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Unser Schule

Besuch im ehemaligem DDR-Gefängnis

Am 20. und 21.05.2019 sind die 10. Klas­sen unse­res Gym­na­si­ums nach Cott­bus gefah­ren, um dort die Gedenk­stät­te des ehe­ma­li­gen Zucht­hau­ses zu besu­chen und ein Gespräch mit einem frü­he­ren poli­ti­schen Gefan­ge­nen zu füh­ren. Am ers­ten Tag sind die Klas­se 10a und die Klas­se 10c gefah­ren. Nach ihrer Ankunft haben sie den Tag mit eine Grup­pen­ar­beit zum The­ma DDR gestar­tet und sich in den ver­schie­den Grup­pen, durch kur­ze Fil­me infor­miert. Als Zeit­zeu­gen hat­ten sie Rai­mund August, wel­cher wegen Spio­na­ge für die BRD ver­haf­tet wur­den. Am Diens­tag ist dann die 10b zu einem Besuch gefah­ren. Nach einer kur­zen Ein­wei­sung hat der Ex-Gefan­ge­ne Gil­bert Furi­an ihnen über sein Leben im Zucht­haus und in der DDR berich­tet. Anschlie­ßend gab er einen Rund­gang durch die Ein­rich­tung. Gil­bert Furi­an wur­de zu zwei Jah­ren und zwei Mona­ten Haft ver­ur­teil, weil er eine Doku­men­ta­ti­on über Jugend­li­che geschrie­ben, die anders leben woll­ten, als der Staat es von ihnen erwar­te­te. Nach einem kur­zen Gespräch wur­de dann das The­ma Zivil­cou­ra­ge auf­ge­grif­fen. Dazu haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­de­ne Auf­ga­ben bekom­men, wel­che  dann in Grup­pen gelöst wor­den sind und es wur­de erar­bei­tet, dass es ver­schie­de­ne Arten und Mög­lich­kei­ten gibt Zivil­cou­ra­ge zu leis­ten. Als Bei­spiel kann man hier nen­nen, die Zivil­cou­ra­ge für Leu­te, die man kennt und die Zivil­cou­ra­ge, für unbe­kann­te Men­schen. Gegen 14 Uhr erfolg­te dann bei bei­den Grup­pen die Aus­wer­tung über des Tages. Mit vie­len Ein­drü­cken hat man das Gebäu­de wie­der ver­las­sen und kann sagen, dass es ein sehr gelun­ge­ner und inter­es­san­ter Pro­jekt­tag war, bei dem man froh war, nur Besu­cher bzw. Besu­che­rin gewe­sen zu sein.

LK

Paris im Winter

Vom 21.1. bis zum 25.1. fuhr unse­re Klas­se 10b nach Paris. Mit dem Kof­fer tra­fen wir uns am Fors­ter Bahn­hof und sind dann mit dem Zug zum Flug­ha­fen gefah­ren. Nach gut 2 Stun­den Flug, bei dem es rela­tiv ruhig war, lan­de­ten wir in Paris auf dem Flug­ha­fen Charles-de-Gaul­le. Nach­dem wir mit der Métro das Hotel erreicht hat­ten, pack­ten wir aus und ruh­ten uns aus. Am Diens­tag gin­gen wir bei Schnee­fall zur Sacré-Cœur, guck­ten uns Mont­mart­re an und die Gale­ries Lafay­et­tes. Einen Tag spä­ter schau­ten wir uns bei Regen das Rat­haus und die Kathe­dra­le Not­re-Dame an und sind dann wei­ter zum Lou­vre gelau­fen. Nach­dem wir die Mona Lisa aus­gie­big betrach­tet hat­ten, sind wird die Champs-Ély­sées ent­lang­ge­lau­fen und haben uns noch den Arc de Triom­phe ange­guckt.

