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Dr. Dietmar Woidke (SPD) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Zum Abschluss unse­rer Rei­he beant­wor­tet uns heu­te Dr. Diet­mar Woid­ke, Direkt­kan­di­dat der SPD im Wahl­kreis 41 und seit 2013 Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Bran­den­burg, unse­re Fra­gen.

1) Was zeich­net Sie als Poli­ti­ker aus?
Eine Dame hat bei einer Ver­an­stal­tung zu mir gesagt: „Sie sind Mensch geblie­ben“. Ich glau­be, das macht einen guten Poli­ti­ker aus. Ich spre­che mit den Men­schen, set­ze mich ein, aber rede ihnen nicht nach dem Mund.

2) Wenn jemand Sie fragt, was das Land Bran­den­burg beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Unser Land ist viel­sei­tig. Wir haben eine schö­ne Natur, wir haben Indus­trie, einen star­ken Mit­tel­stand, vie­le Ehren­amt­li­che gestal­ten unse­ren All­tag. Trotz der Unter­schie­de, in den ein­zel­nen Regio­nen, sind wir ein Land, was zusam­men­hält.

3) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Ich möch­te, dass wir den Struk­tur­wan­del in der Lau­sitz zukunfts­si­cher orga­ni­sie­ren, damit die Men­schen in Spree-Nei­ße wei­ter­hin eine Per­spek­ti­ve haben. Ich möch­te, dass wir die Kita-Ange­bo­te wei­ter aus­bau­en und ver­bes­sern – auch die Bei­trags­frei­heit. 280 Zei­chen rei­chen dafür nicht.

4) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Land­kreis Spree-Nei­ße ver­bes­sern?
Ich glau­be, dass Jugend­li­che in SPN mehr Mit­spra­che­recht benö­ti­gen. Die Kom­mu­nen in SPN müs­sen ihnen eine höhe­re Prio­ri­tät gewäh­ren. Nur so kön­nen die Jugend­li­chen For­de­run­gen laut­stark ver­tre­ten. Daher will ich, dass es prak­ti­ka­ble­re Betei­li­gun­gen in unse­ren Gemein­den gibt.

5) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Bran­den­burg ergrei­fen?
Prä­ven­ti­on! Ich möch­te, dass wir mehr Kraft bei der Schul­so­zi­al­ar­beit auf­brin­gen. Mein lang­fris­ti­ges Ziel ist es, dass wir an jeder Schu­le Sozi­al­ar­bei­ter haben. Gleich­zei­tig möch­te ich die Anzahl der Poli­zis­ten auf der Stra­ße erhö­hen und die Revier­po­li­zei vor Ort stär­ken.

6) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Bran­den­burg vor­an­trei­ben?
Für den Aus­bau wer­den wir über 200 Mio. € in die Hand neh­men. Ich wer­de mich wei­ter beim Bund dafür ein­set­zen, dass die Anbie­ter die Mobil­funk­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum aus­bau­en. Soll­te der Bund hier nicht kurz­fris­tig han­deln, wer­den wir selbst eine Mobil­funk­för­de­rung schaf­fen.

7) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Bran­den­burg unter­stüt­zen?
Ich möch­te Schul­frie­den. Schul­stand­or­te wer­den wir sichern. Das gilt auch für klei­ne Schu­len im länd­li­chen Raum – ich den­ke an die soge­nann­ten Fili­al­lö­sun­gen. Wir wer­den mehr Lehr­kräf­te in unse­re Schu­len brin­gen. Ein Sti­pen­di­um für Land­leh­re­rin­nen und Land­leh­rer schaf­fen.

8) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Zu Flücht­lin­gen ist unser Land soli­da­risch. Ich erwar­te aber auch, dass die Regeln des Zusam­men­le­bens von allen ein­ge­hal­ten wer­den. Wich­tig ist das Ler­nen der Spra­che und die Auf­nah­me von Arbeit. Bei abge­lehn­ten Asyl­an­trä­gen müs­sen sie das Land ver­las­sen.

9) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Bran­den­burg unter­neh­men?
Seit 20 Jah­ren ist das Tole­ran­te Bran­den­burg unser Zei­chen gegen Rechts. Wir wer­den in den nächs­ten Jah­ren die För­der­pro­gram­me aus­bau­en und wei­ter­ent­wi­ckeln. Wir wol­len auch wei­te­re För­de­run­gen für Pro­jek­te gegen jede Form von Ras­sis­mus und Anti­se­mi­tis­mus, Sexis­mus usw. schaf­fen.

10) Wie möch­ten Sie den Land­kreis Spree-Nei­ße als Wirt­schafts­stand­ort stär­ken?
SPN ist wirt­schaft­lich von der Ener­gie­er­zeu­gung und vom Mit­tel­stand geprägt. Es wird sich viel in der Regi­on ändern. Uns wird der Wan­del der Lau­sitz gelin­gen, neue wirt­schaf­te Berei­che wer­den ent­ste­hen. Das geht über Infra­struk­tur, For­schung, Digi­ta­li­sie­rung.

11) Soll der Land­kreis Spree-Nei­ße auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Bei­des. Braun­koh­le sichert vie­len Men­schen ihr Leben in SPN. Aller­dings bin ich auch Rea­list. Aus die­ser Ver­stro­mungs­form soll 2038 aus­ge­stie­gen wer­den. Damit die Men­schen hier wei­ter­hin sicher und gut leben kön­nen und Arbeit haben, kämp­fe ich dafür, dass der Wan­del funk­tio­niert.

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Jeff Staudacher (FDP) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Heu­te stel­len wir euch Jeff Stau­da­cher, Direkt­kan­di­dat der FDP, näher vor.

1) Was zeich­net Sie als Poli­ti­ker aus?
Als Kind der Regi­on, Mit­glied in Ver­ei­nen und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker sehe ich die Anlie­gen der Bevöl­ke­rung vor Ort. Die Inter­es­sen der Bürger/innen ste­hen für mich an ers­ter Stel­le. Ich bin ein ehr­li­cher und direk­ter Mensch, der frei von Popu­lis­mus und Main­stream sei­ne Mei­nung äußert.

