngblood

Der ers­te Strich
Say you want me
Der nächs­te Punkt
Say you want me
Ein kur­zer Blick
Out of your life
Hier oder dort?
And l’am just a dead­man wal­king ton­ight
Oder ein neu­es Bild?
But you need it, yeah, you need it
Nein
All of the time
Wei­ter­ma­chen
Young­blood

Young­blood by 5 Seconds of Sum­mer

 

Pia-Marie Kret­sch­mer

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Besuch im ehemaligem DDR-Gefängnis

Am 20. und 21.05.2019 sind die 10. Klas­sen unse­res Gym­na­si­ums nach Cott­bus gefah­ren, um dort die Gedenk­stät­te des ehe­ma­li­gen Zucht­hau­ses zu besu­chen und ein Gespräch mit einem frü­he­ren poli­ti­schen Gefan­ge­nen zu füh­ren. Am ers­ten Tag sind die Klas­se 10a und die Klas­se 10c gefah­ren. Nach ihrer Ankunft haben sie den Tag mit eine Grup­pen­ar­beit zum The­ma DDR gestar­tet und sich in den ver­schie­den Grup­pen, durch kur­ze Fil­me infor­miert. Als Zeit­zeu­gen hat­ten sie Rai­mund August, wel­cher wegen Spio­na­ge für die BRD ver­haf­tet wur­den. Am Diens­tag ist dann die 10b zu einem Besuch gefah­ren. Nach einer kur­zen Ein­wei­sung hat der Ex-Gefan­ge­ne Gil­bert Furi­an ihnen über sein Leben im Zucht­haus und in der DDR berich­tet. Anschlie­ßend gab er einen Rund­gang durch die Ein­rich­tung. Gil­bert Furi­an wur­de zu zwei Jah­ren und zwei Mona­ten Haft ver­ur­teil, weil er eine Doku­men­ta­ti­on über Jugend­li­che geschrie­ben, die anders leben woll­ten, als der Staat es von ihnen erwar­te­te. Nach einem kur­zen Gespräch wur­de dann das The­ma Zivil­cou­ra­ge auf­ge­grif­fen. Dazu haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­de­ne Auf­ga­ben bekom­men, wel­che  dann in Grup­pen gelöst wor­den sind und es wur­de erar­bei­tet, dass es ver­schie­de­ne Arten und Mög­lich­kei­ten gibt Zivil­cou­ra­ge zu leis­ten. Als Bei­spiel kann man hier nen­nen, die Zivil­cou­ra­ge für Leu­te, die man kennt und die Zivil­cou­ra­ge, für unbe­kann­te Men­schen. Gegen 14 Uhr erfolg­te dann bei bei­den Grup­pen die Aus­wer­tung über des Tages. Mit vie­len Ein­drü­cken hat man das Gebäu­de wie­der ver­las­sen und kann sagen, dass es ein sehr gelun­ge­ner und inter­es­san­ter Pro­jekt­tag war, bei dem man froh war, nur Besu­cher bzw. Besu­che­rin gewe­sen zu sein.

LK

Meine eigene Weltreise

Ich füh­le das Schau­keln der See unter mir. Das ruhi­ge Hin und Her des Bugs. Das lei­se Rau­schen des Win­des wird von den lau­ten Schrei­en der Möwen unter­bro­chen. Die Son­ne brennt leicht auf mei­ner Haut – trotz­dem habe ich kei­ne Lust in den Schat­ten zu gehen. Das Radio spielt lei­se im Hin­ter­grund. Ich habe das Gefühl im Urlaub zu sei­en. Zu träu­men. Aber es ist kein Traum. Mei­ne eig­ne Welt­rei­se. Die­se finan­zie­re ich mir durch Gele­gen­heits­jobs. Dann blei­be ich so lang in einer Stadt oder einem Dorf, bis ich wie­der genug Geld habe, um wei­ter­zu­rei­sen. Dadurch ken­ne ich nun vie­le Leu­te. Ich bin mir nicht sicher, ob man immer von Freund­schaft spre­chen kann, aber irgend­was war da. Mein Han­dy vibriert neben mir. Ich igno­rie­re es und lese wei­ter. Sei­te um Sei­te sau­ge ich auf. Bald muss ich wie­der in die Stadt. Ich brau­che Lebens­mit­tel, neue Klei­dung und, ganz beson­ders, neue Bücher.

Soll­te ich noch­mal Twi­light lesen? Bei Bel­la und ihrer Drei­ecks­be­zie­hung vor­bei­schau­en? Oder soll­te ich noch­mal in die wun­der­ba­re Welt von Nar­nia ein­tau­chen?

Nach eini­gem Über­le­gen gewinnt Nar­nia. Ich will jetzt kein Lie­bes­dra­ma lesen. Nicht heu­te – denn heu­te bin ich glück­lich. Nichts kann mir den Tag ver­mie­sen. Nach­dem ich das Buch, wel­ches ich noch gele­sen habe, been­de, beschlie­ße ich in die Stadt zu gehen. Mitt­ler­wei­le ist es abends und die Tem­pe­ra­tur ist gefal­len. Mit Kopf­hö­rern im Ohr geht es zum Markt. Hier und dort lege ich Früch­te oder Gemü­se in mei­nen Korb. Danach schaue ich noch beim Fisch­markt vor­bei. Nach­dem das erle­digt ist, muss ich noch einen Punkt auf mei­ner Lis­te abha­ken. Die Bücher! Dafür gehe ich in ein klei­nes Café. Die Enke­lin der Besit­ze­rin liest genau­so gern wie ich und leiht mir Bücher. Ell­ama­ra. Von ihr kann ich sagen sie ist eine rich­ti­ge Freun­din. Sie wür­de ich nicht wie­der ver­ges­sen, wenn ich wei­ter­rei­sen wür­de – will sogar den Kon­takt zu ihr hal­ten. Ich habe ihr vor­hin schon geschrie­ben, dass ich vor­bei­kom­men und Nar­nia holen wür­de, da ich weiß, sie stu­diert. Dem­nach wür­de ich die Bücher heu­te von ihrer Groß­mut­ter bekom­men.

Nach­dem ich die Bücher abge­holt habe, mache ich mich wie­der auf den Weg zurück zu mei­nem Boot. Hun­ger habe ich kei­nen. Also ver­staue ich die Lebens­mit­tel in den Schrän­ken. Lege mich wie­der nach drau­ßen. Lese über die Anfän­ge in Nar­nia. Die Ster­ne über mir, die See unter mir. Wie­der rauscht der leich­te Wind. Die Möwen sind nun ver­stummt. Alles ist ruhig und ich kann es nur genie­ßen.

 

Pia Marie Kret­sch­mer

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.

Forever

fore­ver is a big word.
you will fore­ver be mine – he said
school will fore­ver be the most important thing in your life – mom said
you will fore­ver be my litt­le girl – dad said
best fri­ends fore­ver – they said
woof – he said
and now they are all gone. some­whe­re i never want to be. hap­py and great­ful for ever­y­thing they have becau­se not­hing lasts fore­ver. just remem­ber life is hard but ever­y­bo­dy is sur­vi­ving

 

Jes­si­ca Lat­ze

 

Bild: Pixabay.com.

 

Der Bei­trag ist anläss­lich des 90. Geburts­ta­ges der Fors­ter „Jahn­schu­le“ im Rah­men der Pro­jekt­wo­che am Gym­na­si­um ent­stan­den.