 

Am Don­ners­tag besuch­ten wir das Musée d´Orsay, sahen den Gran­de Arche und La Défen­se und gin­gen anschlie­ßend zum Eif­fel­turm. Nach­dem jeder von uns dort einen lecke­ren Crê­pe geges­sen hat­te und wir beob­ach­tet hat­ten, wie der Eif­fel­turm im Dun­keln anfing zu strah­len, sind wir zu einer Boots­sta­ti­on gegan­gen und mach­ten eine Boots­fahrt auf der Sei­ne. Am letz­ten Tag pack­ten wir unse­re Sachen und fuh­ren wie­der zum Flug­ha­fen Paris-Charles-de-Gaulles. Mit einer kur­zen Ver­spä­tung sind wir wie­der sicher in Ber­lin gelan­det. Wir konn­ten vie­le neue und tol­le Ein­drü­cke mit­neh­men, auch wenn das Wet­ter nicht immer mit­ge­spielt hat.

 

LK

 

Bild: Pixabay.com

Der Stalker

Im Deutsch­un­ter­richt der 10. Klas­sen sind soge­nann­te Cha­rak­ter­skiz­zen ent­stan­den. Auf­ga­be war es, Cha­rak­te­re genau zu beschrei­ben. Wir möch­ten euch zwei davon vor­stel­len.

Heu­te lernt ihr von Leon Paetz den „Stal­ker” ken­nen.

 

Der Stal­ker hat sei­ne Augen über­all. Zückt jemand sein Han­dy, so steht er direkt hin­ter ihm, um ihm sei­ne Pri­vat­sphä­re zu rau­ben. Er kennt jeden dei­ner Kon­tak­te und weiß, in wel­cher Bezie­hung du zu ihnen stehst. Triffst du dich mit dei­nen Freun­den, so ist er nur ein Gebüsch weit ent­fernt, um all eure Gesprä­che zu belau­schen. Auch wenn jemand dei­nen Namen ruft, ist der Stal­ker der Ers­te, der guckt, damit er kein biss­chen aus dei­nem Leben ver­passt. Es bringt nichts, ihm dei­ne Fami­li­en­mit­glie­der vor­zu­stel­len, da er sie sowie­so schon kennt. Er weiß genau Bescheid über ihre Lieb­lings­far­be, ihr Lieb­lings­es­sen und all ihre Vor­lie­ben. Des­halb gelingt es ihm, auf ande­re Men­schen sym­pa­thisch zu wir­ken. Sich vor ihm zu ver­ste­cken wird nicht funk­tio­nie­ren, denn er hat über­all sei­ne Spio­ne, die dich und dein Han­deln jeder­zeit beob­ach­ten. Selbst Din­ge, die du selbst nicht über dich weißt, weiß der Stal­ker.

 

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Workshop „Wörter machen Leute”

Wel­che Ste­reo­ty­pe gibt es in den Medi­en? Was ist dis­kri­mi­nie­rungs­sen­si­ble Bericht­erstat­tung?

Wir benut­zen sie dau­ernd und fast gedan­ken­los: unse­re Spra­che. Wel­che Fol­gen hat aber eine mit Vor­ur­tei­len auf­ge­la­de­ne Spra­che für die poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Dis­kus­si­on in Deutsch­land? Schließ­lich machen Wör­ter Leu­te – und Stim­mun­gen.

Wir laden euch, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Gym­na­si­ums Forst, des­halb am Mitt­woch, den 12.07.2017, um 11:30 Uhr zu einem 1,5-stündigen Work­shop zum The­ma „Wör­ter machen Leu­te” ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Gym­na­si­um (Raum 131) statt.

Joan­na Sto­la­rek erläu­tert euch anhand von Bei­spie­len, wel­che Ste­reo­ty­pe über Men­schen mit Migra­ti­ons­ge­schich­te und über Geflüch­te­te teils in den Medi­en ver­brei­tet wer­den.

Möch­tet ihr an dem Work­shop teil­neh­men? Dann mel­det euch im Sekre­ta­ri­at dafür an oder mailt uns an redaktion@bertasblog.com.