2) Wenn jemand Sie fragt, was das Land Bran­den­burg beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Es ist ein Land der schö­nen Extre­me. Länd­li­cher Raum und Städ­te – Natur und urba­nes Leben – Hek­tik und Ruhe. In unse­rer Hei­mat fin­det jeder Mensch ein Zuhau­se, weil es viel zu bie­ten hat und man sich selbst ver­wirk­li­chen kann. Die kul­tu­rel­le Viel­falt ist zudem kaum zu über­bie­ten.

3) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Jun­ge Men­schen brau­chen Per­spek­ti­ven. Bil­dungs­chan­cen dür­fen nicht mehr vom Ein­kom­men der Eltern abhän­gen, Unter­neh­mer dür­fen nicht in Büro­kra­tie ersti­cken, Fami­li­en brau­che finan­zi­el­le Ent­las­tung. Poli­tik ist nur erfolg­reich, wenn wir Gene­ra­tio­nen nicht gegen­ein­an­der aus­spie­len.

4) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Land­kreis Spree-Nei­ße ver­bes­sern?
Sport­stät­ten aus­bau­en, Jugend­zen­tren moder­ni­sie­ren, Ver­ei­ne per­so­nell stär­ken – die Auf­ga­ben der Poli­tik sind klar, nur wer­den sie ver­nach­läs­sigt. Ange­bo­te müs­sen nach­hal­tig finan­ziert und zugäng­lich sein. Jugend­li­che müs­sen in die Pla­nun­gen und Umset­zun­gen mit ein­be­zo­gen wer­den.

5) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Bran­den­burg ergrei­fen?
Auf­klä­rung über Fol­gen des Dro­gen­kon­sums, mehr Sozi­al­ar­bei­ter und poli­zei­li­che Prä­senz sowie Lega­li­sie­rung von wei­chen Dro­gen. Genau hier braucht es den poli­ti­schen Wech­sel, da in den letz­ten Jah­ren nur Ver­spre­chun­gen gemacht wur­den, obwohl die Auf­ga­ben so klar und ein­fach sind.

6) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Bran­den­burg vor­an­trei­ben?
Ein Digi­tal­mi­nis­te­ri­um muss die Koor­di­nie­rung über­neh­men, die Wirt­schaft orga­ni­siert den Aus­bau. Die hohen Prei­se für Inter­net ent­ste­hen, weil Unter­neh­men Lizen­zen dafür erwer­ben müs­sen, ein ein­ma­li­ges Sys­tem. Der freie Markt beschleu­nigt den Netz­aus­bau und ver­rin­gert die Kos­ten.

7) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Bran­den­burg unter­stüt­zen?
Mehr Per­so­nal, ein Schul­bud­get und eine ech­te Digi­ta­li­sie­rung. Durch deutsch­land­wei­te Bil­dungs­stan­dards schaf­fen wir Trans­pa­renz bei den Zie­len. Jede Schu­le weiß aber am bes­ten, wie sie die­se umsetzt, dafür brau­chen sie mehr Kom­pe­ten­zen und gleich­zei­tig Ent­las­tung bei Büro­kra­tie.

8) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Wich­tig ist es, den Men­schen die deut­sche Spra­che bei­zu­brin­gen, ihnen die Mög­lich­keit eines Berufs zu bie­ten und in eini­gen Fäl­len kon­se­quent abzu­schie­ben. Dazu brau­chen wir eine früh­zei­ti­ge För­de­rung und eine bes­se­re Aner­ken­nung von Abschlüs­sen.

9) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Bran­den­burg unter­neh­men?
Die Pro­gram­me gegen jeg­li­che Art von Extre­mis­mus müs­sen bestehen blei­ben. Zen­tral ist hier­bei Bil­dung und Auf­klä­rung, um es gar nicht erst zu Extre­mis­mus kom­men las­sen. Durch Stär­kung der Demo­kra­tie wer­den wir Extre­mis­ten nach­hal­tig bekämp­fen kön­nen.

10) Wie möch­ten Sie den Land­kreis Spree-Nei­ße als Wirt­schafts­stand­ort stär­ken?
Wir brau­chen eine Son­der­wirt­schafts­re­gi­on, um Büro­kra­tie zu ver­rin­gern, För­de­run­gen zu erhö­hen und Fach­kräf­te anzu­sie­deln. Wir set­zen auf geziel­te Start­Up-För­de­rung, um mit den Indus­trie­ar­beits­plät­zen den Wohl­stand der Regi­on zu erhö­hen. Vor­aus­set­zung ist aber schnel­les Inter­net.

11) Soll der Land­kreis Spree-Nei­ße auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Ziel muss ein kli­ma­neu­tra­ler Land­kreis sein, der eben­falls bei der Ein­spa­rung von Ener­gie und Roh­stof­fen (z. B. Papier) Vor­bild ist. Wir brau­chen mehr Anrei­ze für erneu­er­ba­re Ener­gi­en und bes­se­re Tech­no­lo­gi­en zur Erzeu­gung, Umwand­lung und Spei­che­rung von Strom.

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Anke Schwarzenberg (Die Linke) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Anke Schwar­zen­berg / Foto: © Die Lin­ke

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Anke Schwar­zen­berg, Direkt­kan­di­da­tin der Par­tei Die Lin­ke, gibt uns heu­te Ant­wor­ten auf unse­re Fra­gen.

1) Was zeich­net Sie als Poli­ti­ker aus?
Mein Grund­satz: Erst zuhö­ren – Argu­men­te abwä­gen – und dann im Sin­ne sozia­ler Gerech­tig­keit und Nach­hal­tig­keit ent­schei­den!

2) Wenn jemand Sie fragt, was das Land Bran­den­burg beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Sei­ne viel­fäl­ti­ge und schö­ne Land­schaft, die boden­stän­di­gen Men­schen, die Dör­fer und Städ­te, Seen und Flüs­se, die sorbische/wendische Kul­tur und die neu ent­ste­hen­de Berg­bau­fol­ge­land­schaft.

3) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Ich habe vie­le Zie­le, z. B. die Stär­kung des länd­li­chen Rau­mes, in der Wald­po­li­tik und Agrar­po­li­tik gibt es vie­le Pro­blem­stel­lun­gen und natür­lich ein gelin­gen­der Struk­tur­wan­del in der Lau­sitz.

4) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Land­kreis Spree-Nei­ße ver­bes­sern?
Die Ver­bes­se­rung von Frei­zeit­an­ge­bo­ten für Kin­der und Jugend­li­che ist eine Auf­ga­be der kom­mu­na­len Selbst­ver­ant­wor­tung. D. h. Gemein­de­ver­tre­ter, Stadt­ver­ord­ne­te und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te ent­schei­den dar­über. Das Land kann eine finan­zi­el­le För­de­rung von Pro­jek­ten ermög­li­chen.

5) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Bran­den­burg ergrei­fen?
Es gibt Hand­lungs­ebe­nen im Land und in der Kom­mu­ne – das betrifft die Poli­zei, die Prä­ven­ti­ons­ar­beit, und die Ver­stär­kung von Hilfs­an­ge­bo­ten für Dro­gen­süch­ti­ge. In unse­rer Regi­on ist die grenz­über­schrei­ten­de Poli­zei­ar­beit wei­ter zu stär­ken. Bekämp­fung geht nur gemein­sam.

6) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Bran­den­burg vor­an­trei­ben?
Wir brau­chen einen gesetz­li­chen Ver­sor­gungs­auf­trag, der sichert, dass die Unter­neh­men sich nicht nur Regio­nen mit vie­len Nut­zern für den Aus­bau aus­su­chen. Die Aus­schrei­bung von Mobil­funk­leis­tun­gen muss auch an Auf­la­gen zur Ver­sor­gung von dünn besie­del­ten Regio­nen gebun­den sein.

7) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Bran­den­burg unter­stüt­zen?
Die Aus­stat­tung der Schu­len ist Auf­ga­be der Schul­trä­ger (Stadt oder Land­kreis). Lan­des­po­li­tik wird auch wei­ter­hin För­der­mit­tel für eine Ver­bes­se­rung der bau­li­chen Anla­gen zur Ver­fü­gung stel­len, die dann über die Städ­te und Land­krei­se bean­tragt wer­den kön­nen.

8) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die Inte­gra­ti­on ist eine Auf­ga­be, vor der die gesam­te Gesell­schaft steht. Die deut­sche Spra­che ist dabei der Schlüs­sel. Nur wenn es den zuge­wan­der­ten Men­schen gelingt, sich ein selbst­be­stimm­tes Leben hier auf­zu­bau­en, wird Inte­gra­ti­on gelin­gen.

9) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Bran­den­burg unter­neh­men?
Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar, das gilt für alle hier leben­den Men­schen. Jeder Ein­zel­ne von uns muss die­sen Grund­satz ver­tei­di­gen. Das Land stellt För­der­mit­tel für Ver­ei­ne und Initia­ti­ven zur Ver­fü­gung, die das Ziel haben Offen­heit, Tole­ranz und Soli­da­ri­tät zu stär­ken.

10) Wie möch­ten Sie den Land­kreis Spree-Nei­ße als Wirt­schafts­stand­ort stär­ken?
Für die Stär­kung eines Wirt­schafts­stand­or­tes braucht es gute aus­ge­bil­de­te Fach­kräf­te vor Ort, gute Ver­kehrs­an­bin­dun­gen, gute Lebens­be­din­gun­gen und eine offe­ne, tole­ran­te Atmo­sphä­re in der Regi­on. Erst dann wer­den sich Unter­neh­men auch für die­se Regi­on ent­schei­den.

11) Soll der Land­kreis Spree-Nei­ße auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Es ist eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Ent­schei­dung. Ein Koh­le­kom­pro­miss liegt auf dem Tisch, müh­sam mit allen Betei­lig­ten errun­gen. D. h. kei­ne neu­en Tage­baue, Pro­schim bleibt und ab 2033 ist in Bran­den­burg der Braun­koh­le­aus­stieg voll­zo­gen. Das gelingt nur mit einem Struk­tur­wan­del!

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Robert Richter (Bündnis 90/Die Grünen) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Robert Rich­ter / Foto: © Bünd­nis 90/Die Grü­nen

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Für die Par­tei Bünd­nis 90/Die Grü­nen tritt Robert Rich­ter an; auch er hat sich unse­rem Twit­ter-Inter­view gestellt.

1) Was zeich­net Sie als Poli­ti­ker aus?
Ich bin Rea­list und arbei­te kon­struk­tiv. Den­ke gemein­schaft­lich und set­ze mich für gerech­te, nach­hal­ti­ge und sozi­al­ver­träg­li­che Lösun­gen von Pro­ble­men ein. Ich suche den direk­ten Kon­takt und möch­te den Men­schen auf Augen­hö­he begeg­nen.

2) Wenn jemand Sie fragt, was das Land Bran­den­burg beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Die wei­ten Wie­sen und Fel­der, Wäl­der und der Zugang zur Natur liegt hier vor der Haus­tür. Die Mög­lich­keit in die gro­ße Stadt zu fah­ren, um dann dem Tru­bel wie­der zu ent­kom­men und am See den Som­mer zu genie­ßen. Das ist Bran­den­burg.

3) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Den Zugang zur Poli­tik ver­ein­fa­chen. Das Ver­trau­en in unse­re Demo­kra­tie wie­der auf­bau­en. Men­schen f. ein Enga­ge­ment in ihren Städ­ten u. Gemein­den begeis­tern, sodass ein gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt zu einer spür­bar bes­se­ren Lebens­qua­li­tät führt, bei der die Gemein­schaft zählt.

4) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Land­kreis Spree-Nei­ße ver­bes­sern?
Lang­fris­tig sol­len Schüler*innen, Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de den ÖPNV kos­ten­los nut­zen kön­nen. Wir wol­len Clubs in länd­li­chen wie urba­nen Räu­men erhal­ten und das Kul­tur­ange­bot auf­wer­ten. ÖPNV auch in der Nacht im gesam­ten Land­kreis.

5) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Bran­den­burg ergrei­fen?
Die Dro­gen­po­li­tik braucht eine Reform. Wir set­zen auf Prä­ven­ti­on und Ent­kri­mi­na­li­sie­rung. Die Regu­lie­rung von Dro­gen soll sich an den tat­säch­li­chen Risi­ken ori­en­tie­ren. Des­halb wol­len wir Can­na­bis­ver­trieb & -kon­sum aus dem rechts­frei­en Raum in die staat­li­che Kon­trol­le holen.

6) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Bran­den­burg vor­an­trei­ben?
Breit­band- und Mobil­funk­ver­sor­gung zählt für uns zur Daseins­vor­sor­ge. Der Bund und das Land müs­sen für den Anschluss auch länd­li­cher - für die Wirt­schaft unren­ta­bler - Regio­nen sor­gen.

7) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Bran­den­burg unter­stüt­zen?
Wir machen Druck für eine bes­se­re Aus­stat­tung: finan­zi­ell und tech­nisch. Wir wol­len Chan­cen­un­gleich­heit bekämp­fen und mit Hil­fe der „Bil­dungs­kar­te“ den Zugang zu Nach­hil­fe­an­ge­bo­ten für finan­zi­ell benach­tei­lig­te Jugend­li­che unbü­ro­kra­tisch ermög­li­chen.

8) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die Behörd­li­chen Pro­zes­se müs­sen beschleu­nigt wer­den. Mehr qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal in den Aus­län­der­be­hör­den, damit jah­re­lan­ge War­te­zei­ten in Auf­nah­me­zen­tren redu­ziert wer­den. Es muss end­lich eine gerech­te, euro­päi­sche Ver­tei­lung auf die Mit­glied­staa­ten erfol­gen.

9) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Bran­den­burg unter­neh­men?
Die Auf­klä­rung über den Natio­nal­so­zia­lis­mus muss viel eher in der Schu­le behan­delt wer­den. Besu­che in Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern soll­ten in jeder Schu­le ein Pflicht­pro­gramm sein, gegen das Ver­ges­sen. Oft ist eine man­gel­haf­te Bil­dung der Grund für unbe­rech­tig­te Vor­ur­tei­le.

10) Wie möch­ten Sie den Land­kreis Spree-Nei­ße als Wirt­schafts­stand­ort stär­ken?
Durch Ansied­lung neu­er Indus­trie­zwei­ge, die durch staat­li­che För­de­run­gen begüns­tigt wer­den. Klei­ne Unter­neh­men im Rah­men der Aus­bil­dung von Per­so­nal finan­zi­ell unter­stüt­zen. Durch den Aus­bau der Infra­struk­tur im Bereich des öffent­li­chen Nah- und Fern­ver­kehrs.

11) Soll der Land­kreis Spree-Nei­ße auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Die För­de­rung fos­si­ler Ener­gie­trä­ger brin­gen eine gro­ße Umwelt­zer­stö­rung mit sich und sind in ihren Vor­kom­men begrenzt. Dar­um muss in Zukunft der Anteil erneu­er­ba­rer Ener­gie­for­men wei­ter aus­ge­baut wer­den und durch den Staat sub­ven­tio­niert wer­den. So schaf­fen wir die Ener­gie­wen­de.

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Steffen Kubitzki (AfD) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Heu­te steht uns Stef­fen Kubitz­ki von der AfD Rede und Ant­wort.

1) Was zeich­net Sie als Poli­ti­ker aus?
Vie­le schät­zen an mir mei­ne ehr­li­che und direk­te Art. Eine abge­schlos­se­ne Berufs­aus­bil­dung und eine jahr­zehn­te­lan­ge Tätig­keit als Vor­rich­ter und Richt­meis­ter zeich­nen mich als Volks­ver­tre­ter aus der Mit­te unse­rer Gesell­schaft aus, der den Bezug zur Rea­li­tät nicht ver­lo­ren hat!

2) Wenn jemand Sie fragt, was das Land Bran­den­burg beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Beson­ders für Bran­den­burg sind die vie­len Wäl­der und Land­schaf­ten, his­to­ri­schen Bau­wer­ke und Denk­mä­ler. Auch zeich­net sich Bran­den­burg durch eine ereig­nis­rei­che Geschich­te aus: vom armen Kur­fürs­ten­tum Bran­den­burg zur Groß­macht Preu­ßen oder etwa der Sys­tem­sturz der DDR.

3) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Da ich aus der Braun­koh­le­bran­che kom­me und täg­lich mit anse­hen muss, wie viel, und meist ohne Ahnung, über einen sog. Struk­tur­wan­del gere­det wird, ist es mein Her­zens­an­lie­gen, die Lau­sitz zukunfts­fä­hig zu machen und einen zwei­ten Struk­tur­bruch, wie in 90er-Jah­ren, zu ver­hin­dern.

4) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Land­kreis Spree-Nei­ße ver­bes­sern?
Mit div. (Sport)vereinen und der Musik­schu­le ist der Land­kreis bereits gut auf­ge­stellt. Mit der Eta­blie­rung und Stär­kung von Jugend­bei­rä­ten in den ein­zel­nen Kom­mu­nen besteht die Mög­lich­keit, die Vor­stel­lun­gen der Jugend­li­chen über Frei­zeit­an­ge­bo­te in der Poli­tik wider­zu­spie­geln.

5) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Bran­den­burg ergrei­fen?
Die Poli­zei­prä­senz in der Flä­che muss wie­der­her­ge­stellt und die Anzahl der Poli­zei­be­am­ten erhöht wer­den. Wei­ter­hin bedarf es einer signi­fi­kan­ten Auf­sto­ckung des Per­so­nals bei Rich­tern und Staats­an­wäl­ten. Auf­klä­rungs­kam­pa­gnen an Schu­len bzw. in der Öffent­lich­keit sind aus­zu­bau­en.

6) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Bran­den­burg vor­an­trei­ben?
Über den flä­chen­de­cken­den Aus­bau des Breit­band- und Mobil­funk­net­zes darf nicht län­ger gere­det wer­den - er muss end­lich ver­wirk­licht wer­den! Wir wol­len außer­dem das Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur und Lan­des­pla­nung um die Auf­ga­be der Digi­ta­li­sie­rung erwei­tern.

7) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Bran­den­burg unter­stüt­zen?
Wir set­zen uns für wohn­ort­na­he Schul­an­ge­bo­te, vor allem im Grund­schul­be­reich, ein. Die Fahr­plä­ne des ÖPNV sind für den Schü­ler­ver­kehr zu har­mo­ni­sie­ren. Den Leh­rer­man­gel wol­len wir durch eine wei­te­re Lehr­amts­aus­bil­dung in der Lau­sitz bekämp­fen. Wir wol­len För­der­schu­len erhal­ten.

8) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung ist die Wie­der­ein­füh­rung umfang­rei­cher Kon­trol­len an unse­ren Außen­gren­zen, um über­prü­fen zu kön­nen, wer in unser Land möch­te und ob er dazu berech­tigt ist oder nicht.

9) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Bran­den­burg unter­neh­men?
Die Bekämp­fung von Isla­mis­mus, Links- und Rechts­ex­tre­mis­mus muss als gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be betrach­tet wer­den. Die Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich Rechts­ex­tre­mis­mus läuft bereits sehr gut - bei Links­ex­tre­mis­mus besteht der­weil noch Nach­hol­be­darf.

10) Wie möch­ten Sie den Land­kreis Spree-Nei­ße als Wirt­schafts­stand­ort stär­ken?
Wir wol­len eine Son­der­wirt­schafts­zo­ne Lau­sitz ein­rich­ten, wel­che durch ver­ein­fach­te Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren und durch gewähr­te Steu­er- und Abga­ben­vor­tei­le zu einer erfolg­rei­chen Struk­tur­ent­wick­lung bei­tra­gen kann sowie den Braun­koh­le­ab­bau als wich­ti­gen Wirt­schafts­fak­tor erhal­ten.

11) Soll der Land­kreis Spree-Nei­ße auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Um wei­ter stei­gen­den Strom­prei­sen und der gefähr­de­ten Netz­sta­bi­li­tät zu begeg­nen sowie um tau­sen­de Arbeits­plät­ze in der Braun­koh­le­indus­trie zu sichern, soll auf fos­si­le Ener­gie gesetzt wer­den.

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Rüdiger Krause (CDU) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Rüdi­ger Krau­se / Foto: © pri­vat

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind eben­falls wahl­be­rech­tigt. Auch Rüdi­ger Krau­se von der CDU hat uns unse­re Fra­gen beant­wor­tet.

1) Was zeich­net Sie als Poli­ti­ker aus?
Mei­ne mehr­jäh­ri­ge prak­ti­sche kom­mu­nal­po­li­ti­sche Erfah­rung in unter­schied­li­chen Gre­mi­en.

2) Wenn jemand Sie fragt, was das Land Bran­den­burg beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Sein Wald­reich­tum, Arten- und Pflan­zen­viel­falt, in wel­cher die unter­schied­li­chen Bevöl­ke­rungs­grup­pen fried­lich mit­ein­an­der leben.

3) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Dem Bür­ger end­lich das Gefühl von Ord­nung und Sicher­heit durch einen funk­tio­nie­ren­den Staat wie­der­ge­ge­ben.

4) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Land­kreis Spree-Nei­ße ver­bes­sern?
Ziel­ge­rich­te­te Pro­jekt­för­de­rung.

5) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Bran­den­burg ergrei­fen?
Die sog. „Frei­men­ge zum Eigen­be­darf“ muss zwin­gend abge­schafft wer­den.

6) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Bran­den­burg vor­an­trei­ben?
Wir brau­chen zuver­läs­si­ge Fach­fir­men und soll­ten uns an ande­ren Län­dern ein Bei­spiel neh­men.

7) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Bran­den­burg unter­stüt­zen?
Wir brau­chen drin­gend mehr Leh­rer.

8) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die­se muss streng nor­miert und begrenzt sein.

9) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Bran­den­burg unter­neh­men?
Die Aus­län­der müs­sen bereit sein, sich zu inte­grie­ren und anzu­pas­sen, nur so bekämpft man die Anfän­ge von Ras­sis­mus.

10) Wie möch­ten Sie den Land­kreis Spree-Nei­ße als Wirt­schafts­stand­ort stär­ken?
Der Land­kreis darf nur mit einer Stim­me spre­chen und nicht mit vie­len GmbH, För­der­insti­tu­ten oder ähn­li­ches.

11) Soll der Land­kreis Spree-Nei­ße auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Mit erneu­er­ba­ren Ener­gi­en wie Wind und Solar­parks sind wir schon über­häuft. Wir brau­chen fos­si­le oder ande­re Ener­gie­quel­len-der Strom muss ja irgend­wo her­kom­men.

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Thomas Friedrich (Piratenpartei) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt.

Heu­te hät­ten wir euch gern Tho­mas Fried­rich von der Pira­ten­par­tei vor­ge­stellt, aber lei­der blieb unse­re Anfra­ge unbe­ant­wor­tet. Somit ist er der ein­zi­ge Direkt­kan­di­dat im Wahl­kreis 41, der sich nicht an unse­rer Akti­on betei­ligt hat.

Mor­gen geht es wei­ter mit unse­ren Twit­ter-Inter­views - mit Rüdi­ger Krau­se von der CDU.

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Olaf Bubner (BVB/Freie Wähler) - Twitter-Interview zur Landtagswahl 2019

Am 1. Sep­tem­ber wäh­len die Bran­den­bur­ge­rin­nen und Bran­den­bur­ger die Abge­ord­ne­ten für das Lan­des­par­la­ment. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Bereits im Mai hat­te uns Bru­no Küp­per, Lan­des­wahl­lei­ter des Lan­des Bran­den­burg, erklärt, war­um Wah­len wich­tig sind, wel­che Funk­ti­on sie haben und wie die Stim­men aus­ge­wer­ten wer­den. Für den Wahl­kreis 41 (Spree-Nei­ße I) - Stadt Guben, Stadt Forst (Lau­sitz), Amt Peitz und Gemein­de Schen­kendö­bern - tre­ten acht Direkt­kan­di­die­ren­de an. Wir möch­ten sie euch in den kom­men­den Tagen etwas näher vor­stel­len. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Den Anfang macht Olaf Bub­ner, der als Kan­di­dat für den Land­tag für die Bran­den­bur­ger Ver­ei­nig­ten Bür­ger­be­we­gun­gen (BVB)/Freie Wäh­ler antritt.

1) Was zeich­net Sie als Poli­ti­ker aus?
Ein gesun­der Men­schen­ver­stand und ich habe durch mei­ne jah­re­lan­ge Arbeit in der Kom­mu­nal­po­li­tik auch ein gewis­ses Maß an Sach­lich­keit, Rei­fe und Erfah­rung.

2) Wenn jemand Sie fragt, was das Land Bran­den­burg beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die­ses Lan­des, die es auch ver­ste­hen in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten, das Land wei­ter zu ent­wi­ckeln und lebens­wert zu gestal­ten.

3) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Die Fol­gen der Ener­gie­wen­de und den damit ver­bun­de­nen Braun­koh­le­aus­stieg abzu­fan­gen. Dafür sor­gen, dass das Geld aus den Struk­tur­hil­fen des Bun­des (ca. 10 Mil­lar­den für Bran­den­burg) an rich­ti­ger Stel­le inves­tiert wird, z. B. Schaf­fung von Indus­trie- und Lang­zeit­ar­beits­plät­ze.

4) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Land­kreis Spree-Nei­ße ver­bes­sern?
Durch ein aus­ge­wo­ge­nes Ange­bot, vor allem auch im länd­li­chen Raum. Dazu zählt z. B. das Bereit­stel­len von Frei­zeit- und Jugend­treffs, Kin­der­be­treu­ung, Unter­stüt­zun­gen für ein aus­rei­chen­des Ange­bot von Frei­en Trä­ger der Jugend­hil­fe u. v. m.

5) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Bran­den­burg ergrei­fen?
Kei­ne Lega­li­sie­rung von Dro­gen per Gesetz und mehr Kon­trol­len in Berei­chen wie Schu­len und Jugend­ein­rich­tun­gen, wenn nötig auch durch Poli­zei­prä­senz.

6) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Bran­den­burg vor­an­trei­ben?
Den Aus­bau der Glas­fa­ser­lei­tun­gen in Peitz (Breit­band 2020) habe ich als Gewer­be­aus­schuss­vor­sit­zen­der schon mit­be­glei­tet. Der Bund soll­te ein eige­nes Funk­netz auf­bau­en. Seit Juni gibt es zudem für den WLAN-Aus­bau Geld aus dem Digi­tal­pakt für jede Schu­le.

7) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Bran­den­burg unter­stüt­zen?
Schu­len mit aus­rei­chend Fach­kräf­ten aus­stat­ten, weg von den Sei­ten­ein­stei­gern. Man soll­te auch die Päd­ago­gik-Stu­den­ten mehr unter­stüt­zen, evtl. Ver­kür­zung der Refe­ren­dar­zeit mit vor­zei­ti­gen Über­nah­me­an­ge­bo­ten.

8) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die Inte­gra­ti­on der Zuwan­de­rer wird unse­re größ­te Auf­ga­be in den kom­men­den Jah­ren sein, dazu gehö­ren u. a. Deutsch­kur­se, Ein­füh­rung in den Arbeits­markt, Kin­der­be­treu­ung, Beschu­lung der schul­pflich­ti­gen Kin­der u. v. m.

9) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Bran­den­burg unter­neh­men?
Mehr Auf­klä­rung, weni­ger nega­ti­ve Pres­se und öffent­li­che Wahr­neh­mung. Geset­ze, die wir schon haben, auch anwen­den. (sie­he auch Ant­wort auf Fra­ge 8)

10) Wie möch­ten Sie den Land­kreis Spree-Nei­ße als Wirt­schafts­stand­ort stär­ken?
Erhalt und Aus­bau der Infra­struk­tur, auch in den Berei­chen Bahn und ÖPNV, Schaf­fung von Stand­ort­vor­tei­len und die damit ver­bun­de­ne Ansied­lung von Gewer­be und Indus­trie, Schaf­fung von Indus­trie- und Lang­zeit­ar­beits­plät­zen und bes­se­re Bil­dungs­an­ge­bo­te für Erwach­se­ne.

11) Soll der Land­kreis Spree-Nei­ße auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Wir soll­ten unbe­dingt auf erneu­er­ba­re Ener­gi­en set­zen. Jedoch kei­ne Wäl­der für Wind­rä­der abhol­zen und PV-Anla­gen nicht auf Frei­flä­chen, son­dern auf vor­han­de­ne Dächer instal­lie­ren, (davon haben wir reich­lich). Wei­te­re For­schun­gen im Bereich fos­si­le Ener­gi­en, Was­ser­stoff u. a. m.

 

Wir haben die Direkt­kan­di­die­ren­den im Vor­feld der Land­tags­wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 11 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert. Die Ant­wor­ten spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung der Verfasserin/des Ver­fas­sers wider.

Jeff Staudacher (FDP) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Die FDP hat Jeff Stau­da­cher zu ihrem Spit­zen­kan­di­dat ernannt. In unse­rem Twit­ter-Inter­view mit ihm könnt ihr nach­le­sen, wel­che Zie­le er sich gesteckt hat.

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Der Zusam­men­halt unter den Men­schen und die Ver­bun­den­heit mit der Regi­on. Außer­dem kann man hier zur Ruhe kom­men und man ist trotz­dem schnell in den Metro­po­len Deutsch­lands.

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Forst muss wie­der zu einer Stadt wer­den, in die mehr Men­schen zie­hen und zurück­keh­ren. Dazu brau­chen wir von der KiTa bis zur Hoch­schu­le Ein­rich­tun­gen, eine ech­te Wirt­schafts­för­de­rung und eine Stadt­ent­wick­lung für alle Orts­tei­le.

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Wir brau­chen end­lich wie­der zen­tra­le Ein­rich­tun­gen, die viel bes­ser aus­ge­stat­tet sind. Ver­ei­ne sol­len bes­ser mit den Schu­len zusam­men­ar­bei­ten kön­nen und die Betei­li­gung jun­ger Men­schen in der Poli­tik darf kei­ne Wort­hül­se mehr sein.

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Der Mix aus Prä­ven­ti­on und Auf­klä­rung gehört an die Schu­len und auf die Stra­ße. Zusätz­lich brau­chen wir mehr Per­so­nal beim Ord­nungs­amt und mehr Poli­zei­prä­senz. Die Bera­tungs­an­ge­bo­te müs­sen aus­ge­baut wer­den, ins­be­son­de­re bei der digi­ta­len Auf­klä­rung haben wir noch Nach­hol­be­darf.

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
In der gan­zen Stadt wol­len wir frei­es W-LAN. An den Schu­len wer­den wir die Digi­ta­li­sie­rung vor­an­trei­ben und unse­re Jugend­li­chen auf das kom­men­de Zeit­al­ter vor­be­rei­ten. Für älte­re Men­schen brau­chen wir Bera­tungs­an­ge­bo­te. Unse­re Ver­wal­tung soll papier­frei und digi­ta­ler wer­den.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Ver­ei­ne und Schu­len wer­den enger zusam­men­ar­bei­ten. Die Ein­rich­tun­gen wer­den moder­ni­siert und digi­ta­li­siert. Zudem gilt es Bil­dungs­an­ge­bo­te auch nach der Schul­zeit anzu­bie­ten, damit Jugend­li­che ihre Aus­bil­dung vor Ort been­den und sie somit eine Zukunft in Forst auf­bau­en kön­nen.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Die euro­päi­sche Zusam­men­ar­beit bei dem The­ma sowie die kon­se­quen­te Umset­zung gel­ten­den Rechts. Wir sind ein Land der Chan­cen für alle, die durch Leis­tung über­zeu­gen. Aber zur Ehr­lich­keit gehört auch die Umset­zung unse­res Rechts bei denen, die sich nicht an unse­re Geset­ze hal­ten.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Forst ist bunt und das müs­sen wir auch offen nach außen ver­tre­ten. Das Ver­ständ­nis von Demo­kra­tie wird in der Fami­lie sowie Schu­le gelehrt und muss im All­tag gelebt wer­den. Paro­len vom Stamm­tisch begeg­nen wir mit sach­li­cher Debat­te.

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Forst muss ein digi­ta­les Zen­trum wer­den, zudem brau­chen wir Hoch­schul­stand­or­te und Berufs­schu­len. Mit uns gibt es die Initia­ti­ve „Impuls 2020“, bei der wir durch Wirt­schafts­för­de­rung und Unter­stüt­zung jun­ger Unter­neh­men unse­re Hei­mat zukunfts­fä­hig auch in der Wirt­schaft machen.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Durch das Zusam­men­spiel aus Abriss und neu­er Nut­zung. Wir müs­sen unse­rer Stadt ein neu­es Gesicht geben. Als Ort für alters­ge­rech­tes Woh­nen, moder­nen Wohn­kon­zep­ten und als neu­en Vor­ort von Ber­lin durch eine schnel­le Bahn­an­bin­dung.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Per­spek­ti­visch wird Forst mit uns CO2-neu­tral und unab­hän­gig von fos­si­len Ener­gi­en. Dies geschieht aber nicht im Allein­gang, son­dern im Zusam­men­spiel mit den umlie­gen­den Kom­mu­nen und über Lan­des­gren­zen hin­weg. Dabei wol­len wir kei­ne wei­te­re Belas­tung von Fami­li­en und Unter­neh­men.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Uber, Ruf-Bus­se und auto­no­mes Fah­ren gehö­ren auf die poli­ti­sche Agen­da. Dabei set­zen wir auf eine Ver­net­zung der Regi­on, wel­che weit über die Gren­zen unse­rer Stadt geht. Die Metro­po­len Dres­den, Ber­lin und Leip­zig müs­sen außer­dem inner­halb einer Stun­de mit dem Zug erreicht wer­den.

 

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

Diana Sonntag (Gemeinsam für Forst) - Twitter-Interview zur Stadtverordnetenwahl 2019

Am 26. Mai wäh­len die Forste­rin­nen und Fors­ter die neu­en Mit­glie­der der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Auch Jugend­li­che ab 16 Jah­re sind wahl­be­rech­tigt. Heu­te beant­wor­tet Dia­na Sonn­tag, Mit­glied der Wäh­ler­ge­mein­schaft „Gemein­sam für Forst“ um Spit­zen­kan­di­dat Tho­mas Eng­wicht, unse­re Fra­gen. „Als Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat hat­te ich im Vor­jahr so einen Bogen bereits aus­ge­füllt, des­halb hat dies nun Frau Sonn­tag erle­digt”, so Eng­wicht.

von links nach rechts: Sil­via Bey­er, Peter Fin­ken­sta­edt, Danie­la Reu­ter, Wolf­gang Gäb­ler, Hen­rik Ban­dow, Romy Ruff, Tho­mas Eng­wicht, Dia­na Sonn­tag, Tho­mas Wink­ler und Kor­ne­lia Kuben­ka

1) Wenn jemand Sie in wei­ter ent­fern­ten Regio­nen fragt, was Forst beson­ders macht, was ant­wor­ten Sie?
Forst ist mein Zuhau­se, hier tei­le ich mit den Men­schen Erin­ne­run­gen, All­tag und Träu­me. Mir begeg­net über­all Ver­trau­tes, ich bin ein Teil davon, das macht Forst für mich ein­zig­ar­tig. Oft gera­te ich ins Schwär­men, auch, weil mir die Geschich­te der Stadt Forst bekannt ist.

2) Wenn Sie gewählt wer­den, was ist Ihr wich­tigs­tes Ziel?
Forst braucht Zuver­sicht und Enga­ge­ment, um für alle Gene­ra­tio­nen lebens­wert zu blei­ben. Dafür wer­de ich Ver­ant­wor­tung über­neh­men und in guter Zusam­men­ar­beit mit der Ver­wal­tung und den Bür­gern der Stadt Ent­schei­dun­gen tref­fen, die Forst die­sem Ziel näher brin­gen.

3) Wie möch­ten Sie die Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ver­bes­sern?
Dazu müs­sen die viel­fäl­ti­gen Ver­ei­ne der Stadt gestärkt wer­den. Die Jugend braucht Mög­lich­kei­ten, soll aber auch selbst aktiv sein. Wich­tig fin­de ich da eine offe­ne, ver­ant­wor­tungs­vol­le Beglei­tung und Unter­stüt­zung bei Eigen­in­itia­ti­ven und För­de­rung des Gemein­schafts­sinns.

4) Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen die Dro­gen­kri­mi­na­li­tät in Forst ergrei­fen?
Aktiv soll­ten die „Ver­tei­ler” gestört wer­den. Umfas­sen­de Jugend­ar­beit ist der Grund­stein um prä­ven­tiv Alter­na­ti­ven anzu­bie­ten. Street­work ist für mich eine Chan­ce das Dea­len zu erschwe­ren und Pro­ble­me zu erken­nen. Die Jugend braucht einen Zufluchts­ort, mit eige­ner Gestal­tung.

5) Wie möch­ten Sie die Digi­ta­li­sie­rung in Forst vor­an­trei­ben?
Eine Chan­ce sehe im Struk­tur­wan­del, eine gut aus­ge­bau­te digi­ta­le Infra­struk­tur muss ein fes­ter Bestand­teil der For­de­run­gen in den Ver­hand­lun­gen um den Koh­le­aus­stieg für Forst sein. Die kon­se­quen­te Umset­zung der Digi­ta­li­sie­rung in der Ver­wal­tung muss immer wie­der geprüft wer­den.

6) Wie möch­ten Sie die Schu­len in Forst unter­stüt­zen?
Die Schu­len zu sanie­ren und zeit­ge­mä­ßer zu gestal­ten, muss immer The­ma sein. Ich sehe als Impuls auch einen Ansatz im Ver­eins­we­sen, das ergän­zend dort schul­über­grei­fend Ange­bo­te schaf­fen könn­te. Unbe­dingt im Sport, aber auch natur­wis­sen­schaft­lich hal­te ich das für umsetz­bar.

7) Was ist die wich­tigs­te Auf­ga­be beim The­ma Zuwan­de­rung?
Offen mit­ein­an­der an einer gemein­sa­men Zukunft arbei­ten. Respekt­vol­ler Umgang und gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en in die Ernst­haf­tig­keit die­ses Vor­ha­bens sind Vor­aus­set­zun­gen dafür. Es ist ein akti­ver Pro­zess von allen Sei­ten, für den unser Grund­ge­setz die Basis sein muss.

8) Was möch­ten Sie gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus in Forst unter­neh­men?
Die Kennt­nis von­ein­an­der und gemein­sa­me Erleb­nis­se schaf­fen Nähe und Ver­trau­en. Das kann nur durch Gemein­schaft ent­ste­hen. Dafür muss man sich erst ver­ste­hen, sprach­lich und auch durch rich­ti­ges Zuhö­ren. Eine gedul­di­ge, klu­ge Mode­ra­ti­on zwi­schen allen wäre ein guter Anfang.

9) Wie möch­ten Sie den Wirt­schafts­stand­ort Forst stär­ken?
Die Wirt­schafts­för­de­rung muss akti­ver wer­den, bestehen­de Unter­neh­men und Neu­un­ter­neh­mer sol­len Arbeits­plät­ze in Forst sichern und neu schaf­fen. Unkom­pli­zier­te Infor­ma­ti­ons­we­ge und akti­ve Bewer­bung der Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten in Forst sind dafür ent­schei­dend.

10) Was möch­ten Sie gegen den Woh­nungs­leer­stand unter­neh­men?
Es gibt Ide­en, den Bestand attrak­ti­ver und fle­xi­bel zu gestal­ten, um den Ansprü­chen aller Gene­ra­tio­nen gerecht zu wer­den. Das ist ein Wag­nis, für das Mut und Zuver­sicht not­wen­dig sind. Man kann sicher ein Modell­ob­jekt ent­wi­ckeln und als über­re­gio­na­len Ver­such star­ten.

11) Soll die Stadt auf erneu­er­ba­re oder fos­si­le Ener­gie set­zen? Begrün­den Sie bit­te Ihre Ant­wort.
Der Weg zu erneu­er­ba­ren Ener­gi­en ist rich­tig, denn Nach­hal­tig­keit und Res­sour­cen­schutz sind für die Zukunft exis­ten­zi­ell. Der Weg ist ent­schei­dend und muss gut abge­stimmt orga­ni­siert wer­den. Ins­be­son­de­re beim Ener­gie­ver­brauch soll­te die Stadt eine Vor­bild­funk­ti­on erfül­len.

12) Wie möch­ten Sie die Ver­bin­dun­gen des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Forst, ins­be­son­de­re die Bus­ver­bin­dun­gen, ver­bes­sern?
Die Anbie­ter müs­sen immer wie­der auf­ge­for­dert wer­den, mit­ein­an­der im Gespräch zu blei­ben und den Auf­trag der Ver­bin­dung von Orten best­mög­lich sicher zu stel­len. Den­noch wer­den Initia­ti­ven benö­tigt, um ergän­zend Alter­na­ti­ven zu ermög­li­chen z. B. ein „Bür­ger­bus”.

 

Wir haben die Spit­zen­kan­di­da­tin und -kan­di­da­ten im Vor­feld der Wahl gebe­ten, sich euch etwas näher vor­zu­stel­len. Dies geschieht in Form eines „Twit­ter-Inter­views“. Sie haben von uns alle die­sel­ben 12 Fra­gen erhal­ten. Ihre Ant­wor­ten durf­ten – wie beim Mikro­blog­ging-Dienst „Twit­ter“ – eine maxi­ma­le Zei­chen­zahl von 280 (inkl. Leer­zei­chen) nicht über­schrei­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung erfolgt alpha­be­tisch nach Nach­na­men sor­tiert.

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